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Meine Familie ist so total anders als Ich….?!?

Erstmal sehe ich nicht so viele Unterschiede. Du hast keine emotionale Nähe von deinen Eltern bekommen, sie von ihren Eltern auch nicht. So ist es ja oft, war bei mir auch nicht anders.

Du unterstellst Oberflächlichkeit, obwohl dir deine Mutter sehr viel anvertraut hat, was sie belastet hat.


Da vermute ich, sie sind dir zu bieder, du bist ja jetzt der @MalibuBeachGuy - was nebenbei gesagt auch nicht sehr tiefsinnig klingt - und die Krankheit deiner Mutter ist dir auch zu anstrengend, deshalb suchst du eine Ausrede, dich auszuklinken.

—> die Krankheit meiner Mutter ist mir nicht zu anstrengend- ich bin der einzige gewesen, der nachgefragt hatte ( sie geht aufgrund von zahlreichen Arztbesuchen in der Vergangenheit, wenn sie schmerzen etc hat nicht mehr dorthin oder sie wartet wochenlang ….. kann es ja teilweise auch verstehen das sie die Nase voll davon hat !
mein „tiefsinniger Nick“ hat mit meinem Lieblingsurrlaubsort zu tun 😉


Ja, hat mich auch immer sehr genervt. Aber mach dir bewusst, dass diese Frau sich sehr viele Jahre ihres Lebens um dich gekümmert hat und dann nicht mehr gebraucht zu werden, tut weh.

Ich weiß nicht , ob ihr das alles bewusst ist , ich musste vieles alleine schaffen …. Sie war vllt körperlich anwesend aber dafür fehlte die komplette emotionale Ebene 😐
 
Das klingt für mich eher so als hättest du dir - im Vergleich zum Rest deiner Familie - den besseren Teil erwählt.

Klar kann es schön sein, wenn man sich viel leisten kann - Zeit mit Freunden ist aber nicht nur für dich Lebensqualität.

Denke mal, deine Eltern haben - trotz aller Fehler - so gut für dich gesorgt, wie sie ihnen eben möglich war.

Die Idee sich mal mit einer kompetenten neutralen Person über deine Kindheit auszutauschen (Therapie), wie von Rikachan vorgeschlagen, finde ich gut.

Du machst den Eindruck dass dich das alles sehr belastet.
Ich bin Typ Mensch , der über seine Gefühle , Sorgen , Gedanken …. Spricht / sprechen möchte …. Habe das mit der Zeit als ich mit 18/19 J. ausgezogen bin erstmal lernen…!
Meine Eltern / Bruder können sowas halt null .
meine Mutter nur nach 2-3 Glas Wein 😐

sie fragt zwar nach wie s mir so geht / was es neues gibt etc aber es ist manchmal soblah blah … kleines Beispiel:
wir telefonieren ,
sie fragt wie s mir so geht …
ich antworte : ICH BIN KRAnk- HABE FIEBER, KOPFSCHMERZEN ETC…
sie Dann so: … und was machst du heute noch so? Gehst du noch weg?
Sie ist irgendwie nicht so richtig „bei. Mir“…..


und von so Art Therapien o.ä. Halten meine Eltern rein gar nix !

naja ich hab’s für mich nach all den Jahren so akzeptiert, sie sind halt so . Meine Kindheit kann ich eh nicht mehr ändern …
 
Fühlst du dich einsam, von deiner Familie im Stich gelassen?
So ganz aufgeben würde ich die Familie nicht.
Du erkennst ja daran, dass sich deine Mutter immer noch um dich sorgt, sonst würde sie dich nicht anrufen. Wenn sie mehr von deinem Alltag wissen würde, hätte sie auch mehr Gesprächsstoff mit dir.
Es ist deshalb wie ein Kreisel.
Gibt es andere Familienmitglieder?
Bei uns ist es auch ganz unterschiedlich, mit einigen komme ich super aus, die sind mir auch richtig fest ans Herz gewachsen, andere dafür weniger, da finden wir keinen Draht zueinander.
Aber so ist es ja mit allem und immer, alle sind verschieden, ich erwarte auch von niemanden dass er mir um den Hals fällt nur weil wir verwandt miteinander sind.
Das Gefühl hatte ich auch lange, dass mir meine Brüder durch die Eltern vorgezogen wurden, bis ich dann ausgezogen und selbständig war.
Manchmal ist es so, dass man sich erst entfernen muss um wieder zusammen zu wachsen.
Versuch doch von dir aus mehr auf deine Eltern einzugehen, teile dich ihnen mehr über deinen Alltag mit, versuche sie mehr einzubeziehen in dein Leben. Manchmal fehlt nur eine gemeinsame Basis, die du jetzt nach deinem Auszug mit ihnen gemeinsam finden könntest.
Dieses Gefühl von im Stich gelassen zu werden oder Einsamkeit hatte ich früher ….
jetzt nicht mehr .
Ich habe mich immer mitgeteilt etc aber denke gerade bei uns ist durch die Entfernung eher das eingetreten , sich auch so noch „menschlicher“ voneinander zu entfernen . In all den Jahren wo ich in Köln gelebt habe , sind sie vllt 5-6 mich besuchen gekommen - traurig ist das!
meine Mutter fährt keine langen Strecken , traut sie sich nicht zu, mein Vater kriegt immer so Rückenschmerzen vom langen sitzen im Auto und einer muss sich ja um den Hund zuhause kümmern und mein Bruder arbeitet 6 Tage die Woche und sonntags schläft er nur….
Wertschätzung gleich null würd ich sagen …

Wie heißt das Sprichwort: Freunde kann man sich aussuchen - Familie nicht .
 
