Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

meine Tochter zerstört die ganze Familie

Hier ist viel Wahres geschrieben und auf den Punkt gebracht worden. Hilft Dir das, TE? Natürlich kann eine 14-Jährige keine Ehe/Familie zerstören (Ursache), aber sie kann durch querschlagendes Verhalten Probleme bekunden (Symptom). Vielleicht kommt ihr dazu, das Verhalten Eurer Tochter als Hinweis zu sehen, dass bei Euch etwas verdammt falsch läuft, daran hat jeder so ein bisschen Schuld und keiner versteht so richtig, was er/sie denn falsch machen würde. Aber während sich alle mehr oder weniger an dieses Falschlaufen gewöhnt haben, leidet Eure Tochter offensichtlich darunter.

Macht, was schon vorgeschlagen wurde: Holt Euch Hilfe! Jugendamt, Erziehungsberatung, auch Mitarbeiter in Anlauf- und Beratungsstellen (nicht: Notunterkunft!!!) von Mädchenhäusern sind oft hervorragend ausgebildet und verfügen über viel Erfahrung und gute Ideen. Von außen lassen sich viele Dinge sehen und sortieren, die in einer Familie gar nicht bewusst ablaufen.

Alles durchgehen lassen und sich ständig einwickeln lassen sind Gift für die Erziehung von Jugendlichen. Diese bilden dann gern ein Gefühl von Ich-bin-der-König-der-Welt aus. Streng sein und die richtigen Konsequenzen ziehen ist hingegen sehr schwer. Und ein liebevolles Verhältnis zu Jugendlichen, die gerade den hormonellen Totalumbau mitmachen, ist noch schwerer und harte Arbeit. Das liegt einem nicht unbedingt im Blut, dass muss man richtig lernen. Lasst Euch helfen.

Alles Gute!
 
Schuld sind generell die Eltern. Mein kleiner Beitrag war ein Beispiel dafür, wie man sich das grundsätzlich hindreht - egal, in welche Richtung.

wiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiie einfach hier doch das Problem und der/die Schuldigen gefunden wurden 😉

Hier hat Keiner Schuld!

Es gibt viele verschiedene Ansichten über Erziehung, der eine findet die konservative Erziehung richtig, der Andere die weniger konservative Erziehung. Jeder Mensch wurde durch seine eigene Kindheit anders erzogen und geprägt und man kann meistens nur das weitergeben, was man "gelernt" hat bzw. erlebt hat. Die wenigsten Menschen sind mit ihrer eigenen Kindheit zufrieden und wollen alles anders machen, wenn sie dann selber Kinder haben. Ob das dann auch so funktioniert bezweifel ich 😉

Genauso wie es verschiedene Ansichten über Erziehung gibt, genauso unterschiedlich sind unsere Kinder. Die Einen rebellieren weniger, Andere dafür umso heftiger. Ich denke auch nicht, das jeder Jugendliche, der massiv über die Stränge schlägt gleich ein riesen psychisches Problem haben muss oder dass es ausschliesslich an den Eltern liegt.

Ich habe inzwischen erwachsene Kinder und mit allen 3 habe ich die Pubertät anders erlebt und das obwohl sie alle 3 mit meinem Erziehungsstil gleich erzogen wurden. Auch ich hatte teilweise Phasen dabei, wo ich dachte, das ist doch nicht mehr normal, wo ich mich hilflos fühlte und kurz vor dem resignieren war.

Inzwischen sind sie erwachsen, haben ihre Ausbildung teilweise abgeschlossen bzw. sind noch dabei. Sind auf einem gutem Weg und wir haben Alle ein gutes Verhältnis zueinander. Heute können wir sogar über manche Dinge aus der Pubertätszeit lachen, wo ich damals oft am verzweifeln war. Meine Kinder können sich so manches dummes Verhalten in dieser Phase selbst nicht mehr erklären und wenn sie andere herumspinnende Jugendliche draussen sehen, kommen von ihnen - die selber vor kurzem so blöd waren - Sprüche wie "ist ja ne Frechheit wie der/die sich seinen Eltern gegenüber benimmt" 😉

