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Melindas Gedichte

Beate

Sehr aktives Mitglied
Nicht mehr schweigen

Bitte lasst mich nicht alleine sterben,
mein Leben liegt in Scherben;
vor mir, ich stehe vor dir
und flehe dich an
hilf mir hoch weil ich es nicht alleine kann.
Bitte lasst mich nicht allein,
ich fühle mich so klein;
hab schon so oft versucht zu schreien.
Doch ich wurde nie erhört,
hab die Nachbarn nur empört.
Wurde geschlagen und getreten,
mir blieb nichts anderes übrig als zu beten;
zu einem Gott an den ich nicht glaube,
tut mir leid wenn ich euch eure zeit raube!
Doch es ist Wichtig für Leute wie mich nicht mehr zu schweigen,
und das wir alle unsere Gesichter zeigen.

Hey Leute macht nicht schlapp,
nehmt die Masken ab.
Fangt an zu schreien,
keiner von uns ist allein.
Wir müssen nur zusammen halten,
und unser Gesang ist stärker als alle Naturgewalten.

Ich weiß wie hart es ist den Mund aufzumachen,
es gibt viele dumme Menschen die anfangen zu lachen.
Doch diese Menschen lachen nur um nicht zu weinen,
damit sie nicht schwach erscheinen.
Denn die hätten nie so viel Mut das schweigen zu brechen,
Leute haltet zusammen dann können wir uns mit Worten rächen.
Wir könnten uns dann immer bei jemandem aufstützen,
andere Menschen vor der Gewalt schützen.
Wenn wir nichts machen wer soll es dann tun,
es bleibt keine Zeit um sich auszuruhen.
Die Polizei kann auch nicht wirklich helfen,
sie sind auch nur kostümierte Elfen.
Ich verlache das deutsche Gesetz,
wenn ich rappe ist es als wenn ich das Messer wetz.
Ja klar ich würde die Täter am liebsten zusammen schlagen,
doch das könnte ich nicht ertragen.
Denn dann würde ich mich auf ihr Niveau herablassen,
ich will nicht mehr hassen.

Hey Leute macht nicht schlapp,
nehmt die Masken ab.
Fangt an zu schreien,
keiner von uns ist allein.
Wir müssen nur zusammen halten,
und unser Gesang ist stärker als alle Naturgewalten
 
Zu viele Menschen verbieten den Kindern den Mund,
ich spreche aus Erfahrung und muss sagen schweigen ist nicht gesund.
Ich hab viele Jahre schon geschwiegen,
dass machen alle Opfer die am Boden liegen.
Jetzt hab ich wieder Boden unter den Füssen,
die Menschen die mir Leid zugefügt haben werden`s büssen.
Sie werden nicht durch meine Hand fallen,
doch ihre Rufe werden wieder hallen.
Ich gebe nicht auf,
auch wenn ich oft im Kreis lauf.
Es geht immer irgendwie voran,
ich denke oft dass ich nicht mehr kann.
Doch dann stehen wieder geile Menschen hinter mir,
wenn jemand ihnen Leid zufügt werde ich zum Tier.
Bitte lasst mich nicht allein
 
Ich sehe die Schatten// sie sind wie Ratten.
Sie sind überall// und bringen dich zu fall.
Ihre Augen sind kalt// du verlierst jeden halt.
Du versuchst weiter zu gehen// doch weist das sie hinter jeder Ecke stehen.
Sie fallen dir in den Rücken// versuchen dich zu Boden zu drücken.
Halt durch lass dich nicht gehen// niemand wird dich sehen.
Niemand wird deine Schreie hören// es würde niemanden stören.
So läuft das Spiel// zu verlieren gibt es viel.
Dein Leben und den Rest// die W****** sind wie die Pest.
man wird sie nicht los// sie sind zu groß.
Und du bist zu klein// fang ja nicht an zu weinen.
Denn sie verwenden alles gegen dich// es ist immer wie ein schlag ins Gesicht.
Diese Schatten kann man berühren// doch was man dann fühlt will ich nie spüren.
Alles Schlechte in einer Person// man wird sie klon.
Es soll eine Armee entstehen// S**** so kann es doch nicht weiter gehen.
Das was wir heute waren sind morgen alte Geschichten// sie wurden gemacht um zu vernichten.
 
Hallo an Alle,

meine Mutter hat die Gedichte veröffentlicht, da ich die Gedichte nicht kopieren und einfügen konnte. 😱 Diese Gedichte habe ich Melinda geschrieben.

