BennyPenny
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Ich habe vorgestern Mitternacht meine Bachelorarbeit abgeben müssen (Geographie für den den es interessiert) und sie ist einfach so ein Müll. Aktuell mache ich das an paar Faktoren aus:
1. Mangelnde Zeit:
a. ich habe mein Thema erst Mitte März endgültig bestimmt, weil ich davor keine Ahnung hatte. Ist für mich keine Frage von Schuld o.ä.
b.Zudem war ich mit anderen außeruniversitären Aufgaben vollbelegt (Unichor, Wahlkampf), das ist meine Schuld.
c. Ich war quasi immer 10 Tage hinter meinem Zeitplan, wegen Osterferien wo ich nichts tun konnte (ich schaff es mal nicht 100 Wörter bei meinen Eltern zuhause zu schreiben (auch meine Schuld)
d. Das Forschungsdesign war auf Interviews ausgerichtet, auf die sich eine Presseauswertung anschloss. Da meine Mails beim letzten Interviewpartner beim Anschreiben in den Spam-Ordner flogen, konnte ich es erst 1 Woche vor Abgabe durchführen. Hinterher war die Zeit knapp, um noch die ganze Presseauswertung zu machen (ich habe das auch in die Methodik reingeschrieben).
e. Ich habe neben der BA nochmal einen Umfang von 25 Credits dieses Semester zu absolvieren.
2. Mangelnde Erfahrung mit wissenschaftlicher Arbeit
a. ich hatte bis zu diesem Semester eigentlich nie eine größere Arbeit alleine verfasst, alles Gruppenarbeiten, wenn es um Übungsberichte ging habe ich den praktischen Teil alleine gemacht und meinem Partner den schriftlichen Teil überlassen (blöd von mir)
b. durch den Tod eines engen Familienangehörigen ist mir bei der Starteinheit eines Seminars ein früherer Abgabetermin verwehrt geblieben, weil ich nocht da sein konnte. Dieses Seminar hãtte mir noch Feedback beim Schriftlichen gegeben. Stattdessen musste ich die Seminararbeit eine Woche vor Abgabe der Bachelorarbeit erst abgeben, bekam das Feedback erst am Tag der BA-Abgabe selbst. Meine Familie trifft hier natürlich keine Schuld, es hat aber eben auch nicht geholfen.
3. Versagen meines USB-Sticks am letzten Tag. Ich hatte meine Arbeit immer auf USB-Stick gespeichert, der am Tag der Abgabe aber seinen Geist aufgab und mir eine bescbädigte Datei aufzeigte. Ich musste meinen Korrektur lesenden Freund um die Vorab-Version bitten und noch mal 7k Zeichen schreiben. Ich habe es dann mit einer Software trotzdem geschafft, das Dokument irgendwie wieder herzurichten, hat mich aber fast 2h gekostet. Hier war ich fahrlässig.
(4.) Betreuer hat sich manchmal erst nach 10 Tagen gemeldet.
Ich bin komplett am Ende, da ich weiß, dass ich Müll geschrieben habe. Die Argumentation ist nicht unbedingt schlüssig, die Presseauswertung ist unvollständig, es gibt mindestens 1 Zitierschwäche, eher 4-5.
Auf die Abbildungen wird nicht immer eingangen, sie stehen eher planlos da.
Plagiatscheck konnte ich nicht durchführen, weil Zeitmangel.
Und das schlimmste ist, ich muss das noch 20 Minuten vorstellen, d.h. ich muss noch mal alles lesen, und mir fallen noch viel mehr Fehler auf.
Ich bin am Ende und ich habe total Angst vor dem heutigen Tag. Was wird mein Betreuer über diesen Schrott sagen. Darf ich überhaupt noch antreten. Was ist, wenn ich nicht bestehe? Mein nächster Umzug ist schon geplant und in einer anderen Stadt warten meine zukünftigen Mitbewohner auf mich. Was ist mit all diesen Menschen, die ich enttäuscht habe? Suizidgedanken prägen seit eh und je meinen Alltag, wie werden diese sich steigern?
