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Meine Mutter droht mir mit Selbstmord

  • Starter*in Starter*in aurora11
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    mutter
Das ist ganz, ganz übel und ich fürchte, deine Mutter weiß nicht, WAS sie damit wirklich dir antut!
Mit ist einmal eine Bemerkung über meinen mangelnden Lebensmut meinem jüngsten Sohn gegenüber raus gerutscht - die Folgen waren sehr gravierend und bitter (und es war noch nicht einmal eine wirkliche Suizidandrohung): Er tat nämlich das einzig richtige und zog sich komplett zurück von mir für ein ganzes Jahr....
Mittlerweile haben wir das Gott sei Dank bereinigen können, aber das war mir eine Lehre - hast DU deiner Mutter je gesagt, was das mit DIR macht, wenn sie sich SO äußert???
Wenn nicht TU es - und geh aus ihrem Leben. Du bist NICHT verantworlich für ihr Handeln - aber es könnte sie dann wach rütteln und ihr klar machen, dass man DAS seinen Kindern NIEMALS zumuten darf.
MICH hat es das (wie gesagt: Es war in meinem Falle "nur" eine Lebensunmutäußerung, aber meinen Sohn hat das so geschockt, dass er den (richtigen!) Rückzug antrat!) - vielleicht deine Mutter ja auch?
Ich wünsche es dir sehr!

Christa
 
Solche Menschen kommen aber leicht und unbeschwert durchs Leben.
Keiner traut sich mit der Zeit mehr eine Kritik anzubringen,oder eigene vorstellungen zu haben , gemacht wird alles wie sie es sich vorstellen , um nur ja nicht mit dem Druck den eine Selbstmorddrohung auslöst konfrontiert zu werden.
Ohnmächtige Hilfslosigkeit und Resigantion sind die Folgeerscheinung und könnte ausserdem noch Krank machen .
Man ist solchen Menschen hilflos ausgeliefert erregen sie doch überall Mitleid mit ihren " Angedrohten Selbstmord".
 
An deiner Stelle würde ich auch sagen, Mutti, wenn du das möchtest, dann tu es bitte, ich lasse mich nicht mehr erpressen und wenn du damit nicht aufhörst, dann lasse ich Dich zu Deinem Schutz einweisen.
Es kann nicht sein, daß Deine mutter dich dein Leben lang damit erpresst, das ist so fies, richtig gemein. Laß Dich nicht weiter erpressen. Sie wird sich nicht umbringen. Du musst echt für Dich sorgen. Besuche sie doch einfach mal eine zeitlang nicht mehr. Es hört sich komisch an, aber du musst sie dir ein wenig erziehen. Und mir wurde mal gesagt, wer damit droht, macht es eh nicht, wer solche Gedanken hat, behält sie meist für sich und wer es dann tut, dann sind alle immer erstaunt, weil es keine Anzeichen dafür gab. Wer echt am Ende ist, geht damit nicht hausieren. bitte bitte laß Dich nicht weiter erpressen. Ziehe da einen klaren Schluss strich, dir zuliebe. Laßsie eine zeitlang links liegen. du hast ein eigenes Leben, es ist so wichtig, daß du seelisch gesund bist. Hast du schon mal an eine Therapie gedacht, damit du das aufarbeiten kannst, was deine Mutter so schön versaut hat an Dir. Liebe Grüße Tine
 
ich ging noch einen Schritt weiter:

dreh doch einfach, nur einmal, den Spieß um.

Bevor deine Mutter wütend wird, bevor sie dir droht sich umzubringen,
wirf einfach auch mal wutentbrand ein.....ich kann nicht mehr ich will nicht mehr....
und geh einfach...
Bin mal gespannt was dann passiert....

wünsch dir Kraft, aber lass dir nicht dein Leben nehmen!!!!!!

lg
Leevje
 
Aber immer wenn es zu so einer Reaktion kommt fühle ich mich absolut schlecht.
Ja, weil Du es so gelernt hast. Da braucht es einige Zeit, um dein bisherhiges durch ein anderes, neues Verhalten zu ersetzen.
Mutter -> sauer/beleidigt -> Schuldgefühle.
Diesen Mechanismus gilt es zu unterbrechen, da Du da ansonsten echt noch dran kaputt gehen wirst.

