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Meinung von außen gesucht

N

Nevet

Gast
Hallo,

heute hatte ich ein Gespräch mit mener direkten Vorgesetzen und dem Vorstand.
das Gue zuerst: Die angedrohte Abmahnung wurde zerissen.
Das Ungute: Ich bin immer noch oder auch noch mehr ziemlich hin und her gerissen.
Ich versuche mal die letzten 8 Jahre, die ich dort arbeite, zusammen zufassen:
Die ersten vier Jahre war ich honorarkraft. Da ich immer sehr viel mehr als nötig gearbeitet habe, da ich mit Projekten Erfole vorweisen konnte und da ich aber auch mit Chefin1 sehr gut befreundet bin, wurde ich irgendwann fest angestellt auf 25 Stunden. Schon einige Monate vorher wurde ich zur "Schlüsselperson" ernannt, d.h. ich sollte ein Unterteam moderieren.
Seit ich Schlüsselperson bin, sind 4 Honorarkräfte gegangen. 2 aus beruflichen Gründen. Mit der Dritten hatte ich einen Konflikt woraufhin sie iregndwann nicht mehr kam. Von der Vierten dachte ich bis heute, sie sei aus Beruflichen Gründen gegangen. Heute hab ich erfahren, dass an irgendeiner Stelle wohl mal gesagt haben muss, die Zusammenarbeit sei schwierig gewesen.
Letzt endlich ging es ach heute um einen Konflikt mit ener Kollegin.
In menen Jahren als Festangestellte habe ich:
ein Projekt ganz böse in den Sand gesetzt, so richtig. Schulden gemacht, schlechtes Image herauf beschworen, etc. Böse.
Der Verwaltung einigen Ärger beschert, meine schlechte Buchhaltung hat andere ziemlich genervt.
Einmal einen wichtigen Raum nicht abgeperrt.
Einen wichtigen Abgabetermin nicht eingehalten.
Einen Pressebericht abeschickt, ohne ihn gegen lesen zulassen.

Aber auch:
Einen Bundestagsabgeordneten als Schirmherr gewonnen.
Einen bekannten Schriftsteller dazu gebracht, regelmäßig bei und umsonst Lesungen zu halten.
4 Projekte erfolgreich durchgezogen, mit Image und finanziellem Gewinn.
An ungezählten Extraarbeiten mit gewirkt, nur einmal einen zusätzlichen Termin abgesagt, war immer auch an Wochenenden und abends bereit mit zu helfen.
circa 20 positive Presseberichte.
ca 15 Honorarkräfte aus meinen Freundes und Bekanntenkreis mit an Bord geholt, wovon 2 mittlerweile auch fest angestellt sind.

So.
Mein jetziges, unreflektiertes Bauchgefühl: Noch ein Projekt, in dem schon viel Arbeit und Herz steckt, zu Ende bringen und weg. Das wäre Ende des Jahres.
andererseits weiß ich, dass ich nie mehr eine Firma/eien Träger finden werde, hinter dessen Firmenphilosophie ich derartig 100% stehen kann: " Mit Bildung gegen Armit vorgehen", " Zusammen schaffen wir uns eine andere Welt".
Aber ich merke auch, wie sich die Firmenpolitik verändert und ich bin nicht immer glücklich darüber.
Am unglücklichsten bin ich darüber, dass trotz aller Gespräche das Vertrauen hinüber ist. Meins in meine Chefs, aber auch deren vertrauen in mich.
Aber alles wegen gebrochenem Vertrauen aufgeben? Vertrauen kann man sich wieder erarbeiten....
Andererseits versuchen alle Beteiligten schon seit etwas weniger als einem Jahr das Vertrauen wieder her zustellen, mit Supervision, Gesprächen, Veränderungen, und es klappt nicht sondern wird schlimmer.
Wann ist es eit zu gehen? Wie lange macht man einen Konflikt mit? Ab wann darf man auch aufgeben? <bin ich zu unreflektiert, kann Kritik weder richtig annehmen noch ichtig nach außen formulieren? Wäre es feige zu gehen?
Was meint Ihr?
Danke,
shalom,
nevet
 
Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass du in der Lage bist dich auch selbstkritisch einzuschätzen.
Dazu sind ja Ansätze in deinem Posting enthalten.

Nun solltest du als erstes deine eigenen Ziele und Wünsche auflisten.
Als zweites sollten deine persönlichen Qualifikationen und Fähigkeiten mit deinen Vorstellungen abgeglichen werden.

Bist du jetzt immer noch auf einem positiven Level solltest du dich fragen, ob es unter den allgemeinen Bedingungen bei deiner jetzigen Anstellung möglich ist, diese zu verwirklichen.
Ist dies der Fall, bleibe.

Ich kenne als Vorgesetzter einige Mitarbeiter, bei denen vor nicht all zu langer Zeit eigentlich nur ein Gespräch auf Anwalts/Betriebsratsebene möglich war.

Nach einem[SIZE=-1] Gentlemen Agreement läuft alles heute viel besser und die Mitarbeiter gehören zu den Stützen des Unternehmens.

Dies scheint ja auch in deinem heutigen Gespräch ausschlaggebend gewesen zu sein.
Bist du jetzt aber der Auffassung, dass du gehen musst, dann würde ich mich nebenbei um einen neuen Job bewerben und die Zeit mit dem angefangenen Projekt überbrücken.

So wie es aussieht, hast du der Firma ja mehr Impulse gegeben, als Nachteile eingebracht.

Ich weiß jetzt zwar nicht, ob deine Ideen und Impulse dem Schutz des geistigen Eigentums unterliegen?
Vielleicht solltest du dies mal prüfen lassen.
Könnte auch von Vorteil sein, wenn man sich seine Ideen und deren Umsetzung schützen lässt.

