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Milch

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Vielleicht einmal eine anderer Aspekt in der Diskussion? 🙂

1. Esse ich keine Ideologie: ich ernähre mich.
2. Ich bin Allergikerin. Habe lange Zeit vegetarisch gelebt (mochte kein Fleisch essen und schon als Kind höchstens die Sauce) und dann:
Allergietest. - Uff! *schweissabwisch* Eine komplette Ernährungsumstellung wurde bei mir not-wendig.
Heraus fiel z.B: meine Sojamilch, Hafermilch, Milch überhaupt. Weg fielen eben auch alle Hülsenfrüchte usw. .... .
Woher Eiweiss nehmen "und nicht *lach* stehlen"?

Jahre sind seit dem vergangen... . Nachdem ich wegen der Antibis (vertrage die meisten nicht, bin auf teure Notallmedis angewiesen, wenn die denn gerade da sind) nur Bio-Fleisch essen sollte, Fleisch eh´nicht mochte, fiel es mir sehr schwer, auf meinen Haupteiweisslieferanten zu verzichten: Milch.
Hühnereiweiss geht auch nicht.

Die Milch ging ja auch nicht mehr.

Jetzt vertrage ich inzwischen wieder frische Landmilch, die aus dem Tetra nicht. Ich weiss nicht warum letzteres nicht, aber:

Leute, lasst mir meine Milch! !!!

Empfehlungen der DGE, dann Veganerseiten, ach, alles durch auf realer (nicht ideologischer) Nahrungssuche!

Ich gönne die Milch den Kälbchen. Viele bekommen sie ja auch (genau hingucken).
Wird mir auch gegönnt, mich noch ernähren zu dürfen?

Liebe Grüsse!
Landkaffee
 

Hallo Landkaffee,

schau mal hier: Milch. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Omnis sind aber generell den Tieren gegenüber intolerant. Tolerieren sie auch nur ansatzweise anderes Leben? Nein. Da steckt die Intoleranz.

Einen Großteil der Haustierrassen und der Nutztiere würde gar nicht existieren, wenn Menschen nicht schon seit Jahrtausenden von und mit Tieren lebten.
Würdest du sagen: "Es wäre besser, diese Tiere hätten nie gelebt (auch wenn ihr Leben angenehm und beschwerdefrei ist/war)!"?
...denn ohne den Menschen wären sie nie existent gewesen.

Doch das ist nicht die Frage.🙂

Sondern: Ist vom ernährungswissenschaftlichen Standpunkt ganz grundsätzlich von Milchprodukten abzuraten?
Antwort: Nein.
 
Einen Großteil der Haustierrassen und der Nutztiere würde gar nicht existieren, wenn Menschen nicht schon seit Jahrtausenden von und mit Tieren lebten.
Würdest du sagen: "Es wäre besser, diese Tiere hätten nie gelebt (auch wenn ihr Leben angenehm und beschwerdefrei ist/war)!"?
...denn ohne den Menschen wären sie nie existent gewesen.

Das ist aber jetzt Unsinn. 🙂

Denn so könnte man auch die Gefangenschaft der Tiere in Tierparks rechtfertigen. Genauso Unsinn.

Wir Menschen haben schon viele Tiere ausgerottet und viele Tiere sind kurz davor. Auch Nutztiere, siehe Fischarten.

Das Problem ist nicht, dass wir Milch trinken oder Fleisch essen, sondern das Problem ist die überdimensionale Menge die wir Menschen tagtäglich in uns hineinstopfen. Das hat die Natur so gewiss nicht vorgesehen.

Du kannst den Fleischkonsum von vor Tausend Jahren nicht mit der heutigen Zeit vergleichen. Denn, damals gab es noch keine industrialisierte Fressorgien und Herstellungsprozesse. Wir essen heute viel zu viel Fleisch, was auch auf die Milch übertragbar ist. Außerdem kommt heute die Chemie dazu. Nahezu jedes rote Fleisch im Laden ist doch gepökelt und sonst was, also vollgestopft mit Allergenen und krebserregenden Chemiekalien.
 