1. Mangelnde Zeit:
a. ich habe mein Thema erst Mitte März endgültig bestimmt, weil ich davor keine Ahnung hatte. Ist für mich keine Frage von Schuld o.ä.
b.Zudem war ich mit anderen außeruniversitären Aufgaben vollbelegt (Unichor, Wahlkampf), das ist meine Schuld.
c. Ich war quasi immer 10 Tage hinter meinem Zeitplan, wegen Osterferien wo ich nichts tun konnte (ich schaff es mal nicht 100 Wörter bei meinen Eltern zuhause zu schreiben (auch meine Schuld)
d. Das Forschungsdesign war auf Interviews ausgerichtet, auf die sich eine Presseauswertung anschloss. Da meine Mails beim letzten Interviewpartner beim Anschreiben in den Spam-Ordner flogen, konnte ich es erst 1 Woche vor Abgabe durchführen. Hinterher war die Zeit knapp, um noch die ganze Presseauswertung zu machen (ich habe das auch in die Methodik reingeschrieben).
e. Ich habe neben der BA nochmal einen Umfang von 25 Credits dieses Semester zu absolvieren.
2. Mangelnde Erfahrung mit wissenschaftlicher Arbeit
a. ich hatte bis zu diesem Semester eigentlich nie eine größere Arbeit alleine verfasst, alles Gruppenarbeiten, wenn es um Übungsberichte ging habe ich den praktischen Teil alleine gemacht und meinem Partner den schriftlichen Teil überlassen (blöd von mir)
b. durch den Tod eines engen Familienangehörigen ist mir bei der Starteinheit eines Seminars ein früherer Abgabetermin verwehrt geblieben, weil ich nocht da sein konnte. Dieses Seminar hãtte mir noch Feedback beim Schriftlichen gegeben. Stattdessen musste ich die Seminararbeit eine Woche vor Abgabe der Bachelorarbeit erst abgeben, bekam das Feedback erst am Tag der BA-Abgabe selbst. Meine Familie trifft hier natürlich keine Schuld, es hat aber eben auch nicht geholfen.
3. Versagen meines USB-Sticks am letzten Tag. Ich hatte meine Arbeit immer auf USB-Stick gespeichert, der am Tag der Abgabe aber seinen Geist aufgab und mir eine bescbädigte Datei aufzeigte. Ich musste meinen Korrektur lesenden Freund um die Vorab-Version bitten und noch mal 7k Zeichen schreiben. Ich habe es dann mit einer Software trotzdem geschafft, das Dokument irgendwie wieder herzurichten, hat mich aber fast 2h gekostet. Hier war ich fahrlässig.
(4.) Betreuer hat sich manchmal erst nach 10 Tagen gemeldet.
Ich bin komplett am Ende, da ich weiß, dass ich Müll geschrieben habe. Die Argumentation ist nicht unbedingt schlüssig, die Presseauswertung ist unvollständig, es gibt mindestens 1 Zitierschwäche, eher 4-5.
Auf die Abbildungen wird nicht immer eingangen, sie stehen eher planlos da.
Plagiatscheck konnte ich nicht durchführen, weil Zeitmangel.
Und das schlimmste ist, ich muss das noch 20 Minuten vorstellen, d.h. ich muss noch mal alles lesen, und mir fallen noch viel mehr Fehler auf.
Ich bin am Ende und ich habe total Angst vor dem heutigen Tag. Was wird mein Betreuer über diesen Schrott sagen. Darf ich überhaupt noch antreten. Was ist, wenn ich nicht bestehe? Mein nächster Umzug ist schon geplant und in einer anderen Stadt warten meine zukünftigen Mitbewohner auf mich. Was ist mit all diesen Menschen, die ich enttäuscht habe? Suizidgedanken prägen seit eh und je meinen Alltag, wie werden diese sich steigern?