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Meine Freunde sind asozial aber meine einzigen Freunde

Bonez

Mitglied
Hallo und guten Abend,

dieses Wochenende bin ich wieder bei meinen Eltern zu besuch und hatte gestern auch wieder etwas mit meinen Freunden hier unternommen. Nebenbei: vor 4 Jahre bin ich nach der Schule weiter weggezogen, kam aber etwa jeden bis jeden 2. Monat nach Hause. Mittlerweile bin ich noch ein Stückchen weiter weggezogen und konnte weder in meiner alten Stadt, noch in der Neuen Freunde finden. Einzig und allein 5 Leute sind mir immer treu geblieben + 4-6 Andere, mit denen ich aber deutlich seltener zu tun habe. Der Rest meiner guten Freunde von früher ist auch weggezogen und noch seltener hier oder hat sich abgekapselt in andere Freundeskreise.

Eigentlich freue ich mich immer wenn ich hier her komme. Bei mir Zuhause hänge ich meistens nur rum, was mir auch mal gefällt und auf Arbeit habe ich zwar nette Kollegen aber die sind alle nicht meine Altersklasse und daher lassen sich auch keine Freundschaften aufbauen.
Da ich als Jugendlicher schon einiges mit meinen Freunden durchgemacht habe, ist mir seit einiger Zeit der Geschmack am Alkohol vergangen. Dennoch lasse ich mich hier immer wieder auf Discobesuche oder Feiern ein.

Es ist immer das Selbe. Wir treffen uns, dann wird vorgeglüht aber in einem Tempo, in dem ich gar nicht hinterher komme. Anstatt allgemeine Gespräche zu führen, erzählen sie sich nur von den vergangenen Abstürzen der letzten Wochenenden. Wenn es dann irgendwann mal losgeht, wird es schon peinlich. Sie schreien irgendwelchen Müll herum, versuchen Straßenlaternen auszutreten oder sprechen andere Leute blöd an und das mit 20 bis 22. Muss das sein?

Für sie gibt es nur saufen, Party und Spaß haben. An morgen wird gar nicht gedacht. Ich habe auch schon so oft versucht mit ihnen zu sprechen und sie auf ihr auffällig überzogenes Verhalten hinzuweisen aber es kommen immer wieder die selben Antworten. Ich soll mich mal nicht so haben, das sei ganz normal, ich habe keine Ahnung was cool ist und was sollen sie auch sonst machen.

Nachdem das Ganze gestern wieder mal ausartete, frage ich mich wie mittlerweile jedes Mal, ob es überhaupt noch Sinn macht an den Freundschaften festzuhalten. Mit solchen asozialen Alkis möchte ich eigentlich nichts zu tun haben. Aber 3 von denen kenne ich schon seit dem Kindergarten und den Rest mittlerweile auch schon seit fast 10 Jahren. Wir haben viele schöne und auch schlechte Dinge durchgemacht. Daher fällt mir der Schritt nicht so leicht. Und...das sind die einzigen Freunde, die mir geblieben sind.

Meine Frage an euch: was meint ihr zu der Situation? Geht es euch vielleicht genauso oder so ähnlich?
 
Hallo und guten Abend,

dieses Wochenende bin ich wieder bei meinen Eltern zu besuch und hatte gestern auch wieder etwas mit meinen Freunden hier unternommen. Nebenbei: vor 4 Jahre bin ich nach der Schule weiter weggezogen, kam aber etwa jeden bis jeden 2. Monat nach Hause. Mittlerweile bin ich noch ein Stückchen weiter weggezogen und konnte weder in meiner alten Stadt, noch in der Neuen Freunde finden. Einzig und allein 5 Leute sind mir immer treu geblieben + 4-6 Andere, mit denen ich aber deutlich seltener zu tun habe. Der Rest meiner guten Freunde von früher ist auch weggezogen und noch seltener hier oder hat sich abgekapselt in andere Freundeskreise.

Eigentlich freue ich mich immer wenn ich hier her komme. Bei mir Zuhause hänge ich meistens nur rum, was mir auch mal gefällt und auf Arbeit habe ich zwar nette Kollegen aber die sind alle nicht meine Altersklasse und daher lassen sich auch keine Freundschaften aufbauen.
Da ich als Jugendlicher schon einiges mit meinen Freunden durchgemacht habe, ist mir seit einiger Zeit der Geschmack am Alkohol vergangen. Dennoch lasse ich mich hier immer wieder auf Discobesuche oder Feiern ein.

Es ist immer das Selbe. Wir treffen uns, dann wird vorgeglüht aber in einem Tempo, in dem ich gar nicht hinterher komme. Anstatt allgemeine Gespräche zu führen, erzählen sie sich nur von den vergangenen Abstürzen der letzten Wochenenden. Wenn es dann irgendwann mal losgeht, wird es schon peinlich. Sie schreien irgendwelchen Müll herum, versuchen Straßenlaternen auszutreten oder sprechen andere Leute blöd an und das mit 20 bis 22. Muss das sein?

Für sie gibt es nur saufen, Party und Spaß haben. An morgen wird gar nicht gedacht. Ich habe auch schon so oft versucht mit ihnen zu sprechen und sie auf ihr auffällig überzogenes Verhalten hinzuweisen aber es kommen immer wieder die selben Antworten. Ich soll mich mal nicht so haben, das sei ganz normal, ich habe keine Ahnung was cool ist und was sollen sie auch sonst machen.

