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meine kleine scotty

  • Starter*in Starter*in Gast 1010
  • Datum Start Datum Start
guten abend tuesday,
danke für deine nachricht. bei deinem letzten satz mußte ich trotz der tränen etwas lächeln, ein kätzchen das seinen rucksack packt........
ich finde deine geschichte sehr schön, wie dein pinselchen dir den nachfolger geschickt hat.
ja, man spürt es im herzen wenns die richtige katze ist. jedenfalls hab ich das bei allen meinen tieren gespürt.
meine scotty war sehr eigen was andere katzen anging. sie hatte nur ein gebot: du sollst keine anderen katzen neben mir haben und genauso hat sie sich verhalten. den grossen kater von nebenan hat meine kleine aus dem haus gejagt.
ich weiß auch nicht warum es diesmal soooooo schlimm ist. hab schon 3 tiere und meinen mann vor 15 jahren verloren. das war sehr schlimm.
aber diesmal nimmt der schmerz kein ende. ich möchte mit dem kopf an die tür schlagen damit der innere schmerz nicht mehr zu spüren ist.
ich wünsch dir ganz viel glück und freude mit deinen kleinen fellnasen. knuddel sie mal von mir.
und dir einen schönen abend
meggy

 
Hallo Meggy,

ich kann dich sehr gut verstehen, es ist als ob einem das Herz heraus gerissen wird.
Ich hab in kurzen Abständen zwei sehr junge Mizzies verloren.
Hatte die gleichen Gedanken wie du und auch versucht es in die Tat um zu setzen.

Laß es sein.

Seit einigen Wochen stromern die Katzen der Nachbarn ums Haus und schon der Anblick macht mir Freude und wenn meine ganze private Situation wieder ins Reine gekommen ist, dann darf wieder eine süße Schnute, eher zwei, meinen Alltag bestimmen/ich bitte darum.

Ganz liebe Grüße

Ilse
 
Was du schreibst, Tuesday, erinnert mich so an meinen Kater.
Die Angst am Anfang und das sanfte Wesen jetzt und wie du beschreibst, wie er reingaloppiert...muss da manchmal so lachen, wenn er so schnell wetzt, dass man gar nicht weiß, wo er ist.

Und polarcat, natürlich trauerst du noch und willst deine Scotty nicht "ersetzen", aber vielleicht kommt ja der Moment, da holst du dir eine andere Katze.

"Von oben" haut dir niemand eins drauf, ist vielleicht schwer, es so zu sehen, aber du hast in meinen Augen großes Glück gehabt, deine Katze so lange (16 Jahre) gehabt zu haben.

Sie leben einfach nicht so lange wie wir...das ist der Lauf der Dinge. Ich für mich weiß, dass ich später immer Katzen haben möchte, und dass keine wie die andere sein wird. Es wird hart sein, sie zu verlieren, aber ich werde mich über jede Katze freuen, deren Leben ich ein Stück begleiten kann, weil ich diese Tiere liebe und jede ein anderes Wesen hat. Mir gibt es viel, Katzen beobachten zu können und mit ihnen zusammenleben zu dürfen, ich finde, sie bereichern sehr und könnte ewig zuschauen, wie sie schleichen, sich räkeln, wie sie manchmal so lustig ausgestreckt liegen oder durch den Garten toben.

Mit "ersetzen", "vergessen" usw. hat es nichts zu tun. Keine Katze kann ihr ganzes Leben lang bei dir sein. Du kannst jede als eigenständig betrachten, die eine Zeit lang bei dir lebt, mit ihren ganz eigenen Marotten und Verhaltensweisen, und dann geht sie irgendwann...und du kannst eine andere Katze kennenlernen und ihr das Privileg geben, in einer schönen Umgebung leben zu können.

Du kannst es trennen, Scotty hat mit einer anderen Katze, die nach ihr evtl. mal kommt, ja nichts mehr zu tun. Aber ich glaube, wenn deine Katze die Möglichkeit hätte, sich mitzuteilen, hätte sie gar nichts dagegen, dass ihr Platz weitergegeben wird.
 
