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Menschen die im Geld schwimmen - abartig? Wie denkt ihr darüber

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Warum hast Du nicht promoviert - oder lehrst an der Uni - als Prof?

Ich bin fachfremd selbständig und nicht wirklich wissenschaftsbegeistert, also Promotion wäre schlicht nicht mein Weg gewesen. Und ich arbeite am liebsten ohne Chef. In 7 Jahren habe ich mir die Selbständigkeit so aufgebaut, dass ich exakt so arbeiten kann, wie ich will und dafür sehr gut bezahlt werde. Passt also alles.
 
Ich schließe mich hier friek und Co an. Und zu Deiner Info: abgeschlossenes Studium, selbständig. Wirtschaftlich so "fit", wie ich es haben möchte.
Ich arbeite bewusst weniger und habe somit weniger Geld zur Verfügung, dafür aber mehr Zeit. Das ist tatsächlich eine ganz bewusste Entscheidung, da MICH Geld nicht glücklich macht.
Und nu?

In welchen Punkten schließt Du Dich an und aus welchen Gründen?

Im übrigen arbeite ich auch weniger als ich könnte und verdiene entsprechend auch etwas weniger.

Aber gerade deshalb gönne ich jedem einen Haufen Geld, der den Einsatz dafür bringt oder bringen will und eben nicht mit einer 40-Std.-Woche rausläuft.

Und denen , die es sich nicht hart erarbeitet haben gönne ich es auch.

Ablehnen würde das Geld wohl keiner.
 
Wichtig ist doch,
Dass Du dich wohlfühlst, wenn Du auch nicht im Geld zu schwimmen scheinst.😉

Ich schwimme keinesfalls im Geld und das macht mich meistens froh. Für mich bringt Geld ja auch eine gewisse Verantwortung mit sich, Gedanken, die man sich nicht machen muss, hat man keins. Alles in allem stehe ich auf ein einfaches Leben. Ich brauche keinen schicken Wagen, keine Flugreisen und keinen Schmuck. Ich brauche kein schickes neues Haus und keine teuren Kleider (ich nähe selbst), habe keine teuren Hobbies, die nur Geld verschlingen. Und alles Geld, dass ich aufgrund meiner Wünsche nicht verdienen muss, bedeutet schlicht freie Zeit - für mich, die Familie, den Garten, das Haus usw...

Um nochmal auf die Ausgangsfrage zu kommen: ich möchte keine Millionen besitzen, auch nicht eine. Ich denke, dass Geld nicht den Charakter verdirbt, ihn aber zeigt. Und ich finde, dass manche Vermögen obszön hoch sind, schlicht nicht mehr angemessen. NIEMAND kann so viel arbeiten (und so gesellschaftlich sinnvoll), dass er Millionen im Jahr VERDIENT. Ich halte auch nichts davon, Geld "arbeiten" zu lassen, da Geld an sich unproduktiv ist. Und ich habe ein Problem mit dem Zins und Zinseszins, da hier Schulden der Motor zur Generierung von mehr Geld sind.
Mehr Geld war für mich noch nie Lebenszweck, es soll schlicht für mein Leben reichen. Nicht mehr und nicht weniger.
 
In welchen Punkten schließt Du Dich an und aus welchen Gründen?
So im Detail mag ich im Moment nicht einsteigen, vielleicht später.
Im übrigen arbeite ich auch weniger als ich könnte und verdiene entsprechend auch etwas weniger.

Aber gerade deshalb gönne ich jedem einen Haufen Geld, der den Einsatz dafür bringt oder bringen will und eben nicht mit einer 40-Std.-Woche rausläuft.
Gönnen - muss ich drüber nachdenken. Wieviel verdient ist denn realistisch? Für eine 80 Stunden Woche 400.000€ im Monat? Was für ein Job ist das dann? Gesellschaftlich relevant und sinnvoll? Zeit ist ja eigentlich bei jedem Menschen exakt gleich viel wert, oder?
Und denen , die es sich nicht hart erarbeitet haben gönne ich es auch.
Letztlich gönne ich jedem alles. Wenn einer meint, es macht in glücklich, junge Mädels am Strand mit Schampus vollzuspritzen - bitteschön. Ätzend finde ich es nur, wenn diese Leute sich dann über andere erheben, und das tun sie gerne. Lassen dann ihren Frust an den ganzen schmarotzenden Faulenzern aus...
Ablehnen würde das Geld wohl keiner.