Und meine Älteste, die inzwischen selber Mutter ist, fragt mich häufig nach Rat, wenn ihre Tochter mal rumzickt. Und wenn ich ihr dann sage, Du warst auch so, dann guckt sie mich häufig erstaunt an 😉 und sagt, ne im Ernst 😀

Kopf hoch und verzweifel nicht, auch wenn dieser Zustand noch etwas andauern kann, aber in der Regel fangen sich die meisten Jugendlichen wieder und auch der Verstand setzt wieder ein. Ihr habt eure Tochter so erzogen, wie ihr es konntet und für richtig gehalten habt. Fehler machen wir Eltern alle, genauso wie Jugendliche und wie wir sie damals als Jugendliche auch gemacht haben.
 
Hallo,

ich hab das Problem, das meine Tochter 14 Jahre seit 2Jahren tut und macht was sie will und wenn man ihr etwas verbietet oder sie mit der Wahrheit konfrontiert wird sie sehr laut und schreckt auch vor körperlicher Gewalt zurück.
Wir waren mit ihr schon in der Kinder und Jugenphychatrie und beim Jugendamt, leider ohne Erfolg. Das einzige was wir gesagt bekamen war, das man bei ihr sehr kondequent sein muß. Ich bin es aber mein Mann überhaupt nicht und deswegen ist unsere Familie zweigeteilt. Meine ältere Tochter versteht ihren Vater nicht, er läßt einfach alles durchgehen und meint das dies der richtige Weg sei. Ich denke es geht so gar nicht und deswegen ist es jetzt soweit, das mein Mann kein nettes Wort mehr zu mir sagt und ich langsam nicht mehr den Nerv habe das auszuhalten. Ich spiele mit dem Gedanken auszuziehen und mich von meinem Mann zu trennen. Dann hat meine Tochter das erreicht was sie wollte, noch mehr tun und lassen zu können. Hat jemand so ähnliches mitgemacht?
Grüßle

Hallo Smil,
ich verstehe etwas nicht. Warum zerstört deine Tochter die ganze Familie. Du und dein Mann ihr habt ein Problem, ihr seid euch in der Frage der Erziehung nicht einig. Doch ihr hattet in der Beziehung doch sicher schon immer unterschiedliche Auffassungen. Eure Tochter nutzt dies sicherlich auch aus, wenn sie etwas erreichen will, taten meine Geschwister und ich auch schon sehr früh. Wir wussten genau wie wir vorgehen müssen, wenn wir etwas erreichen wollten. Ist das nicht normal. die Frage, die sich stellt ist wie könnt ihr als Familie damit umgehen. Zu Hilfen sind schon viele Vorschläge gekommen und ich kenne auch Familien, die immer mal wieder in eine Familienberatung gehen, dort lernen sie wie man sich an den großen Tisch setzt und vernünftig mit den Kindern Ziele vereinbahrt und mit welchen Konsequenzen jede Person im Haushalt bei Nichteinhaltung zu rechnen hat.
Deine Tochter ist 14 und du willst sie für das Glück der Familie verantwortlich machen. Ich kann nur schreiben, es ist nie eine einzelne Person in der Familie für das Leben in der Familie verantwortlich. Und ich weiß noch genau, wie ich als Tochter die Verantwortung zugeschrieben bekam für das Glück der Familie. Ich versuchte diese an meine Eltern zurück zu geben. Denn sie sind selbst für ihr Glück verantwortlich.
Versuch doch mal heraus zu finden, an welchen Stellen es immer wieder zwischen euch eskaliert, wann du nicht mehr weiter weißt. Vielleicht musst du nur einen etwas anderen Weg gehen, statt dich auf Machtkämpfe, die übrigens in diesem Alter normal sind. War deine Tochter bis zum Alter von 12Jahren immer einfach?
Vielleicht hilft es manchmal die Ruhe zu bewahren, ich weiß leichter gesagt als getan.
Meine Schwester kam mal auf mich zu, als sie mit meiner Nichte gar nicht mehr zu recht kam, es gab immer nur Streit. Ähnlich, wie ich es mit meiner Mutter hatte. Sie fragte mich was meine Mutter hätte tun müssen, damit der Streit nicht ausartet. Ich sagte: "Nur ruhig bleiben, sich nicht gleich so aufregen, egal was ich sage." Dann gab ich noch den Tip, jedoch auf jeden Fall zu reagieren, wenn sie "vernünftig" mit ihr spricht. Was ich auch noch empfahl, war nicht mehr ihre Sachen hinterher räumen und nur das zu waschen was im Wäschekorb ist, denn meine Nicht beschwerte sich häufig, das irgendwelche Kleidungsstücke, die noch im Zimmer lagen nicht gewaschen waren...
Sicher gibt es auch bei euch solche Streitpunkte, manchmal hilft es sich selbst ein wenig zu ändern.
Bei meiner Schwester und ihrer Tochter war es nach zwei Wochen konsequentem Handeln ihrerseits merklich besser geworden und die beiden konnten wieder "normal" miteinander umgehen. Die beiden gehen ehrlich und sich gegenseitig achtend miteinander um....
Manchmal liegt es einfach daran, dass das was die Mutter tut und wie sie auf manches reagiert nicht verstanden wird. Man selbst auf jeden Fall anders sein will, das wird wiederum von der Mutter nicht verstanden...