[FONT=&quot]Hallo Polarcat![/FONT]

[FONT=&quot]Hab vor 2 ½ Jahren meinen SchnuffelBuffel verloren (siehe Foto). Er wurde 13 Jahre alt und hat mich ebenfalls durch die schlimmste Zeit meines Lebens begleitet.[/FONT]
[FONT=&quot]Da ich weit weg von zu Hause arbeite, war es das reinste Wunder, daß ich in der Zeit, als er gehen musste, zu Hause war.[/FONT]

[FONT=&quot]Na, ja, so ein Wunder war das auch nicht, weil ich den Himmel gebeten hab, bei ihm sein zu dürfen, wenn es so weit ist, UNBEDINGT!!![/FONT]

[FONT=&quot]Es hat funktioniert, und wie froh ich darüber bin, kannst Du vielleicht nachfühlen.[/FONT]

[FONT=&quot]Ich hatte Urlaub, und meine Oma lag auch noch im Sterben.[/FONT]
[FONT=&quot]Die letzten Male Gassi waren nur noch wenige Meter, dann blieb er stehen; er konnte nicht mehr, sein Herz; hab ihn nach Hause getragen, dann fiel er im Hof um.......[/FONT]

[FONT=&quot]Drei Stunden vor Oma´s Beerdigung, starb mein Hund in meinen Armen; ich sollte mich noch in Schale werfen und rasieren, aber daß mein Hund wichtiger war, versteht wohl jeder, der ein Tier hat und liebt.[/FONT]
[FONT=&quot]Ich hätte ihn niemals allein sterben lassen!!![/FONT]

[FONT=&quot]Na, ja, vor 18 Monaten hab ich einen kleinen Kater gefunden, der mich jetzt beschäftigt.[/FONT]

[FONT=&quot]Letzte Nacht saß er mit einer Maus in der Schnute vorm Fenster und wollte rein, aber nix!.[/FONT]

[FONT=&quot]Tschuldigung, mir war wohl danach, aus dem Nähkästchen zu plaudern, aber ich hoffe Du weißt, daß unsere Lieben jetzt in den besten Händen sind, und auf uns warten, bist wir soweit sind, nach Hause zu gehen![/FONT]

[FONT=&quot]Also kein Grund zu übermäßiger Trauer!!![/FONT]

[FONT=&quot]Liebe Grüße[/FONT]

[FONT=&quot]Marcus[/FONT]
 
hallo marcus,
danke für deine worte.
so sollte es auch sein wenn man viele jahre mit einem tier zusammen lebt. den letzten gang gemeinsam gehen. obwohl es da bilder geben kann die so schnell nicht aus dem gedächtnis gehen. auch meine kleine hat mich durch ziemlich düstere zeiten begleitet. dadurch ist meine verbindung zu ihr ziemlich stark geworden. darum fehlt sie mir so schrecklich. manchmal denke ich, ich kann sie riechen. dann wird mein herz ganz warm und ich muß weinen. weil mir klar wird, daß sie niemals mehr, an mich gekuschelt, neben mir liegen wird.
das haus ist irgendwie auch tot. und trotzdem, ich schaff es einfach nicht ,jedenfalls im moment nicht, einen neuen stubentiger zu adoptieren. obwohl in unserem tierheim fast 100 katzen warten.
ich weiß nicht ob meine scotty ihren platz gerne weiter gibt, sie war immer sehr eifersüchtig.
glaubst du wirklich an ein weiterleben und wiedersehen nach dem tod?
ich würde soooo gern die geschichte von der regenbogenbrücke glauben, aber im moment zweifelt alles an mir.
so, nun hab ich dich vollgequatscht.
wünsch dir einen schönen mittwoch.
liebe grüße
meggy
 
liebe ghana,

wenn das alles so einfach wär
wenn es *nur* um die trauer gehen würde. die ist schon schlimm genug, aber wenn dann auch noch schuldgefühle dazukommen........
ich bin unendlich traurig daß meine kleine nicht mehr bei mir ist. aber viel schlimmer sind die gedanken diewenn man nicht schlafen kann, über einen herfallen.
hätte ich doch nur dies oder jenes noch getan, hab sie durch diese ta-besuche zusätzlich gequält usw.....
da wird auch der grund sein weshalb ich nicht ins nächste tierheim gehe.
ich denke einfach, ich bin kein guter mensch für ein tier.
bitte mich jetzt nicht zerreissen, meine stimmung ist einfach so düster und ich zerreisse mich jeden tag selber.
wünsch dir einen schönen tag
liebe grüße
meggy
 
Hallo Meggy!

