Tyra
Sehr aktives Mitglied
Depressionen sind an sich relativ leicht zu therapieren (sofern die Betroffenen es richtig machen), daher ist es gut dass sie nun bereit ist mit Kliniktherapie..aber das reicht natürlich nicht. Auch du solltest zusehen Therapie zu zu lassen, falls du depressiv bist.
Nach 6-8 Wochen Kliniktherapie sollte es ambulant weiter gehen mit einer Kombitherapie..psychiatrisch-medikamentös + psychologische Hilfe (Verhaltenstherapie etc.) und zwar solange bis deine Frau ihre Krankheit so im Griff hat dass sie nicht mehr akut wird. Könnte ein mehrjähriger Lern- und Therapieprozess werden. Darauf solltet ihr euch einstellen..und da gemeinsam durch. Es wäre eine letzte Chance für euch die ihr nutzen solltet, sonst wird sie ggf dauerkrank und sich ggf im Akutzustand den Rest geben....damit wärest du dann lebenslang wahrscheinlich in dich depressiv machenden Schuldgefühlen verhangen...Macht also keinen Quatsch sondern handelt BEIDE verantwortungsbewusst, zeige du mal Vernunft und Präsenz und leite sie in die Klinik. Lass ich nicht auf Diskussionen ein...de-eskalativ mit ihr reden und ihr klar machen dass es zeit wird dass sie sich um ihre Krankheit kümmert, da sonst wenig Chancen für eure Beziehung bestehen.
Ihr klar machen dass sie sich selbst gefährdet mit Weigerung zur Therapie, riskiert dauerkrank zu bleiben und du das nicht mitmachst und mit an siehst, da du sie liebst..es wäre unzumutbar von einem Partner zu verlangen jemandem bei der Selbstzerstörung durch Weigerung sich behandeln zu lassen zu zu sehen, oder?
Bei akutem Blinddarmdurchbruch würde jeder ja auch direkt ins Krankenhaus gehn...wieso also nicht bei akutem Seelendurchbruch, sprich einer Depression? Depressionen sind eine ebenso ernst zu nehmende Erkrankung.
Eine liebevolle aber konsequente Haltung ist wichtig...mach deiner Frau klar wie wichtig Therapie ist (an sich solltest du das auch beweisen indem DU Therapiewilligkeit zeigst und dir nen Psychologen suchst.) und dass du sie in dieser Zeit begleiten wirst, sie nicht abschiebst sondern Richtung Vernunft und Heilung hinschiebst weil dir was an ihr liegt und es dir wichtig ist eure Beziehung damit zu stabilisieren.
Was euer Machtspielchen mit ihren Drohungen Therapie zu verweigern angeht: klare Grenzen ziehn...fordern dass sie Therapie macht, oder du gehst und trennst dich...Es ist ein Unding dass sie dich erpresst...sowas solltest du nicht dulden sondern liebevoll aber konsequent und mit Nachdruck eine klare Linie ziehn.
Wer eine Beziehung leben möchte hat die Pflicht sich gesund zu erhalten und dem anderen nicht als Dauerkranker zur Last zu fallen..jeder ist eigenständig verantwortlich für seine Gesundheit, und gesundheitspflege...sowohl du als auch sie...also hier klar abgrenzen.
Tipps für die Therapien: Erwartungshaltung nicht zu hoch stecken...realistisch bleiben. Therapie ist kein Wundermittel sondern immer nur so gut wie die Patienten..es liegt an den Betroffenen ob die was aus der Therapie machen oder nicht.
Therapiechancen nutzen um zu gucken wo die Auslöser der Erkrankung liegen (offen mit den Ärzten reden ist total wichtig), überlegen wie man sie meiden oder minimieren kann. Veränderung zulassen...Verhalten ändern...in vielen Punkten macht man oft unbewusst Fehler die die Krankheit nähren...Auf gesunde Lebensweise achten..viel Bewegung, regelmäßige Seelenhygiene (trainieren in den Psychologensitzungen).
Bei Depression mit Suizidgefahr, also einer akuten Depression ist es an sich unverantwortlich einen solchen Menschen nicht in eine Klinik zu bringen...ein Akutfall braucht 24-Stunden-Beobachtung, dass kann man als Einzelperson und dann noch ohne Fachkenntnisse über die Krankheit nicht leisten. Tu dir also selbst einen Gefallen und sieh zu deine Frau am besten heute oder morgen ein zu weisen. Ich würde ggf auch zur Zwangseinweisung raten...aber nur als letzten Ausweg.
