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Meine 18 jährige Tochter treibt mich in den wahnsinn

Sie lässt zuhause alles stehen und liegen und wenn ich was sage bin ich wieder die Böse ..Manchmal erwische ich mich dabei wo ich mir denke wenn sie nicht da ist,ist ruhe und dann schäme ich mich wieder so zu denken..Aber sie sieht nicht das es an ihrem Verhalten liegt das wir uns ständig in den Haaren sind..Ich habe auch Fehler gemacht das mir im Streit Dinge raus gerutscht sind was ich nicht hätte sagen sollen ..Hab mich auch bei ihr entschuldigt ..Sie will im September ausziehen .Ich hab große Bedenken ..Thema Geld zb ist auch eine Sache ..Die Ordnung usw .Aber ich merke auch das es so nicht mehr
Zitat Ende

Es wäre wichtig einen Weg zu finden sich der Tochter wieder besser zu verstehen und ihren Auszug zu unterstützen.
 
Wer hatte denn das Sorgerecht für das Kind, als deine Tochter noch minderjährig war? Erstmal wird in solchen Fällen das Jugendamt automatisch Vormund. Oft übernehmen das aber auch Dritte, und dann ist es oft ein Großelternteil es Kindes.

Vielleicht geht es auch darum, wo das Kind hingehört. Deine Tochter zieht aus, aber versorgt hast du ja das Kind überwiegend. Ich kann das nachvollziehen. dass du dir um deine Tochter Gedanken machst.
 
Aufgrund einiger Zeilen zu beurteilen, ob Deine Tochter soweit ist, mit ihrem Kind und eurer Unterstützung zurecht zu kommen, ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, denn dann kann man nur weitgehend von den eigenen Erfahrungen ausgehen und was hat das mit eurer Situation zu tun?

Deine Tochter hat durch einige Entscheidungen euer gesamtes Familienleben und eure Zukunft verändert und in vielen Bereichen nicht nur zum Besseren. Gefragt hat sie sicher nicht. Das mal eben wegzustecken ist nicht so einfach und deswegen ist (wie schon mehrfach zurecht geschrieben) Dein Engagement aller Ehren wert und nicht selbstverständlich. Meinen Respekt dafür.

Aber es sollte allen Beteiligten auch klar sein, dass nicht nur Deine Tochter "dazu lernen" muss, auch wenn das eine Binsenweisheit ist. Du bist eine lebenserfahrene Frau und weist deshalb auch, dass dieses Leben immer wieder weh tut, auch bei den besten alles möglichen Entscheidungen. Deswegen möchte ich Dich herzlich einladen, Dich NICHT auf solche Standardargumente (Sie muss das kapieren, lieber heute als morgen, das ist so, etc.) zu versteifen, denn in dieser ohne hin schon emotional aufgeladenen Situation liegt viel Sprengkraft.

Ein paar Klamotten auf dem Boden, schimmliges Zeug im Kühlschrank, oder was auch immer muss nicht automatisch dazu führen, Deiner Tochter das Sorgerecht zu entziehen. Oder hast Du den Eindruck, dass sie das will? Möchte sie diesen Druck abgenommen bekommen? Und willst Du diesen Job wirklich übernehmen? Mit allen Konsequenzen? Willst Du ihr Deine Enkelin weg nehmen?

Immer wieder begegne ich Situationen, in denen Menschen ihre Ausweglosigkeit schildern und dass sie keine Wahl hatten. Aber in den meisten Fällen gab es Alternativen. Sie wollten oder konnten nur nicht gesehen oder entschieden werden.

Wütend oder traurig und ängstlich zu sein ist keine gute Voraussetzung für tragfähige und längerfristige Entscheidungen. Einfach nur den Druck auf andere zu erhöhen ist es auch nicht. Es gibt vernünftige Alternativen. Wenn man bereit ist, dem eigenen Schweinehund mal den Kopf zu tätscheln und von der eigenen Palme runter klettert. Ja, das tut auch weh und ist nicht leicht.

