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Menschenwürde bei der Bundeswehr

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Es ist aber ein Unterschied ob man sich - freiwillig - ins TV stellt oder - zwangsweise - einer bestimmten Gruppe angehören muß.
 
Toller Satz der unser Grundgesetz ziert, aber seien wir mal ehrlich: Papier ist geduldig und die Würde vieler Menschen wird hierzulande heutzutage tagtäglich mit den Füßen getreten wie sonst was. Das sogar noch Medienwirksam, man kann es nahezu tagtäglich verfolgen auf RTL,Sat.1, BILD und auch selbst von unseren Politikern wenn einmal wieder gegen die Arbeitslosengeld II Empfänger scharf geschossen wird, oder die Raucher, oder die Gastarbeiter/Ausländer dran sind, oder,oder,oder... Gibt da noch mehr Gesellschaftsgruppen die sich tagtägliche populistische und fast schon hetzerische Anfeindungen und Verunglimpfungen gefallen lassen müssen und vieles was da vom Stapel gelassen wird passt eben halt auch in die Kategorie Verletzung der Menschenwürde.


Ich frage mich ernsthaft: Haben diese Menschen keine Würde mehr in den Augen von vielen? Falls dem tatsächlich so sein sollte: Ganz selbstherrliche Doppelmoral... 🙄



Liebe Grüße


Chaky

Ich gebe dir vollkommen recht. Natürlich stimmt der Ist-Zustand nicht mit dem Ideal des Grundgesetzes überein. Das ist jedoch kein Grund es abzulehnen, sondern eher ein Grund mehr dafür zu tun, oder?
 
Ein Aufnahmeritus dient dazu einen Neuling in den inneren Kreis einer solchen Gemeinschaft zu erheben. Dazu muss er sich erst erniedrigen um dann in der Gemeinschaft auf einer Stufe stehen zu können. Das ist bei der Bundeswehr vielleicht etwas martialisch, aber an sich der Moral der Truppe förderlich. Ich finde man kann zwar das Gesamtkonzept Bundeswehr kritisieren, aber an dieser Stelle auf die Menschenrechte zu pochen finde ich irgendwie unangebracht.
Ich bin ziemlich empört, wenn ich so etwas lese. Kein Mensch muss sich für so einen Sauhaufen erniedrigen! Stattdessen sollte man bei der Aufnahme in die Bundeswehr eher an die positiven Seiten der Verteidigung erinnern. Ist die Bundeswehr dazu da, Menschen zu erniedrigen? Wer sich freiwillig erniedrigt, steigt bestimmt nich in meinem Ansehen!

Und das soll noch der Moral (???????????) der Truppe förderlich sein? Wenn man sich bis zum Erbrechen volllaufen läßt? So werden Weicheier produziert, die alles mitmachen!

In Zeiten der Wehrpflicht ist so etwas unterstes Niveau und mit kriminellem Verhalten durchaus gleichzusetzen. Zu Recht wird so etwas von Seiten des Staates verfolgt. So eine Bundeswehr ist in den Augen jedes vernunftbegabten Menschen verabscheuungswürdig.
 
Ich bin ziemlich empört, wenn ich so etwas lese. Kein Mensch muss sich für so einen Sauhaufen erniedrigen! Stattdessen sollte man bei der Aufnahme in die Bundeswehr eher an die positiven Seiten der Verteidigung erinnern. Ist die Bundeswehr dazu da, Menschen zu erniedrigen? Wer sich freiwillig erniedrigt, steigt bestimmt nich in meinem Ansehen!

Und das soll noch der Moral (???????????) der Truppe förderlich sein? Wenn man sich bis zum Erbrechen volllaufen läßt? So werden Weicheier produziert, die alles mitmachen!

In Zeiten der Wehrpflicht ist so etwas unterstes Niveau und mit kriminellem Verhalten durchaus gleichzusetzen. Zu Recht wird so etwas von Seiten des Staates verfolgt. So eine Bundeswehr ist in den Augen jedes vernunftbegabten Menschen verabscheuungswürdig.

Natürlich bist du empört. Weil es nicht in dein Weltbild passt. Aber ist die Bundeswehr nicht insgesamt in den Augen eines vernunftbegabten Menschen abscheuungswürdig? Stellt die Existenz der Bundeswehr an sich nicht die Vernunftbegabung in Frage? Warum haben wir denn die Bundeswehr? Doch sicher nicht weil wir alle so vernunftbegabt sind.

Und das mit der Wehrpflicht ist doch quatsch. Niemand muss zum Bund. Erstmal hat man als Real- oder Hauptschüler gute Chancen gar nicht eingezogen zu werden, zweitens ist es sehr leicht sich ausmustern zu lassen und drittens hat jeder Mensch die Möglichkeit Zivildienst zu machen und damit wirklich etwas sinnvolles zu tun.

Das bei der Bundeswehr gesoffen wird, liegt wohl daran dass es oft ziemlich langweilig sein soll. Und wenn ein ein Haufen Männer ohne Frauen zusammengesperrt wird, dann besaufen sie sich. Das ist aber im Sportverein genau das gleiche.

