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Meine Tochter ist mit 17 zum 2. Mal schwanger und verlässt sich mal wieder auf mich

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Das ist wahrscheinlich kein Verhütungsfehler, sondern Vorsatz - die Oma erzieht die Kleinen, Tochter kann chillen, es gibt Kindergeld und Hartz für die Kinder.
Ich kenne eine Familie, in der die 25jährige jetzt mit dem 5. schwanger geht. Und die macht finanziell `nen richtig guten Schnitt! Zwar dumm wie Bohnenstroh, aber legitimiert zum zuhause rumhocken zwecks "Kindererziehung" (vor dem TV, klarerweise...)
Ich würde auch zu einem Mutter-Kind-Heim raten. Abbruch geht doch zeitlich auch noch. TE, du kannst dein eigenes Leben knicken, wenn du die Pläne deiner Tochter weiterhin erfüllst.

Es ist zwar hochgradig politisch unkorrekt was Du hier so offen aussprichst, - leider aber oft wahr... Der Gründer von "Die Arche" in Berlin hat ja oft darüber gesprochen und es gab ettliche Dokus darüber in denen solche Eltern auf die Frage hin wieso sie (bei teils 3000€ netto vom Staat) trotz ausreichendem Geld ihren Kindern nicht selbst Essen kochten, frei in die Kamera sagten "Ach, aber wenn die Kinder in der Arche essen können, spar ich doch das Geld und kaufe uns lieber einen schönen Urlaub davon oder ein neues Playstationspiel!". Natürlich sind nicht ALLE so!!! Aber ich glaube schon, dass sich durchaus gerade eine Mentalität breit macht bei der Eltern glauben einfach auf Kosten anderer so viele Kinder wie sie lustig sind in die Welt setzen zu können. Das ist schon paradox, denn normale Arbeitnehmer überlegen oft sehr lange und ringen mit sich ob sie ein Kind überhaupt finanzieren könnten, bevor sie eines zeugen. Und dann sind da auf der anderen Seite diejenigen die nichtmal für sich selbst aufkommen, aber im Gegenzug auch nichtmal im Traum daran denken ihre Kinder selbstständig finanzieren zu müssen, bevor sie eines zeugen.

Es tut mir echt leid, aber im Grunde tickt die Tochter der TE hier genau so... sie lebt eben nur von ihrer Mutter, statt vom Amt.
 
Meine Tochter erwartet mit 17 Jahren das 2. Kind und nimmt es mit einem Schulterzucken hin.....

also , es tut mir leid aber ich würde mich wirklich einmal selber fragen wo du als mutter versagt hast dass so ein drama entstehen konnte.
es ist nicht sinn und zweck dass du hier von vielen nur mitleid und beileid-threads bekommst sondern auch durchaus einmal einen ernsten beitrag wie den hier jetzt.
zu deiner problematik und wie du da rauskommst könnte ich jetzt einiges schreiben doch ich befürchte dass dies bei dir untergeht.

es tut mir zwar aufrichtig leid.... für die zwei armen kinder aber ich werde wirklich wütend wenn ich sowas lese.

ich wünsche dir dennoch dass du aus diesem bösen spiel rauskommst denn zurückdrehen kannst du leider keine uhr.

e.
 
Sie meint, das alles hätte auch einer Akademikertochter passieren können --- deshalb Spekulationen.

Der Punkt ist: Dem Mädel ist das nicht "passiert"! Ok, einmal ungeplant schwanger werden, trotz heute so leicht zugänglicher Verhütungsmittel und super Aufkärung... mag sein, im jugendlichen Leichtsinn. Aber wenige Monate nach der Geburt dieses ersten Kindes schon wieder schwanger zu sein? Das war Absicht oder leichtfertig in Kauf genommen - nach dem Motto "Macht ja nix, meine Mutter wird's schon wieder richten!". Wenn man einmal als Teenie schwanger wurde und dann wirklich Wert darauf legen würde erstmal trotzdem einen Schulabschluss und eine Ausbildung zu schaffen, auf eigenen Füßen stehen und dem eigenen Kind eine vernünftige Zukunft bieten zu können, dann würde man danach doch doppelt und dreifach auf die Verhütung achten! Aber das Mädel hat ja stattdessen auch ihrer Mutter durch ihre achselzuckende Reaktion klar gezeigt wie gleichgültig sie ist. Da ist kein Schock über die zweite Schwangerschaft oder ein Schicksal welches ihr nur "passiert" wäre, zu erkennen. Die Tochter hat es drauf ankommen lassen und das zweite Baby bewußt in Kauf genommen, deshalb sollte sie dafür eben jetzt auch selbst die Verantwortung übernehmen.
 