Aber ja, ich glaub an ein Weiterleben unserer Tiere, ich WEISS es auch.

Wenn wir verstehen können, daß ALLES, was existiert, sich in einer Entwicklung befindet, dann gehören unsere Biester natürlich auch dazu.

Möchte das jetzt nicht vertiefen, aber ich weiß, daß es so ist, und deshalb kann ich daran auch glauben.

Die Geschichte von der Regenbogenbrücke kannst Du einfach für real ansehen.

Unsere Haustiere sind schon Individuen, also „Persönlichkeiten“, und diese bestehen nach ihrem leiblichen Tod genau so weiter, wie auf der Erde.

Wildtiere und Schlachtvieh gehen hingegen in eine Art Gemeinschaftsseele über.
Ihr Bewusstsein ist noch nicht weit genug ausgeprägt.

Unsere Liebe ist die treibende Kraft, sie zu Persönlichkeiten werden zu lassen.

Vielleicht solltest Du wirklich etwas warten, bis Du Dir wieder ein Tier anschaffst; möglicherweise schleicht Deine Scotty noch gelegentlich als Seele (Geist) um Dich rum, was auch Dein Gefühl für ihre Nähe erklären würde, und ich weiß nicht, ob sich das günstig auf euer Verhältnis auswirken würde.

(Hab übrigens ein Thema zur Ernährung von Haustieren eröffnet)

Lieben Gruß

Marcus
 
Kann deine Schuldgefühle gut verstehen, die hätte ich auch.

Ich hab auch das größte Problem damit, falls ich meinen Kater weggeben muss, dass ich ihn in meinen Augen irgendwie im Stich gelassen bzw. enttäuscht hätte, sein Vertrauen einfach weggeworfen.

Dass er körperlich nicht mehr da ist, das könnte ich irgendwie verschmerzen, aber der Gedanke daran, dass er sich nicht wohl fühlt, wo er ist, mich vielleicht vermisst oder sucht und nicht versteht, wieso man auf einmal nicht mehr da ist, der tut weh.

Die Ungewissheit, was diese Tiere eigentlich wirklich wollen bzw. gewollt hätten und die Unfähigkeit, danach handeln zu können.
 
hallo marcus,
es ist so schade daß du deine aussagen über das leben danach hier nicht vertiefen möchtest. aber du hast bestimmt deine gründe dafür.
ich würde mich sehr gerne mal mit menschen unterhalten die an ein weiterleben glauben.
leider findet man die nicht so einfach.
ghana hat es voll auf den punkt gebracht: dieses gefühl, man hätte sein tier enttäuscht,dieses nichtwissen, wie es ihm jetzt geht, und die zahlreichen fragen die auf der seele brennen, das alles läßt einen stein im bauch entstehen, der so schwer ist daß es weh tut.
es muß doch leute geben die über das leben danach berichten können. aber diese hotlines sind mir echt zu teuer. ich hoffe, daß dies jemand liest der sich mit mir unterhalten möchte.

achja und....sollte dein katerchen mal wieder mit ner maus ans fenster klopfen, laß ihn rein. er will dir doch nur ein geschenk bringen.🙂
danke für deine antwort und liebe grüße
meggy
 
Kann deine Schuldgefühle gut verstehen, die hätte ich auch.

Ich hab auch das größte Problem damit, falls ich meinen Kater weggeben muss, dass ich ihn in meinen Augen irgendwie im Stich gelassen bzw. enttäuscht hätte, sein Vertrauen einfach weggeworfen.

Dass er körperlich nicht mehr da ist, das könnte ich irgendwie verschmerzen, aber der Gedanke daran, dass er sich nicht wohl fühlt, wo er ist, mich vielleicht vermisst oder sucht und nicht versteht, wieso man auf einmal nicht mehr da ist, der tut weh.

Die Ungewissheit, was diese Tiere eigentlich wirklich wollen bzw. gewollt hätten und die Unfähigkeit, danach handeln zu können.

danke ghana,
das hast du genau auf den punkt gebracht.
ich laufe hier rum und denke genau an diese dinge: wo ist sie, geht es ihr gut usw......
liebe grüße
meggy
 

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