Gruppen verlangen immer das man sich erniedrigt bevor man aufgenommen wird. Die AA verlangen, dass du deine Geschichte erzählst, im Fußballverein musst du den Ballsack tragen. Es ist normal das man unten anfängt.
 
Wahrscheinlich war keiner der Empörten dabei........
Wenn man dabei war, versteht man´s - tolerieren kann man es freilich nicht.
 
Man muß sich, um es zu verstehen, in eine andere welt begeben, sozusagen.
Als ich damals zum erstenmal in der Eisbergkaserne ( Nagold ) aufgewacht bin, hat mir einer erzählt, daß sie ( die Gruppe ) bereits vor dem Frühstück einen 10 Kilometer-Waldlauf hinter sich hätten. ( ??? ) Ein Blick am Morgen in die Kantine: Unmengen von zerbrochenen Stuhlbeinen zwecks abendlicher Schlägerei. Keine Gläser - Getränke nur aus Pappbechern. Krönung war dann, als ich in der Nacht über eine Grünfläche gelaufen bin - da stand der OVD mit gezückter Pistole vor mir.
War gottseidank nur eine Woche zum schlafen da.
 
die Institution ARMEE..

@ Frank:

Es gibt Gesprächspartner -- und Leute,die DAUERND durch Suchtmittelmißbrauch und natürliche Gegebenheiten derart im "Tee" sind,daß man sie nicht als Adressaten von logischen und inhaltsreichen Sätzen wählen sollte.

Genauso könnte man mit seinem Kakadu reden.

Tip: Energiesparen ist auch DORT ratsam.

***************************************

Armeen sind "dem Grunde nach" menschenverachtend und würdezerstörend.
Wer das nicht erkennt, belügt sich.

Denn: der gesamte Hintergrund,ihre Schaffung etc.ist "menschenfeindlich"-- denn "der Gegner" ist ja dort IMMER ein anderer Mensch---und nicht ein außer Rand und Band geratenes Naturphänomen---mit sowas hat es das THW ,die Feuerwehr,der Katastrophenschutz zu tun.

Wenn man Menschen dazu drillt,Kampf gegen ihresgleichen zu führen,ist dies m.M. eine der absurdesten Auswüchse der "Zivilisation", ist es DER BEREICH,der unnötig werden sollte.
Schon seit Jahrhunderten.

Also...was soll man da erwarten.

Ich habe seit meine Jugend IMMER solche Dinge geschildert bekommen--Spindeinsperren, Verhöhnen, sinnlose Putzaktionen...

Damals (mit 16) kannte ich den Begriff "Menschenwürde" gar nicht...in der DDR-Verfassung oder im Lehrstoff war das nicht existent. Meine Empörung (Bei sowas macht man doch nicht mit? Das ist doch Folter?) erntete die selbe hirnrissige BELUSTIGUNG.

"Das ist nun mal so...!" ((Wahrhaft intelligente Antwort!))

Ich bin in erster Linie DESHALB erfreut gewesen, weiblich zu sein---weil mir der ZWANGSDIENST in der NVA erspart blieb.

Und-- nein--ich scheute NIE "harte Arbeit",krasse Anforderungen---aber--- für derart hirnrissig sinnfreie hätte ich wohl eine Karriere als "Spatensoldat" in Kauf genommen.

Allein die Zahl und die Brutalität der ARMEEUNFÄLLE mit tödlichem Ausgang waren genug... :mad::mad::mad:
(man erfuhr das,wenn man wollte...
auch genug von den Panzern der "Bruderarmee"...die Kinderwagen platt rollten...wir wohnten in einem Ort,wo "Verladebahnhof" vom Waffenbestand und ...DURCHGANGSSTRECKE der "Sowjetsoldaten" waren..)

Man kann trotz der Tendenz zum Bagatellisieren nur jedem Betroffenen zur Anzeige,zum Sich-Wehren raten.

Wirkliche "Bewährungsproben" finden statt im Zivi-Alltag.

Ja-- ich wäre für SOFORTIGE KOMPLETTE WELTABRÜSTUNG.
Zumindest SOFORTIGE Umwandlung der "Bundes-Wehr" in eine Berufsarmee . Dort können gerne Waffenfetischisten ihrer Selbstbestätigung frönen und "Männerleben" zelebrieren...und sich gegenseitig in der Farm der Krieger knechten.

********************************
 
vorab: ich hab nicht gedient.

so weit ich weiß, begreifen sich die gebirgsjäger seit jeher als eine elite-truppe. damit dürfte ein soldatenalltag bei diesen härter sein als bei anderen waffengattungen.

aber das entschuldigt nicht die schickane, rohe schweineleber im akkord essen zu müssen.
klar, die hierarchien sind im militär stark, und das lässt sich nicht vermeiden, aber andererseits wird so auch nicht die moral gestärkt.
obwohl sich ein feldwebel o.ä. gehorsam verschaffen muss, so hat er doch irgendwo auch eine gewisse fürsorgungspflicht als vorgesetzter, oder etwa nicht?
(sorry, ich kann mangels eigener erfahrung nur einen vergleich angestellter-chef ziehen)

anscheinend gibt es ja auch große unterschiede zwischen einzelnen kasernen sowie truppenteilen.
 
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