ExistenzlosesMädchen
Neues Mitglied
Hey,
ich halte es zuhause langsam echt nicht mehr aus. Ich bin 18, also volljährig, aber komme mir immer noch so vor, als ob ich eine Gefangene sei.
Meine Eltern wollen mir immer noch vorschreiben, wann ich ins Bett soll, wie ich mich zu verhalten habe etc. Ich wurde erst vorgestern von meiner Mutter angepöbelt, dass ich um 8 zuhause war und dass das ja in der Woche nicht ginge wegen Schule. Als ich sie dann darauf hingewiesen habe, dass ich 18 bin und dass das übertrieben ist, ist sie total abgedreht und meinte (schreiend) "Pass bloß auf was du sagst" und dass ich immer respektloser werde etc. Erläutere ich im Verlauf noch später.
Das Ding ist, dass ich türkischer Herkunft bin. Ich hab im Gegensatz zu meinen Brüdern immer die A*schkarte. Zusätzlich bin ich auch noch die älteste von uns dreien, deswegen ist dieser soziale Druck auf mir nochmal stärker.
Ich darf einfach nicht so leben, wie ich möchte, es fühlt sich einfach wie in einem 'Goldenen Käfig' an. Bis zu einem bestimmten Maße darf ich etwas, aber schon an der Grenze oder überhaupt, wenn ich etwas mache, werde ich angepöbelt. Damit meine ich einfach nicht, dass ich mich betrinken möchte oder ähnliches. Ich bin dagegen, aber ich möchte wenigstens meinen Ausweis, Pass, Krankenversicherungskarte etc. bei mir tragen. Nicht mal das dürfte ich ohne angepöbelt zu werden von meiner Mutter. Man kann mit ihr nicht mal ansatzweise reden, sie versteht es nicht.
Als ich sie gefragt habe, ob ich zu einem Psychologen gehen kann, hat sie mich angepöbelt bis zum geht nicht mehr. Das war vor 2 Jahren. Jetzt erst darf ich zu einem, aber auch nur, weil sich durch den gewaltigen psychischen Stress schon sowas wie eine Zwangsstörung entwickelt hat(, ob es eine ist weiß ich nicht). Ich muss die ganze Zeit an Dingen pulen. Meine Wand ist davon betroffen, weil die aus Gips oder ähnliches besteht und auch nur, weil mein Vater und meine Lehrerin es vorgeschlagen haben. Nach ihr verdiene ich es nicht einen zu besuchen, weil sie der Meinung wäre, dass ich kein Recht habe traurig zu sein. Ich kann es ja nur gut haben, weil ich ja alles an Materiellem besitze. (Was mir aber auch egal ist, ob ich etwas habe oder nicht)
Mein ganzes Leben lang wurde ich psychisch einfach terrorisiert von meiner Mutter. Die Erkenntnis kam mir auch erst, als ich mit meinem Freund darüber geredet habe.
Als ich in der Grundschule war, hatte ich Probleme mit der Klasse und dem Stoff. Wann immer ich auch Hausaufgaben mit ihr gemacht habe, also immer, hat sie mich durchgehend angepöbelt, dass ich ja dumm sei etc. wenn ich etwas nicht verstanden habe. Ihr müsst euch vorstellen, dass das jeden Tag bzw. jede Woche 4 Jahre lang so ging. Bis ich dann einmal wiederholt habe. Danach haben sich meine Noten auch erheblich gebessert, aber auch nur, weil ich ab da alles alleine gemacht habe. Ab da wurde ich weniger als dumm bezeichnet, aber sowas kommt immer wieder noch vor.
Danach hat sie mich als Aushängeschild degradiert. Ich wurde nur auf meine Leistungen beschränkt, weil ich gute Noten besaß. Da war auch alles super (5. - 7. Klasse), aber ich habe es zu dem Zeitpunkt einfach nicht wirklich gesehen, weil ich mir immer die (wenigen) guten Taten meiner Mutter vor Augen gehalten habe.
Sie hat in diesem Zeitraum gesagt, dass ihr Noten egal seien, aber das ist auch nur eine Lüge gewesen. Sobald ich dreien hatte oder vieren, hat sie immer gesagt, dass das beim nächsten Mal ja nicht vorkommen soll. Und dann ihr Blick, ich hasse diesen Blick abgrundtiefst.
Meine Mutter sieht mich immer mit einem Blick an, der so verachtend ist. Wenn Blicke töten könnten, wäre ich schon tot. Ihr Blick ist so kalt und manchmal auch noch angeekelt. Ich weiß nicht, was ich ihr jemals angetan habe.