Ich wünsche dir viel Erfolg eine gute Lösung für euch zu finden. Und bitte bürde deiner Tochter nicht so viel Verantwortung auf, die kann und sollte sie nicht tragen.
LG
Mittendurch
 
Dein Mann und Du müsst an einem Strang ziehen, sonst spielt eure Tochter euch immer gegeneinander aus.

Wenn Du hü und Dein Mann hott sagt, dann kann ein Familienleben nicht funktionieren. Es bringt aber nichts Jemanden mit aller Gewalt von hü auf hott bringen zu wollen. Ihr als Eltern müsst Kompromisse finden, die für alle tragbar sind.

Das eure Familie langsam zerbricht liegt alleine an Dir und Deinem Mann. Eure Tochter macht Probleme und ihr seid euch nicht einig wie man damit umgeht. Jeder zieht sein Ding durch, so wie er es für richtig hält. Ihr müsst erstmal eure Baustelle bearbeiten um dann gemeinsam an die "Baustelle" Tochter ranzugehen.
 
Ich finde den Titel und Deine Schuldzuweisungen schrecklich!

Deine Tochter scheint starke Probleme zu haben und das sollte Dich interessieren!

Entweder ist was Schlimmes vorgefallen oder Ihr (die Eltern) tragt die Verantwortung für ihr Verhalten. Von alleine wird ein junger Mensch nicht so!

Ich wünsche Dir Einsicht und Kraft, Deine Familie zu retten.

VG tulpe

Hallo tulpe,
ich finde es leider unglaublich, wie andere immer meinen dass die Elter daran schuld sind und die Kinder leiden.
Wer bitteschön denkt denn überhaupt an die Eltern ?
Wir haben ein ähnliches Problem.
Nicht nur elter sollen die verantwortung für ihr Verhalten tragen sondern auch die Kinder.
Wo leben wir denn eigentlich. Von den Medizinern und den Psychologen bekommt man das fehlverhalten (z.B. Diagnose ADS) bestätigt und dann ???????
Dann kommt nichts mehr. Keiner erklärt, wie man damit umgehen soll.
Das ganze Kinderpsychosystem etc. finde ich einfach nur zum Kotzen......
 
