Hello,
erstmal ein Danke dafür, dass ihr den Beitrag lest. 🙂
Bei mir läuft leider gerade alles drunter und drüber deshalb wird das hier auch nicht kurz! Tut mir schon einmal Leid dafür!!
Nun ja, ich habe letztes Jahr im Mai eine Therapie begonnen, bei einer anfänglich freundlichen Frau. Über die Monate hinweg änderte sich ihr Verhalten aber erheblich und es passiert sehr viel negatives für mich.
Um es ein wenig kurz zu fassen hat meine Therapeutin des öfteren ein sehr merkwürdiges Verhalten an den Tag gelegt. Es gab Situationen, wo sie mich total bissig anfuhr und mir keine Möglichkeit gab zu reden. Beim nächsten Termin saß sie dann allerdings wieder lächelnd vor mir und hatte eine ganz andere Sichtweise als zuvor.
Ich bin eine sehr ruhige Person, was sie auch gerne mal sehr deutlich betonte, und habe demnach noch nie so eine Eskalation eines Gespräches provoziert oder sie in irgendeiner weise angestichelt so auszuflippen.
Ich habe die Therapie begonnen, weil ich noch minderjährig bin und Schwierigkeiten/Angst habe zur Schule zu gehen(und noch ein paar andere Dinge) und mich bessern wollte.
Jedenfalls spitzten sich irgendwann die Ereignisse zu und bei einem Termin im Dezember, bei dem sie unbedingt dabei sein wollte, brüllte sie mir förmlich ins Gesicht,wie ich doch nichts hinkriegen würde und hoffentlich bald endlich von der Schule fliege, weil „ich mich um nichts selber kümmern könnte und mit niemandem rede“. Ich war bereits angespannt wegen dem Termin und bat sie deshalb mehrmals darum aufzuhören, allerdings sagte sie noch weiter solche Dinge, so dass ich bei dem Termin nicht selbstständig reden konnte und sie es für mich getan hat. Es fielen jedoch Sätze, wie „sie reagiert leider immer so, wirklich schade um sie, sie ist doch eigentlich so intelligent“. Ich fing nämlich vor lauter Anspannung an zu weinen,weil es mir nicht nur unangenehm vor meinem Vater war sondern auch,weil sie keinerlei Hoffnung in mich hatte, bzw. nie aufbauend geredet hat gegenüber mir, auch nicht in richtigen Therapiestunden.
Und ich rede schon so offen über alles und versuche alles so zu machen, wie man es will von mir und ich rede laut ihr sogar schon zu viel.
Jedenfalls habe ich sie danach für eine Zeit lang nicht mehr gesehen, weil ich in einem stationären Aufenthalt war, aus dem ich aber nach wenigen Tagen wieder gegangen bin, weil ich mich dort einfach nicht wohlgefühlt habe. Kurz gesagt; es war ganz schlimm für mich dort und ich möchte dort nicht noch einmal hin. Die Idee mich dorthin zu schicken war übrigens die meiner Therapeutin, weil sie mir sagte ich sei einfach zu hoffnungslos.
Demnach war sie nicht ganz so erfreut zu hören, dass mein Vater mich wieder nach Hause geholt hat. Als ich jedoch als erstes mit ihr am Telefon sprach, war sie ganz „besorgt“ um mich und sagte mir, es sei nicht schlimm, dass ich letztendlich doch nicht dort sein wollte, weil man auch andere Lösungen findet.
Circa eine Woche später hat sie dann mit meinem Vater am Telefon gesprochen und ihn angefahren „wie dumm er doch sei mich da raus zu holen, weil es keine andere Option mehr für mich gibt und ich dorthin gehöre“.Es ist wahrscheinlich verständlich, dass meine Eltern und ich geschockt waren als sie dann auch noch sagte: „Dieses Mädchen braucht ganz dringend professionelle Hilfe,
es geht so nicht mehr mit der“.
Dann gab es vor paar Wochen noch eine Situation, bei der ich sie angeschrieben hatte damit sie mir hilft/zuhört, weil etwas nicht bei rechten Dingen ablief. Ich wurde allerdings ignoriert und meine Nachrichten hat sie sich auch gar nicht durchgelesen, wie sie mir bestätigte.
Bei dem darauf folgenden Gespräch bei ihr setze mein Vater sich enorm für mich ein und sagte ihr, dass ihr Verhalten doch unmöglich sei und er nicht sehen möchte, wie seine eigene Tochter unter etwas leidet, was ja eigentlich helfen sollte, etc. Meine Eltern sind beide schwerhörig weswegen es oft sehr schwer ist für beide solchen Gesprächen zu folgen und daraufhin ihre Meinung zu äußern weshalb auch alles immer so hingenommen wurde wie es ist, bis zu dem Gespräch dann. Ich bin meinem Vater demnach natürlich sehr dankbar.
Deutlich geschockt von meinem Vater möchte sie mir jetzt doch auf einmal helfen, allerdings vertraue ich dieser Frau kein Stück mehr.
Sie hat so einiges schlimmer gemacht und mir geht es wesentlich schlechter als vor der Therapie. Ich bin dank ihr total verwirrt.
Sind alle Therapeuten so oder eher, handeln Therapeuten überhaupt so wie sie? Ich weiß gar nicht wem ich da noch vertrauen soll oder bin ich letztendlich selber Schuld daran? Hat irgendwer eine Meinung dazu?
erstmal ein Danke dafür, dass ihr den Beitrag lest. 🙂
Bei mir läuft leider gerade alles drunter und drüber deshalb wird das hier auch nicht kurz! Tut mir schon einmal Leid dafür!!