Geht es wirklich nur um "schwarz oder weiß"? Man kann mit jemandem lieblos umgehen, obwohl man ihm hilft. Damit unterstelle ich keinesfalls, dass es auch so war und ist! Einen anderen Lebensstil und andere Abläufe zu haben, ist nicht nur immer schlechter und "lockere Zügel" waren schon immer mehr als subjektiv. Die meisten Pferde würden wohl ein eher trauriges Lied darüber singen, was sie von Zügeln und ihrer "unterstützenden Funktion" halten und ich will damit keine Grundsatzdiskussion über Erziehung vom Zaun brechen. Eben dieses spannungsgeladene mit einander Umgehen gilt es zu entspannen und zu verbessern, für ALLE Parteien und dass das manchmal schief läuft, ist sicher auch allen klar. Für Fehler sollte Raum sein und dann für noch mehr Fehler, denn daraus lernen wir.

Oh dieses Leben ,,,
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist das Risiko, wenn man Kinder in die Welt setzt. Man muß sie auch unterstützen, wenn sie nich das geworden sind was man erwartet hat. Sie ist 18, aber das bedeutet garnichts und noch dazu mit Kind und wenn du ihr nicht helfen kannst, kann es niemand. Offenbar bist du überfordert oder hast kein Bock mehr auf deine Tochter. Was genau führt dich hier her ? Du erzählst ein paar negative Sachen aus eurem Leben und schon geben alle ihren Senf dazu ab, obwohl sie sonst absolut nichts von euch wissen. Niemand kann dir in dem Punkt helfen. Du bist ihre Mutter wenn du es nicht weißt, weiß es niemand.
Du suchst hier nach einer Bestätigung um dein Gewissen reinzuwaschen und ganz bestimmt wirst du auch fündig werden.
Ich liebe meine Tochter und würde mein letztes Hemd für meine Kinder geben ...Was für ein Gewissen denn? Mich belastet es extrem wie es im Moment ist ..Wie du gelesen hast habe ich auch Fehler gemacht.. Ich möchte nur das es wieder besser wird ..Das hat rein gar nichts mit meinen Gewissen zu tun ..
 
Wer hatte denn das Sorgerecht für das Kind, als deine Tochter noch minderjährig war? Erstmal wird in solchen Fällen das Jugendamt automatisch Vormund. Oft übernehmen das aber auch Dritte, und dann ist es oft ein Großelternteil es Kindes.

Vielleicht geht es auch darum, wo das Kind hingehört. Deine Tochter zieht aus, aber versorgt hast du ja das Kind überwiegend. Ich kann das nachvollziehen. dass du dir um deine Tochter Gedanken machst.
Das Jugendamt war Vormund bis meine Tochter 18 wurde ..Sie kümmert sich ja super um die kleine da gibt es gar nichts zu sagen ,Ich sag ihr ja auch immer das ich stolz auf sie bin wie sie das alles meistert ,aber es gehört halt auch Ordnund dazu wenn sie mal ihren eigenen Haushalt haben will...Ich habe ihr schon so oft gesagt wenn sie die Dinge macht die man ihr sagt ,gibt's doch gar kein Theater aber das geht anscheinend bei dem einen Ohr rein und beim anderen wieder raus
 
Aufgrund einiger Zeilen zu beurteilen, ob Deine Tochter soweit ist, mit ihrem Kind und eurer Unterstützung zurecht zu kommen, ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, denn dann kann man nur weitgehend von den eigenen Erfahrungen ausgehen und was hat das mit eurer Situation zu tun?

Deine Tochter hat durch einige Entscheidungen euer gesamtes Familienleben und eure Zukunft verändert und in vielen Bereichen nicht nur zum Besseren. Gefragt hat sie sicher nicht. Das mal eben wegzustecken ist nicht so einfach und deswegen ist (wie schon mehrfach zurecht geschrieben) Dein Engagement aller Ehren wert und nicht selbstverständlich. Meinen Respekt dafür.

Aber es sollte allen Beteiligten auch klar sein, dass nicht nur Deine Tochter "dazu lernen" muss, auch wenn das eine Binsenweisheit ist. Du bist eine lebenserfahrene Frau und weist deshalb auch, dass dieses Leben immer wieder weh tut, auch bei den besten alles möglichen Entscheidungen. Deswegen möchte ich Dich herzlich einladen, Dich NICHT auf solche Standardargumente (Sie muss das kapieren, lieber heute als morgen, das ist so, etc.) zu versteifen, denn in dieser ohne hin schon emotional aufgeladenen Situation liegt viel Sprengkraft.

