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Meine Tochter möchte keinen Kontakt zu mir

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Als liebende Mama würde ich alles dafür tun um zu wissen was mein Kind dazu veranlasst hat...
Bei einer Doku über diese Kinder, die sich von den Eltern distanzierten, da haben manche Kinder selbst nicht sagen können, wieso. Ihnen war danach, sie wollten nicht kontrolliert werden, niemanden Rechenschaft ablegen müssen ständig und etwas durchziehen, das so leichter durchzuziehen war.

Als liebende Mama würde ich vertrauen, wenn ich weiß, das ist gewünscht und hat etwas mit dem Kind selbst zu tun.
 
Das versucht man jahrelang - und es macht alles nur noch schlimmer, weil es den Hass und die Abwehr der Kiddies weiter schürt.
Es bringt nichts. Ich weiß es aus bitterer Erfahrung.
Loslassen ist die einzige Option.

Ja, das ist wohl so. Diese Erfahrung habe ich ebenfalls selbst gemacht.
Loslassen und die Kinder ihr Leben ohne uns leben lassen, ist die einzige Möglichkeit.
Es ist hart und braucht viele Jahre, um das zu akzeptieren und es nicht mehr weh tun zu lassen.
Aber irgendwann hat man das geschafft.
Ich denke, daß die Fehler immer auf Beiden Seiten liegen. Niemals hat immer nur Einer Schuld.... und man kann keinen anderen Menschen ändern. Wir können nur die eigene Einstellung zum Anderen ändern.
Wenn jemand nicht dazu bereit ist, zu versuchen-den anderen Menschen zu verstehen und/oder dessen Eigenheiten und Macken hin zu nehmen, bzw. ihn so zu nehmen, wie er ist, dann ist das eben so. Dann muß er eben tun, was er denkt-tun zu müssen. Ohne wenn und aber..
Es kann sein, daß man irgendwann anders denkt...
Warum alles immer so kompliziert sein muß, werde ich nie verstehen.
 
Ich bin überrascht über einige sehr treffende Antworten hier.
Ohne Grund gibt es keinen Kontaktabbruch. Wir haben dieses Drama mit der Schwiegermutter. Sie selber versteht auch nicht was sie uns angetan hat. Ich schätze würde sie sich einfach mal entschuldigen, dann würden wir wieder Kontakt zulassen, aber sie kann es nicht - sie hat ja nichts falsch gemacht. Reflektiere dich mal selber liebe TS. Was ist vorgefallen? Entschuldige dich für dein Verhalten. Ich bin mir sicher es gibt Gründe für eine Entschuldigung.
 
Mir gehts genauso - und es hat Jahre gedauert, bis ich loslassen konnte. Heue bin ich an einem Punkt, so ich ehrlich sagen muss: Ich glaub, ich will selbst keinen Kontakt mehr, weil sie nur noch Fremde für mich sind.
Ob das nicht auch für dich selbst ein Kapitel ist, das eigentlich okay ist, wenn ihr euch wieder "fremd" seid? Ist das nicht auch loslassen können, weil jener losgelassen hat?
In der Natur kommt das doch ständig vor. Ab einem bestimmten Alter geht jeder eigene Wege.
Bei uns im Dorf höre ich das Brüllen der Mutterkühe bis zu meinem Grundstück, wenn sie entwöhnt werden. Mich machte das traurig, der Bauer sagte, das ist gleich vergessen, nach vier fünf Tagen ist das Kalb lustig wieder und die Kuh geht auch ihre Wege, wie früher.
Irgendwie hat beides eine eigene Qualität- die, die immer in Kontakt bleiben und die, die komplett loslassen, alles hat seine Vor und Nachteile.
Meine Kinder leben längst ihr eigenes Leben, ich auch wieder. Wir haben regelmässige Zusammenkünfte, aber wenn es nach mir ginge, dann wäre ich gern öfters zusammen, die haben aber alle so viel zu tun und sind so eingeteilt beruflich, also kann keiner mein Betreuer sein, ich muss alleine zurechtkommen. Geht, schwer, aber es geht.
 
Du weißt den Grund für den Kontaktabbruch nicht. Wie wäre es, wenn du deine Tochter bittest, dir den Grund zu nennen, weil du keine Ahnung hast, was vorgefallen ist. Es muss einen Grund geben.
 
Eine wunderschöne Tochter-Mutter-Beziehung wurde zuerst durch eine Psychotherapeutin ("Mütter sind an allem schuld. Trennen Sie sich von ihr.").....zerstört.
Ja, PsychtherapeutInnen können auch viel Unheil anrichten.

Oft übertragen die Betreffenden ihre eigenen Vorurteile oder die Probleme, die sie mit ihren eigenen Eltern hatten, auf den Fall ihrer "Klientinnen".

Ich bin da auch skeptisch.

Ein wirkliches Urteil kann man sich eigentlich nur erlauben, wenn man auch die andere Seite gehört hat. Aber welche/r Psychotherapeut/in macht das schon und verschafft sich einen persönlichen Eindruck von der "Gegenseite"?

Es wird einfach auf der Basis von Mutmaßungen und vorgefassten Meinungen "therapiert". Die "Klienten" schildern ihr Problem ja auch nur aus ihrer subjektiven Sicht heraus.
 
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