Zuletzt bearbeitet:
Einen Großteil der Haustierrassen und der Nutztiere würde gar nicht existieren, wenn Menschen nicht schon seit Jahrtausenden von und mit Tieren lebten.
Würdest du sagen: "Es wäre besser, diese Tiere hätten nie gelebt (auch wenn ihr Leben angenehm und beschwerdefrei ist/war)!"?
...denn ohne den Menschen wären sie nie existent gewesen.

Die Frage ist doch: Sind die Tiere der Ansicht, dass sie besser ein kurzes und vielleicht halbwegs angenehmes Leben in Gefangenschaft fristen und sich im Gegenzug von uns ausbeuten und essen zu lassen?

Deine Argumentation klingt immer so, als sollen uns die Tiere auch noch dankbar sein dafür dass sie überhaupt existieren dürfen und es vielleicht noch viel schlimmer kommen könnte, denn auf dem ein oder anderen Biohof leben sie immerhin nicht ganz so schrecklich. Das ist der blanke Hohn, findest du nicht auch?

Doch das ist nicht die Frage.🙂

Ja, eben. Deswegen bin ja wohlgemerkt ich nicht diejenige die damit anfängt^^

Sondern: Ist vom ernährungswissenschaftlichen Standpunkt ganz grundsätzlich von Milchprodukten abzuraten?
Antwort: Nein.

Da gehört aber eben doch noch ein Zusatz zu 😉
In sehr geringen Mengen schadet Milch nicht. Andernfalls ist nun mal von Milch definitiv abzuraten, das ergibt sich aus der reinen Vernunft. Und dabei bleibe ich.
 
Also das die Tierhaltung für die Umwelt aufgrund der Methan Gase mal wirklich enorm ist, sollte jeden normal denkenden Menschen über den tagtäglichen Fleischkonsum mal nachdenken lassen. Es geht doch nicht darum das von heut auf morgen komplett verzichtet wird, aber man kann doch auch einfach nur einmal die Woche Fleisch essen. Wenn schon nicht für die Tiere dan halt für das Klima und letzendlich für uns.
Ansonsten ich ahbe eine Laktose Allergie, komischerweise bekommen die immer mehr Menschen, muss daran liegen das die Milch heutzutage so gesund ist .
 
Also das die Tierhaltung für die Umwelt aufgrund der Methan Gase mal wirklich enorm ist, sollte jeden normal denkenden Menschen über den tagtäglichen Fleischkonsum mal nachdenken lassen. Es geht doch nicht darum das von heut auf morgen komplett verzichtet wird, aber man kann doch auch einfach nur einmal die Woche Fleisch essen. Wenn schon nicht für die Tiere dan halt für das Klima und letzendlich für uns.
Ansonsten ich ahbe eine Laktose Allergie, komischerweise bekommen die immer mehr Menschen, muss daran liegen das die Milch heutzutage so gesund ist .

Wer redet denn von Täglichem Fleischkonsum 😕

Und Laktoseunverträglichkeit gab es schon immer. 😉
Mein 4. Kind verträgt es auch nicht, dann bekommt sie halt -L Milch
 
Wer redet denn von Täglichem Fleischkonsum 😕

Wenn du wüsstest, wie viel Millionen Rinder, Schweine und Hühner pro Jahr in Deutschland und Europa geschlachtet werden, dann würdest du das jetzt nicht fragen. 😉

Ich hatte die Anzahl mal in einem ähnlichen Thread gepostet, habs leider nicht mehr im Kopf.
 
Zuletzt bearbeitet:
@egal 123456

Das stimmt nicht ganz, schau mal wieviel Lactosefreie Produkte es momentan gibt, die aufgrund von wachsender Nachfrage produziert werden und wieviele Produkte es vor ca 5 Jahren gab. Da muss dann schon davon ausgehen das es da eine steigende Entwicklung gibt.
Natürlich wird täglich Fleisch konsumiert, Aufschnitt ist auch Fleisch. Ich versuche ganz auf Fleisch zu verzichten und klappt auch sehr gut, wenn Fleisch dann nur vom Bio Metzger. Außerdem macht das ganze fettige Fleischzeug eh nur dick und wer will schon dick sein. Wir müssen den Amis doch nicht alles nachmachen.
 
