gleich mal vorab: Sei nicht böse, wenn viele Fragen auftauchen, wo ich wissen möchte, ob du evtl. auch etwas ändern könntest.
ich bin keinem Böse der mir Ratschläge gibt oder unangenehme Fragen stellt, ich bin selbst daran interessiert die Beziehung zu bessern, ändern einfach harmonisch eine Übereinkunft treffen.
Das sollen nur Denkanstöße sein, ohne jegliche Verurteilung - vielleicht auch Dinge, die du bisher so noch nicht gesehen hast.
Aber auf meinen Erfahrungen beruhend kann ich sagen, dass es nicht nur immer einem zugeschrieben werden sollte, wenn eine Beziehung schlecht läuft.
Wie ist denn eigentlich das Verhältnis deiner Verlobten zu euren Kindern? Ist es trotz allem eher herzlich oder - wie bei der Schwester - nur von Überforderung geprägt?
Das kommt sehr darauf an wer da ist. Sind wir alleine ist sie die herzlichste Mutter auf Erden, aber ist ihre Schwester da wird sie genau so. Herzzerreisend, aggressiv (!Nicht gewalttätig - sie schlägt niemand) überfordert und ablehnend.
Ansonsten - ganz ehrlich - sehe ich nichts Schlimmes daran, "nur" Hausfrau mit zwei kleinen Kindern sein zu wollen.
Es ist schwer alleine finanziell den Haushalt zu schmeißen, daher würde ich einer Unterstützung willkommen heißen und es wäre auch eine Abwechslung für sie.
Ich sehe das genauso wie Acromantula74, Kindererziehung ist ein harter Job. Da kann man sich nicht einfach mal für ein paar Stunden ne Auszeit nehmen, den Job hat man jeden Tag, jede Stunde (ich persönlich würde lieber 10 Stunden arbeiten gehen, anstatt den 24h-Kinderjob, weshalb ich z.b. auf Kinder verzichte).
Auch ich würde lieber 24 h bei ihnen sein.
Ausserdem - wenn ich Kinder hätte - wäre ich lieber für diese da, als in einem Job zu stecken und meine Kinder nicht wachsen zu sehen, vielleicht das erste Wort zu verpassen usw. Für seine Kinder voll und ganz da zu sein und das nicht nur abends nach der Arbeit, ist manchmal hart, aber mit Sicherheit auch was ganz Schönes.
Da kommen wir doch gleich mal zum nächsten Punkt: wie OFT genießt sie denn ihr Nachtleben? Zwei- bis dreimal pro Woche oder im Monat? Muss man ja auch wissen - wenn das nur zwei, dreimal im Monat ist, dann ist das trotz Kinder doch immer noch ein Verhältnis, mit dem man leben kann. Ist auch nur meine Meinung.
Jetzt einen Durchschnitt zu nennen ist unmöglich. Es gibt Monate da geht sie nur einmal, dann wieder jeden Tag.
Da wäre noch die Frage: wie OFT unternehmt ihr was gemeinsam? Die Kinder mal abgeben und zusammen am Abend raus (du hast deinen Nebenjob bestimmt nicht 7 Morgende die Woche) oder mal einen schönen Sonntagnachmittag ein gemeinsames Ausflugsziel anpeilen. Habt ihr auch zusammen ein "Freizeitleben" oder geht sie abends alleine raus, um überhaupt mal rauszukommen?
Fort gehen ist schwer, aufgrund meines Nebenjobes. Ich würde gern mal mit ihr wohin gehen, keine Frage. Ein Freizeitleben ist schwer, weil sie sich für nichts interessiert.
Aber da geb ich dir recht, hier soll ich mehr ansetzen.
Ja jeden Morgen 🙁 und 7 x die Woche.
Wie geht ihr mit dem Geld um? Du bist der Verdiener....bekommt sie irgendwo von staatlicher Seite Hilfe, bekommt sie von dir Haushaltsgeld? Muss sie zu dir kommen, wenn sie irgendetwas braucht?
Sie bekommt von mir und vom Staat das notwendige Geld was sie braucht. Ich wehre nie eine Bitte um Geld ab.
Gibst du für dich viel mehr aus und gönnst dir in ihren Augen mehr, als sie bekommt (nicht ärgern, ich frage mich das nur, weil sie ja irgendwoher die fixe Idee haben muss, dass du mehr Geld haben könntest, als sie mitbekommt). Kein Angriff!