Letztlich kann dir wahrscheinlich kein Außenstehender bei deiner Entscheidung helfen.
[/SIZE]
 
danke euch beiden für die Antworten!🙂
Mal zu ersten Frage:
Ich weiß nicht, ob ch woanders MEHR gebraucht werde. Aber ich habe Altenativen. Keine unterschriebenen Arbeitsverträge, aber 3 Alternaiven, die durchaus interessant sind. 2 Jobs im ausland, 1 Job hier in meiner jetzigen Stadt. Und wenn alles, wirklich alles weg bicht, hab ich genug gespart um 1 Jahr ohne Arbeit finanziell überleben zu können. Aber ich häte ja noch Anspruch auf ALG, soweit will ich es aer nicht kommen lassen.


Meine Qualifikationen, Schwächen, Stärken, aber auch Wünsche und Ideen....
Verwaltung, Finanzierungspläne, Ordnung halten, etc: Sehr schlecht. Wenig in den letzten Jahen..

[mist, die hälfte menes postings habe ich verschusselt, soviel zur Verwaltung ;-) , habe jetzt leider keine zeit, es suchen zu gehen ]
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja Paps😀😀😀...war mal wieder typisch für mich, musste selbst lachen😉.Vielleicht aber auch gut, so habe ich mal länger nach gedacht.
Das Einfachste zuerst:
Ganz klar, ich möchte mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, die sozial benachteilig und/oder verhaltenauffällig sind. Das kann ich, das hab ich gelernt, das macht mir Spaß, da gab es auch nie gößere Kritik an mich, außer das übliche, wichtige Feedback.
Die Kids würdeich bei meinem jetzigen Job am Meisten vermissen, sehr, aber woanders gibt auch Kids, die ich ganz schnell in mein Herz schließen würde.
Die schwierigeren Punkte:
Alles und um Verwaltung, Finanzpläne, alles, was mit Geld zu tun hat:
Ganz schlimm, ich bin unfähig. Hab mal in 3 Stunden ein komplettes Konzept geschieben, mit allem drum dran, Zitate von Politikern, Paragraphen eingesetzt, etc. Zum Schluß kam der nanzierungsplan. Nachts um drei hab ich heulend meine Chefin angerufen, ob ich gehen darf und ichbekomm den Plan nicht hin.
Ich würde gerne ein Fortbildung in diesem Bereich machen, hab mich aber nicht wirklich drum gekümmert. War mir das Geld nicht wert, müsste es selbst zahlen. Vielleicht sollte es mir doch wert sein?!
Meine schlüsselpersonfunktion:
Gemischt. Was ich gut kann: Teams organisieren und moderieren. Referenten suchen, wichtige Themen erfassen und umsetzen.
Was ich nicht gut kann: Referenten pünktlich bezahlen und korrekt abrechnen. Bei Abweichungen schnell reagiren, z.B. 19 Leute werden per mail eingeladen, nur Eine hat keine Mail und baucht die einladung per Post, prompt verschussel ich das.
Teams direkt anleiten und führen:
Da habe ich Schwierigkeiten.Zumindestens akut mit dieer einen Kollegin und wie ich beim letzten Gspräch erfahen habe, hat sich noch eine weitere Kollegin beschwert. Allerdings wusste ich das nicht und ich bi ein Jahr lang avon ausgegangen, das sie aus anderen Gründen weg geganen ist.
Hier sehe ich meine Probleme nicht so groß, wie es meie Chefs tun. Auf eigene Initiative und Kosten hab ich zu diesem thema eine FoBi gemacht, die mir sehr geholfen hat.
was mich stört: Meine Chefs sehen meine Bemühungen nicht, was ich schon versucht, geändert, verbessert habe. Und sie geben mir kein konkretes Werkzeug an die Hand. Im Sinne von " genau das solltest du anders machen".
Netzwerkarbeit, Pressearbeit, das ganze "who is who", Kontakte:
Da hab ich wohl die Nase vorn, zumindestens in "meinem" Stadtteil hab ich die meisten Kontakte, kann schnell agieren, mal einen Raum umsonst auftreiben, für eine Familie eine Waschmaschine organisieren, bin mit den Lokalpolitikern auf du und du und kenne alle Presseleute.
Und hier sehe ich auch die größten Unterschiede an Erwartungen an mich und meinen persönlichen Erwartungen. z.b: Zu einem Bundestagsabgeordneten hab ich den Erstkontakt hergestellt, ich hab das "Schirmherrenkonzept" geschrieben, war auf den wichtigen Events, etc. Und ich hätte ihn gern für weitere Projeke. Nu mene Chefs wollten ihn dann mehr im Nachbarstadtteil und ich darf ich nicht mehr bei mir einspannen.
wäre das ein einzelfall, okay, aber das is so bei allen "Promis", wo ich den Erstkontakt hegestellt habe.

Beim letzten Gespräch habe ich festgestellt, dass bei den Dingen, die mir wichtig wären, von mir Kompromßbereitschaft erwartet wird. Bei den Dingen, wo ich kompromißbereit bin, ist es wiederum fü meine Chefs gar nicht so wichtig.

Nun, sprich eigentlich für eine Kündigung, oder? Entschieden hab ich es noch nicht, aber ich denke intensiv drüber nach.
Wie sehr ihr das? Klar, ihr könn mir die Enscheidung nicht abnehmen oder online ein objekiven Eindruck gewinnen. Aber könnt ih mir trotzdem feedbacken? Bin ich zu stur? Erwarte ich zu viel? What ever?
shalom
nevet
 

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