Welches Geld würde keiner ablehnen? Spielt es nicht auch eine Rolle, wo das Geld herkommt? Spielt es überhaupt keine Rolle, wie es "verdient" wurde? Und von welcher Summe reden wir?
 
In welchen Punkten schließt Du Dich an und aus welchen Gründen?

Im übrigen arbeite ich auch weniger als ich könnte und verdiene entsprechend auch etwas weniger.

Aber gerade deshalb gönne ich jedem einen Haufen Geld, der den Einsatz dafür bringt oder bringen will und eben nicht mit einer 40-Std.-Woche rausläuft.

Und denen , die es sich nicht hart erarbeitet haben gönne ich es auch.

Ablehnen würde das Geld wohl keiner.


Und ich wuerde einen teil davon eher denen goennen, die gar nichts haben.
Auch wenn sie NICHT dafuer arbeiten.
Und mache es den reichen zum vorwurf, dass sie nicht alles tun was moeglich waere mit ihrem geld, um anderen zu helfen.
Und zu xy's neidvorwurf...ich will ja vom reichtum anderer nichts fuer mich persoenlich..
Und kasiopaja: auch wenn manche menschen vielleicht mehr arbeiten als die ueblichen 40h/woche...was rechtfertigt fuer eine z.b. 80h woche dann nicht das doppelte, dreifache, vierfache... sondern zigtausendmal so viel zu verdienen?^^
Und komm mir nicht mit verantwortung.
Fuer ihr handeln gradestehen muessen doch die wenigsten der gutbetuchten.
 
Und ich wuerde einen teil davon eher denen goennen, die gar nichts haben.
Auch wenn sie NICHT dafuer arbeiten..

Hast Du denn was zu verteilen? Und tust Du es?

Und mache es den reichen zum vorwurf, dass sie nicht alles tun was moeglich waere mit ihrem geld, um anderen zu helfen..

Woher willst Du das so ganau wissen? Kennst Du deren Steuererklärungen?

Und kasiopaja: auch wenn manche menschen vielleicht mehr arbeiten als die ueblichen 40h/woche...was rechtfertigt fuer eine z.b. 80h woche dann nicht das doppelte, dreifache, vierfache... sondern zigtausendmal so viel zu verdienen?^^
Und komm mir nicht mit verantwortung. .

Warum nicht? Möchtest Du etwas die Verantwortung für einen ganzen Konzern übernehmen und die damit verbunden Arbeitsplätze? Wer dazu bereit ist , der soll doch auch genügend verdienen.

Und warum hast Du nicht so einen Job angestrebt? Der Weg steht jedem offen. Nur muss man das Risiko tragen und die Einsatzbereitsschaft dazu haben. Und wenn man die hat - warum soll man dann nicht reichlich dafür entlohnt werden?

Fuer ihr handeln gradestehen muessen doch die wenigsten der gutbetuchten.

Woher weißt Du das? Kennt Du so viele? Oder ist das einfach Voreingenommenheit?
 
Hast Du denn was zu verteilen? Und tust Du es?



Woher willst Du das so ganau wissen? Kennst Du deren Steuererklärungen?



Warum nicht? Möchtest Du etwas die Verantwortung für einen ganzen Konzern übernehmen und die damit verbunden Arbeitsplätze? Wer dazu bereit ist , der soll doch auch genügend verdienen.

Und warum hast Du nicht so einen Job angestrebt? Der Weg steht jedem offen. Nur muss man das Risiko tragen und die Einsatzbereitsschaft dazu haben. Und wenn man die hat - warum soll man dann nicht reichlich dafür entlohnt werden?