Liebe Grüße

Melinda
 
Hallo blauRegen,

ich habe mir schon gedacht dass es die ein oder andere Person in diesem Forum gibt, die Angst kennt. Auch ich bin ein Mensch der nicht mit Mitleid umgehen kann, mir hilft wenn ich Texte lese in denen Menschen schreiben was ich denke oder fühle. Deswegen bin ich hier, niemand von uns ist alleine!!!

Melinda
 
Mama und ER die streiten sich wieder,
gleich holt ER wieder aus und schlägt sie nieder.
Ich bin ganz alleine in meinem Zimmer,
bei jedem Geräusch zucke ich zusammen wie immer.
Ich weiß nicht was ich machen soll,
frage mich woher kommt dieser Groll.
Immer wieder schlägt ER zu,
ich finde einfach keine ruh.
Ich stehe auf gehe langsam durch den Raum,
hoffe alles was jetzt geschieht ist nur ein Traum.
Langsam öffne ich die Türe,
ich kann nicht beschreiben was ich grade spüre.
Dann gehe ich den Flur entlang,
ich höre das Wimmern meiner Mutter diesen grausamen Klang.
Dann stehe ich vor Ihm und schreie Ihn an,
ich bin ein Kind er ein erwachsener Mann.
Ich sag nur zu Ihm "hör auf meine Mama zu schlagen",
dass war alles so schwer zu ertragen.
Ich renne wieder den Flur entlang,
merke das ich nicht mehr kann.
Ich sacke zusammen wie eine Marionette,
ich würde alles geben damit ich wieder eine Kindheit hätte.
Meine Mutter nimmt mich in den Arm,
langsam wird mir wieder warm.
Doch die Angst vor Ihm bleibt bestehen,
ich wusste es würde wieder geschehen!!!!

Das ist kurz zusammengefasst was ich mit 9 Jahren erlebt habe. Ich denke dass noch viele andere Texte folgen werden bin ja immerhin schon 16

Melinda
 
Flashback
_____________

Und schon wieder ist es da dieses Gefühl,
um mich herum wird es plötzlich kühl.
Ich habe einen bestimmten Geruch gerochen,
und die Erinnerung ist in mir hochgekrochen.
Es ist alles so irreal,
es ist eine Qual.
Eine Erinnerung die ich versuchte zu verdrängen,
scheint mich und meinen Körper einzuängen.
Ich kriege keine Luft,
immer noch rieche ich diesen Duft.
Ich sehe einen Mann und ein Kind,
die alleine in einem Raum sind.
Dieses Kind das bin ich ich,
es guckt in meine Richtung doch es sieht mich nicht.
Dann sehe ich ein Messer es liegt neben dem Mann,
ich will das nicht sehen, ich merke das ich nicht mehr stehen kann.
Ich falle zu Boden hab mir dabei weh getan,
um mich herum sind leute ich sehe sie nicht doch ich spüre das sie mich anstarrn.
Warum hilft mir denn niemand,
warum nimmt mich keiner an die Hand.
Ein Mann sagt "lasst sie, die hat Drogen genommen",
bin mir schon lange nicht mehr so schäbig vorgekommen.
Ich habe keine Drogen genommen ich muss nur an die Vergangenheit denken,
der alte Mann kann sich seine Sprüche schenken.
Jemand hält mir eine Tüte vor den Mund,
neben mir bällt ein Hund.
Meine Atmung normalisiert sich wieder,
mir schmerzen alle Glieder.
Ich stehe auf und gehe nach hause,
ich gönne mir eine kurze pause.
Schreibe alles in mein Tagebuch und lege mich hin,
das alles hat doch keinen Sinn.

Hallo ich denke die Überschrift und den Text muss ich ein wenig erklären. Ich habe eine Zeitlang unter Flashbacks gelitten, bei mir haben sie sich so geäußert das ich hypervertiliert habe und ganz viele zusammenhangslose Bilder aus meiner vergangenheit gesehn( wie ein schlechter Film)habe. Gott sei Dank sind sie nach meinem Phsychatrie Aufenthalt nicht wieder aufgetreten.Und sorry wenn ich was falsch geschrieben habe diese Themen wühlen mich immer leicht auf.

Melinda
 
Meine kleine Melinda,
weißt Du eigentlich was ich von Dir denke??????????????

Du bist der stärkste Mensch den ich kenne.
Du bist über Dich hinausgewachsen in sehr schweren Zeiten.
Du hast Dich befreit aus den Verletzungen und lebst heute ganz normal, Du hast manchmal Liebeskummer, manchmal bist Du albern, manchmal still - aber eines bist Du immer
die tollste Tochter die man sich wünschen kann.

Deine Ma
 

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