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Luca200

Neues Mitglied
Guten Abend meine Damen und Herren,


mein Name ist Luca, ich bin 19 Jahre und habe eine Frage.
Ich mache momentan ein BvB und eigentlich sollte man nach der BvB mit eine Ausbildung beginnen. Aber ich muss ganz ehrlich schreiben, dass ich am überlegen bin ob ich vielleicht mit der Schule weitermachen will?


Ich war von erste bis dritte Klasse in eine Normale Grundschule und dann sollte ich eigentlich in einen Privaten-Montisorri-Schule wechseln, wegen meine Probleme ... Dass Problem war, die Schule war in einer andere Stadt (ca. 10 - 15 Minuten von mir entfernt)
Aber leider hat es nicht geklappt und ich musste eine Förderschule mit Hauptschulniveau besuchen. War dann bis in der neunte Klasse und dann bin ich in eine Normale Berufsschule gewechselt und habe dort eine Arbeitsqualifizierungsjahr gemacht. Und seitdem bin ich da wo ich jetzt bin.


Ich wollte vor eine Weile mit der Schule abbrechen weil ich mit eine Ausbildung in der Büroabteilung beginnen wollte. aber jetzt bereue ich diesen Schritt und ich würde es gerne rückgängig machen.


Ich mache gerade nebenbei auch den Hauptschulabschluss und wenn ich es in der Tasche habe, würde ich möglicherweise gern als nächstes den Qualifizierten Hauptschulabschluss machen und dann möglicherweise mit eine Schulische Ausbildung. Ich werde mit den Dualen-System einfach nicht warm. Oder ich häng noch ein Jahr dran und mach die Mittlere Reife und mach dann mein (erstmal) mein Fachabitur. Nach den Fachabitur möchte ich auch eventuell mit ein Studium anfangen. Es geht aber auch nach der Ausbildung, weil das Diplom was ich am Ende bekomme, genauso viel wert ist wie die Mittlere Reife.


Ich hätte von einige Schule schon die Zusage. Auch wenn das Schulamt aus mein Landkreis sagt, dass es bei mir eigentlich nicht vorgesehen ist zurück in die Schule (z. B Mittelschule) zu gehen. Ich hätte nur noch Anspruch auf Beruf(fach)schule oder FOS/BOS. Es ist schon möglich aber es muss ‚in unmittelbarem Anschluss‘ passieren und ich komm zu spät. Aber es entscheidet grundsätzlich die Schulen, wer aufgenommen wird und wer nicht. Aber ich hab kein rechtlichen Anspruch mehr drauf, aber ich hab trotzdem Chancen. Wenn mich wär nimmt, kann keiner was dagegen tun. Und ja ich such fleißig nach eine geeignete Schule.


Mir ist auch erst vor kurzem klar geworden, wie wertvoll dass alles eigentlich ist. Und ich möchte ganz langsam aber auch sicher mein Lernpensum erhöhen! Meine Noten werden auch immer besser, ich werde im Unterricht immer aktiver. Ich gewinne meistens gegen die Unlust. Nur mit Mathe wird es schwierig. Ich habe Dyskalkulie. Bin aber seit Oktober 2018 in Behandlung.


Die Leute sagen auch, wenn ich früher schon so lernwillig gewesen und hätte gegen meine Probleme gekämpft wäre ich jetzt auf einen Guten Weg um die Mittlere Reife zu kriegen. Und jetzt möchte ich des alles Schritt für Schritt erkämpfen. Ich möchte die Welt was beweisen und möchte mich hocharbeiten und möchte andere helfen. Ich möchte am liebsten auch was Richtung Soziales machen. Und eine Ausbildung reicht mir glaub ich nicht. Eine berufliche Qualifikation ist eine sehr gute Basis, aber dennoch reicht es mir nicht.


Wenn ihr noch Fragen habt, dann würde sie auf jeden Fall mit Freuden beantworten.


Ansonsten freue ich mich schon auf eure Vorschläge bzw. eure Meinung.


Vielen Dank in Voraus.






Luca
 

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johannhgw

Mitglied
Hallo Luca,
deinen Beitrag macht einen sehr guten Eindruck auf mich. Beispiel: Das Sprachniveau deines Blog- Textes tendiert meines Erachtens auf ein überdurchschnittliches Realschulniveau. Bei einer Dyskalkulie wird im Grundschulalter oft der Fehler der Fachleute (Lehrer usw.) gemacht, auf ein allgemein niedriges Intelligenzniveau zu schließen. Wird die Dyskalkulie nicht professionell in der Grundschulzeit erkannt und begleitet kommt es zu zusätzlichem Stress für den Schüler (er/sie usw. für alles). Wenn der Schüler falsch verstanden wird und für schlechte Ergebnisse im Rechnen verurteilt, kann es zu einer Negativspirale (sekundäre Neurotisierung) kommen. Das hast du ja scheinbar mit deiner Vitalität nun alles überwunden.

Mein Tipp: Wenn du Lust auf mehr Schulbildung hast - Schön! Einfach machen! Dir eine Schule suchen und immer weiter. Dabei ist es wichtig, jeden Schritt vollständig zu gehen und nicht mittendrin etwas hinzuschmeißen. Also nimm dir Schritte in der Schullaufbahn vor, welche dich nicht unterfordern und nicht überfordern. Wer weiß, Sozialarbeiter/in kannst du ab Hauptschulabschluss (Erzieher/in) werden. Mit der Fachhochschulreife* kannst du auf die Fachhochschule für Sozialpädagogik gehen. Pädagogik an der Universität (also einen halben Schritt höher als die Fachhochschule) zu studieren ist nicht uneingeschränkt empfehlenswert, da das Lernpensum da wenig Praxisbezug hat und die Sozialpädagogik auf Universitätsniveau nicht durchgängig professionell ist (so meine persönliche Meinung).

Wie dem auch sei - viel Freude und Erfolg

* Fachhochschulreife:
entweder 12. Klasse erfolgreich
- ich glaub es geht auch mit einer erfolgreichen Berufsausbildung, als Erzieher zur Fachhochschule SOP zu wechseln
 
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