R
r68
Gast
Hallo Leute. Erstmal vorweg ich finde es prima dass es sowas wie dieses Forum gibt. Es hilft schon oft, wenn man sich den Frust so richtig von der Seele schreiben kann...
Nun aber zu meinem Problem:
Ich (36) bin seit 10 Jahren verheiratet. Meine Frau (36) und ich kennen uns seit 16 Jahren. Wir haben zwei Jungs (9/6). Bis so ca. zum Jahr 2000 war unsere Ehe eigentlich ganz glücklich. In dieser Zeit begann ganz langsam in mir was zu reifen, eine schleichende Unzufriedenheit. Ich wollte mich einfach nicht damit abfinden, dass der Alltag der sich bei uns eingestellt hatte auch unser Ehe- und Sexualleben langsam zu vergiften und zu lähmen begann. Überall hört/liest man dass man an seiner Partnerschaft arbeiten muß, sich ständig neu um seinen Partner bemühen muß, damit eben der Alltag nicht die Beziehung tötet. Also habe ich das Gespräch zu meiner Frau gesucht. Ich muß auch dazu sagen, dass meine Frau – was das sexuelle angeht – nicht gerade experimentierfreudig ist. Habe mit einigen lieben Freundinnen geredet, auch über meine Wünsche und Vorstellungen – und sie haben mir übereinstimmend gesagt, dass das was ich gerne hätte, alles andere als ungewöhnlich ist. Also habe ich immer wieder mit ihr geredet und ihr gesagt, dass ich Angst habe, dass unsere Ehe leidet und dass ich einfach ein Bisschen Abwechslung reinbringen will usw.
Nun es hat sich nichts geändert. Sie ist der Meinung so wie es ist reicht es ihr und sie habe keinerlei (geheimen) Wünsche oder irgend etwas was sie mal ausprobieren möchte. Das ganze hat dazu geführt, dass ich mir also immer wieder meinen Kopf an ihrer „Wand“ angehaun habe und das tut auf die Dauer weh.
Anfang 2004 habe ich ihr dann sogar einen Brief geschrieben, der sehr direkt und deutlich war. Geschehen ist nichts. Habe nun innerlich resigniert und begonnen mich von ihr zu lösen. Es war/ist eine Schutzreaktion. Erwarte nichts und du kannst nicht enttäuscht werden. So einfach ist das. Nur das dumme ist wenn du nichts mehr erwartest, keine Hoffnung mehr hast, dann hast du keine Perspektiven.
Habe mich dann immer wieder mit einer netten Kollegin über das alles unterhalten. Sie hat auch schon eine Scheidung hinter sich. Außerdem ist sie mit einem Mann zusammen, der als sie sich kennen gelernt hatten verheiratet war und drei Kinder hat. Sie macht sich für die Scheidung verantwortlich und dass die Kinder nun keinen Vater mehr haben usw. Na und die meisten von Euch denken es sich nun schon. Ja es ist passiert. Obwohl wir es beide nicht wollten, wir haben uns ineinander verliebt. Das perfide an dieser Situation ist dass ich mit ihr noch nie was gehabt habe. Wir sind nur einfach absolute Seelenverwandte. Es war schon ein paar mal fast so weit, aber sie hat jedes Mal die Bremse gezogen wegen meiner Famile. Sie will das alles auch nicht, will sich nicht in meine Ehe drängen. Außerdem weiß sie, dass ich mich eigentlich nicht scheiden lassen will. Das is auch so allerdings nur wegen der Kinder. Meine Frau hätte gegen sie bereits verloren.
Wir (meine Kollegin und ich) werden uns heute treffen und bereden wie wir in Zukunft miteinander umgehen werden, denn die Gefühle die sie für mich hat „hat sie nicht mehr im Griff“. Wir werden uns distanzieren, das ist klar.
Mein Problem ist aber nun meine Ehe.
Durch diese Sache ist mir erst so richtig klar geworden, dass ich durch meine innerliche Kündigung unsere Partnerschaft bereits zu einem sehr großen Teil aufgegeben habe. Ich beginne Vorwände zu suchen später nach hause zu kommen, schweige meine Frau an und grüble vor mich hin. Meine Frau fragt was ich habe und ich sage: „nichts“. So kann es nicht weitergehen. Unsere Ehe blutet aus, wird langsam vergiftet und stirbt. Mir tut das alles viel zu weh. Irgendwas muß passieren, aber ich weis nicht was .....
