Bei der Idee zu längerer/fexiblerer Arbeitseit muss man folgendes berücksichtigen:
Dem Staat muss daran gelegen sein, dass sich Geld schneller dreht.
Betrachten wir mal ein recht einfaches Produkt aus Sicht der Regierung:
es geht darum, mit Steuergeldern ein Loch graben zu lassen.
Dabei passiert folgendes:
Das Geld ist nicht weg oder verschwendet, sondern kommt umgehend zurück.
Der Arbeiter braucht einen Spaten, den er kaufen muss. 19% Mehrwertsteuer davon liefert der Lieferant an den Staat. Der Lieferant zahlt seinen Spatenmann, um den Spaten zu bauen - und zahlt die Sozialabgaben darauf.
Der Spatenmann geht von seinem Geld bei Aldi einkaufen, worauf Aldi wiederum 19% vom Einkauf abführt. Irgendwer hat für Aldi deren Produkt gemacht, wofür er Arbeiter braucht, und für sie die Sozialabgaben abführen muss. Die gehen von ihrem Gehalt einkaufen.... und so weiter.
Der Auftragnehmer seinerseits gibt von seinem Steuergeld - minus Spaten - ebenfalls Geld für Dinge aus, von dem nachgelagert Steuern zurück fließen.
Also kostet real den Staat das Werk nahezu: nichts!
Ähnliches passiert mit Dienstwagen.
Ausgabe verschwendet?? nö.
Der Ankauf passiert mit Steuergeldern, gezahlt wird inklusive MWSt - die gleich zurück verlangt wird. Also steht das Auto netto dort. Da der Staat Großabnehmer ist, fallen zudem gewaltige Rabatte an.
Getankt wird an der Tankstelle, MWSt, Mineralölsteuer und Sozialabgaben der Kassiererin sowie Steuern auf deren Einkäufe fallen umgehend an den Staat zurück.
Der Wagen fährt ein Jahr.
Versichert werden braucht er nicht, da der Staat keinen Versicherer braucht, KFZ-Steuern fallen nicht an, da es keinen Sinn macht, diese zu erheben um sie an sich selbst auszukehren.
Nach dem Jahr kommt der Gutachter, guckt in die Schwacke liste. Die weist einen Wert aus, der wundersamerweise über dem EK liegen dürfte, da unterdessen die Sozialabgaben für die Arbeiter der Hersteller zurück flossen.
Verkauft wird dann an den meist bietenden: ein nettes Geschäft.
Geld, das sich nicht mehr drehen kann, weil es unter Kopfkissen liegt, ist allerdings verlorenes Geld, da es nicht ausgegeben wird, also keine Steuern generieren kann.
Daher gilt es, den Konsum anzukurbeln - vielleicht durch Mehrarbeit, die mehr Geld bringt als man braucht, worauf man es für Konsum ausgibt, da sonst die Inflation dessen Kaufkraft weg frisst.
Richtig weg ist Geld auch dann, wenn die Regierung davon Strassenbaukosten in der Sahara finanziert, denn von dem dort verdienten Geld profitieren andere Finanzsysteme.
Aber auch das ....kann sich rechnen, wenn die dortigen Arbeitnehmer feststellen, dass es ihnen dort gut geht -also nicht vor Armut woanders hin flüchten.
Ein Versuch, Mehrarbeit zu generieren ist also eigentlich ein Versuch, mehr Steuern durch Überfluss in Konsum umzulenken.
Knicken Arbeiter dabei ein, macht auch das nichts aus, da sie zum Arzt gehen müssen, welcher bezahlt werden muss, worauf er dann zu viel Geld verdient - was er wiederum ausgibt....