An sich müsstest du sie ja auch überreden können..Hol dir dazu ggf Hilfe von Bekannten oder Freunden von ihr/euch, die dir dabei helfen.
Im Zweifelsfall sozialpsychiatrischen Dienst anrufen der sie in eine Klinik bringt.
Notfallnummern und Kliniktelefonnummern etc solltest du IMMER parat haben..
Tyra
betr. Abgrenzung..im Akutfall kommt es ggf zu psychotischen Episoden....Vorwürfe ala du hast mich belogen also nicht so nah an dich ranlassen...Abgrenzung ist wichtig, nüchtern und sachlich rangehen...Fachwissen aneignen. Frage die Ärzte und beim sozialpsychiatrischen Dienst wie man mit Akutfällen umgeht..erkundige dich in Spezialforen etc. Hilfe zur Selbsthilfe geben etc..
Mach dir klar dass deine Frau krank ist und gestört...sie in einer anderen Realität lebt wenn sie akut ist und dringend Hilfe braucht.
jeder Akutschub und jeder Tag im Akutzustand ist total schädlich fürs Gehirn...es handelt sich um ein biochemisches Ungleichgewicht im Gehirn demzufolge das Denken negativ wird bis hin zu Selbstmordgedanken...Das biochemische Ungleichgewicht kann und sollte man per Medikation so schnell wie möglich beseitigen...damit sich das Gehirn nicht an den depressiven Zustand gewöhnt und man dauerdepressiv wird.
Erkläre das mit einfachen Worten deiner Frau und sage ihr dass es Hilfe für sie gibt..Meistens greift die Medikation bereits nach wenigen Tagen.
Vor Nebenwirkungen wie Gefühlsdämpfung etc. nicht erschrecken..ist normal und wichtig damit das Gehirn sich reorganisieren kann...Lasst euch das GAnze von den Fachärzten erklären...
Druck diesen Beitrag hier aus und lies ihn zusammen mit deiner Frau durch damit sie sieht dass nicht nur du der Meinung bist dass sie ärztliche Hilfe braucht sondern auch andere menschen...manchmal hilft das ein wenig.
Wenn sie total dicht macht und akute Selbstmordgefahr besteht, Zwangseinweisung...anders geht es dann nicht. Und danach begleiten solange bis sie freiwillig mit zieht...dazu mit den FAchärzten zusammen arbeiten...bis sie "angedoct" ist.
Nach 6-8 Wochen Kliniktherapie sollte es ambulant weiter gehen mit einer Kombitherapie..psychiatrisch-medikamentös + psychologische Hilfe (Verhaltenstherapie etc.) und zwar solange bis deine Frau ihre Krankheit so im Griff hat dass sie nicht mehr akut wird. Könnte ein mehrjähriger Lern- und Therapieprozess werden. Darauf solltet ihr euch einstellen..und da gemeinsam durch. Es wäre eine letzte Chance für euch die ihr nutzen solltet, sonst wird sie ggf dauerkrank und sich ggf im Akutzustand den Rest geben....damit wärest du dann lebenslang wahrscheinlich in dich depressiv machenden Schuldgefühlen verhangen...Macht also keinen Quatsch sondern handelt BEIDE verantwortungsbewusst, zeige du mal Vernunft und Präsenz und leite sie in die Klinik. Lass ich nicht auf Diskussionen ein...de-eskalativ mit ihr reden und ihr klar machen dass es zeit wird dass sie sich um ihre Krankheit kümmert, da sonst wenig Chancen für eure Beziehung bestehen.
Ihr klar machen dass sie sich selbst gefährdet mit Weigerung zur Therapie, riskiert dauerkrank zu bleiben und du das nicht mitmachst und mit an siehst, da du sie liebst..es wäre unzumutbar von einem Partner zu verlangen jemandem bei der Selbstzerstörung durch Weigerung sich behandeln zu lassen zu zu sehen, oder?
Bei akutem Blinddarmdurchbruch würde jeder ja auch direkt ins Krankenhaus gehn...wieso also nicht bei akutem Seelendurchbruch, sprich einer Depression? Depressionen sind eine ebenso ernst zu nehmende Erkrankung.
Eine liebevolle aber konsequente Haltung ist wichtig...mach deiner Frau klar wie wichtig Therapie ist (an sich solltest du das auch beweisen indem DU Therapiewilligkeit zeigst und dir nen Psychologen suchst.) und dass du sie in dieser Zeit begleiten wirst, sie nicht abschiebst sondern Richtung Vernunft und Heilung hinschiebst weil dir was an ihr liegt und es dir wichtig ist eure Beziehung damit zu stabilisieren.