Hallo,

ich hab das Problem, das meine Tochter 14 Jahre seit 2Jahren tut und macht was sie will und wenn man ihr etwas verbietet oder sie mit der Wahrheit konfrontiert wird sie sehr laut und schreckt auch vor körperlicher Gewalt zurück.
Wir waren mit ihr schon in der Kinder und Jugenphychatrie und beim Jugendamt, leider ohne Erfolg. Das einzige was wir gesagt bekamen war, das man bei ihr sehr kondequent sein muß. Ich bin es aber mein Mann überhaupt nicht und deswegen ist unsere Familie zweigeteilt. Meine ältere Tochter versteht ihren Vater nicht, er läßt einfach alles durchgehen und meint das dies der richtige Weg sei. Ich denke es geht so gar nicht und deswegen ist es jetzt soweit, das mein Mann kein nettes Wort mehr zu mir sagt und ich langsam nicht mehr den Nerv habe das auszuhalten. Ich spiele mit dem Gedanken auszuziehen und mich von meinem Mann zu trennen. Dann hat meine Tochter das erreicht was sie wollte, noch mehr tun und lassen zu können. Hat jemand so ähnliches mitgemacht?
Grüßle

Mein Sohn ist auch in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und uns wurde die Verantwortung sehr genau erklärt, die wir für die Probleme, die er hat, haben.
Eltern agieren, Kinder reagieren. Zeigt ein Kind Probleme sind die Wurzeln in der Interaktion von Eltern und Kind.

Wurde euch nicht beigebracht, dass "Konsequent sein" nicht nur bedeutet, sein Kind zu reglementieren, sondern auch, dass man das positive Verhalten konsequent beachtet und dem Kind Zuneigung zukommen lässt?

Mich wundert deine Überschrift und deine Art zu schreiben... Wie war der Einbezug der Eltern in der Klinik?
Wir haben alle 2 Wochen Eltern-Kind-Nachmittag. Da machen wir was mit den Kindern und am Ende setzen wir Eltern uns zusammen und besprechen miteinander, wie es war, welche Probleme es gab und wie man diesen Problemen begegnen kann. Alle 2 Wochen findet ein Elterngespräch statt, auch hier wird immer wieder beleuchtet, wie wir als Eltern üblicherweise agieren, wie einig wir und sind etc. Sogar unsere Kindheit wurde beleuchtet - also was uns unsere Eltern mitgegeben haben.
Wenn dein Mann und du uneinig sind, dann habt ihr die Möglichkeit eine Paartherapie zu machen. Ich bin mir aber auch sehr sicher, dass es einen Weg gibt, sollte der Mann sich einer Paartherapie verschließen, mit dem Partner als "Familienbeiwerk" klar zu kommen.
Es gibt genug Männer, die sich wirklich aus dem Familienleben raushalten und nur der Spaßpapa sind. Wenn man sich nicht trennen möchte (was wirtschaftlich und rechtlich gesehen durchaus problematisch sein kann), könnte man (du) mit der Situation auch klar kommen.

Ich finde, dass du viele Probleme auf andere projezierst. Mir kommt es so vor, als würdest du deine Tochter oder deinen Mann mit Vorwürfen belegen, statt mit ihnen über deine und ihre Ansichten zu reden.
Mein Mann reagiert auch äußerst empfindlich darauf, wenn ich ankomme und ihm sage, was er wieder falsch gemacht hat. Das heißt nicht, dass ich nciht sagen darf, was er in meinen Augen falsch macht. Ich muss es nur so sagen, dass es kein Vorwurf ist. Das geht ganz einfach: Alle W- Wörter und das Du vom Satzanfang streichen. Sobald du einen Satz mit Warum...?!?! und Du...?!?! anfängst, gehen bei deinem Gegenüber die roten Lämpchen an und jedes Wort, das du sagst wird energisch abgewehrt.

Mir hat es sehr geholfen, Bücher über Kommunikation zu lesen. Es gäbe noch die Möglichkeit in eine Lebensberatung zu gehen, im Netz zu forschen, oder aber einfach weiter zu machen, der Tochter die Verantwortung für die gescheiterte Ehe zu geben und sie damit bis an ihr lebensende zu verfolgen (wobei das Leben ein ständiger Lernprozess ist und man auch mit 40,50 noch die Möglichkeit hat, sich zu ändern und auszusöhnen - meinetwegen auch mit 80.)

