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Merz kritisiert Vier-Tage-Woche und Work-Life-Balance...

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Die 2. Feiertage sollen auch noch abgeschafft werden.


Auspressen wie eine Zitrone, ist das Motto.
Noch mehr Steuergelder abschöpfen
sonst funktioniert ja sein Motto "what evert it takes" auch nicht.

Ich verstehe es nicht, dass den Herrn Merz noch jemand irgendwas glaubt "Wohlstand für alle" oder ähnliches.
Diese Mohrrüben sind doch nun mal wirklich mehr als abgebissen.
 
Grundsätzlich ist schon das 1. Problem, dass junge Leute oft viel später ins Berufsleben starten, aber ob man da ansetzen kann? Was soll ich denn gegen diese Sabbaticals nach dem Abitur machen? Oder wollen sie dann 1 Jahr nach Amerika, usw. Dann auch noch mit Halbgas durchs Studium, da fangen eben immer mehr erst Richtung Ende 20 mit einem wirklichen Job an. Den einzigen Anreiz den ich da legen kann sind eben Steuersenkungen (in der Hoffnung das später mehr Netto vom Brutto motiviert schneller zu arbeiten), aber dafür haben wir ja wieder kein Geld. Der andere Aspekt, dass ich die Leute aus der Teilzeit bekomme, funktioniert doch auch nicht. Viele davon sind Mütter, die schlicht die Kinderbetreuung nicht anders geregelt kriegen (oder wollen sie bewusst Zeit mit dem Kind verbringen, dass soll es ja auch geben). Und wieder andere wollen eben mehr Freizeit, die werde ich auch nicht zu mehr Arbeit bekommen, außer eben ich verringere die Steuern, auf das was dann mehr verdient wird. Aber......das können wir uns wieder nicht leisten.
 
Jeden der ohnehin Vollzeit arbeitet kann man aus allen politischen Plänen schon mal rausstreichen, das gleiche gilt für alle die freiwillige Pflegearbeit leisten, sonst wird es für den Staat teurer statt billiger, wenn Pflegebedürftige vermehrt in Heime und Pflegedienste abgeschoben werden. Die Kapazitäten liegen bei Teilzeit (ohne Pflegeanteil), Zeitarbeit und Arbeitslosen/Bürgergeldempfängern. Und bei Migranten, etwa über mehr (beschränkte) Arbeitserlaubnis, überall wo keine speziellen Ausbildungen oder Schulabschlüsse erforderlich sind.
 
Ich arbeite jeden Feiertag...
Hätte für mich nur zur Folge daß ich keine 150% extra bekomme...

Ich bin auf den Stand leben und leben lassen....
Die Menschen lassen sich nicht alles vorschreiben.

Evtl wird es irgendwann eine starfsteuer für Teilzeit geben?
Kein Plan aber Jetzt kann man auf 20% Arbeitzeit verzichten und hat Netto vielleicht 12-15% weniger...

Der Anreiz ist also eher kürzer als länger zu arbeiten.
Progressive Besteuerung halt.

Wer mit den Netto klar kommt wird also eher Freizeit wählen.
 
Ich wollte hier mal die "Maden im Speck" grüßen 😉

Der Spagat ist halt weit zwischen denen die IG-Metall organisiert sind und als Alternative mehr Gehalt oder 8 Tage mehr Urlaub angeboten bekommen
und
Arbeitern/Angestellten die für 20/26 Tage gesetzlichen Mindesturlaub im Jahr arbeiten gehen.
Mit etwas Glück bekommen sie ein kleines Urlaubs- und/oder Weihnachtsgeld.
 
Bei der Idee zu längerer/fexiblerer Arbeitseit muss man folgendes berücksichtigen:
Dem Staat muss daran gelegen sein, dass sich Geld schneller dreht.

Betrachten wir mal ein recht einfaches Produkt aus Sicht der Regierung:
es geht darum, mit Steuergeldern ein Loch graben zu lassen.
Dabei passiert folgendes:
Das Geld ist nicht weg oder verschwendet, sondern kommt umgehend zurück.
Der Arbeiter braucht einen Spaten, den er kaufen muss. 19% Mehrwertsteuer davon liefert der Lieferant an den Staat. Der Lieferant zahlt seinen Spatenmann, um den Spaten zu bauen - und zahlt die Sozialabgaben darauf.
Der Spatenmann geht von seinem Geld bei Aldi einkaufen, worauf Aldi wiederum 19% vom Einkauf abführt. Irgendwer hat für Aldi deren Produkt gemacht, wofür er Arbeiter braucht, und für sie die Sozialabgaben abführen muss. Die gehen von ihrem Gehalt einkaufen.... und so weiter.

Der Auftragnehmer seinerseits gibt von seinem Steuergeld - minus Spaten - ebenfalls Geld für Dinge aus, von dem nachgelagert Steuern zurück fließen.
Also kostet real den Staat das Werk nahezu: nichts!

Ähnliches passiert mit Dienstwagen.
Ausgabe verschwendet?? nö.
Der Ankauf passiert mit Steuergeldern, gezahlt wird inklusive MWSt - die gleich zurück verlangt wird. Also steht das Auto netto dort. Da der Staat Großabnehmer ist, fallen zudem gewaltige Rabatte an.
Getankt wird an der Tankstelle, MWSt, Mineralölsteuer und Sozialabgaben der Kassiererin sowie Steuern auf deren Einkäufe fallen umgehend an den Staat zurück.

Der Wagen fährt ein Jahr.
Versichert werden braucht er nicht, da der Staat keinen Versicherer braucht, KFZ-Steuern fallen nicht an, da es keinen Sinn macht, diese zu erheben um sie an sich selbst auszukehren.
Nach dem Jahr kommt der Gutachter, guckt in die Schwacke liste. Die weist einen Wert aus, der wundersamerweise über dem EK liegen dürfte, da unterdessen die Sozialabgaben für die Arbeiter der Hersteller zurück flossen.
Verkauft wird dann an den meist bietenden: ein nettes Geschäft.

Geld, das sich nicht mehr drehen kann, weil es unter Kopfkissen liegt, ist allerdings verlorenes Geld, da es nicht ausgegeben wird, also keine Steuern generieren kann.
Daher gilt es, den Konsum anzukurbeln - vielleicht durch Mehrarbeit, die mehr Geld bringt als man braucht, worauf man es für Konsum ausgibt, da sonst die Inflation dessen Kaufkraft weg frisst.

Richtig weg ist Geld auch dann, wenn die Regierung davon Strassenbaukosten in der Sahara finanziert, denn von dem dort verdienten Geld profitieren andere Finanzsysteme.
Aber auch das ....kann sich rechnen, wenn die dortigen Arbeitnehmer feststellen, dass es ihnen dort gut geht -also nicht vor Armut woanders hin flüchten.

Ein Versuch, Mehrarbeit zu generieren ist also eigentlich ein Versuch, mehr Steuern durch Überfluss in Konsum umzulenken.
Knicken Arbeiter dabei ein, macht auch das nichts aus, da sie zum Arzt gehen müssen, welcher bezahlt werden muss, worauf er dann zu viel Geld verdient - was er wiederum ausgibt....
 
Viele Unternehmen straucheln, wie soll man in einem solchen Unternehmen mehr arbeiten, das wegen der Auftragslage Mitarbeiter abbaut 🤔
 

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