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Meiner Oma helfen

Kaskara

Mitglied
Hallo zusammen.

Ich lebe seit zwei Jahren bei meiner Oma und mache ihr ohne es zu wollen das Leben zur Hölle.

Durch mich herrscht Unordnung, Disziplinlosigkeit und Stress.

Das Zimmer in ihrem Haus, welches ich bewohne, ist absolut chaotisch.
Es liegen leere Dosen, Müll, Dreck und Kleidung auf dem Boden. Nicht so viel, wie sich das grade wohl liest, aber es müsste gar nichts sein.

Ich bin (noch) Kellner in einem Restaurant.
Durch meine immer wieder kehrenden Depressionen, komme ich immer und immer wieder unangekündigt nicht zur Arbeit.
Dieses Verhalten wird so oder so früher oder später zur Kündigung führen.

Die Voraussetzung, für meine Oma, dass ich hier leben darf, ist nur dieser Job.

In den zwei Jahren, in denen ich hier lebe, hat sie viel Leid durch mich erfahren.
Sie ist übrigens schon 80 und ein super lieber Mensch.


Ich weiß nicht, wie ich jetzt weiter mache.

Meine Möglichkeiten sind begrenzt.
Möglichkeit 1: Meinen Chef anrufen und ihn wie die letzten zwei Monate nach einer weiteren Chance fragen.
Er ist allerdings ein richtig gemeiner Mensch.
Ich bekomme 450€ auf Vollzeit. Mitunter ein Ding, das mich immer wieder runter zieht.

Möglichkeit 2: Kündigen und ohne Umweg zurück auf die Straße. Klar, dass es meiner Oma auch schwer an die Materie gehen würde, aber dann würde immerhin nichts anderes mehr kommen, dass sie noch mehr fertig macht.

Eigentlich will ich einfach nur ein netter Mensch sein, doch ich habe keine Freunde, keine Freude am Leben und keine Kraft, gegen mich selbst anzukämpfen.
Es geht hier nur darum, dass ich Hilfe dabei brauche, das Leben meiner Oma wieder schön zu machen.

Ich danke vielmals für Antworten..
 

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Renasia

Aktives Mitglied
450€ für Vollzeit? Sry aber das ist kein Chef sondern n Sklaventreiber. Der mindestlohn liegt bei über 9€/ Stunde.
weis oma das du dort aufs übelste ausgebeutet wirst? Was sagt sie dazu?
 
G

Gelöscht 75067

Gast
Vielleicht solltest du erst dein Leben verbessern, bevor du ihrs verbessert. Alles andere führt zu nichts. Warst du schon mal in Behandlung?
 
K

kasiopaja

Gast
@TE

Warum suchst Du Dir nicht einfach einen anderen Job ? Für den Preis bekommst Du überall einen.

Zuverlässigkeit wird allerdings in jedem Job gefragt sein.
 

Schroti

Sehr aktives Mitglied
Ich würde mich ans Arbeitsgericht wenden und fragen, ob das rechtens ist.
Vielleicht bist du entspannter zur Oma, wenn du nicht mehr so benutzt wirst.
 

cucaracha

Sehr aktives Mitglied
Ich würde zur Berufsberatung, Arbeitsamt und Jobcenter gehen und mir einen anderen Job suchen.

Es gibt auch viele Jobs ..auch bei Kellnern .. mit Unterkunft.

Du solltest an dein eigenes Leben denken und nicht daran wie du deine Oma glücklich machen kannst.

Dass du deine Oma nicht belastest ist wichtig.

Die Oma will dir wegen deinem jetzigen Job helfen.

Ich vermute aber diese Gesamtsituation ist für dich nicht gut.

Wegen deiner Depressionen solltest du dringend Therapie machen.

Wenn du im Internet unter ..Psychotherapeutensuche..googelst, findest du Listen mit freien Plätzen.

Vermutlich geht es dir wegen deiner Vergangenheit psychisch nicht gut.

Deine Psyche und Therapie sind erstmal das Wichtigste.

Geht es dir psychisch schlecht wirst du keinen Job auf die Reihe bekommen.

Deine Oma wird froh sein, wenn es dir psychisch besser geht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Kaskara

Mitglied
Also.

Vielen, vielen Dank, an alle, die mir Vorschläge gemacht und geantwortet haben.


Nach einem Gespräch mit meiner Oma, in welchem es unter anderem darum ging, dass ich dieses Forum genutzt habe (noch mal vielen Dank an alle Beteiligten), sind wir zu dem Schluss gekommen, dass es ihr besser geht, wenn ich besser drauf bin (was ein Satz).
Ich habe nach diesem Gespräch bei meiner (ehemaligen) Arbeit gekündigt und habe jetzt einen 450€ Job, bei dem ich (wie rechtlich vorgelegt) nur 11 Stunden die Woche arbeiten muss.
Ein Beratungsgespräch bei der Bundeswehr wurde vereinbart. In der Zeit, bis ich (hoffentlich) bei der Wehr angenommen werde, mache ich etwas anderes.

Die nächsten Monate werde ich Barkeeper in einem kleinen (Gott sei Dank) Satire-pub.
Zwei Tage die Woche arbeiten, für das selbe Geld (vorher arbeitete ich 36 Stunden die Woche).

Oma ist froh darüber, dass ich offen mit ihr über die Probleme bezüglich meiner Arbeit geredet hab.

Bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich bei der Bundeswehr angenommen werde, habe ich drei mal die Woche einen Termin bei einem Psychologen.
Damit mein Alltag mal wieder in die richtige Richtung kommt.

Noch einmal danke an alle, die in dieser Situation für mich da waren, obwohl sie mich überhaupt nicht kannten.
Ich meine, ihr wisst nicht mal meinen Namen und habt mir trotzdem geholfen, das ist nicht selbstverständlich.

Dankeschön und alles Liebe an euch,

Lars.
 

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