Also du hast viele Möglichkeiten, mit der Situation umzugehen. Mit der momentanen Einstellung triffst du auf recht starken Gegenwind. (liegt unter anderem daran, dass hier auch einige Sätze mit Du... anfangen. Ich mag jetzt gar nicht drüberlesen, wie viele das in meinem aktuellen Text sind...)
Es ist aber natürlich für dich auch wichtig, dass du dir deinen Selbstwert erhälst. Wenn man sich dazu gezwungen fühlt, sich hinstellen und den Kopf senken zu müssen und sagen zu müssen "Ich bin schuld. Ich bin Dreck!", klar geht man dann auf Abwehr und zählt alles auf, was andere falsch machen!
Und ich finde, dass du in vielen Punkten völlig recht hast.
Dein Mann untergräbt deine Autorität. Das ist nicht in Ordnung von ihm!
Deine Tochter entzieht sich deiner Kontrolle. Auch das ist nicht in Ordnung. Sie ist zu jung für so ein Verhalten!
.... die anderen Punkte sind für mich schwierig auf den Punkt zu bringen.... aber ich habe das Gefühl, dass bei euch allgemein das Gefühl herrscht, nicht ernstgenommen zu werden. Du, dein Partner, deine Kinder, ihr fühlt euch scheinbar nciht vom anderen ernst genommen und seid ständig am verteidigen, beweisen, rechtfertigen, streiten. Das ist irre anstrengend!
Niemand ist perfekt und niemand ist der A*** vom Dienst. Alle machen sie ihre Fehler. Und jeder kann seine Fehler nur für sich einsehen.
Du kannst nichts dazu tun, dass dein Partner, oder dein Kind ihre Fehler einsehen. Das sind ihre Köpfe und da hast du keine Handhabe.
Wenn dich stört, was bei euch abläuft, musst du dich entwickeln. Musst du den ersten Schritt gehen.
Ich fände es aber auch verständlich, wenn du sagst "Ich habe dazu keine Kraft". Auch das wäre OK. In dem Falle wäre es für dich wichtig zu lernen, "wie gehe ich damit um, dass die Situation nicht meiner Zufriedenheit entspricht"

Diesen Lernprozess kannst du mit ins beliebige Alter nehmen.

Klar kann es passieren, dass du dich von deinem Mann trennst. Klar ist es möglich, dass eure Tochter schwierigkeiten bekommt. Die üblichen Schwierigkeiten, die man nun mal bekommt, wenn der Halt fehlt.

Geht mir doch nciht anders. Meine Mutter hat echt schlimme und dumme Sachen mit uns angestellt und das zieht sie bis heute durch (wobei ihr Einfluss nciht mehr ganz so stark ist... aber immer noch ZU stark). Und ja. Sie ist damit unglücklich, weil sie meint, ihre Kinder wären schuld und ich und meine Geschwister sind damit unglücklich, weil wir es einfach nicht sind. Das hat auch zu einer gewissen Lebenseinstellung und zu gewissen Problemen für den Alltag geführt.

Aber so ist das nun mal. Das Leben ist kein Zuckerschlecken. Probleme gibts überall und gäbe es keine, wären wir dumme Schafe, die im Leben nichts gebacken bekommen, weil wir nie Probleme lösen mussten.


Sorry.. viel geseier... kommt alles von der Therapie 😉
Nimm dir was draus raus, oder lass es.
Mir hats grad spaß gemacht, das zu erzählen 😉
 
Ja, genau, das ist die richtige Methode. Zur hundertundeinem Psychologen rennen, Selbsterfahrungsseminare besuchen und sich selbst ganz neu erfinden. Ein Kind ist per se ja ein nicht selbstreflektierender, marodierender mörderischer Organismus, der, speziell in der Pubertät, einfach zu denken aufhört und deswegen in einen Käfig fein gesponnener, aber reissfester Seide eingesperrt werden muß. Manchmal frage ich mich, ob die angeblichen Wissenschaftler, die all diesen Mist über Pubertät und Kinder in den letzten Jahren propagiert haben überhaupt selbst an das glauben, was sie da fabriziert haben. Wir Medienkinder glauben leider viel zu oft daran und geraten dadurch vom Regen in die Traufe. Tatsache ist doch, ein Mensch von 14 Jahren weiss sehr wohl, was er tut. In vielen Ländern gilt man in diesem Alter bereits als erwachsen und gründet Familien. Das wir in den sogenannten Erste-Welt-Ländern unsere Kinder zu Idioten erklären und sie so lange als möglich in diesem Zustand belassen, weil wir alles nur erdenkliche tun das Erwachsenwerden zu verhindern, obwohl wir selbst daran verzweifeln, läßt einen tiefen Blick auf den Zustand unserer Gesellschaften zu.