Also ich Habe fur ca 2 Jahre den Kontakt abgebrochen zu meiner Mutter und meine Mutter verhält sich jetzt Anders in meiner Gegenwart Aber das liegt auch an meinen Vater. Weil ich ihn zurechtgewiesen Habe und er Weiss Wie schwer es für mich war negative Energie "auszuhalten" weil ich sowieso schon Darin bade.
In so einer Familie ziehst du weitere negativität an und Kein vertrauen.
Jetzt nach nach 2-3 Jahren eigenarbeit/Therapie Kann ich sagen dass ich endlich positive Energie in mir wahrnehme und ich Kann meine eigenen Gedanken erzeugen und sogar kontrollieren. Ich Habe endlich ein ich und komme mir nicht Mehr Von aussen gesteuert vor.

Ich vermute dass ist bei dir ähnlich? Sprichst du über deine Gefühle Oder hast du leere?
Die Veränderung durch Kontaktabbruch ist nicht garantiert Aber wenn du sich besser fühlst dadurch, Tu es und versuch es!
Die Leere ist zum Glück Vergangenheit - hatte ich früher .
musste mir glaub ich nur selbst eingestehen , dass halt „meine Familie/Kindheit“ nicht das gewesen ist, wie ich es mir vllt gewünscht hätte ….

ich arbeite als stellvertretende Kita Leitung/Erzieher in einer Kita und wenn ich dort so sehe wie liebevoll Eltern mit ihren Kindern umgehen dann denk ich mir so, dass hätte ich mir früher auch gewünscht ….
 
naja ich hab’s für mich nach all den Jahren so akzeptiert, sie sind halt so . Meine Kindheit kann ich eh nicht mehr ändern …

Das ist richtig: was geschehen ist, kannst du nicht mehr ändern.

Wenn du das willst, kannst du vielleicht besser verstehen lernen, warum deine Kindheit so war, wie sie war.

Und mit diesem Verständnis kannst du dich vielleicht auch noch besser damit aussöhnen.

Was deine Eltern von einer Therapie halten, ist nur dann wichtig für dich, wenn du ihre Einstellung übernimmst (was dir natürlich frei steht).

Denke mal, in der Generation deiner Eltern war es verpönt, um Hilfe zu bitten (Schwäche).

Wenn du kannst, versuche einen Weg aus deinem Zorn zu finden.

Groll verbittert das Leben.
 
für mich klingt das so, als hätten sich in eurer Familie psychische Probleme über Generationen hinweg weiter getragen. Mein Vater war Quartalsäufer, heute trinkt er keinen Schluck Alkohol mehr, zum Glück, konnte auch nur angetrunken über seine Gefühle und Probleme sprechen. Er ist auch heute noch oft jähzornig oft. Sein Vater war auch Alkoholiker, als Kind hatte er oft angst vor ihm, wurde geschlagen und eingesperrt. Seine Mutter war sehr gefühlskalt. Meine Mutter schimpft bei mir auch oft über die Verwandtschaft und was früher so los war in ihrer Kindheit und Jugend. Sie ist sehr frustriert und mit ihrem Leben nicht zufrieden. Sie bereut es dass sie sich nicht scheiden liess. Ich höre stumm zu und manchmal tut mir mein Vater leid. Weil ich weiss er ist krank. Sag doch einfach "Mama, ich bin kein Therapeut. Ich kann Dir nicht helfen. "
 
Ich möcht nicht wissen, wie meine Kinder über mich urteilen. Lieber MBG, irgendwas muss deine Mam gut gemacht haben, denn wie man sehen kann, du lebst ohne Psychosen, ohne Zwangserkrankungen, ohne Angststörungen, ohne diffuse morbide Ideen und wie es aussieht, machst du dir ein sinnvolles und schönes Leben. Das ist bei meinen Kindern auch so.
Sie sind Liebesfähig, sie sind beste Eltern, sie haben ihr Leben gut organisiert und vollkommen im Griff- samt sozialem festen Netzwerk, mir gefallen sie ausgesprochen gut, so glücklich, wie sie es sich eingerichtet haben- da ist niemand verzweifelt, nicht in der Lage, sein Leben halbwegs auf die Reihe zu kriegen, sie lachen viel, sie stehen voll Begeisterung zu sich selbst, haben keine Komplexe, sind keine Drückeberger und gesund sind sie auch. Ihrer Ansicht nach war ich mistig und echt nicht richtig. Das war auch meine Mutter für mich nicht und unser Vater schon gar nicht.
Daher denke ich mir, egal, gut gelaufen oder nicht, verdorben wurde ich nicht. Du auch nicht.
 