Wie ich bereits in meiner ersten Antwort schrieb, dieses Spiel, das sie mit dir spielt, endet bzw. ändert sich erst, wenn Du nicht mehr mitspielst.
Wie würdest Du mit ihr umgehen, wenn sie nicht deine Mutter wäre?
Vermutlich anders, oder? Nur weil sie deine Mutter ist, bedeutet das noch lange nicht, dass sie dich nach Lust und Laune erpressen kann. Es klingt hart, ich weiß, aber Du kannst sie nicht ändern. Du kannst dich selbst bzw. dein Verhalten ändern, aber deine Mutter ist ein erwachsener, eigenständiger Mensch, der für sich und sein Wohlergehen selbst die Verantwortung trägt.
 
Hallo aurora11,

mir ist das auch jahrelang passiert, dass mich mein Ex mit dem "ich bringe mich jetzt um und das ist deine Schuld" unter Druck gesetzt hat.

Das war ich auch von meiner Mutter gewohnt. Was hatte ich als Kind eine Angst, wenn sie gedroht hat aus dem 6. Stock zu springen "wenn ihr nicht sofort... ". Daher war ich auch sicher sehr anfällig für diese Art Drohungen.

Mir hat das dann (bei meinem Ex) jemand so erklärt. Wenn ich wegen dieser Drohungen anders handele, als ich sonst handeln würde, bin ich erpressbar. Und wo ziehe ich meine Grenzen? Wenn mir jemand sagt "ich bringe mich um, wenn du nicht sofort die nächste Bank überfällst?" Oder sagt "ich bringe mich um, wenn du nicht vom Rathausdach springst?" Oder "ich bringe mich um, wenn du nicht sofort einen Mord begehst?"

Was hatte ich für eine Angst. Sogar die Angst, die Polizei zu verständigen, weil ich dann wieder gehört hätte "spinnst du, so war das doch nie gemeint". "Was hast du jetzt für einen Aufstand gemacht."

Heute würde ich nach meinem Gefühl gehen. Nehme ich die Drohung ernst, würde ich die Polizei (wenn der/diejenige wegläuft) verständigen oder (wenn nicht) den Notarzt.

Irgendwann ging mein Ex mal wieder die Tür raus und hat gedroht. Ich habe ihm gesagt, er soll machen, was er nicht lassen kann (ich hatte extreme Angst), aber ich wollte auch nicht, dass er von mir 'ein Bein mit ins Grab nimmt'. Eine Minute später war er zurück und hat mich sehr massiv bedroht.

Ja, er lebt noch. Klar.

Ich war manchmal halbtot vor Angst wegen seiner Drohungen. Das würde ich mir heute nicht mehr antun.

Ein Beispiel möchte ich dir noch schreiben. Irgendwann (so kurz bevor ich endgültig gelernt hatte, dass es nie meine Verantwortung ist, wenn sich jemand das Leben nimmt und ich ihm gesagt hatte, dass ich mich trennen werde) ist er wutschnaubend "ich bringe mich jetzt um" rausgerannt. Stunden später kam er weinend zurück. 2 Tage später kam eine Werbung für einen lustigen Kinofilm. Er meinte, er habe sich Tränen gelacht. Auf meine Frage, wann er denn den Film gesehen hat, hat sich rausgestellt, er war an diesem jenem Abend in diesem Film. Ach das war auch nur ein "Versehen". Er hatte sich eine Karte für einen traurigen Film geholt. Aber wenn er doch schon mal in dem Kino war... .

Ach so, ja. Also von dem Kino bis nach Hause hat er maximal 10 Minuten gebraucht.

Was ich sagen will. Lass dich nicht erpressen.

Lieben Gruß
Fragende
 
Mein Freund und ich machen doch wirklich recht viel für sie. Auch über die Entfernung. Wir fragen, was wir machen können (einkaufen, mal die Wäsche…)... wir besuchen sie regelmäßig. Gehen mit zum Steuerberater und und und...
Vielleicht empfindet sie das als Eindringen und Grenzüberschreitung. Vielleicht will sie, dass Du Dich nicht weiter von ihrem Zustand abhängig machst, vielleicht will sie die Trennung, dass Du Dein eigenes Leben unabhängig von ihr lebst.