Sie kann mich nicht ausstehen, weil ich einfach andere Ansichten besitze. Ich bin nicht an meine Kultur gebunden, so wie es der Rest meiner Familie ist. Sie hat mit ihrem Verhalten viele meiner heutigen Unsicherheiten hervorgerufen. Als Kind durfte ich nie meine Meinung sagen, wurde nie ernst genommen, seelisch fertig gemacht, wenn ich doch was erwidert habe. Vieles mehr, aber das alles bzw. ihr Verhalten hat dazu geführt, dass ich mich als hässlich erachte. Ich fühle mich wegen ihr dumm, nicht gebraucht, verstoßen etc. Ich bin mein gesamtes Leben ein sehr sensibler und empathischer Mensch gewesen, deswegen habe ich ihr auch alles bis dato verziehen. Das tue ich immer noch, aber ich kann nicht mehr.
Ich will einfach weg von ihr und von meiner Familie. Sie sind rassistisch und im gewissen Maße radikal. Mein Vater meinte erst letztens, dass ich meiner Mutter beim Kochen helfen soll. (Ist ja erstmal nicht schlimm). Daraufhin meinte ich, dass ich ihr die ganze Zeit helfe und meine Brüder das auch machen können. Als Antwort bekam ich, dass ich ein Mädchen sei und die Rollen so verteilt seien. Da ist meine Mutter ausgetickt, einer der wenigen Momente, wo sie auf meiner Seite war, aber ich glaube, dass sie das auch nur wegen sich gesagt hat. Es macht mich traurig sie überhaupt in so einem Licht zu sehen, aber sie gibt mir auch keinen Grund ihr zu vertrauen.
Was soll ich tun? Mein Freund hat mir gesagt, dass ich dort sofort weg soll. Ich will da auch weg, aber ich hätte so ein schlechtes gewissen egoistisch gegenüber meiner Familie zu sein. Obwohl ich jedes Recht dazu habe, das zutun was ich möchte... Ich wäre nicht mal egoistisch, meine Mutter hat mich immer als ihren Seelenmülleimer benutzt, aber mir wollte sie seelisch nie helfen. Immer ist sie das Opfer und wir, vor allem ich, der Sündenbock. Bevor ich es war, war es mein jüngerer Bruder, aber der gibt einfach keinen feuchten Dreck mehr auf sie oder ihre Meinung. Er ist ein totaler Macho geworden, da traut sie sich nicht mehr wirklich. Die beiden hatten eh nie ein gutes Verhältnis.
Alles was mit ihrer Familie zutun hat, alles, wird bei mir ausgelassen. Als meine Oma gestorben ist und ich traurig war und geweint habe, hat sie mir unter die Nase gerieben, dass es ja ihre Mutter gewesen sei und es für sie noch schlimmer ist. Ich hab es damals einfach hingenommen, aber es belastet mich trotzdem, dass sie mir Rechte aberkennen will. Sie ist einfach ein Kontrollfreak. Sie sagt immer, dass sie wissen muss, wo ich bin, weil sie Angst hat, aber ich glaube ihr das nicht mehr. Wenn sie mich jedesmal anpöbelt, wenn ich etwas später als 8 komme, dann hat das doch nicht mit Angst zutun? Leider muss das Kind, vorallem die Mädchen und Frauen, sich ihren Eltern und allen Männern unterwerfen. Es ist so krank, dass sie es auch noch gut finden, dass ich mich für allerlei schäme. (Weil es ja in der türkischen Kultur etabliert ist).
Ich weiß nicht mehr weiter, ich stecke mitten im Abiturstress (nächstes Jahr mache ich es). Danach will ich einfach zu meinem Freund, aber das wird problematisch. Ich dürfte nie da studieren, wo er lebt.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter... Ist es überhaupt berechtigt, dass ich mich so fühle? Tue ich ihr Unrechtes? Sie und der Rest meiner Familie machen es mir so schwer, wirklich. Könnte ich auch einfach so ausziehen nach meinem Abitur? Wären sie verpflichtet mir Geld zu geben? Sie redet mir ein schlechtes Gewissen ein, dass wenn ich ausziehe, dass sie finanzielle Probleme etc. bekommen und es zuhause immer besser ist. Ich will aber einfach nicht mehr zuhause sein, sie ist mir viel zu manipulativ.