Ganz speziell auf die Nichtakzeptanz des Versagens und Scheiterns, dem, und das möchte ich ganz besonders betonen, immer eine Möglichkeit zum Neuanfang innewohnt, ist eines dieser großen Probleme der Gesellschaft.
Man kann sich mittlerweile fast alles erlauben, nur Scheitern oder Versagen, das geht überhaupt nicht. Das ist in der neokapitalistischen Gesellschaft schlimmer als der Tod oder der Wahnsinn und wird in der Regel mit selbigem oder Schlimmerem geahndet.

Pubertät ist aber nichts anderes. Ein ständiges Anfangen und Aufhören, ein Probieren und Scheitern, gelegentliche Erfolge stehen fatalen Mißerfolgen gegenüber. Dumm ist nur, dass man dafür normalerweise die Verwantwortung übernehmen, die Konsequenzen tragen muß. Heute muß man das nicht mehr, da man ja, dank der tollen pädagogischen Errungenschaften den Idiotenbonus auf der Stirn kleben hat und sich, Oh, Wunder, dann auch genauso verhält.

Ich weiss, meine Aussagen hier sind wenig konstruktiv, aber ich halte nicht viel von dem ganzen Jugendamts-, Psychlogen-, Psychiatergedrisse, denn meines Erachtens wird dadurch das Idiotengehabe nur manifestiert. Die Kinder sind ja nicht unintelligent. Sie nutzen die Spielräume, die man ihnen gibt und was gibt es Schöneres, als eine ganze Horde von Erwachsenen an der Nase herumzuführen.

Deswegen, meine Ansicht wäre: Laß sie toben, laß sie machen, laß sie bei Bedarf auch kräftig auf die Nase fallen, aber zieh dich da raus. Dich UND die Restfamilie. Haltet zusammen. Seid für Sie da, wenn sie vernünftig mit euch umgeht und teilt ihr das auch gebetsmühlenmäßig mit. Laßt sie stehen, wenn sie austickt. Keine Geschenke, kein Geld, keine Zuwendung, es sei denn sie verhält sich im Rahmen normalen menschlichen Miteinanders (vermüllte Räume sind ok, nächtelanges Rumgetreibe auch, Schulversagen sowieso, Drogen in größeren Mengen oder harte Sachen, ganz klar NEIN, dann auch beim geringsten Verdacht, Anzeige). Wenn sie auf euch losgeht, laßt sie einsperren. Wenn sie was klaut, zeigt sie an. Die letzte Konsequenz wäre ein Internat. Hat vielen schon gut getan, machen auch nicht, aber so ist es eben. Sie ist ja eben KEIN Idiot, sondern einfach nur jung und wild, auch wenn es nicht den Eindruck macht.

So und jetzt könnt ihr gerne auf mir rumhacken (geht mir am Ar... vorbei, übrigens).
 
Ich finde den Titel und Deine Schuldzuweisungen schrecklich!

Deine Tochter scheint starke Probleme zu haben und das sollte Dich interessieren!

Entweder ist was Schlimmes vorgefallen oder Ihr (die Eltern) tragt die Verantwortung für ihr Verhalten. Von alleine wird ein junger Mensch nicht so!

Ich wünsche Dir Einsicht und Kraft, Deine Familie zu retten.

VG tulpe
Doch, von alleine kann ein Kind so werden. Das nennt sich z.B. Impulskontrollstöru g. Meine Tochter hat das und zerstört unsere Großfamilie. Sie schlägt, beleidigt umd hält sich an keine Regeln. Meine Nochfrau lässt ihr alles Durchgehen und schiebt die Schuld (wenn man es Schuld nennen kann) immer auf mich.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben