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Meine Mutter, das Problem der Familie

Oceanlab

Neues Mitglied
Hallo liebes Forum,

Ich (W.50) lebe mit meinem Sohn (18) und meiner Mutter (72) in einem Haus.

Meine Mutter ist ein großes Problem. Es gibt eine lange Vorgeschichte mit ihr und wenn ich euch sage, sie ist einer der schlimmsten Menschen dieser Welt, dann könnt ihr mir dies glauben. Sie selbst hat nie gearbeitet und mich und meine Geschwister oft erniedrigt. (Mein Sohn musste dies damals auch bei ihr durchmachen.)

Ich erbte nach dem Tod meines Vaters, dieses Haus. (Wohne bereits seit 20 Jahren dort).

Meine Mutter lebt in diesem Haus aufgrund des "Wohnrecht auf Lebenszeit". Sie ist also den ganzen Tag zuhause. Mittags kommt dann mein Sohn aus der Schule. Er befindet sich im letzten Jahr des Abiturs und ist darauf angewiesen zu lernen.

Nun zum Problem:
Meine Mutter nimmt keinerlei Rücksicht auf irgendeinen von uns. Es fängt an bei Dingen wie, dass sie den Hund vorne am Haus raus lässt. (Wir haben einen Garten hinter dem Haus extra für den Hund hergerichtet). Was anfangs ziemlich "simpel" klingt, hat jedoch große Folgen für meinen Sohn. Das Zimmer meines Sohnes ist an der Vorderseite des Hauses, und unser Hund hat ein sehr helles und lautes Gebell. (Dies war einer der Gründe für den Umbau des hinteren Gartens.) Die Wände sind zudem sehr dünn und man hört selbst die Fuß Schritte von draußen.
Da wir an der Hauptstraße wohnen, bellt der Hund was durchgängig. Holt mein Sohn ihn rein, ist er in 15min wieder draußen.
Um auf den Punkt zu kommen, es ist für ihn, bei dieser Lautstärke nicht möglich zu lernen. Wir haben ihr das bereits hunderte von Male gesagt, aber nichts. Und mein Sohn bekommt langsam zu viel. Sie maßt es sich dann auch noch an ihn zu denunzieren, sobald er ihr wieder mal in normalem Ton klar macht was hier los ist. Der Tonfall hat sich nach Jahrelangem, erfolglosem zureden verständlicherweise geändert.

Ich arbeite den ganzen Tag (2 Jobs) und kann nichts sagen. Sobald ich von der Arbeit komme, traut sie sich nicht mehr in den Hund herauszulassen. Wagt es mir aber aber zu sagen, was mein Sohn angeblich wieder getan hätte. (Er hat meinen Fernseher kaputt gemacht (Sie schaut 12h am Tag RTL.. erklärt sich von selber 😉) er hat dies, er hat das getan. Stimmt jedoch alles nicht. Er meidet ihre Nähe oder alles was mit ihr zu tun hat.

Dies ist jedoch nur ein Punkt von unsäglich vielen.
Ich verdiene monatlich nicht viel Geld und es reicht so gerade um über die Runden zu kommen. Meine Mutter hingegen zahlt nur das ÖL. Keinerlei andere NK. Sie kassiert auch die Rente meines verstorbenen Vaters, an dessen Tod sie nicht unschuldig war. (Er durfte sich nicht aufregen, mein Sohn berichtete mir jedoch davon, dass sie ihn jeden Tag provozierte und an schrie.)

Ich war nun beim Anwalt weil es so nicht weitergehen konnte. Anfangs lief es darauf hinaus, dass sie sich mehr an den NK beteiligen sollte. Was jedoch aufgrund der Volljährigkeit meines Sohns weg fiel. (Ich hätte sonst noch mehr bezahlen müssen.) Sie hat monatlich 1200 Euro zur Verfügung, aber unterstützt uns kein bisschen.

Jenes ist aber nicht das Problem, ich möchte kein Geld von ihr, sondern das mein Sohn sich endlich wieder auf sein Abi konzentrieren kann und sie diese ständigen Ruhestörungen/Beleidigungen und Verleumdungen sein lässt.

Mein Sohn bekommt zuhause wirklich die Krise und konnte sich bisher immer beherrschen, aber nun sagt selbst er (Gutmütig und und..) mir schon, dass es irgendwann zu viel wird und er bald nicht mehr weiß, ob er sich noch einmal zurückhalten wird.
Seine Worte: "Wenn sie meint, meine Lebensqualität oder meine Zukunft derartig einzuschränken/zu gefährden, und trotz hundertfachem zureden, keinerlei Besserung in Sicht zu sein scheint, er ihr mal eine scheuern wird.

Er weiß genau so gut wie ich, dass jenes eigentlich niemals in Frage kommen würde. Ich bin ausdrücklich gegen Gewalt. Wir können ihr jedoch keinerlei Konsequenzen bieten. Wir können sie nicht mehr zahlen lassen, wir können sie nicht des Hauses verweisen, wir können einfach GAR NICHTS tun.:mad:

Und ich kann mich in meinen Sohn hineinversetzten, die Zeit die ich am Tag mit dieser Frau in einem Haus verbringen muss, ist schon schwer, da will ich mir gar nicht vorstellen was er so durchmachen muss.

Ausziehen können wir nicht, da ich es mir ohne Vermietung des Hauses nicht leisten kann. Aber niemand würde ein Haus mieten, in dem eine derartige Person haust.
Ich hatte schon seit meine Kindheit Probleme mit ihr, ich wurde von ihr erniedrigt, ich wurde bestohlen und und und..
Das ließ sie auch eine Zeit lang an meinem Sohn aus. Er wurde jedoch älter und besitzt ein starkes Selbstbewusstsein (Seit dem versuchte sie immer mal wieder sich bei ihm einzuschleimen, aber er weiß wie falsch sie ist.)
Reden bringt nichts, da sie sich im Recht sieht. 😕 Ich frage mich wirklich was für ein rudimentäres Sozial empfinden man haben muss, um sich derart zu verhalten.
Ich würde es ja noch mit ihr aushalten, da ich den ganzen Tag arbeite. Aber mein Sohn nicht, er muss lernen und ist auf ein gewisses maß an Ruhe angewiesen. Sie stellt daraufhin den Fernseher laut und/oder lässt den Hund raus, der dann an der Hauptstraße Radau macht.

Seine Zukunft steht auf dem Spiel und wir/er machen das nun bereits seit Jahren durch, nur wird es immer schlimmer. Bei ihm ist die Seelische Belastung bereits soweit, das wenn er ihre Stimme nur hört, er schon eine Wut in sich spürt.

Es muss doch etwas geben, dass wir tun können um sie endlich aus unserem Leben zu entfernen.

Ich bin dankbar für jegliche Art von Vorschlägen/Ideen etc. Aber bitte schreibt nicht "Setzt euch zusammen und redet! Das tun wir bereits seit Jahren und es wird nur Schlimmer.

Verzweifelt Freundliche Grüße
Ocean🙂
 
Liebe Oceanlab,

so wie ich das sehe, helfen nur praktische Lösungen.

Ich würde ihr den Hund abkaufen (z.B. 100 €, schriftliche Vereinbarung) und beim nächsten Mal, wenn der Hund rausgelassen wird, sollte der Sohn hinterhergehen und den Hund in ein Tierheim einer anderen Stadt bringen, ohne Deiner Mutter etwas davon zu erzählen. Da Euch der Hund gehört, braucht ihr ihre Fragen, warum der Hund nicht wiederkommt, nicht beantworten.

Irgendwie klingt das hart, denn der Hund ist möglicherweise das einzige Lebenwesen, was Deine Mutter noch mag.
Aber ich denke, dass der Mensch wichtiger ist als der Hund.

Möglicherweise hört Deine Mutter das Fernsehen deswegen so laut, weil sie schwerhörig ist. Da würde es sich anbieten, dass sie entweder ein Hörgerät bekommt oder für den Fernseher einen drahtlos Kopfhörer, mit dem sie für Euch auch leise den Fernseher hören kann.

Ich bin mir nicht sicher, ob meine praktischen Ideen wirklich gut sind. Aber sowas in der Richtung würde ich überlegen.

LG; Nordrheiner
 
Ich verstehe nicht, warum Du nicht Deine Wohnung vermieten kannst und Dir dafür eine, notfalls kleinere, mieten kannst.

Bei Fremden traut sich Deine Mutter womöglich nicht sich so zu benehmen. Jedenfalls werden die sich das nicht in dem Maße gefallen lassen, wie Du es tust.

Du könntest ihr auch drohen das Haus mitsamt dem Wohnrecht zu verkaufen. Ob sich das realisieren lässt ist eine andere Sache. Wichtig ist, dass sie Dir glaubt, dass Du es tun würdest und entsprechend eingeschüchtert ist.
 
Wenn es allein ums Lernen geht, das läßt sich sicher auch anderswo machen, in einer öffentlichen Bücherei oder an einem anderen Ort, wo es ruhiger ist, sorge dafür daß Dein Sohn so wenig wie möglich Zeit zuhause verbringen muß. Laßt sie einfach konsequent auflaufen, und wenn sie den Fernseher zu Unzeiten lauter stellen muß, dann spekuliert einfach mal ganz offen und lautstark, ob sie in ihrem Alter ein Hörgerät braucht. Vielleicht hat es einen Effekt wenn man sie bei ihrer Eitelkeit packt. Schluckt Euren Ärger nicht mehr herunter, sondern kontert, mit spöttischen Bemerkungen und ironischen Andeutungen! Ein dauerbellender Köter läßt sich übrigens auch erziehen, erkundigt Euch mal welche Maßnahmen gegen Dauergekläffe empfohlen werden.
 
Hallo Ocean,

das ist ja furchtbar.
Tyrannische Mütter sind das Grauen, erst recht, wenn man mit ihnen leben muss!

Was ich mich frage bei eurer Situation:
Habt ihr einen gemeinsamen Haushalt? Also lebt ihr aus einem Kühlschrank? Esst ihr gemeinsam? Wer besorgt alles?
Falls es einen gemeinsamen Haushalt gibt, wie wäre es mit einem zweiten Kühlschrank, zu dem sie keinen Zugang hat, so dass sie sich um sich selbst kümmern muss in jeder Hinsicht? Waschmaschine, das Gleiche.

Der Hund:
Könnte dein Sohn den Hund nicht total auspowern mit einem Fahrrad-Trip von einer Stunde, so dass der weder Lust hat raus zu gehen noch zu bellen? Oder kann man die Tür zum Garten nach hinten nicht abschließen, so dass der Hund dort sein kann und deine Mutter keine Chance hat ihn wieder nach vorne zu lassen?
Der Hund scheint ja auf jeden Fall die Schwachstelle zu sein, könnte er nicht tagsüber woanders untergebracht werden? Dem Tier tut das jedenfalls nicht gut, wenn es ständig so unter Stress steht durch die Straße. Von genervten Nachbarn mal ganz abgesehen.

Wäre es eine Möglichkeit, sich mit ihrem Arzt zu besprechen, ihm die Boshaftigkeit zu schildern, vielleicht hat er eine Idee, wie das abzumildern ist?

Kann dein Sohn nicht einfach länger in der Schule bleiben zum Lernen, vielleicht mal das Gespräch mit dem zuständigen Lehrer suchen und eine Möglichkeit finden, dass dein Sohn erst später nach Hause kommt, ca dann, wenn du auch wieder da bist. Dann ist deine Mutter den ganzen Tag alleine und benutzt ihn nicht mehr als Ventil. Das wird ihr vielleicht zeigen, wie einsam sie im Grunde ist. Vielleicht findet sie das ziemlich schlimm, wenn sie doch ihr ganzes Leben lang offenbar jemanden hatte, den sie tyrannisieren konnte.

Bei den Denunziationen würde ich ihr generell und konsequent über den Mund fahren oder die kindische Nummer:
Sobald sie anfängt, Finger demonstrativ in die Ohren stecken, laut singen!😀
Einfach konsequent abblitzen lassen bei allen Aktionen, die boshaft sind. Das muss nicht aggressiv sein, nur klar und konsequent.

Insgesamt scheint sich deine Mutter regelrecht davon zu "ernähren", dass sie bei anderen negative Gefühle erzeugt, den Gefallen sollte man ihr einfach nicht mehr tun. Ignorieren, ausgrenzen, das sind erste Hilfe Maßnahmen, ansonsten wäre vielleicht ein sozialer Dienst hilfreich, einfach mal Ratschläge einholen, was möglich ist.
Letztlich wird sich deine Mutter nicht wirklich wohl fühlen mit ihren Aktionen, sie muss innerlich sehr einsam und verhärtet sein, wenn sie noch ganz agil ist wäre es schön, wenn etwas sie aus ihrer falschen Sichtweise herausholen könnte. Eine Rentergang oder sowas.
Dass mit ihr nicht zu reden ist, hast du klar geschildert, aber vielleicht kann etwas sie begeistern, ablenken, vereinnahmen?

Das sind erst mal meine Gedanken zu deiner Situation.

LG
 
Dann zieh doch einfach aus.
Sie hat ja Wohnrecht. Entweder du arrangierst dich damit oder du lässt es.

Anwalt bei einer 72 Jährigen? Was soll das bringen?

Wenn schon der Anwalt im Spiel ist, ist das eh keine tragbare Wohnsituation mehr.
 
Wenn du deinen Frieden finden willst, könnt ihr nur ausziehen.

Deine Mutter wird sich nicht mehr ändern.

Sie terrorisiert dich seit 20 Jahren und du hast es bisher hingenommen. Warum soll sie nun damit aufhören?

Wenn du so wenig verdienst, kannst du Wohngeld beantragen.

Hättest du kein Haus geerbt, müsstest du auch eine Wohnung finanzieren.
 
Was bleibt da übrig, außer Ausziehen ?
Sind das getrennte Wohnungen
Dann kannst du die unter vermieten - wenn die Mieter ausziehen, hol Neue rein.
Oder Verkauf das Haus.

Wenn sie keine NK bezahlt, gibt es eben auch kein TV mehr, kein Wasser, kein Strom....mach dich mal schlau, wie du das umsetzen könntest.

Mir tut dein Sohn leid, dass er deine Mutter ertragen muss - aber so schlimm kann sie dann im Umkehrschluss auch nicht sein, wenn du sie deinem Sohn zumuten kannst.
 
Schnelle Lösung für Deinen Sohn: Lernen in der Bücherei (da ist es Pflicht, leise zu sein) und/oder gute Ohrstöpsel, damit der den Lärm während des Lernens quasi ausschaltet.

Langfristige Lösung:
Überlege Dir mal, ob Du Dein Leben dauerhaft so verbringenmöchtest? Du scheinst sehr große Vorbehalte bzw. fast schon Aversion gegenDeine Mutter zu haben. Ihr habt so viel Aggression, Wut etc. zwischen Euch, dienie aufgearbeitet wurde. Kein Wunder, dass sich das ganze auf so beengtem Raumso hochschaukelt. Könnte mir gut vorstellen, dass es irgendwann zum schlimmstenkommt (Handgreiflichkeiten), da dieses Hochschaukeln und dieses „sichhineinsteigern“ vermutlich von beiden Seiten zu Affekthandlungen verleiten kann– nicht muss.

Also frage Dich: möchte ich mein restliches Leben unter solchenBedingungen verbringen? Wenn nein, finde Lösungen – und die Lösung ist nicht,auf die Mutter zu schimpfen, weiterhin wütend zu sein, sondern dort wegzuziehen(oder Deine Mutter zieht aus, was sie vermutlich nicht tut).