Kann natürlich auch sein, dass sie dann in eure sog. "Unterschicht" abrutscht und die klassischen Klischees aus dem Fernsehen erfüllt

Tut mir leid, dir nochmals widersprechen zu müssen aber sie persönlich ist bereits in die "Unterschicht" abgerutscht. ( Und der komische Typ von ihr ebenfalls ) ! Ihre Mutter ist die einzigste Person, die diesen freien Fall bislang noch behinderte. Macht sie jetzt auch nur einen kleinen Schritt zur Seite, donnert ihr Töchterchen samt Kinder voll durch. Dann realisiert sich nämlich genau das worüber wir hier diskutieren.

Natürlich kann es irgendwann "klick" machen. Vielleicht in fünf oder zehn Jahren wenn der Karren so richtig schön tief im Dreck hängt. Aber das ist es dann, was aktuell noch reine Spekulation ist! 😉
 
Schön, wie hier wieder auf der TE herumgehackt wird.
Kein Wunder, daß sie nichts mehr sagt.
Manche setzen sich hier auf so ein hohes Ross, daß sie schon eine Leiter zum Runtersteigen brauchen.
Hier ist eine Frau, die von ihrer oberflächlichen, wenig verantwortungsbewußten Teenie - Tochter an den Rand der Überlastung und Verzweiflung gebracht wird.
Und ein Teil der User setzt sich in einer Anmaßung, die jeglicher Grundlage entbehrt, zu Gericht zusammen und diskutiert Schichtmodelle und weiß eh schon wieder alles besser.
Vergesst eins nicht : heute noch auf stolzen Rossen, morgen in die Brust geschossen.

Schönen Abend noch
Wapiti
 
Hallo! Ich habe diese Frage gestellt. Vielen Dank erstmal für eure ganzen Antworten und dass ich hier ernst genommen werde. Ich möchte nur grundsätzlich etwas klarstellen.

Wir sind keine "RTL-Hartz-4-Familie" und waren nie eine. Ich habe seit meinem Schulabschluss durchgehend gearbeitet, bis auf 1 Jahr nachdem meine Tochter geboren wurde und einmal war ich ca. einen Monat arbeitslos gemeldet.

Ich möchte ja gerade NICHT, dass meine Tochter so wird. Aber momentan treibt sie mich mit ihrem Schulterzucken und ihrer Gleichgültigkeit in den Wahnsinn. Ein paar Mal habe ich schon die Beherrschung verloren und sie angeschrien (was ich normal nie mache) nur um wenigstens ein Wort aus ihr herauszubekommen. Wenn ihr eine Frage nicht passt, "fühlt sie sich plötzlich nicht gut" und muss ihre Ruhe haben, schließlich ist sie ja schwanger! Ich habe die letzen Tage diesen schlimmen Verdacht, dass diese Schwangerschaft für sie nicht so überraschend war wie sie mir glauben machen will. Mir wird ganz schlecht dabei. Ihr ganzes Verhalten, das Bauch-streicheln, das Ultraschall-Bild im Geldbeutel tragen... Aber ich bekomme ja keine Antworten.