Nun ja, ich habe letztes Jahr im Mai eine Therapie begonnen, bei einer anfänglich freundlichen Frau. Über die Monate hinweg änderte sich ihr Verhalten aber erheblich und es passiert sehr viel negatives für mich.
Um es ein wenig kurz zu fassen hat meine Therapeutin des öfteren ein sehr merkwürdiges Verhalten an den Tag gelegt. Es gab Situationen, wo sie mich total bissig anfuhr und mir keine Möglichkeit gab zu reden. Beim nächsten Termin saß sie dann allerdings wieder lächelnd vor mir und hatte eine ganz andere Sichtweise als zuvor.
Ich bin eine sehr ruhige Person, was sie auch gerne mal sehr deutlich betonte, und habe demnach noch nie so eine Eskalation eines Gespräches provoziert oder sie in irgendeiner weise angestichelt so auszuflippen.
Ich habe die Therapie begonnen, weil ich noch minderjährig bin und Schwierigkeiten/Angst habe zur Schule zu gehen(und noch ein paar andere Dinge) und mich bessern wollte.
Jedenfalls spitzten sich irgendwann die Ereignisse zu und bei einem Termin im Dezember, bei dem sie unbedingt dabei sein wollte, brüllte sie mir förmlich ins Gesicht,wie ich doch nichts hinkriegen würde und hoffentlich bald endlich von der Schule fliege, weil „ich mich um nichts selber kümmern könnte und mit niemandem rede“. Ich war bereits angespannt wegen dem Termin und bat sie deshalb mehrmals darum aufzuhören, allerdings sagte sie noch weiter solche Dinge, so dass ich bei dem Termin nicht selbstständig reden konnte und sie es für mich getan hat. Es fielen jedoch Sätze, wie „sie reagiert leider immer so, wirklich schade um sie, sie ist doch eigentlich so intelligent“. Ich fing nämlich vor lauter Anspannung an zu weinen,weil es mir nicht nur unangenehm vor meinem Vater war sondern auch,weil sie keinerlei Hoffnung in mich hatte, bzw. nie aufbauend geredet hat gegenüber mir, auch nicht in richtigen Therapiestunden.
Und ich rede schon so offen über alles und versuche alles so zu machen, wie man es will von mir und ich rede laut ihr sogar schon zu viel.
Jedenfalls habe ich sie danach für eine Zeit lang nicht mehr gesehen, weil ich in einem stationären Aufenthalt war, aus dem ich aber nach wenigen Tagen wieder gegangen bin, weil ich mich dort einfach nicht wohlgefühlt habe. Kurz gesagt; es war ganz schlimm für mich dort und ich möchte dort nicht noch einmal hin. Die Idee mich dorthin zu schicken war übrigens die meiner Therapeutin, weil sie mir sagte ich sei einfach zu hoffnungslos.
Demnach war sie nicht ganz so erfreut zu hören, dass mein Vater mich wieder nach Hause geholt hat. Als ich jedoch als erstes mit ihr am Telefon sprach, war sie ganz „besorgt“ um mich und sagte mir, es sei nicht schlimm, dass ich letztendlich doch nicht dort sein wollte, weil man auch andere Lösungen findet.
Circa eine Woche später hat sie dann mit meinem Vater am Telefon gesprochen und ihn angefahren „wie dumm er doch sei mich da raus zu holen, weil es keine andere Option mehr für mich gibt und ich dorthin gehöre“.Es ist wahrscheinlich verständlich, dass meine Eltern und ich geschockt waren als sie dann auch noch sagte: „Dieses Mädchen braucht ganz dringend professionelle Hilfe,
es geht so nicht mehr mit der“.
Dann gab es vor paar Wochen noch eine Situation, bei der ich sie angeschrieben hatte damit sie mir hilft/zuhört, weil etwas nicht bei rechten Dingen ablief. Ich wurde allerdings ignoriert und meine Nachrichten hat sie sich auch gar nicht durchgelesen, wie sie mir bestätigte.
Bei dem darauf folgenden Gespräch bei ihr setze mein Vater sich enorm für mich ein und sagte ihr, dass ihr Verhalten doch unmöglich sei und er nicht sehen möchte, wie seine eigene Tochter unter etwas leidet, was ja eigentlich helfen sollte, etc. Meine Eltern sind beide schwerhörig weswegen es oft sehr schwer ist für beide solchen Gesprächen zu folgen und daraufhin ihre Meinung zu äußern weshalb auch alles immer so hingenommen wurde wie es ist, bis zu dem Gespräch dann. Ich bin meinem Vater demnach natürlich sehr dankbar.
Deutlich geschockt von meinem Vater möchte sie mir jetzt doch auf einmal helfen, allerdings vertraue ich dieser Frau kein Stück mehr.
Sie hat so einiges schlimmer gemacht und mir geht es wesentlich schlechter als vor der Therapie. Ich bin dank ihr total verwirrt.
Sind alle Therapeuten so oder eher, handeln Therapeuten überhaupt so wie sie? Ich weiß gar nicht wem ich da noch vertrauen soll oder bin ich letztendlich selber Schuld daran? Hat irgendwer eine Meinung dazu?