A
arbeitsloser
Gast
Ich denke gerade darüber nach wie ungerecht die Welt doch ist. Überall auf dieser Welt sitzen reiche Ausbeuter in ihren Schlössern und lachen über den Rest der Welt. Es ist so ungerecht! Wieso hat irgendein Adliger Besitzrechte an Wäldern? Wir kommen alle nackt auf die Welt und doch haben manche dieser rosigen Babys mehr Geld/Besitz als 10 normale Menschen in ihrem Leben erarbeiten können.
Noch nie hat irgendeiner die Königin von England als Sozialschmarotzer bezeichnet (jedenfalls habe ich nichts davon gehört), aber auf den kleinen Arbeitslosen, der gerne arbeiten möchte, schimpfen sie alle. Ja natürlich, nicht jeder will arbeiten um jeden Preis, aber warum regt man sich über diese Leute auf? Es ist doch sowieso nicht genug Arbeit da, da sollte man doch froh sein, dass nicht jeder Arbeit will.
Vor 500 Jahren gab es auch arme Leute und obwohl sie in vielerlei Hinsicht schlechter dran waren, als die heutigen Armen (zumindest als die der westlichen Welt), hatten sie einen entscheidenden Vorteil: ihre Armut war keine Schande, denn sie wurde ihnen (in ihrem Verständnis) von Gott auferlegt. Jeder stand an dem Platz, den Gott ihm bestimmt hatte.
Und heute? Heute ist jeder Arme der allein schuldige an seiner Misere, denn haben es nicht andere vom Tellerwäscher zum Millionär gebracht? Hätte dieser oder jener das nicht auch schaffen können, wenn er nur gewollt hätte??
Warum leiden denn so viele Arbeitslose unter Depressionen und anderen psychischen Problemen? Weil die Gesellschaft sie ausgestoßen hat! Weil man ihnen das Gefühl gibt, einfach nicht gut genug zu sein um arbeit zu bekommen! Klar, offen aussprechen tut es selten jemand, denn noch haben ja auch die Arbeitslosen ein Stimmrecht. Ich persönlich kann gut ohne Arbeit auskommen. Ich lege keinen Wert auf eine “verantwortungsvolle Tätigkeit in der Produktion” die auch ein dressierter Affe erledigen könnte. Mir geht es ohne Schwitzen gut! Was mich aber fertig macht ist arm zu sein. Nicht weil ich mir viele Dinge kaufen möchte, sondern weil ich es selbst dann nicht könnte, wenn ich es wollte. Ich kann keine Pläne machen, denn ich muss mich jederzeit zur Verfügung halten. Ich darf mir keinen Stolz erlauben und dem Sachbearbeiter des Arbeitsamtes sagen was er mich kann. Ich bin ein Mensch zweiter Klasse!
Noch nie hat irgendeiner die Königin von England als Sozialschmarotzer bezeichnet (jedenfalls habe ich nichts davon gehört), aber auf den kleinen Arbeitslosen, der gerne arbeiten möchte, schimpfen sie alle. Ja natürlich, nicht jeder will arbeiten um jeden Preis, aber warum regt man sich über diese Leute auf? Es ist doch sowieso nicht genug Arbeit da, da sollte man doch froh sein, dass nicht jeder Arbeit will.
Vor 500 Jahren gab es auch arme Leute und obwohl sie in vielerlei Hinsicht schlechter dran waren, als die heutigen Armen (zumindest als die der westlichen Welt), hatten sie einen entscheidenden Vorteil: ihre Armut war keine Schande, denn sie wurde ihnen (in ihrem Verständnis) von Gott auferlegt. Jeder stand an dem Platz, den Gott ihm bestimmt hatte.
Und heute? Heute ist jeder Arme der allein schuldige an seiner Misere, denn haben es nicht andere vom Tellerwäscher zum Millionär gebracht? Hätte dieser oder jener das nicht auch schaffen können, wenn er nur gewollt hätte??
Warum leiden denn so viele Arbeitslose unter Depressionen und anderen psychischen Problemen? Weil die Gesellschaft sie ausgestoßen hat! Weil man ihnen das Gefühl gibt, einfach nicht gut genug zu sein um arbeit zu bekommen! Klar, offen aussprechen tut es selten jemand, denn noch haben ja auch die Arbeitslosen ein Stimmrecht. Ich persönlich kann gut ohne Arbeit auskommen. Ich lege keinen Wert auf eine “verantwortungsvolle Tätigkeit in der Produktion” die auch ein dressierter Affe erledigen könnte. Mir geht es ohne Schwitzen gut! Was mich aber fertig macht ist arm zu sein. Nicht weil ich mir viele Dinge kaufen möchte, sondern weil ich es selbst dann nicht könnte, wenn ich es wollte. Ich kann keine Pläne machen, denn ich muss mich jederzeit zur Verfügung halten. Ich darf mir keinen Stolz erlauben und dem Sachbearbeiter des Arbeitsamtes sagen was er mich kann. Ich bin ein Mensch zweiter Klasse!