Mittlerweile habe ich mich im Internet über Mutter-Kind-Heime schlau gemacht. Es gibt eines, das einen guten Eindruck macht, allerdings schon ein Stückchen von uns weg. Bisher habe ich ihr noch nichts davon gesagt. Ich werde dort anrufen und mich erkundigen. Kurzfristig geht es mir damit besser, weil ich so das Gefühl habe, dass ich etwas tun kann. Sie wird auf keinen Fall dorthin wollen. Und, ich weiß, das ist jetzt für die Meisten nicht nachvollziehbar, aber es tut mir gleichzeitig weh, sollte ich sie wegschicken. Trotz allem habe ich dabei das Gefühl, ich lasse sie alleine. Im Kopf habe ich dann immer das Bild meiner kleinen, zierlichen Tochter, schwanger und mit kleinem Kind. Aber es geht so nicht. Sie legt in letzter Zeit eine so herablassende Art an den Tag. Am Anfang sagte sie wenigstens noch Danke. Aber es ist alles selbstverständlich geworden. Bei aller Liebe zu meiner Tochter, das macht mich langsam wütend und sie soll endlich begreifen, dass nun mal nicht immer alles so läuft, wie sie es gerne hätte. Ich habe Magenschmerzen und Schlafprobleme, seit sie mir von ihrer 2. Schwangerschaft erzählt hat. Ich habe mir heute morgen selbst versprochen, dass etwas geschehen wird. Und wenn sie es nicht für mich macht, dann für sie. Sie wird wieder wochenlang den Unterricht verpassen. Und wieder etliche Fehlzeiten haben, weil sie morgens müde ist (weil ein Baby nachts tatsächlich manchmal schreit und zur Mama möchte und nicht zur Oma). Ich darf nur wieder nicht einknicken und stark sein. Das ist mir mittlerweile klar geworden. Ich hoffe, ich kann das meinter Tochter klar machen. Sonst rückt ein Schulabschluss tatsächlich sehr weit weg. In dem Heim, wo ich mich erkundigen möchte, könnte sie den Abschluss machen.

Mit dem Vater der Kinder brauche ich in Zukunft wohl nicht rechnen. Ich habe aus ihr herausbekommen, dass sie sich momentan nicht sehen.
 
Nun, dann möchte ich auch noch einen Aspekt beitragen, weil ich mich in einigen Antworten nicht im Jahr 2013 wähne, sondern etwa im Jahr 1913. 🙂

Zum Kinder zeugen gehören doch bekanntlich zwei Personen zu... 🙄😉
Warum werden denn die TE und die Tochter so absolut in die Pflicht genommen, obwohl ich da auch Versäumnisse sehe, und kein Wort über die Männer verloren?

Verhütung ist Aufgabe beider Geschlechter!
Und hier fehlt es mir an gesellschaftlichen Druck auf die Männer, sich ihrer Verantwortung auch bewusst zu sein.
Wo sind also die Erzieher/innen der Männer?

Sehe gerade deinen Beitrag TE.

Man muss um seine Kindern etwas Gutes zu tun auch durchaus konsequent sein und hat zudem das Recht, auch an sich selbst zu denken.
Zeige deutlich deine Grenzen auf und wenn sie sich erwachsen genug fühlt Kinder in die Welt zu setzen, dann lasse los und sie muss die Verantwortung tragen.
Habe ein wachsames Auge auf die Enkel, was nicht bedeutet, dass du für sie alle Verpflichtungen übernehmen solltest. Den Druck musst du notfalls über das Jugendamt ausüben, weil sie für dich nicht mehr zugänglich ist.
Doch dann denke an dein Leben und lebe es.
 
Hallo
diese Sorgen kenne ich nur zu gut
Ich bin selbst mit 17 das erste mal Mutter geworden und mit 19 das zweite mal der unterschied zwischen ihrer Situation und meiner und meiner Mutter ihren war (ist) Das meine Mutter bei meiner ersten Schwangerschaft direkt das Jugendamt geholt hat
erst war ich ein wenig Sauer aber das war das beste was sie machen konnte ich hatte auch immer die Einstellung Ja Mama macht ja schon die wurde mir aber schnell genommen ich bin mit 17 ausgezogen in meine erste eigene Wohnung und war auf mich alleine gestellt ich habe Hilfe vom Jugendamt bekommen egal was war ich konnte mir immer rat holen ich habe meinen Hauptschulabschluss und meine Ausbildung nebenbei gemacht heute bin ich 21 hab eine abgeschlossene Ausbildung einen Job und bin meiner Mutter unendlich dankbar das sie das gemacht hat anders hätte es nicht geklappt solange ihre Tochter nicht merkt das Sie daran zerbrechen wird alles nur noch schlimmer also handeln sie das ist das beste für ihre Tochter die zwei Kinder und das wichtigste für Sie
Es gibt Mutterkind Heime oder betreutes Wohnung oder von der Diakonie eine Hilfe gehen sie zum Jugendamt und fragen sie nach
Ich Wünsche ihnen und ihrer Tochter viel Glück
Handeln sie den am Ende werden sie nur daran zerbrechen und ihre Tochter hat nichts draus gelernt
 

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