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Meine Tochter(die mich früher schlug) ist wieder zu Hause

Toll, dass es bei euch jetzt so gut mit der hilfsbereiten Vormünderin und dem Gericht geklappt hat.

Hoffentlich kommt sie in eine gute Kinderpsychiatrie mit Therapie.

Ich kenne verschiedene alleinerziehende Mütter mit mehreren Kindern.

Die meisten Alleinerziehenden sind überfordert und extrem gestresst, wenn sie kleine Kinder haben.
 
Und nach allem, was ich erlebt habe, würde ich keiner einzigen Frau, noch nicht mal mit intakter Ehe, Mann, bla, empfehlen, ein Kind zu bekommen.
Sorry, aber das ist Quatsch und wie ich finde auch ziemlich anmaßend. Ich hab auch ein Kind großgezogen, zwar immer mit Mann/ihrem Papa, der aber auch einige Zeit/Jahre weit weg (im Ausland oder mehrere 100 km entfernt) gearbeitet hat und nur am Wochenende zu Hause war. Wir hatten dazu noch einen großen, anspruchsvollen Hund (Weimaraner) und ich bin nach 8 Monaten schon wieder Vollzeit (!) arbeiten gegangen - unsere Kleine früh in die Kita. Und nein, es gab keine Großeltern in der Nähe, die unterstützt haben; mein Vater hat vielleicht insgesamt 5 x in der ganzen Zeit geholfen. Und ja, natürlich war das auch superanstrengend (erschwerend, da ADHS-Kind), aber trotzdem habe ich die Zeit absolut genossen. Ich würde es jederzeit wieder so tun und selbstverständlich auch jeder Frau empfehlen, ein Kind in diese Welt zu setzen, so herausfordernd die Lage an den diversen Fronten derzeit auch ist. Ich brauche auch kein Buch über das ach so furchtbare Frauenbild für diese oder gar eine andere Meinung, sondern habe mir die auf Basis meiner eigenen Erfahrung und auch meiner Haltung zu mir selbst gebildet. Neben dem Quentchen Glück, das wohl einjeder gut gebrauchen kann, hat man doch auch eigene Gestaltungsspielräume.

Du hast eine besondere Herausforderung vorgefunden durch deine eigene schlimme Kindheit, vielleicht auch eine besondere Veranlagung bei dir und deinem Kind, dazu eben deine Erfahrungen. Die haben aber eben keine Allgemeingültigkeit und ich finde wirklich kritisch, was du dazu hier vom Stapel lässt, als hättest du die alleinige Weisheit mit Löffeln gefressen.

Für vieles in deiner Lage habe ich Verständnis, aber das geht eindeutig zu weit, ist m. E. einzig Ausdruck deiner persönlichen Überlastung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Viele Mütter sind glücklich über ihre Kinder.
Häufig leben sie in besseren Umständen mit einem Partner und sind durch eine gute Kindheit und positive liebevolle Elternbeziehung in ihrer eigenen Mutterrolle fürsorglich, reflektiert, psychisch stabiler und belastbarer.
Sie können eine Sicherheit und Geborgenheit geben.

Alleine ein Kind gross zu ziehen ist sehr schwer und mit einer Berufstätigkeit extrem stressig.
 
Sorry, aber das ist Quatsch und wie ich finde auch ziemlich anmaßend.

Finde ich überhaupt nicht.

Ich hätte es früher, wo einem fast jede:r einreden wollte, dass Kinderkriegen doch das Größte für jede Frau sein muss, sehr erfrischend gefunden, wenn mal jemand gesagt hätte, Mädel, überleg dir das sehr gut, ich würde abraten.

und selbstverständlich auch jeder Frau empfehlen, ein Kind in diese Welt zu setzen

Das ist dann genauso anmaßend wie das Gegenteil.

Neben dem Quentchen Glück

Haben halt nicht alle.
 
Es ist wichtig auch eigene Anteile an den Konflikten mit dem eigenen Kind zu erkennen, besonders bei kleinen Kindern, welche sehr formbar sind.