Es tut mir Leid, dass es so lang geworden ist, aber ich weiß wirklich nicht mehr weiter...
ich halte es zuhause langsam echt nicht mehr aus. Ich bin 18, also volljährig, aber komme mir immer noch so vor, als ob ich eine Gefangene sei.
Meine Eltern wollen mir immer noch vorschreiben, wann ich ins Bett soll, wie ich mich zu verhalten habe etc. Ich wurde erst vorgestern von meiner Mutter angepöbelt, dass ich um 8 zuhause war und dass das ja in der Woche nicht ginge wegen Schule. Als ich sie dann darauf hingewiesen habe, dass ich 18 bin und dass das übertrieben ist, ist sie total abgedreht und meinte (schreiend) "Pass bloß auf was du sagst" und dass ich immer respektloser werde etc. Erläutere ich im Verlauf noch später.
Das Ding ist, dass ich türkischer Herkunft bin. Ich hab im Gegensatz zu meinen Brüdern immer die A*schkarte. Zusätzlich bin ich auch noch die älteste von uns dreien, deswegen ist dieser soziale Druck auf mir nochmal stärker.
Ich darf einfach nicht so leben, wie ich möchte, es fühlt sich einfach wie in einem 'Goldenen Käfig' an. Bis zu einem bestimmten Maße darf ich etwas, aber schon an der Grenze oder überhaupt, wenn ich etwas mache, werde ich angepöbelt. Damit meine ich einfach nicht, dass ich mich betrinken möchte oder ähnliches. Ich bin dagegen, aber ich möchte wenigstens meinen Ausweis, Pass, Krankenversicherungskarte etc. bei mir tragen. Nicht mal das dürfte ich ohne angepöbelt zu werden von meiner Mutter. Man kann mit ihr nicht mal ansatzweise reden, sie versteht es nicht.
Als ich sie gefragt habe, ob ich zu einem Psychologen gehen kann, hat sie mich angepöbelt bis zum geht nicht mehr. Das war vor 2 Jahren. Jetzt erst darf ich zu einem, aber auch nur, weil sich durch den gewaltigen psychischen Stress schon sowas wie eine Zwangsstörung entwickelt hat(, ob es eine ist weiß ich nicht). Ich muss die ganze Zeit an Dingen pulen. Meine Wand ist davon betroffen, weil die aus Gips oder ähnliches besteht und auch nur, weil mein Vater und meine Lehrerin es vorgeschlagen haben. Nach ihr verdiene ich es nicht einen zu besuchen, weil sie der Meinung wäre, dass ich kein Recht habe traurig zu sein. Ich kann es ja nur gut haben, weil ich ja alles an Materiellem besitze. (Was mir aber auch egal ist, ob ich etwas habe oder nicht)
Mein ganzes Leben lang wurde ich psychisch einfach terrorisiert von meiner Mutter. Die Erkenntnis kam mir auch erst, als ich mit meinem Freund darüber geredet habe.
Als ich in der Grundschule war, hatte ich Probleme mit der Klasse und dem Stoff. Wann immer ich auch Hausaufgaben mit ihr gemacht habe, also immer, hat sie mich durchgehend angepöbelt, dass ich ja dumm sei etc. wenn ich etwas nicht verstanden habe. Ihr müsst euch vorstellen, dass das jeden Tag bzw. jede Woche 4 Jahre lang so ging. Bis ich dann einmal wiederholt habe. Danach haben sich meine Noten auch erheblich gebessert, aber auch nur, weil ich ab da alles alleine gemacht habe. Ab da wurde ich weniger als dumm bezeichnet, aber sowas kommt immer wieder noch vor.
Danach hat sie mich als Aushängeschild degradiert. Ich wurde nur auf meine Leistungen beschränkt, weil ich gute Noten besaß. Da war auch alles super (5. - 7. Klasse), aber ich habe es zu dem Zeitpunkt einfach nicht wirklich gesehen, weil ich mir immer die (wenigen) guten Taten meiner Mutter vor Augen gehalten habe.
Sie hat in diesem Zeitraum gesagt, dass ihr Noten egal seien, aber das ist auch nur eine Lüge gewesen. Sobald ich dreien hatte oder vieren, hat sie immer gesagt, dass das beim nächsten Mal ja nicht vorkommen soll. Und dann ihr Blick, ich hasse diesen Blick abgrundtiefst.
Meine Mutter sieht mich immer mit einem Blick an, der so verachtend ist. Wenn Blicke töten könnten, wäre ich schon tot. Ihr Blick ist so kalt und manchmal auch noch angeekelt. Ich weiß nicht, was ich ihr jemals angetan habe.