Nicht sie kam auf die Idee sondern ihre Verwandten, vor allem ihre Schwester und dessen Mann. Da unsere Mitteln begrenzt sind kann ich auch nicht mehr ausgeben. Wenn ich mir im Monat ein Buch oder eine CD kaufe die gerade mal 15 EUR kostet ist das schon viel.
Aus ihrem Verhalten kann ich erst mal vermuten, dass euer Verhältnis wahrscheinlich schon auf einem Level angekommen ist - sie versucht sich zu verdrücken, will Probleme nicht anschneiden und Ratschläge nicht annehmen - in dem sie dich als "Feind" (extra in Anführungszeichen) sieht, der sie ständig nur bevormunden will.
Auf diesen Weg war ich auch schon, meine Ratschläge will sie nicht annehmen weil sie leider sehr stur ist. Sie nimmt lieber Ratschläge ihrer Verwandten an, weil sie mehr Vertrauen in ihnen findet -> ist ja ihre Verwandtschaft.
Nur das Brutale ist wenn sie meinen Ratschlag nicht annimmt und lieber die Meinung ihrer Verwandten hört und es geht schief was sie macht wird uns alle vorgeworfen wie dumm wir sind warum wir dies durchzogen. Ich meine gerade hier muss ihr ein Licht aufgehen wie grauenvoll ihre Verwandtschaft zweitweise ist. ja sieht sie ein, aber nie lang.
Überleg doch mal, wie du mit ihr umgehst und redest.
Ich bin ein Zuhörer und wenn ich rede versuche ich einen höflichen und guten Ton. Oft kommt es mir vor dass sie alles falsch versteht oder gar nicht zuhört. Sie verdreht die Sätze und gibt es dreifach wieder zurück.
Also würde ich von einer Sonne reden würde sie es so umdrehen dass es für sie ein aufziehendes Gewitter ist.
Gerade bei Streitthemen oft der Fall dass sie alles verdreht und genervt abzieht.
Wie oft kommt es - direkt oder indirekt - zur Sprache, dass sie nichts alleine hinbekommt.
Ich bin nicht der Typ der sie runter macht.
Dass andere schon schlecht über sie denken. Dass andere das viel besser hinbekommen.
sie bringt es oft selbst zu Sprache dass sie es nicht schafft, einfache Dinge. Sozusagen gibt sie sich selbst als Fressen den anderen hin.
Dass andere trotz Kinder die perfekte Hausfrau und Arbeitnehmerin sein können?
Habt ihr noch eine ausgewogene Beziehung oder ist das Gleichgewicht gestört. Einer schreibt vor, schlägt vor (und wird der Vorschlag nicht angenommen, ist man beleidigt) und bevormundet sein kleines "Kind", einer muss parieren oder mit emotionaler Strafe rechen.
Frage dich: Kann man sich überhaupt als vollwertige Frau fühlen, wenn man behandelt und gesehen wird wird wie ein Kind?
Naja die Frage ist wie will sie es sehen? Ich behandle sie als Frau, als erwachsene Frau. Stelle sie genau so vor Aufgaben die für einen erwachsenen Menschen zu machen sind.
Ich bin sehr stolz darauf dass sie sich gebessert hat, es war vorher schon schlimmer. Ihr Vater sagt immer das wichtigste ihr mitgegeben zu haben für die große weite Welt. Nur ich frage mich nur was. Mir ist wichtig das sie auf eigene Beine steht.
Ich nehme an, deine Frau hat ein ziemlich geringes Selbstwertgefühl.
Ja hat sie.
Wie du schon geschrieben hast...sie will auch gar nichts alleine versuchen, weil sie denkt, sie macht was falsch.
Leider, sie wird oft geschimpft oder geärgert wenn sie eine Sache nicht korrekt macht. Nur ich find es oft kindisch wenn andere auf sie so los gehen und das aus ihrer eigenem Verwandtenkreis.
Da wäre die Frage, ob du sie auch oft genug lobst - auch für die Dinge, die eigentlich selbstverständlich sind, wie alleine kochen (wobei - mein Freund und ich kochen nur zusammen, wir lernen beide was und es macht mehr Spaß...da wird diese Arbeit nicht nach der "klassischen Rollenverteilung" nur einem aufs Auge gedrückt), den Haushalt führt usw - oder ob nur die Kritik durchscheint.