Woher weißt Du das? Kennt Du so viele? Oder ist das einfach Voreingenommenheit?

Nein, ich habe nichts zu verteilen. Ich habe 3 kinder😎. Und spenden trotzdem hin und wieder fuer humedica, tierheime etc.

Ich kenne natuerlich nicht deren steuererklaerung. Aber es erklaert sich von selbst, dass jmd. Mit mehreren milliarden auf dem konto eben NICHT alles tut was in seinen moeglichkeiten steht.

Weil ich nicht mit einsatzfreudigen ellbogen gesegnet und kein alphaweibchen bin^^
Und weil ich lieber kinder wollte, als karriere...

Welcher politiker oder bankenvorstand oder oder...musste schon jemals mit seinem vermoegen fuer was haften, was er verbockt hatte?
Und wenn, dann ist er so abgesichert, dass es ihm dennoch bis ans lebensende reicht.
Von wegen "schaefchen im trockenen" und so..
 
ich glaube nicht das die menschen glücklicher ind , im gegenteil für die ist glück nicht mehr das was für unser ein ist,sie erkennen nicht mehr die kleinen glücksmomente, ( möchte aber nicht alle über ein kamm scheren),ich möchte nicht so viel geld haben,mir würden1000 euro reichen ,da könnte ich mit ein schlag mein kredit abzahlen und hätte dann 130euromehr geld im monat, zur zeit bin ich durch ne op arbeitslos geworden,und es ist nicht leicht ne arbeit zu finden ,wenn man noch nicht so fit ist ) glück liegt wohl im auge des betrachters alles gute den reichen und vorallem den armen
 
Ich kenne natuerlich nicht deren steuererklaerung. Aber es erklaert sich von selbst, dass jmd. Mit mehreren milliarden auf dem konto eben NICHT alles tut was in seinen moeglichkeiten steht.

Weshalb?

Weil ich nicht mit einsatzfreudigen ellbogen gesegnet und kein alphaweibchen bin^^
Und weil ich lieber kinder wollte, als karriere...

Das war Deine Entscheidung und die Kosequenz ist eben, dass die Karriere und das Geld weniger ist. So wie es manchem seine Entscheidung ist auf Karriere und Geld zu setzen mit den entsprechenden Konsequenzen und eventuell viel Geld.



Welcher politiker oder bankenvorstand oder oder...musste schon jemals mit seinem vermoegen fuer was haften, was er verbockt hatte?
Und wenn, dann ist er so abgesichert, dass es ihm dennoch bis ans lebensende reicht.
Von wegen "schaefchen im trockenen" und so..

Wie gesagt jedem steht es frei sich entspechen zu bilden und die entsprechende Karriere zu machen.
 
Es gibt mit Sicherheit eine Menge Menschen, die unverschuldet arm und auch Menschen, die sehr reich sind und null soziale Verantwortung zeigen. Es gibt aber auch eine Menge Grautöne.
Ich hatte in meinem Leben ja schon mal das Vergnügen, einen Hartz4-Empfänger sponsoren zu dürfen. Von arm und unverschuldet keine Spur. Also Vorsicht, vor Verallgemeinerungen. Dieser jemand hat keine Lust zu arbeiten und haßt das System, nimmt aber gerne das Geld von diesem.
Bezeichnenderweise ist er jetzt im Vorstand einer kleinen Partei, die Prvateigentum komplett abschaffen will und ein Grundeinkommen für jeden von 1500 € für jeden fordert.
Von 500 Mitgliedern sind die überwiegende Mehrheit "Lebenskünstler" deren Kunst hauptsächlich daraus besteht, Arbeit aus dem Weg zu gehen.
Gerade die fordern und fordern und fordern und zwar sehr selbstbewußt.
Das heißt nicht, dass alle Hartz4-Empfänger so sind. Natürlich nicht. Das ist eine Minderheit.
Das Vorurteil der armen Armen und er bösen Reichen stimmt eben so auch nicht. Auf beiden Seiten gibt es wie immer solche und solche.
 
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