Vielleicht will sie Dir sagen, dass Du erwachsen bist und weiter lebst, auch wenn sie einmal gestorben ist. Du könntest Dich von ihr verabschieden. Damit wären die Verhältnisse klar.
 
Vielleicht empfindet sie das als Eindringen und Grenzüberschreitung. Vielleicht will sie, dass Du Dich nicht weiter von ihrem Zustand abhängig machst, vielleicht will sie die Trennung, dass Du Dein eigenes Leben unabhängig von ihr lebst.

Vielleicht will sie Dir sagen, dass Du erwachsen bist und weiter lebst, auch wenn sie einmal gestorben ist. Du könntest Dich von ihr verabschieden. Damit wären die Verhältnisse klar.

Irgendwie hast Du noch nicht ganz verstanden worum es geht, kann das sein? Im folgenden Zitat habe ich dir mal einige Stellen markiert, wo liest Du da bitteschön raus, dass die Mutter so empfindet, wie Du es in deiner Antwort beschreibst?

Hallo,

ich bin am Verzweifeln und fertig mit den Nerven.
Am Wochenende hat meine Mutter mir wieder damit gedroht, sich das Leben zu nehmen.
Sie ist jenseits der 60 und droht mit damit schon relativ lange und jeder Situation, die für Sie irgendwie einmal unangenehm werden könnte.

Ich weiß nicht mehr, was ich noch machen soll und habe auch Angst, dass sie sich wirklich etwas antun könnte.


Sie droht mir schon so lange immer wieder damit. Sobald einmal eine Situation kommt, in der es unangenehm für sie wird oder etwas angesprochen wird, was ihr vielleicht in dem Moment nicht passt... wo sie sich ungerecht behandelt fühlt oder was auch immer...
Dann wird sie sauer, sie wirft mir vor sie „unter Druck zu setzen“, „ich sei nicht dankbar“ und und und.
Am meisten wird jedoch der Punkt: "unter Druck", oder "du bist nicht für mich da" aufgeführt.


Das schlimme ist, es passiert immer wieder.
Das erste Mal hat sie mir gedroht sich was anzutun, da war ich so um die 13.... (mittlerweile bin ich 27)
Ich lebe eigentlich immer mit Angst, das ICH was sagen oder tun könnte, was von Ihr dann vielleicht als Punkt aufgefasst wird, sich etwas anzutun. Ich überlege immer häufig, ob ich ein Thema wirklich ansprechen kann / soll / darf und zwar ohne, dass es wieder zu einem großen Theater kommt.

Meine Kindheit und Jugend war insgesamt sehr schwierig. Mein Vater Alkoholiker - meine Mutter und ich mit der Situation überfordert. Mittlerweile ist er verstorben und es ist mit seinem Tod sogar noch schlimmer geworden.
Ich weiß nicht, ob sie durch diese Vergangenheit einen "Knacks" bekommen hat. Und ich verstehe nicht, warum sie immer wieder mich mit solchen Aussagen konfrontiert.
Am Wochenende sagt sich einfach zu mir: „Und das ist der Dank. Aber ich mache nichts mehr für Dich!! Aber Du brauchst auch nie wieder was für mich zu tun. Dafür werde ich nun sorgen. Auf nimmer wiedersehen.“
Dann schnappt sie sich Ihre Jacke und marschiert schnurrstracks aus dem Haus.
Ich bin ihr hinterher. Mit Mühe und Not konnte ich sie wieder ins Haus zerren. Ich habe versucht mit ihr darüber zu reden. Und sie hat mich nicht einmal angeschaut.