Wenn sie es versucht zu kochen bin ich immer glücklich. Ich weiss sie kann es wenn sie nur will. Sie muss sich nur trauen. Mir misslingt auch oft etwas und probiere es so lang bis es klappt. Nur ihr fehlt der Pepp es nochmal zu versuchen wenn was misslingt. Ich nehm es mit Humor und ermutige sie es wieder zu versuchen. Sie hebt nur die Hände und sagt nein Danke.
Vielleicht sollte man hier ansetzen und ihr vermitteln, dass sie zwar ne schlechte Phase hatte, aber sich ruhig auch was zutrauen kann und darf. Anstatt auf das zuwenig Selbstvertrauen draufzuhämmern sollte man es stärken. Nicht nur nörgeln, warum sie was nicht macht, sondern bestärken, dass sie es macht - und machen kann. Hat sie vielleicht irgendwelche Talente, auf die man aufbauen kann - auch jobmäßig? Sachen, wo sie von sich noch sagt "Hey, das kann ich vielelicht doch ganz gut!"
Genau darüber diskutieren wir seit einer ewigkeit! Was kann sie und was will sie. Nur die Antwort kam nie.
Mit 25 muss man auch nicht nur an Pflichten denken - man hat auch durchaus das Recht, mal seinem persönlichen Vergnügen nachzugehen, das darf man weder vergessen, noch zum Vorwurf machen. Der Stress der vielen Pflichten muss und darf auch durchaus irgendwo und irgendwie kompensiert werden. Wäre natürlich schöner, wenn ihr das mit gemeinsamen Erlebnissen hinbekommt.
Ich finde es eingeschränkt nur seine Pflichten zu widmen. Man soll leben, genauso wie sie und ich. Wie schon gesagt, ich sperre niemanden ein, vergönne ihr den Spaß und bin froh wenn sie unter leuten kommt. Mir gefällt es ja auch. Ist ein schönes Gefühl gebraucht oder akzeptiert zu werden. Oder nur frei sein.
Zur Verwandtschaft. Hast du dir mal überlegt, warum sie so eine enge Bindung dazu hat? Vielleicht fühlt sie sich da noch heimisch
Weil sie nie andere gekannt oder vertraut hat. Sie war immer das Häschen im Stall und ihre Schwester die Welle in der Brandung. Also zwei Gegensätze die versuchen eins zu werden.
(wirklich wie im kuscheligen Nest, wo sie noch beschützt wird). Hmmm, beschützt....vielleicht bekommt sie da Bestätigung. Auch wenn ihr Selbstwertgefühl ihr vielleicht sagt "Ich bin eigentlich nichts wert und ich kann nichts - aber da werde ich geliebt, auch wenn alle denken, ich kriege nichts hin, da ist meine Familie."
Ihre Verwandtschaft ist bis auf wenige Ausnahmen zu schmeißen, meine sind auch nicht anders. Nur sie bevormunden sie oft und geben auch die Richtung vor wie sie leben soll und darf. wie sie die Erziehung der Kinder meistern soll oder nicht. Wir haben unsere Kinder gut erzogen, ohne Hilfe von außen. Im Vergleich zum Sohn ihrer Schwester wo der Großvater sich in die Erziehung einmischt sieht die Sache schlimm aus und endet bald in einem Schlamassel.
Ihre Familie wird sie nicht verlassen...du evtl. schon, wenn es so weiter läuft. Und es läuft schlecht. Vielleicht sucht sie den Draht so sehr, weil sie eurer Beziehung nicht so viel Beständigkeit zutraut und den schützenden Hafen im Rücken haben will, um im Fall der Fälle nicht alleine dazustehen.
Richtig
Blut ist dicker als Wasser. Manche Menschen haben eine starke Bindung zu ihrer Verwandtschaft (ich z.B. auch) und je mehr du dagegenredest, desto mehr wird verteidigt. Das sind Dinge, die darf man nicht schlechtreden oder verbieten.
ich verbiete es nicht. Nur will ich das die Familie heraus gelassen wird.
Dann zieht man als Partner immer den schwarzen Peter. Du kannst nur versuchen, mit der Familie klarzukommen bzw. es so hinzubiegen, dass ihr ein zumindest ein auf Toleranz und des gepflegten-Nebeneinanderherlebens basierenden Umgang miteinander hinbekommt.
So, das wars erstmal, vielleicht hilft es ja ein wenig und man kann die Sache mal aus einem anderen Aspekt überdenken.
Wünsche dir alles Gute und dass ihr es irgendwie wieder hinbekommt!