Sie kann mich nicht ausstehen, weil ich einfach andere Ansichten besitze. Ich bin nicht an meine Kultur gebunden, so wie es der Rest meiner Familie ist. Sie hat mit ihrem Verhalten viele meiner heutigen Unsicherheiten hervorgerufen. Als Kind durfte ich nie meine Meinung sagen, wurde nie ernst genommen, seelisch fertig gemacht, wenn ich doch was erwidert habe. Vieles mehr, aber das alles bzw. ihr Verhalten hat dazu geführt, dass ich mich als hässlich erachte. Ich fühle mich wegen ihr dumm, nicht gebraucht, verstoßen etc. Ich bin mein gesamtes Leben ein sehr sensibler und empathischer Mensch gewesen, deswegen habe ich ihr auch alles bis dato verziehen. Das tue ich immer noch, aber ich kann nicht mehr.
Ich will einfach weg von ihr und von meiner Familie. Sie sind rassistisch und im gewissen Maße radikal. Mein Vater meinte erst letztens, dass ich meiner Mutter beim Kochen helfen soll. (Ist ja erstmal nicht schlimm). Daraufhin meinte ich, dass ich ihr die ganze Zeit helfe und meine Brüder das auch machen können. Als Antwort bekam ich, dass ich ein Mädchen sei und die Rollen so verteilt seien. Da ist meine Mutter ausgetickt, einer der wenigen Momente, wo sie auf meiner Seite war, aber ich glaube, dass sie das auch nur wegen sich gesagt hat. Es macht mich traurig sie überhaupt in so einem Licht zu sehen, aber sie gibt mir auch keinen Grund ihr zu vertrauen.
Was soll ich tun? Mein Freund hat mir gesagt, dass ich dort sofort weg soll. Ich will da auch weg, aber ich hätte so ein schlechtes gewissen egoistisch gegenüber meiner Familie zu sein. Obwohl ich jedes Recht dazu habe, das zutun was ich möchte... Ich wäre nicht mal egoistisch, meine Mutter hat mich immer als ihren Seelenmülleimer benutzt, aber mir wollte sie seelisch nie helfen. Immer ist sie das Opfer und wir, vor allem ich, der Sündenbock. Bevor ich es war, war es mein jüngerer Bruder, aber der gibt einfach keinen feuchten Dreck mehr auf sie oder ihre Meinung. Er ist ein totaler Macho geworden, da traut sie sich nicht mehr wirklich. Die beiden hatten eh nie ein gutes Verhältnis.
Alles was mit ihrer Familie zutun hat, alles, wird bei mir ausgelassen. Als meine Oma gestorben ist und ich traurig war und geweint habe, hat sie mir unter die Nase gerieben, dass es ja ihre Mutter gewesen sei und es für sie noch schlimmer ist. Ich hab es damals einfach hingenommen, aber es belastet mich trotzdem, dass sie mir Rechte aberkennen will. Sie ist einfach ein Kontrollfreak. Sie sagt immer, dass sie wissen muss, wo ich bin, weil sie Angst hat, aber ich glaube ihr das nicht mehr. Wenn sie mich jedesmal anpöbelt, wenn ich etwas später als 8 komme, dann hat das doch nicht mit Angst zutun? Leider muss das Kind, vorallem die Mädchen und Frauen, sich ihren Eltern und allen Männern unterwerfen. Es ist so krank, dass sie es auch noch gut finden, dass ich mich für allerlei schäme. (Weil es ja in der türkischen Kultur etabliert ist).
Ich weiß nicht mehr weiter, ich stecke mitten im Abiturstress (nächstes Jahr mache ich es). Danach will ich einfach zu meinem Freund, aber das wird problematisch. Ich dürfte nie da studieren, wo er lebt.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter... Ist es überhaupt berechtigt, dass ich mich so fühle? Tue ich ihr Unrechtes? Sie und der Rest meiner Familie machen es mir so schwer, wirklich. Könnte ich auch einfach so ausziehen nach meinem Abitur? Wären sie verpflichtet mir Geld zu geben? Sie redet mir ein schlechtes Gewissen ein, dass wenn ich ausziehe, dass sie finanzielle Probleme etc. bekommen und es zuhause immer besser ist. Ich will aber einfach nicht mehr zuhause sein, sie ist mir viel zu manipulativ.
Es tut mir Leid, dass es so lang geworden ist, aber ich weiß wirklich nicht mehr weiter...