Nachdem das Ganze gestern wieder mal ausartete, frage ich mich wie mittlerweile jedes Mal, ob es überhaupt noch Sinn macht an den Freundschaften festzuhalten. Mit solchen asozialen Alkis möchte ich eigentlich nichts zu tun haben. Aber 3 von denen kenne ich schon seit dem Kindergarten und den Rest mittlerweile auch schon seit fast 10 Jahren. Wir haben viele schöne und auch schlechte Dinge durchgemacht. Daher fällt mir der Schritt nicht so leicht. Und...das sind die einzigen Freunde, die mir geblieben sind.

Meine Frage an euch: was meint ihr zu der Situation? Geht es euch vielleicht genauso oder so ähnlich?
😕Wen es Deine Freunde wären würdest Du Sie nicht als asoziale Alkis bezeichenen.
Da ist keine Freundschaft die sind da Zeit geht rum,mehr sehe ich da nicht.
Du willst ein normales Leben führen finde ich gut,doch dann such Dir Freunde die zu Dir passen.
Ändern wirst Du die Personen nicht können
Ändern kannst Du nur Dein Verhalten .
Gruss Cat
 
Leider ist das so. 🙁 Freunde sind wir durch die alten Zeiten und weil wir ab und zu auch mal schreiben. Asoziale Alkis nenne ich sie, da sie jedes Wochenende ihr Geld vertrinken, unter der Woche auch gerne betrunken waren und manchmal auch noch sind, fremde Leute anpöbel und Gegenstände zerstören nicht dem Verhalten eines anfang 20 Jährigen entsprechen.
 
Deine Freunde und dich scheint eigentlich nichts mehr zu verbinden.

Ich finde ihr Verhalten auch alles andere als angemessen und würde gar nicht mehr mit ihnen trinken gehen, vor allem wenn sie sich dann auch noch peinlich aufführen oder andere Leute anpöbeln.

Du kannst ihnen ja mal sagen, dass du gerne etwas anderes mit ihnen unternehmen würdest, z.B Kino oder einfach gemütlich einen Kaffee trinken gehen und plaudern. Wenn sie außer Saufen an nichts interessiert sind, lohnt sich die Freundschaft meiner Ansicht nach nicht mehr.

Ich bin sicher, du wirst noch andere nette Leute kennenlernen.
 
Da verbringt man seine Zeit doch lieber allein als mit solchen "Freunden"....

Nein. Ich habe derartige Freundschaften aufgegeben. Da verpasst man nichts. Freunde sind austauschbar. Achte lieber auf gleiche Reife, nicht auf gleiches Alter.

Kann man so unterschreiben.
Meine Freunde sind auch nicht alle in meinem Alter, da ich in erster Linie auf Gemeinsamkeiten achte.
 
Guten Abend

ich denke und fühle mich schon wie meine 30 jährigen Kollegen. 😀 Nur freizeitmäßig wird sich nichts ergeben. Sie sind alle schon verheiratet, haben Kinder und verfolgen daher andere Interessen. Ich selbst habe auch keine großartigen Hobbys, die es leichter machen mal schnell neue Freunde zu finden. In meiner Freizeit schaue ich gerne fern, erledige alltägliche Sachen oder surfen im Netz um auf dem Laufenden zu bleiben. Also eher langweilig. 😱 Ich wüsste auch nicht so recht, was mir mit Freunden gefallen würde. Mal ist mir nach Abends etwas unternehmen, am Nachmittag bei schönem Wetter schwimmen gehen oder Radfahren und ansonsten einfach durch die Stadt schlendern und quatschen.

Ins Kino fahren meine alten Freunde und ich auch ab und zu, nur steht meistens schon vorher fest, was an dem Wochenende ansteht. Ich versuche meine Besuche auch so zurecht zulegen, dass irgendein Fest oder ein Geburtstag ansteht. In der Gegend ist außer Feiern gehen auch nichts zu machen. Wenn mal nichts ansteht, machen wir uns auch ewig Gedanken, was wir machen könnten. Am Ende landen wir dann bei einem Kumpel, erzählen etwas und dazu gibt es Alkohol.
 
Ich würde nicht völlig mit ihnen brechen, wenn du ihnen später immer wieder über den Weg laufen wirst (z.B. weil deine Eltern oder andere Verwandte dort wohnen oder weil du selber dort wohnen wirst). Wenn du dich völlig zurückziehst, werden sie es dir übel nehmen nach dem Motto "Der hält sich für was Besseres". Und dann wirst du jedesmal, wenn du einem über den Weg läufst (vielleicht auch ihren Eltern oder Geschwistern) schief angeschaut. Außerdem, wenn sie deine Kumpels seit Kindertagen waren, werden sie ja auch irgendwelche guten Eigenschaften haben bzw. du sie noch mögen. Irgendwann kommen sie auch über diese Sauf-Phase hinaus, und dann kannst du vielleicht auch wieder gute Sachen mit ihnen machen. Wenn du völlig mit ihnen brichst, schaffst du eine unnötige Front, die dir später vielleicht leid tut. Zieh dich lieber schrittweise zurück, aber halte locker den Kontakt. Mach halt bei Aktivitäten mit, die nicht gleich ins Saufen abstürzen, oder organisiere selber solche Aktivitäten.
 

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