Was euer Machtspielchen mit ihren Drohungen Therapie zu verweigern angeht: klare Grenzen ziehn...fordern dass sie Therapie macht, oder du gehst und trennst dich...Es ist ein Unding dass sie dich erpresst...sowas solltest du nicht dulden sondern liebevoll aber konsequent und mit Nachdruck eine klare Linie ziehn.
Wer eine Beziehung leben möchte hat die Pflicht sich gesund zu erhalten und dem anderen nicht als Dauerkranker zur Last zu fallen..jeder ist eigenständig verantwortlich für seine Gesundheit, und gesundheitspflege...sowohl du als auch sie...also hier klar abgrenzen.
Tipps für die Therapien: Erwartungshaltung nicht zu hoch stecken...realistisch bleiben. Therapie ist kein Wundermittel sondern immer nur so gut wie die Patienten..es liegt an den Betroffenen ob die was aus der Therapie machen oder nicht.
Therapiechancen nutzen um zu gucken wo die Auslöser der Erkrankung liegen (offen mit den Ärzten reden ist total wichtig), überlegen wie man sie meiden oder minimieren kann. Veränderung zulassen...Verhalten ändern...in vielen Punkten macht man oft unbewusst Fehler die die Krankheit nähren...Auf gesunde Lebensweise achten..viel Bewegung, regelmäßige Seelenhygiene (trainieren in den Psychologensitzungen).
Bei Depression mit Suizidgefahr, also einer akuten Depression ist es an sich unverantwortlich einen solchen Menschen nicht in eine Klinik zu bringen...ein Akutfall braucht 24-Stunden-Beobachtung, dass kann man als Einzelperson und dann noch ohne Fachkenntnisse über die Krankheit nicht leisten. Tu dir also selbst einen Gefallen und sieh zu deine Frau am besten heute oder morgen ein zu weisen. Ich würde ggf auch zur Zwangseinweisung raten...aber nur als letzten Ausweg.
An sich müsstest du sie ja auch überreden können..Hol dir dazu ggf Hilfe von Bekannten oder Freunden von ihr/euch, die dir dabei helfen.
Im Zweifelsfall sozialpsychiatrischen Dienst anrufen der sie in eine Klinik bringt.
Notfallnummern und Kliniktelefonnummern etc solltest du IMMER parat haben..
Tyra
betr. Abgrenzung..im Akutfall kommt es ggf zu psychotischen Episoden....Vorwürfe ala du hast mich belogen also nicht so nah an dich ranlassen...Abgrenzung ist wichtig, nüchtern und sachlich rangehen...Fachwissen aneignen. Frage die Ärzte und beim sozialpsychiatrischen Dienst wie man mit Akutfällen umgeht..erkundige dich in Spezialforen etc. Hilfe zur Selbsthilfe geben etc..
Mach dir klar dass deine Frau krank ist und gestört...sie in einer anderen Realität lebt wenn sie akut ist und dringend Hilfe braucht.
jeder Akutschub und jeder Tag im Akutzustand ist total schädlich fürs Gehirn...es handelt sich um ein biochemisches Ungleichgewicht im Gehirn demzufolge das Denken negativ wird bis hin zu Selbstmordgedanken...Das biochemische Ungleichgewicht kann und sollte man per Medikation so schnell wie möglich beseitigen...damit sich das Gehirn nicht an den depressiven Zustand gewöhnt und man dauerdepressiv wird.
Erkläre das mit einfachen Worten deiner Frau und sage ihr dass es Hilfe für sie gibt..Meistens greift die Medikation bereits nach wenigen Tagen.
Vor Nebenwirkungen wie Gefühlsdämpfung etc. nicht erschrecken..ist normal und wichtig damit das Gehirn sich reorganisieren kann...Lasst euch das GAnze von den Fachärzten erklären...
Druck diesen Beitrag hier aus und lies ihn zusammen mit deiner Frau durch damit sie sieht dass nicht nur du der Meinung bist dass sie ärztliche Hilfe braucht sondern auch andere menschen...manchmal hilft das ein wenig.
Wenn sie total dicht macht und akute Selbstmordgefahr besteht, Zwangseinweisung...anders geht es dann nicht. Und danach begleiten solange bis sie freiwillig mit zieht...dazu mit den FAchärzten zusammen arbeiten...bis sie "angedoct" ist.