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Meine Mutter macht mir psychischen Druck

Eva

Aktives Mitglied
Liebe TE,

du suchst Gleichgesinnte mit ähnlichen Erlebnissen? Hier bin ich. ;) Mein Ex mann und ich waren ein paar Jahre zusammen, als wir geheiratet haben. Wir wollten beide ein Kind, ich war etwa Ende 22 J., er 27 J. Es hat fast ein Jahr gedauert, bis ich endlich schwanger war. Zu Anfang war die Freude riesengroß. Nach ca. 3 Monaten fiel meinem Ex plötzlich ein, dass er doch keine Lust auf Frau und Kind hat, und ließ mich Schwanger sitzen. Er, Deutscher, zog dann noch in ein nicht EU Land, um sich vor dem Kindesunterhalt zu drücken. Das hat er durch gezogen bis er mit 58 J. verstarb.

Die Distanz zwischen meinen Eltern und mir betrug etwa 350 km. Meine Eltern boten mir auch an, wieder nach Hause zu ziehen, aber ich hatte Sorge, dass ich wieder das kleine Mädchen werden würde, dass man bevormundet (nicht meine Mutter, aber vermutlich mein Vater).

So war ich also ab Geburt schon alleine. Ich habe mein Kind überall mit hin geschleppt: Einkaufen, Arzt, übrigens auch VAMV ;). Jedenfalls die ersten 3 Jahre, denn "zu meiner Zeit" gab es nur Kitas, die von 8-12 Uhr und wenn es unbedingt sein musste (war dort nicht so gerne gesehen) von 14-16 Uhr geöffnet hatten. Als mein Kind in die Kita kam, habe ich mit einem Halbtagsjob angefangen.

Kneipe, Disco oder andere abendliche Aktivitäten waren nicht drin. Und ich fand das auch nicht sonderlich schlimm. Als Alleinerziehende ist das eben so (so habe ich jedenfalls gedacht). Ich hatte einen relativ großen Bekanntenkreis. Meist Alleinerziehende mit Kind(ern). Da hat man sich tagsüber mit den Kindern getroffen, war auf Spielplätze oder im Sommer im Freibad.

Abends, wenn einem bei 3 Programmen doch mal die Decke auf den Kopf fiel, hat man telefoniert. Handy und Internet gab es da noch nicht (jedenfalls nicht für Otto Normalverbraucher, es fing zu der Zeit erst bei manchen Firmen an).

Erst als mein Kind problemlos telefonieren konnte, bin ich abends, zuerst und lange selten, dann regelmäßiger (aber nie dauernd) weg gegangen.

Tagsüber, wenn mein Kind da war, bin ich auch erst ab einem gewissen Alter (weiß nicht mehr genau, wann das war) alleine einkaufen gegangen. Oder zum Arzt gefahren.
 

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... unbedingt denn deine Mama versucht dich klein zu halten und ihren eigenen Frust dann an dir auszuleben. Bitte baue dir ein Netzwerk auf und bietet sich die Gelegenheit ... würde ich eine entferntere Wohnung nehmen. Ich glaube deine Mama wird immer wieder über griffig und sich in dein Leben und das deines Kindes mischen. Nicht gut für dich und nicht gut für dein Kind. Farnmausi
 
Ich denke nicht das die Mutter ihre Tochter „ klein und damit abhängig „ halten möchte.
Sie wünscht sich eher , dass sie selbst für ihr Kind die Verantwortung übernimmt !

Mit 29 sollte man dazu durchaus in der Lage und auch grundsätzlich bereit dafür sein.

Einen „ Übergriff „ der Großmutter (nur weil sie nicht ständig Baby sitten will) ,
kann ich hier auch nicht erkennen.
 
G

Gelöscht 54649

Gast
1x pro Woche Fitnessstudio und ab und alle paar Wochen (6 oder 8 oder so) mal am Wochenende einen Abend bis 11 oder 12 weg... dann könntest Du bestimmt noch ab und zu problemlos einen Friseurbesuch ohne Kind an den Geduldsfaden Deiner Mutter hängen.

Und allein das jedes 2. Wochenende mit auswärtiger Übernachtung auf die Rolle gehen und das anderthalbjährige Kind quasi das Wochenende bei Oma parken - würde mir an Stelle Deiner Mutter auf so vielen Ebenen querhängen, dass ich da nur noch zu wenigen weiteren Gefallen bereit wäre.
Und Du willst jedes Wochenende los!

Und ich hoffe SEHR für Dich, dass Du die Idee mit dem "Oma hat kein Interesse am Kind, weil sie es nicht immer babysitten will, wenn es mir gefällt" noch nie Deiner Mutter gegenüber geäußert hast.
Das ist nämlich eine bodenlose Unverschämtheit! Total unreif und kackdreist!

Und ja, ich habe ein Kind. Und mein Kind ist eines, das von Tag eins bis heute viel, viel mehr Aufmerksamkeit als die meisten Kinder braucht/e.
Ich verstehe sehr, sehr gut, dass Du Dich über Zeit für Dich freust... oder zumindest solltest Du Dich freuen.
Es ist nicht leicht.
Aber Du tust Deiner Mutter wirklich unrecht und versteigst Dich in ein Anspruchsdenken, das zum ganz großen Riss zwischen Euch führen könnte.

Du bist nicht nur noch Mutter... Du bist aber auch nicht mehr kinderlos.
Und Deine Mutter hat sicher auch gehofft, dass Du eine glückliche Familie hast und sie einfach Oma sein kann und nicht nur bedarfsmäßiger Babyparkplatz.
 

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