Ich möcht nicht wissen, wie meine Kinder über mich urteilen. Lieber MBG, irgendwas muss deine Mam gut gemacht haben, denn wie man sehen kann, du lebst ohne Psychosen, ohne Zwangserkrankungen, ohne Angststörungen, ohne diffuse morbide Ideen und wie es aussieht, machst du dir ein sinnvolles und schönes Leben. Das ist bei meinen Kindern auch so.
Sie sind Liebesfähig, sie sind beste Eltern, sie haben ihr Leben gut organisiert und vollkommen im Griff- samt sozialem festen Netzwerk, mir gefallen sie ausgesprochen gut, so glücklich, wie sie es sich eingerichtet haben- da ist niemand verzweifelt, nicht in der Lage, sein Leben halbwegs auf die Reihe zu kriegen, sie lachen viel, sie stehen voll Begeisterung zu sich selbst, haben keine Komplexe, sind keine Drückeberger und gesund sind sie auch. Ihrer Ansicht nach war ich mistig und echt nicht richtig. Das war auch meine Mutter für mich nicht und unser Vater schon gar nicht.
Daher denke ich mir, egal, gut gelaufen oder nicht, verdorben wurde ich nicht. Du auch nicht.
Ich muss es wohl aus dem Blickwinkel sehen , dass meine Eltern aufgrund ihrer eigenen Vergangenheit nicht in der Lage anders zu handeln , weil sie es selbst nicht anders kennengelernt haben …
Traurig aber wahr …
Ich selbst hatte in den letzten Jahren schon sehr dunkle Phasen aber habe es mit Hilfe meiner Freunde , mit viel reden & reflektieren daraus geschafft bzw es ist immer noch „tägliche Arbeit“ aber ich versuche positiv zu denken .
🙂
 
Du kannst dich innerlich total lösen von deinen Eltern, das wird dir sicher gut tun, aber wenn du halbwegs friedlich und unbekümmert leben willst, dann unternimm nichts, das dir später zu schaffen machen könnte. Es ist einfacher, ab und an das Handy abzuheben und """danke, mir gehts gut, ja, ich pass auf mich auf, ja ich koch mir regelmässig, ja ich habe Arbeit, nein, mir fehlt nichts"" zu sagen, als Halt die Fresse du Sau, ich will mit dir nichts mehr zu tun haben, kapier das endlich. Das würde sie umbringen und natürlich tödlich kränken und nachher, wenn sie gestorben ist, dann würde dir das vielleicht leid tun und du hättest eventuell dann Gewissensbisse. Erspare dir diese Gewissensbisse und sei brav zu ihnen. Höflich, anständig, mit Manieren. Du musst ihnen kein Freund sein. Aber schau genau, du hast insgesamt offensichtlich viel Hilfe gekriegt von ihnen. Man hat dir Schulhefte besorgt, dich gefüttert, dich versorgt, man hat dich eingewickelt und gefüttert, man hat dir ein Kämmerchen gegeben, ein Plätzchen, wo du aufwachsen konntest und wo du viel, viel geliebt wurdest, auch wenn du das real nicht so kapiert hast, weil du noch klein warst. Usw..usf...
Diese Frau hat garantiert auch deine Zehen geküsst, wie jede Mutter bei ihren Säuglingen automatisch macht, sie hat dich mit aller Garantie unvorstellbar oft an sich gedrückt und geherzt und liebkost, bemuttert und mit dir im Arm wird sie sicher oft selig eingeschlafen sein, als ihr geliebtes Baby.
Hört auf, zuzuschlagen auf eure Leute, nur weil sie nicht mehr brachten, als sie konnten.
 
Ich muss es wohl aus dem Blickwinkel sehen , dass meine Eltern aufgrund ihrer eigenen Vergangenheit nicht in der Lage anders zu handeln , weil sie es selbst nicht anders kennengelernt haben …
Traurig aber wahr …
Ich selbst hatte in den letzten Jahren schon sehr dunkle Phasen aber habe es mit Hilfe meiner Freunde , mit viel reden & reflektieren daraus geschafft bzw es ist immer noch „tägliche Arbeit“ aber ich versuche positiv zu denken .
🙂
Das wurde mir auch irgenwann bewusst, ich trau mich nicht mehr, über unsere Mutter den Stab zu brechen. Für sie war sie bereits die beste Mutter, besser ging nicht, obwohl es noch viel bessere Mütter gäb, mehr war bei unserer nicht drin, so schlecht, wie es ihr ging als Frau damals. Ungute Ehe, grausige Kindheit, extreme Nöte- da war sie eh Spitze eigentlich, unter diesen Bedingungen.
Lang wirds dauern, bis wir uns alle vergeben, dass wir auch nur Menschen sind und Erwartungen nicht immer gerecht werden können, konnten.
 

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