Das ist aber jetzt Unsinn. 🙂

Denn so könnte man auch die Gefangenschaft der Tiere in Tierparks rechtfertigen. Genauso Unsinn.

Wir Menschen haben schon viele Tiere ausgerottet und viele Tiere sind kurz davor. Auch Nutztiere, siehe Fischarten.

Das Problem ist nicht, dass wir Milch trinken oder Fleisch essen, sondern das Problem ist die überdimensionale Menge die wir Menschen tagtäglich in uns hineinstopfen. Das hat die Natur so gewiss nicht vorgesehen.

Du kannst den Fleischkonsum von vor Tausend Jahren nicht mit der heutigen Zeit vergleichen. Denn, damals gab es noch keine industrialisierte Fressorgien und Herstellungsprozesse. Wir essen heute viel zu viel Fleisch, was auch auf die Milch übertragbar ist. Außerdem kommt heute die Chemie dazu. Nahezu jedes rote Fleisch im Laden ist doch gepökelt und sonst was, also vollgestopft mit Allergenen und krebserregenden Chemiekalien.

Ganz grundsätzlich stimme ich dir natürlich zu. Wie Tierhaltung im großen Stil betrieben wird ist nicht vertretbar, das waren sicher nicht die armen Viecher, die ich meinte.🙂
Auch die Energiebilanz eines Steaks ist nicht gerade prickelnd.

Ich esse wenig Fleisch und achte darauf, wo es herkommt.
... daher stören mich Pauschalurteile wie: "Menschen, die Tierprodukte verwenden tolerieren das Lebensrecht von Tieren nicht."

Wichtig ist, darüber nachzudenken und zu schauen, womit man sich wie arrangieren kann.
...vielleicht auch Menschen zum Dialog auffordern
...nur nicht pseudowissenschaftliche Argumente bringen, um ethische zu untermauern.
 
Die Frage ist doch: Sind die Tiere der Ansicht, dass sie besser ein kurzes und vielleicht halbwegs angenehmes Leben in Gefangenschaft fristen und sich im Gegenzug von uns ausbeuten und essen zu lassen?

Deine Argumentation klingt immer (schon wieder so eine Pauschalisierung) so, als sollen uns die Tiere auch noch dankbar sein dafür dass sie überhaupt existieren dürfen und es vielleicht noch viel schlimmer kommen könnte, denn auf dem ein oder anderen Biohof leben sie immerhin nicht ganz so schrecklich. Das ist der blanke Hohn, findest du nicht auch?

Da wir so ein Huhn schlecht fragen können, wissen wir nicht, was es darüber denkt.
Aaaalsoo, wenn ich ein Huhn wär, fänd ich auf nem Hof mit genügend Auslauf im Sand buddeln ganz entspannt. Besser als sich irgendwo im Gebüsch verstecken müssen, weil ein hungriger Fuchs lauert.
Die freie Wildbahn ist für ein Tier auch kein friedlicher Blumengarten...


Ja, eben. Deswegen bin ja wohlgemerkt ich nicht diejenige die damit anfängt^^

Doch, indem du aus deiner Lebensweise heraus argumentierst, die du als gesündeste beschreibst und andere Ernährungsformen als unnatürlich und hedonistisch ankreidest.

In sehr geringen Mengen schadet Milch nicht. Andernfalls ist nun mal von Milch definitiv abzuraten, das ergibt sich aus der reinen Vernunft. Und dabei bleibe ich.

Du bringst in erster Linie ethische und emotionale Argumente an. Das ist völlig ok, wenn du das auch so kennzeichnest.🙂

Jedoch versuchst du, wie ich schon geschrieben habe, Wissenschaft und Rationalität anhand zweifelhafter Beispiele ins Spiel zu bringen. "Reine Vernunft" darf und muß sich immer in der Argumentation beweisen. Den Ansatz sehe ich hier nicht.

Grüße
 
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