Ich denk schon. Danke!
LG,
vanDark[/quote]
ich bin keinem Böse der mir Ratschläge gibt oder unangenehme Fragen stellt, ich bin selbst daran interessiert die Beziehung zu bessern, ändern einfach harmonisch eine Übereinkunft treffen.
Das sollen nur Denkanstöße sein, ohne jegliche Verurteilung - vielleicht auch Dinge, die du bisher so noch nicht gesehen hast.
Aber auf meinen Erfahrungen beruhend kann ich sagen, dass es nicht nur immer einem zugeschrieben werden sollte, wenn eine Beziehung schlecht läuft.
Wie ist denn eigentlich das Verhältnis deiner Verlobten zu euren Kindern? Ist es trotz allem eher herzlich oder - wie bei der Schwester - nur von Überforderung geprägt?
Das kommt sehr darauf an wer da ist. Sind wir alleine ist sie die herzlichste Mutter auf Erden, aber ist ihre Schwester da wird sie genau so. Herzzerreisend, aggressiv (!Nicht gewalttätig - sie schlägt niemand) überfordert und ablehnend.
Ansonsten - ganz ehrlich - sehe ich nichts Schlimmes daran, "nur" Hausfrau mit zwei kleinen Kindern sein zu wollen.
Es ist schwer alleine finanziell den Haushalt zu schmeißen, daher würde ich einer Unterstützung willkommen heißen und es wäre auch eine Abwechslung für sie.
Ich sehe das genauso wie Acromantula74, Kindererziehung ist ein harter Job. Da kann man sich nicht einfach mal für ein paar Stunden ne Auszeit nehmen, den Job hat man jeden Tag, jede Stunde (ich persönlich würde lieber 10 Stunden arbeiten gehen, anstatt den 24h-Kinderjob, weshalb ich z.b. auf Kinder verzichte).
Auch ich würde lieber 24 h bei ihnen sein.
Ausserdem - wenn ich Kinder hätte - wäre ich lieber für diese da, als in einem Job zu stecken und meine Kinder nicht wachsen zu sehen, vielleicht das erste Wort zu verpassen usw. Für seine Kinder voll und ganz da zu sein und das nicht nur abends nach der Arbeit, ist manchmal hart, aber mit Sicherheit auch was ganz Schönes.
Da kommen wir doch gleich mal zum nächsten Punkt: wie OFT genießt sie denn ihr Nachtleben? Zwei- bis dreimal pro Woche oder im Monat? Muss man ja auch wissen - wenn das nur zwei, dreimal im Monat ist, dann ist das trotz Kinder doch immer noch ein Verhältnis, mit dem man leben kann. Ist auch nur meine Meinung.
Jetzt einen Durchschnitt zu nennen ist unmöglich. Es gibt Monate da geht sie nur einmal, dann wieder jeden Tag.
Da wäre noch die Frage: wie OFT unternehmt ihr was gemeinsam? Die Kinder mal abgeben und zusammen am Abend raus (du hast deinen Nebenjob bestimmt nicht 7 Morgende die Woche) oder mal einen schönen Sonntagnachmittag ein gemeinsames Ausflugsziel anpeilen. Habt ihr auch zusammen ein "Freizeitleben" oder geht sie abends alleine raus, um überhaupt mal rauszukommen?
Fort gehen ist schwer, aufgrund meines Nebenjobes. Ich würde gern mal mit ihr wohin gehen, keine Frage. Ein Freizeitleben ist schwer, weil sie sich für nichts interessiert.
Aber da geb ich dir recht, hier soll ich mehr ansetzen.
Ja jeden Morgen 🙁 und 7 x die Woche.
Wie geht ihr mit dem Geld um? Du bist der Verdiener....bekommt sie irgendwo von staatlicher Seite Hilfe, bekommt sie von dir Haushaltsgeld? Muss sie zu dir kommen, wenn sie irgendetwas braucht?
Sie bekommt von mir und vom Staat das notwendige Geld was sie braucht. Ich wehre nie eine Bitte um Geld ab.
Gibst du für dich viel mehr aus und gönnst dir in ihren Augen mehr, als sie bekommt (nicht ärgern, ich frage mich das nur, weil sie ja irgendwoher die fixe Idee haben muss, dass du mehr Geld haben könntest, als sie mitbekommt). Kein Angriff!
