Ausnahmsweise
Sehr aktives Mitglied
Da gehe ich lieber, bei Zeiten in den Garten,
Du flüchtest vor euren Problemen.
Du hattest hier schon mal geschrieben, ich erinnere mich.
Ihr funktioniert im Job, als Eltern, und als Paar habt ihr euch verloren.
Keine Seltenheit!
Ändern könnt ihr das aber nur, wenn ihr euren ungesunden Trott verändert, auch wenn das unbequem ist.
Die wenige Freizeit, die du mit Frau und/oder Kind verbringen könntest, wird noch weniger dadurch, dass du dich im Gartenprojekt versteckst.
Natürlich ist deine Frau unglücklich!
Und glücklich wirkst du auch nicht!
Macht ihr so weiter, steuert ihr geradewegs in eine Trennung.
Oder ihr vegetiert nebeneinsnder, bis einer von euch überzeugt ist, das Kind sei nun alt genug eine Trennung zu verkraften.
Rosige Aussichten.
Wollt ihr das wirklich?
Ein Versuch, das Ruder herumreißen, scheiterte bereits.
Habt ihr darüber gesprochen, woran genau?
Was jeden von euch abhält, in die Beziehung investieren zu wollen?
Ich lese auch kein Wort von Liebe.
Vielleicht solltet ihr euch an einen Tisch setzen, darüber reden, dass eure Beziehung gescheitert ist und gemeinsam eine Lösung suchen, wie es nun weitergehen kann.
Lässt sich das Haus in zwei Bereiche teilen?
Sind zumindest getrennte Schlafzimmer möglich? Dann setzt euer WG-Leben auf diese Weise klar getrennt fort.
Klarheit bringt euch einen Schritt weiter und ermöglicht euch eventuell aus eurer Erstarrung zu finden.
Entweder versucht ihr nochmal zueinander zu finden und wieder ein Paar zu werden oder ihr entscheidet euch für getrennte Wege.
Wenn deine Frau dann aufblüht, sie sich wieder lebendig fühlt, sie vielleicht auch wieder jemanden kennenlernt, der sie liebt und begehrt, wird kein Frustessen mehr nötig sein und sie Gewicht verlieren.
Und du fühlst vielleicht wieder andere Bedürfnisse als dich im Garten zu begraben.