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Meine Freundin ist sehr religiös, ich kann nicht damit umgehen

  • Starter*in Starter*in Hannes_28
  • Datum Start Datum Start
Hallo nochmal (bin der TE).

Also Sex haben wir ganz normal.. sie sagte mir auch, dass sie sich ja nicht an alles hält, was die Bibel vorgibt und wenn man beichten geht, vergibt Gott einem ja auch die Sünden etc.pp. ..
Ob es sich um eine Freikirche handelt, kann ich leider nicht sagen, ich meine es ist eine stinknormale evangelische Kirche im Raum im Raum Stuttgart. Kenne mich da aber natürlich auch nicht sonderlich mit aus.
 
Ob es sich um eine Freikirche handelt, kann ich leider nicht sagen, ich meine es ist eine stinknormale evangelische Kirche im Raum im Raum Stuttgart. Kenne mich da aber natürlich auch nicht sonderlich mit aus.

... das wäre vielleicht sinnvoll, dass du dich mal genauer
damit beschäftigst; es könnte immerhin sein, dass diese
Gruppe noch sehr viel Einfluss auf dein/euer Leben nehmen
wird/will 😉
 
Eine individuelle Beichtpraxis ist in evangelischen Kirchen kaum noch üblich. Fest verankert ist die persönliche Beichte hingegen in der katholischen Kirche.

Ich stimme Werner zu. Setz Dich doch mal genauer mit ihrem Glauben auseinander, welche Richtung ist es nun und wie sind die Glaubensregeln usw.

Damit nimmst Du sie Ernst und kannst auch besser für Dich entscheiden.
 
Auch in freien christlichen Gemeinden oder Freikirchen ist es normal in die Seelsorge zu gehen, und dort bei Bedarf seine Sünden zu bekennen.Allerdings ist das sehr unterschiedlich in den Freikirchen. In manchen wird mehr betont,das es wichtig ist, die Sünden auch ans Licht zu bringen, in anderen geht man davon aus,das es reicht sie vor Gott zu bekennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sehe ich anders. Natürlich darf jeder Vorschläge machen, dabei finde ich es jedoch wichtig, sensibel zu sein für denjenigen, der Hilfe sucht. Bei diesem Thema geht es doch ganz klar darum, dass der TE nicht nur kein Interesse an Jesus & Co. hat sondern sich vielmehr durch die Bekehrungsversuche seiner Freundin sehr belastet fühlt.
Wenn ihm dann hier geraten wird zu beten dann zeigt mir das entweder mangelnden Respekt für die klare Meinung des TE oder ganz einfach fehlendes Einfühlungsvermögen. Und ich finde, das darf ich doch ansprechen, oder? Dafür ist doch ein Forum auch da, dachte ich zumindest bisher...

Sensibel sein heißt aber auch die gesamte Situation zu beurteilen. Das heißt sich auch mit in die Lage der Freundin zu versetzen.
Wenn die Freundin wirklich mit ganzer innerer Überzeugung Christin ist, sehe ich die einzige Chance das diese Freundschaft gut gehen kann, darin,das der Themensteller auch zu Gott findet.
Allerdings zweifel ich doch mittlerweile daran,das sie überzeugte Christin ist. Ich spreche jetzt von einer wiedergeborenen Christin keiner Namenschristin.
Denn wenn es wirklich so ist, wie Gast Hannes sagt,dass sie die Bibel nicht in allem ernst nimmt....in diesem Fall, das es für sie kein Problem ist, mit dem Partner Sex zu haben vor der Ehe, da scheint sie es mit dem Glauben doch nicht so genau zu nehmen. Aber es kann ja immer anders klingen,wenn der jenige um den es geht nichts selber dazu sagen kann.
 
Warum soll der TE sich unbedingt mit ihrem Glauben auseinandersetzen?
Er ist Atheist und will es bleiben.

Sinnvoller wäre, seine Freundin findet sich mit seiner Ungläubigkeit ab und geht ihm mit ihrem Frömmigkeit nicht auf den Sack.
 