Kinder orientieren sich an ihrer Mutter und sie lieben ihre Mutter.
Läuft die Beziehung schief kann schnell ein Hass entstehen .
Fast alle Jugendliche lieben ihre Mutter, auch wenn sie mal Hassgefühle haben.

Wenn eine Jugendliche körperlich
aggressiv wird ( meistens aus Verzweiflung, Wut und Respektlosigkeit ) kann man als Mutter nicht mehr viel machen.

Da hilft nur eine Trennung.
 
Finde ich überhaupt nicht.

Ich hätte es früher, wo einem fast jede:r einreden wollte, dass Kinderkriegen doch das Größte für jede Frau sein muss, sehr erfrischend gefunden, wenn mal jemand gesagt hätte, Mädel, überleg dir das sehr gut, ich würde abraten.
Ob es "das Größte" ist, darüber kann man ganz sicher diskutieren. Persönlich denke ich, dass man sehr wohl auch gut und zufrieden ohne Kinder leben kann. Das schließt aber nicht aus, dass ein Kind das eigene Leben unglaublich bereichern kann. SinaLynn rät aber per se ab, weil Welt und Frauenbild angeblich so furchtbar sind - und darin besteht für mich der große Unterschied zwischen ihr und mir.

Ob ich Glück hatte ist sicherlich eine Frage, wie man auf die Ereignisse schaut und was man aus seinen Chancen macht - eben Ansichtssache. Ich habe z. B. def keine Millionen gewonnen und bei der Gesundheit sicherlich auch nicht gerade den Jackpot gezogen. Trotzdem empfinde ich Glück und Zufriedenheit. Oft ist gerade das einfach eine Frage der Perspektive.

Ich fürchte, das rutscht jetzt ein bisschen arg ins OT, daher Cut an dieser Stelle.
 
Ich hätte es früher, wo einem fast jede:r einreden wollte, dass Kinderkriegen doch das Größte für jede Frau sein muss, sehr erfrischend gefunden, wenn mal jemand gesagt hätte, Mädel, überleg dir das sehr gut, ich würde abraten.

Diese Zeiten sind zu Glück vorbei.
Ich hätte und würde das auch niemandem empfehlen oder gar einreden, denn das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ist so. Guck Dir die meisten Frauen mit Kind an in D: die sind oft völlig fertig, depressiv etc. pp.

Immer mal erschöpft, das ja.
Es ist normal im Leben, dass nicht immer alles reibungslos klappt.
Dass die meisten Mütter in D depressiv wären, wäre mir neu.
Und weshalb D da besonders negativ auffallen sollte, ist mir ein Rätsel. Schau mal nach Afrika und Asien.

Europa & westliche Industrienationen: Eine weitreichende Studie von Make Mothers Matter ergab, dass sich Mütter in südeuropäischen Ländern wie Portugal und Spanien am stärksten überlastet fühlen. Im europäischen Vergleich stehen Mütter in Deutschland mit 46 % noch am besten da, doch auch hier leidet fast jede zweite Mutter unter mentaler Erschöpfung.

Detaillierte Einblicke, wie Mütter in verschiedenen EU-Ländern ihre Situation bewerten:

MMM State of Motherhood Report und der Gesundheitsbericht der WHO.

gar nicht unüblich, daß Kinder aus Ein-Eltern-Familien den einen Eltern attackieren, schlagen.

Mit Verlaub, das ist Blödsinn.

Wenn ich angeblich psychisch so krank wäre, hätte ich DAS alles im Leben nicht gewuppt und wäre schön längst eingeliefert worden.

Spurenlos löst sich eine Vergangenheit, die eine oder mehrere Therapien nötig macht, nicht auf.

Es ist wichtig auch eigene Anteile an den Konflikten mit dem eigenen Kind zu erkennen, besonders bei kleinen Kindern, welche sehr formbar sind.

😍👍

Dass Kinder ihre Eltern schlagen
sind Ausnahmen.

👍
Es begann im Alter von 4 Jahren, soweit ich das hier mitbekam.
Was ist die Ursache???
 

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