Ich wohne nicht mehr zu Hause, arbeite einige hundert Kilometer weiter weg. Deswegen musste ich an besagten Abend auch wieder fahren. Sie hat sich weder von mir (noch meinem Freund, der das Ganze fassungslos mit ansehen musste) verabschiedet, noch sie mich noch eines Blickes gewürdigt.
Ich wollte zwar nicht gehen, wollte das mit ihr besprechen. Aber sie hat mir keine Chance gegeben, mit ihr das ganze zu besprechen. Sie hat nichts mehr zu mir gesagt, sondern nur den TV angemacht, den Ton hochgedreht und mich mit Missachtung gestraft.

Was mache ich in so einer Situation? Ich fühle mich dann so hilflos, so machtlos.... so nichtsnutzig und vor allem schuldig. Wieso habe ich um Gottes willen wieder etwas angesprochen,
Ich ärgere mich, dass ich etwas was mir nicht gefallen hat, angesprochen hab.
Es ging eigentlich um was ganz banales.... ich habe gesagt: “ich weiß, du meinst es nur gut. Aber das war heute Abend einfach zu viel für mich. Wir hätten das vorher absprechen sollen. (Es ging um meine Geburtstag; ich hatte mit meinem Freund (den ich aufgrund einer Fernbeziehung auch nur selten sehe) abends etwas ruhiges geplant und wollten einige Dinge besprechen)
Meine Mutter hatte mit mir im Vorfeld nur Kuchen besprochen. Jedoch wurde aus geplanten reinen Kaffeekränzchen aber ein „IHRE Freundinnen einladen und essen bis abends“... das wäre ja alles kein Problem gewesen, wenn wir nicht vorher nur über Kuchen gesprochen hätten und ich nicht direkt schon gesagt hätte: aber bitte mehr nicht!!
Das war eigentlich der Auslöse. Klar, kann man da gekränkt sein. Aber wieso reagiert man dann so? HILFE!!

Hat jemand sowas schonmal erlebt? Wie kann man so etwas begegnen? Ich bin wie gelähmt. Ich versuche sie zu erreichen, sie geht nicht an Telefon. Ich beantwortet keine Mails.... ich mache mir Sorgen.... aber auf der andere Seite schreit mein innerer Selbstschutz: "das war schon öfter mal so. sie macht es immer wieder so.... sie droht dir schon lange damit...."

Ich bin der Meinung sie braucht Hilfe. So kann es nicht mehr weitergehen. Sie macht sich auf diese Weise kaputt, ich bin verzweifelt.....
Hat jemand einen Tipp? Was kann man machen? Was soll ich machen? Wie bekomme ich sie wieder zur Vernunft?

Ich wäre für eure Tipps wirklich sehr sehr dankbar… ich dreh noch durch und mache mir solche Sorgen!!

Sie droht, missachtest, erpresst, aber hey, als Mutter darf man das natürlich, wieso auch nicht 😉 Aus dem Text geht doch mehr als deutlich hervor, dass die Mutter das "Problem" ist und nicht die Te.

Liebe Grüße
 
Kinder sind doch auch ein "Problem", wenn sie zu den Eltern zurückkommen und ihnen "helfen" wollen. In dieser Situation sind die Kinder Kind und Eltern eben die Eltern und für die Kinder verantwortlich. Wenn nun die Mutter endlich die Tochter selbständig im Leben sehen will und nicht mehr als abhängig von ihr, weil sie sich der Aufarbeitung ihrer eigenen Kindheit (unterbewusst, es wird nicht locker gelassen) widmen will, dann sind helfenwollende unselbständige Kinder mit Partner nunmal störend, die regelmässig anrufen oder aufkreuzen oder gar "reden wollen".

Vielleicht würde schon die Klärung, welche Hilfe sie denn nun wirklich will (d.h. benötigt) helfen, die Situation entspannen.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie überhaupt keine Hilfe will und allein sein will, ohne sich rechtfertigen zu müssen, war um sie denn noch nicht sterben will. *grübel* Eigentlich die genau umgekehrte Situation, wie geschildert.
 
Also bitte, die Mutter erpresst sie, droht damit sich umzubringen, weil ihre Tochter sich nicht so verhält, wie sie es gerne hätte.
So ein Verhalten spricht nicht wirklich dafür, dass sie weniger Aufmerksamkeit will, eher für das Gegenteil.
 

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