Sorry das es so ausführlich ist.....
Nun aber zu meinem Problem:
Ich (36) bin seit 10 Jahren verheiratet. Meine Frau (36) und ich kennen uns seit 16 Jahren. Wir haben zwei Jungs (9/6). Bis so ca. zum Jahr 2000 war unsere Ehe eigentlich ganz glücklich. In dieser Zeit begann ganz langsam in mir was zu reifen, eine schleichende Unzufriedenheit. Ich wollte mich einfach nicht damit abfinden, dass der Alltag der sich bei uns eingestellt hatte auch unser Ehe- und Sexualleben langsam zu vergiften und zu lähmen begann. Überall hört/liest man dass man an seiner Partnerschaft arbeiten muß, sich ständig neu um seinen Partner bemühen muß, damit eben der Alltag nicht die Beziehung tötet. Also habe ich das Gespräch zu meiner Frau gesucht. Ich muß auch dazu sagen, dass meine Frau – was das sexuelle angeht – nicht gerade experimentierfreudig ist. Habe mit einigen lieben Freundinnen geredet, auch über meine Wünsche und Vorstellungen – und sie haben mir übereinstimmend gesagt, dass das was ich gerne hätte, alles andere als ungewöhnlich ist. Also habe ich immer wieder mit ihr geredet und ihr gesagt, dass ich Angst habe, dass unsere Ehe leidet und dass ich einfach ein Bisschen Abwechslung reinbringen will usw.
Nun es hat sich nichts geändert. Sie ist der Meinung so wie es ist reicht es ihr und sie habe keinerlei (geheimen) Wünsche oder irgend etwas was sie mal ausprobieren möchte. Das ganze hat dazu geführt, dass ich mir also immer wieder meinen Kopf an ihrer „Wand“ angehaun habe und das tut auf die Dauer weh.
Anfang 2004 habe ich ihr dann sogar einen Brief geschrieben, der sehr direkt und deutlich war. Geschehen ist nichts. Habe nun innerlich resigniert und begonnen mich von ihr zu lösen. Es war/ist eine Schutzreaktion. Erwarte nichts und du kannst nicht enttäuscht werden. So einfach ist das. Nur das dumme ist wenn du nichts mehr erwartest, keine Hoffnung mehr hast, dann hast du keine Perspektiven.
Habe mich dann immer wieder mit einer netten Kollegin über das alles unterhalten. Sie hat auch schon eine Scheidung hinter sich. Außerdem ist sie mit einem Mann zusammen, der als sie sich kennen gelernt hatten verheiratet war und drei Kinder hat. Sie macht sich für die Scheidung verantwortlich und dass die Kinder nun keinen Vater mehr haben usw. Na und die meisten von Euch denken es sich nun schon. Ja es ist passiert. Obwohl wir es beide nicht wollten, wir haben uns ineinander verliebt. Das perfide an dieser Situation ist dass ich mit ihr noch nie was gehabt habe. Wir sind nur einfach absolute Seelenverwandte. Es war schon ein paar mal fast so weit, aber sie hat jedes Mal die Bremse gezogen wegen meiner Famile. Sie will das alles auch nicht, will sich nicht in meine Ehe drängen. Außerdem weiß sie, dass ich mich eigentlich nicht scheiden lassen will. Das is auch so allerdings nur wegen der Kinder. Meine Frau hätte gegen sie bereits verloren.
Wir (meine Kollegin und ich) werden uns heute treffen und bereden wie wir in Zukunft miteinander umgehen werden, denn die Gefühle die sie für mich hat „hat sie nicht mehr im Griff“. Wir werden uns distanzieren, das ist klar.
Mein Problem ist aber nun meine Ehe.
Durch diese Sache ist mir erst so richtig klar geworden, dass ich durch meine innerliche Kündigung unsere Partnerschaft bereits zu einem sehr großen Teil aufgegeben habe. Ich beginne Vorwände zu suchen später nach hause zu kommen, schweige meine Frau an und grüble vor mich hin. Meine Frau fragt was ich habe und ich sage: „nichts“. So kann es nicht weitergehen. Unsere Ehe blutet aus, wird langsam vergiftet und stirbt. Mir tut das alles viel zu weh. Irgendwas muß passieren, aber ich weis nicht was .....
Sorry das es so ausführlich ist.....