Wenn Du das nicht möchtest oder keinen Weg findest, Dichhier abzunabeln, wird es halt so weitergehen – bis Deine Mutter irgendwannstirbt. Das kann aber noch lange dauern.
Ich frage mich aber grundsätzlich, weshalb man so lange –vor allem, wenn das eigene Kind dann auch noch unter der Oma zu leiden hat(ähnlich wie man selbst) – diese Verhältnisse ausgehalten hat. Was hat Dichdavon abgehalten, hier einen anderen Weg zu gehen?




 
Deine Mutter hat Wohnrecht. Das wirst Du nicht ändern. Dein Vater wird seine Gründe gehabt haben, warum er das so geregelt hat.

Anstatt Dich über die Probleme aufzuregen und Deine Energie da rein zu geben, würde ich alles daran setzen, Verbesserungen zu erreichen. Wenn auch nur kleine.

Wenn dein Sohn sich nicht aufs Lernen konzentrieren kann, weil sein Zimmer zur Straße rausgeht, warum tauscht Ihr nicht die Zimmer und er nimmt ein Zimmer zum Garten? Oder richtet einem Arbeitsplatz im Wohnzimmer ein?

Du schreibst "unser Hund". Wer ist denn der Eigentümer? Du oder Deine Mutter? Nehmt den Hund doch tagsüber in Eure Wohnung. Noch besser wäre es, ihn dahingehend zu erziehen und ihm Sicherheit zu geben, daß er eine höhere Frustrationstoleranz hat und gelassen und entspannt auf Passanten reagiert, egal auf welchem Teil des Grundstücks er sich befindet. So ist das nur Streßfür den Hund. Im Grunde spiegelt er Euch die Spanungen, die Ihr in Eurem Haus habt.

Hast Du schon mal versucht, Mieter zu finden? Oder Käufer?

Was die Kostenbeteiligung betrifft zahlt Deine Mutter ja offenbar bereits mehr als sie muß, denn sonst hättest Du dahingehend ja keinen Rückzieher gemacht.

Wenn Ihr noch keine getrennten Wohnungen in dem Haus habt, sondern alle in einem gemeinsamen Haushalt lebt, was ich fast vermute im Hinblick auf die Nebenkostengeschichte, dann würde ich prüfen, welche Möglichkeiten es gibt, um getrennte Wohnungen mit getrennten Abrechnungen zu machen. Dann wäre Deine Mutter ein Haushalt und Du und Dein Sohn der andere. Damit könnte eine höhere Beteiligung an den Nebenkosten erzielbar sein. Und vor allem eine klare räumliche Trennung und Abgeschlossenheit beider Lebensbereiche.

Was sicher auch hilft, wäre, wenn es Dir gelingt immer wieder eine Haltung von tiefer Liebe und Dankbarkeit zu Deiner Mutter einzunehmen. Das würde Dir helfen in den Frieden zu kommen und gelassener mit der Situation umzugehen. Wenn Du ihr Verhalten nicht mehr als bösartige Provokation einordnest, mußt Du nicht mehr so heftig reagieren und fühlst Dich ihr nicht mehr so hilflos ausgeliefert. Es sträubt sich wahrscheinlich alles in Dir, weil Du das noch als duckmäuserisch oder klein beigeben empfindest. Tatsächlich würde Dich die Haltung in innete Freiheit führen glaube ich. Und in innere Unabhängigkeit. Das könnte Dich aus dem Bannkreis der vermeintlich bösen Mutter lösen und viele neue Lösungen ermöglichen.

Manchmal ist das vermeintlich paradoxe Handeln ein Türöffner für neue Wege.

Vielleicht brauchst Du auch vorübergehend die Hilfe eines Profis, um eine für Dich gute Umgehensweise zu finden und aus der Vorwurfshaltung gegen die Mutter rauszukommen. Denn solange Du noch im Vorwurf bist, bist Du emotional so beteiligt, daß Du die Fesseln der ungesunden Mutter-Tochter-Situation nicht abstreifen kannst. Und dann müssen auch Dein Sohn und der Hund nicht mehr in diesen ungelösten Konflikt hineingezogen und instrumentalisiert werden.

Ich wünsche Dir die innere Distanz und Freiheit, Dich aus Eurer gemeinsamen Geschichte zu lösen.
 
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