Nicht sie kam auf die Idee sondern ihre Verwandten, vor allem ihre Schwester und dessen Mann. Da unsere Mitteln begrenzt sind kann ich auch nicht mehr ausgeben. Wenn ich mir im Monat ein Buch oder eine CD kaufe die gerade mal 15 EUR kostet ist das schon viel.
Aus ihrem Verhalten kann ich erst mal vermuten, dass euer Verhältnis wahrscheinlich schon auf einem Level angekommen ist - sie versucht sich zu verdrücken, will Probleme nicht anschneiden und Ratschläge nicht annehmen - in dem sie dich als "Feind" (extra in Anführungszeichen) sieht, der sie ständig nur bevormunden will.
Auf diesen Weg war ich auch schon, meine Ratschläge will sie nicht annehmen weil sie leider sehr stur ist. Sie nimmt lieber Ratschläge ihrer Verwandten an, weil sie mehr Vertrauen in ihnen findet -> ist ja ihre Verwandtschaft.
Nur das Brutale ist wenn sie meinen Ratschlag nicht annimmt und lieber die Meinung ihrer Verwandten hört und es geht schief was sie macht wird uns alle vorgeworfen wie dumm wir sind warum wir dies durchzogen. Ich meine gerade hier muss ihr ein Licht aufgehen wie grauenvoll ihre Verwandtschaft zweitweise ist. ja sieht sie ein, aber nie lang.
Überleg doch mal, wie du mit ihr umgehst und redest.
Ich bin ein Zuhörer und wenn ich rede versuche ich einen höflichen und guten Ton. Oft kommt es mir vor dass sie alles falsch versteht oder gar nicht zuhört. Sie verdreht die Sätze und gibt es dreifach wieder zurück.
Also würde ich von einer Sonne reden würde sie es so umdrehen dass es für sie ein aufziehendes Gewitter ist.
Gerade bei Streitthemen oft der Fall dass sie alles verdreht und genervt abzieht.
Wie oft kommt es - direkt oder indirekt - zur Sprache, dass sie nichts alleine hinbekommt.
Ich bin nicht der Typ der sie runter macht.
Dass andere schon schlecht über sie denken. Dass andere das viel besser hinbekommen.
sie bringt es oft selbst zu Sprache dass sie es nicht schafft, einfache Dinge. Sozusagen gibt sie sich selbst als Fressen den anderen hin.
Dass andere trotz Kinder die perfekte Hausfrau und Arbeitnehmerin sein können?
Habt ihr noch eine ausgewogene Beziehung oder ist das Gleichgewicht gestört. Einer schreibt vor, schlägt vor (und wird der Vorschlag nicht angenommen, ist man beleidigt) und bevormundet sein kleines "Kind", einer muss parieren oder mit emotionaler Strafe rechen.
Frage dich: Kann man sich überhaupt als vollwertige Frau fühlen, wenn man behandelt und gesehen wird wird wie ein Kind?
Naja die Frage ist wie will sie es sehen? Ich behandle sie als Frau, als erwachsene Frau. Stelle sie genau so vor Aufgaben die für einen erwachsenen Menschen zu machen sind.
Ich bin sehr stolz darauf dass sie sich gebessert hat, es war vorher schon schlimmer. Ihr Vater sagt immer das wichtigste ihr mitgegeben zu haben für die große weite Welt. Nur ich frage mich nur was. Mir ist wichtig das sie auf eigene Beine steht.
Ich nehme an, deine Frau hat ein ziemlich geringes Selbstwertgefühl.
Ja hat sie.
Wie du schon geschrieben hast...sie will auch gar nichts alleine versuchen, weil sie denkt, sie macht was falsch.
Leider, sie wird oft geschimpft oder geärgert wenn sie eine Sache nicht korrekt macht. Nur ich find es oft kindisch wenn andere auf sie so los gehen und das aus ihrer eigenem Verwandtenkreis.
Da wäre die Frage, ob du sie auch oft genug lobst - auch für die Dinge, die eigentlich selbstverständlich sind, wie alleine kochen (wobei - mein Freund und ich kochen nur zusammen, wir lernen beide was und es macht mehr Spaß...da wird diese Arbeit nicht nach der "klassischen Rollenverteilung" nur einem aufs Auge gedrückt), den Haushalt führt usw - oder ob nur die Kritik durchscheint.