Sinnvoller wäre, seine Freundin findet sich mit seiner Ungläubigkeit ab und geht ihm mit ihrem Frömmigkeit nicht auf den Sack.

Wer so argumentiert, hat den "Tiefgang" vieler Glaubens-
systeme nicht verstanden. Für den "Tiefgläubigen" ist sein
Weltbild wirklich die Wirklichkeit - inklusive Himmel und
Hölle, Engel und Dämonen, Geistern und Elfen, Gnomen
oder Lichtwesen etc. - ebenso wie für einen Homöopathen
Zuckerkügelchen heilende Wirkungen beinhalten oder für
den Astrologiegläubigen die Planeten göttergleiche Fern-
wirkungen ausüben. Das alles ist auf der gleichen Wirklich-
keitsstufe wie ein Baum im Garten und wird entsprechend
ernst genommen. Den kann man ja auch nicht einfach weg-
denken oder ignorieren - man ist fast gezwungen, mit ihm
auszukommen, wenn man in diesem Garten leben will. Es
sind aber erst etwas über 200 Jahre Aufklärung vergangen
in unseren Gefilden - einfach Geduld haben: noch 200 Jahre
und wir sind nochmal einen Schritt weiter 😉
 
Hmmm....man kann ja ruhig seinen Glauben bzw. sein Weltbild haben, aber wenn man von den Ansichten her so gar nicht zusammen passt oder der eine den anderen nicht so akzeptieren kann wie er ist, denke ich, sollten beide die Finger von der Beziehung lassen, dann kann SIE sich nen frommen Christen suchen und er sich eine Freundin, die seine Ansichten teilt.
Nicht schön, aber vielleicht der beste Weg.......
Würde mein Freund versuchen, mich zum Christentum zu bewegen, würde ich ihn ganz klar bitten, mich in Ruhe zu lassen, wenn ich das nicht möchte. Käme er dem nicht nach, wäre das für mich ein Trennungsgrund. Ich schlepp ihn ja auch nicht mit in den Tempel.
 
@ Morality:

es geht. Meine Freundin ist Tiefgläubig, der Mann ist Atheist...Sie läßt ihn in Ruhe - er lässt sie in Ruhe und das seit 20 Jahren. Sie geht zur Kirche, er nicht.

Da Problem ist, daß viele Christen denken, der kommt in die Hölle,wenn er Jesus nicht als seinen persönlichen Retter annimmt.Da fängt ja der Druck schon an...

Toni
 
@ Morality:

es geht. Meine Freundin ist Tiefgläubig, der Mann ist Atheist...Sie läßt ihn in Ruhe - er lässt sie in Ruhe und das seit 20 Jahren. Sie geht zur Kirche, er nicht.

Da Problem ist, daß viele Christen denken, der kommt in die Hölle,wenn er Jesus nicht als seinen persönlichen Retter annimmt.Da fängt ja der Druck schon an...

Toni

So wie das in der Ehe deiner Freundin läuft, finde ich das auch super. Leider kenne ich solche Beziehungen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis nur unter Buddhisten und Atheisten, Esoterikern o.ä.
Wobei eine gute Freundin von mir in einer ev. Freikirche ist, aber unsere Freundschaft funktioniert, weil wir beide sagen, ok, wir sind Menschen.
Menschen sind zu beschränkt, um zu wissen, was die objektive Wahrheit ist und was der wahre Glaube ist. Also lassen wir jeden so wie er ist.

Ich erlebe das auch hier und da, dass einige sehr gläubge Christen sich selbst massiv unter Druck setzen, ständg Angst haben, eine "Sünde" zu begehen und in der Hölle zu landen und diesen Druck üben sie oft auch auf andere aus.
Ich finde das sehr schade, denn ich dachte immer, Glaube und Spiritualität sollten doch eher ein Trost oder eine Stütze im Leben sein?

Ist aber nur meine Ansicht.
 

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