Hallo,
ich schreibe hier, weil ich gerade nicht mehr weiterweiß und hoffe, dass jemand von außen eine Einordnung oder einen Gedanken hat, der mir hilft.
Mir geht es aktuell psychisch sehr schlecht. Seit etwa zwei Wochen stehe ich unter starkem emotionalem Stress im Zusammenhang mit meiner Partnerschaft. Ich habe große Angst, schlafe kaum noch, grüble permanent und merke, dass mir innerlich der Halt fehlt.
Auslöser war das erste psychologische Gespräch meiner Partnerin wegen ADS. Seit diesem Termin hat sich unsere Kommunikation deutlich verändert. Es kam zu einem starken Rückzug ihrerseits, inzwischen herrscht weitgehend Funkstille. Wichtige gemeinsame Rituale sind weggefallen, und ich habe keinerlei Einordnung, was gerade passiert.
Ich versuche, respektvoll zu bleiben und keinen Druck zu machen – gleichzeitig zerlegt mich die Ungewissheit zunehmend.
Zur Einordnung hier der chronologische Ablauf der letzten relevanten Nachrichten zwischen uns:
Meine Nachricht:
„🐻-chen, ich habe einen Gedanken, den ich dir als Vorschlag dalassen möchte – ganz ohne Erwartung.
Ich merke, dass du im Moment nicht wirklich darüber sprechen möchtest.
Wenn dir gerade alles zu viel ist, können wir auch bewusst etwas Ruhe reinnehmen und den Kontakt für eine dir bewusste Zeit runterfahren.
♥️ Ich liebe dich ♥️“
Antwort meiner Partnerin:
„Ich glaube etwas Ruhe wäre im Moment gut. Mit allem, was die letzten Wochen passiert ist, merke ich, dass ich hier vor Ort erstmal wieder klar kommen muss, mit der Uni aber auch mit mir selbst. Aktuell weiß ich nicht so ganz, wo mir der Kopf steht. Ich hoffe, das ist in Ordnung für dich. ❤️“
Meine Antwort darauf:
„Danke dir für deine Ehrlichkeit.
Ich verstehe. Ich nehme mich jetzt zurück, damit du den Abstand hast, den du brauchst.“
Diese Nachricht hat sie mit einem Herz markiert, danach kam noch kurz von ihr:
„Dankeschön ❤️“
Seitdem besteht komplette Funkstille.
Ich werde über alle bisherigen Kommunikationskanäle ignoriert, was meine innere Anspannung massiv verstärkt.
Was mich gerade besonders belastet:
Ich frage mich:
Mir ist klar, dass niemand hier die Zukunft vorhersagen kann.
Ich suche keine Bestätigung für meine Angst – sondern eine ehrliche, reflektierte Einordnung von außen, weil ich gerade zu nah dran bin.
Danke an alle, die bis hier gelesen haben und vielleicht einen Gedanken dazu teilen können.
ich schreibe hier, weil ich gerade nicht mehr weiterweiß und hoffe, dass jemand von außen eine Einordnung oder einen Gedanken hat, der mir hilft.
Mir geht es aktuell psychisch sehr schlecht. Seit etwa zwei Wochen stehe ich unter starkem emotionalem Stress im Zusammenhang mit meiner Partnerschaft. Ich habe große Angst, schlafe kaum noch, grüble permanent und merke, dass mir innerlich der Halt fehlt.
Auslöser war das erste psychologische Gespräch meiner Partnerin wegen ADS. Seit diesem Termin hat sich unsere Kommunikation deutlich verändert. Es kam zu einem starken Rückzug ihrerseits, inzwischen herrscht weitgehend Funkstille. Wichtige gemeinsame Rituale sind weggefallen, und ich habe keinerlei Einordnung, was gerade passiert.
Ich versuche, respektvoll zu bleiben und keinen Druck zu machen – gleichzeitig zerlegt mich die Ungewissheit zunehmend.
Zur Einordnung hier der chronologische Ablauf der letzten relevanten Nachrichten zwischen uns:
Meine Nachricht:
„🐻-chen, ich habe einen Gedanken, den ich dir als Vorschlag dalassen möchte – ganz ohne Erwartung.
Ich merke, dass du im Moment nicht wirklich darüber sprechen möchtest.
Wenn dir gerade alles zu viel ist, können wir auch bewusst etwas Ruhe reinnehmen und den Kontakt für eine dir bewusste Zeit runterfahren.
♥️ Ich liebe dich ♥️“
Antwort meiner Partnerin:
„Ich glaube etwas Ruhe wäre im Moment gut. Mit allem, was die letzten Wochen passiert ist, merke ich, dass ich hier vor Ort erstmal wieder klar kommen muss, mit der Uni aber auch mit mir selbst. Aktuell weiß ich nicht so ganz, wo mir der Kopf steht. Ich hoffe, das ist in Ordnung für dich. ❤️“
Meine Antwort darauf:
„Danke dir für deine Ehrlichkeit.
Ich verstehe. Ich nehme mich jetzt zurück, damit du den Abstand hast, den du brauchst.“
Diese Nachricht hat sie mit einem Herz markiert, danach kam noch kurz von ihr:
„Dankeschön ❤️“
Seitdem besteht komplette Funkstille.
Ich werde über alle bisherigen Kommunikationskanäle ignoriert, was meine innere Anspannung massiv verstärkt.
Was mich gerade besonders belastet:
- das Gefühl von Ohnmacht, nichts tun zu können
- die Angst vor Verlust, ohne zu wissen, woran ich bin
- das Gefühl, dass sie in ihrer Auszeit vielleicht allein über unsere Beziehung nachdenkt und ich am Ende nur noch das Ergebnis bekomme
Ich frage mich:
- Ist dieses komplette Abschalten ein normales Reiz-/Stressverhalten im Zusammenhang mit ADS und Therapie?
- Bedeutet dieser Rückzug eher Selbstschutz oder eher Beziehungsabbruch?
- Und ganz konkret: Wie sollte ich mich jetzt verhalten, ohne zusätzlichen Druck zu erzeugen, aber auch ohne mich selbst völlig zu verlieren?
Mir ist klar, dass niemand hier die Zukunft vorhersagen kann.
Ich suche keine Bestätigung für meine Angst – sondern eine ehrliche, reflektierte Einordnung von außen, weil ich gerade zu nah dran bin.
Danke an alle, die bis hier gelesen haben und vielleicht einen Gedanken dazu teilen können.