Wenn sie es versucht zu kochen bin ich immer glücklich. Ich weiss sie kann es wenn sie nur will. Sie muss sich nur trauen. Mir misslingt auch oft etwas und probiere es so lang bis es klappt. Nur ihr fehlt der Pepp es nochmal zu versuchen wenn was misslingt. Ich nehm es mit Humor und ermutige sie es wieder zu versuchen. Sie hebt nur die Hände und sagt nein Danke.
Vielleicht sollte man hier ansetzen und ihr vermitteln, dass sie zwar ne schlechte Phase hatte, aber sich ruhig auch was zutrauen kann und darf. Anstatt auf das zuwenig Selbstvertrauen draufzuhämmern sollte man es stärken. Nicht nur nörgeln, warum sie was nicht macht, sondern bestärken, dass sie es macht - und machen kann. Hat sie vielleicht irgendwelche Talente, auf die man aufbauen kann - auch jobmäßig? Sachen, wo sie von sich noch sagt "Hey, das kann ich vielelicht doch ganz gut!"
Genau darüber diskutieren wir seit einer ewigkeit! Was kann sie und was will sie. Nur die Antwort kam nie.
Mit 25 muss man auch nicht nur an Pflichten denken - man hat auch durchaus das Recht, mal seinem persönlichen Vergnügen nachzugehen, das darf man weder vergessen, noch zum Vorwurf machen. Der Stress der vielen Pflichten muss und darf auch durchaus irgendwo und irgendwie kompensiert werden. Wäre natürlich schöner, wenn ihr das mit gemeinsamen Erlebnissen hinbekommt.
Ich finde es eingeschränkt nur seine Pflichten zu widmen. Man soll leben, genauso wie sie und ich. Wie schon gesagt, ich sperre niemanden ein, vergönne ihr den Spaß und bin froh wenn sie unter leuten kommt. Mir gefällt es ja auch. Ist ein schönes Gefühl gebraucht oder akzeptiert zu werden. Oder nur frei sein.
Zur Verwandtschaft. Hast du dir mal überlegt, warum sie so eine enge Bindung dazu hat? Vielleicht fühlt sie sich da noch heimisch
Weil sie nie andere gekannt oder vertraut hat. Sie war immer das Häschen im Stall und ihre Schwester die Welle in der Brandung. Also zwei Gegensätze die versuchen eins zu werden.
(wirklich wie im kuscheligen Nest, wo sie noch beschützt wird). Hmmm, beschützt....vielleicht bekommt sie da Bestätigung. Auch wenn ihr Selbstwertgefühl ihr vielleicht sagt "Ich bin eigentlich nichts wert und ich kann nichts - aber da werde ich geliebt, auch wenn alle denken, ich kriege nichts hin, da ist meine Familie."
Ihre Verwandtschaft ist bis auf wenige Ausnahmen zu schmeißen, meine sind auch nicht anders. Nur sie bevormunden sie oft und geben auch die Richtung vor wie sie leben soll und darf. wie sie die Erziehung der Kinder meistern soll oder nicht. Wir haben unsere Kinder gut erzogen, ohne Hilfe von außen. Im Vergleich zum Sohn ihrer Schwester wo der Großvater sich in die Erziehung einmischt sieht die Sache schlimm aus und endet bald in einem Schlamassel.
Ihre Familie wird sie nicht verlassen...du evtl. schon, wenn es so weiter läuft. Und es läuft schlecht. Vielleicht sucht sie den Draht so sehr, weil sie eurer Beziehung nicht so viel Beständigkeit zutraut und den schützenden Hafen im Rücken haben will, um im Fall der Fälle nicht alleine dazustehen.
Richtig
Blut ist dicker als Wasser. Manche Menschen haben eine starke Bindung zu ihrer Verwandtschaft (ich z.B. auch) und je mehr du dagegenredest, desto mehr wird verteidigt. Das sind Dinge, die darf man nicht schlechtreden oder verbieten.
ich verbiete es nicht. Nur will ich das die Familie heraus gelassen wird.
Dann zieht man als Partner immer den schwarzen Peter. Du kannst nur versuchen, mit der Familie klarzukommen bzw. es so hinzubiegen, dass ihr ein zumindest ein auf Toleranz und des gepflegten-Nebeneinanderherlebens basierenden Umgang miteinander hinbekommt.
So, das wars erstmal, vielleicht hilft es ja ein wenig und man kann die Sache mal aus einem anderen Aspekt überdenken.
Wünsche dir alles Gute und dass ihr es irgendwie wieder hinbekommt!
Ich denk schon. Danke!
LG,
vanDark[/quote]