Ein paar Klamotten auf dem Boden, schimmliges Zeug im Kühlschrank, oder was auch immer muss nicht automatisch dazu führen, Deiner Tochter das Sorgerecht zu entziehen. Oder hast Du den Eindruck, dass sie das will? Möchte sie diesen Druck abgenommen bekommen? Und willst Du diesen Job wirklich übernehmen? Mit allen Konsequenzen? Willst Du ihr Deine Enkelin weg nehmen?

Immer wieder begegne ich Situationen, in denen Menschen ihre Ausweglosigkeit schildern und dass sie keine Wahl hatten. Aber in den meisten Fällen gab es Alternativen. Sie wollten oder konnten nur nicht gesehen oder entschieden werden.

Wütend oder traurig und ängstlich zu sein ist keine gute Voraussetzung für tragfähige und längerfristige Entscheidungen. Einfach nur den Druck auf andere zu erhöhen ist es auch nicht. Es gibt vernünftige Alternativen. Wenn man bereit ist, dem eigenen Schweinehund mal den Kopf zu tätscheln und von der eigenen Palme runter klettert. Ja, das tut auch weh und ist nicht leicht.

Geht es wirklich nur um "schwarz oder weiß"? Man kann mit jemandem lieblos umgehen, obwohl man ihm hilft. Damit unterstelle ich keinesfalls, dass es auch so war und ist! Einen anderen Lebensstil und andere Abläufe zu haben, ist nicht nur immer schlechter und "lockere Zügel" waren schon immer mehr als subjektiv. Die meisten Pferde würden wohl ein eher trauriges Lied darüber singen, was sie von Zügeln und ihrer "unterstützenden Funktion" halten und ich will damit keine Grundsatzdiskussion über Erziehung vom Zaun brechen. Eben dieses spannungsgeladene mit einander Umgehen gilt es zu entspannen und zu verbessern, für ALLE Parteien und dass das manchmal schief läuft, ist sicher auch allen klar. Für Fehler sollte Raum sein und dann für noch mehr Fehler, denn daraus lernen wir.

Oh dieses Leben ,,,
Ich liebe mein Enkelkind wie meine eigenen Kinder .. Sie war nicht immer so...Nur im Moment ist irgendwie kein ran kommen an sie ...Sie denkt sich halt ich bin 18 ich bin Erwachsen,da ist sie aber noch weit entfernt .. Sie ist eine gute Mutter das möchte ich gar nicht abstreiten..Aber manchmal braucht sie halt noch ein paar Denkanstöße...Niemals würde ich ihr ihr Kind weg nehmen ...
 
Die Art und Weise wie du über deine Tochter schreibst wirkt sehr lieblos.

Würdest du zu ihr härter werden würde sich mit Sicherheit eure Beziehung noch weiter verschlechtern.

Was weisst du über sie, wie sie denkt, wie sie fühlt und welche Probleme sie beschäftigen...?

Versuche mit ihr freundlicher, verständnisvoller und positiver umzugehen .

Wenn ihr euch gegenseitig helft wird die Atmosphäre zwischen euch besser werden.

Versuche ihr mal nette Dinge zu sagen.

Unterstütze sie bei ihrem Auszug und bei ihrem Weg in die Selbständigkeit.
Wie du gelesen hast ,sage ich ihr immer wieder wie stolz ich auf sie bin ..Aber ich kann mir eben nicht alles gefallen lassen ..Und ich bin überhaupt nicht lieblos das war vielleicht meine Verzweiflung ..Ich unterstütze sie mit allen wo es nur möglich ist
 
Sie ist sicher über die Grenze ihrer Belastbarkeit hinaus angespannt und Vernunft ist in diesem Alter leider immer wieder Mangelware. Deshalb sind "Denkanstöße" im Sinne von "Stoß" vielleicht nicht immer angebracht, selbst wenn sie notwendig erscheinen. Ihr werdet das schon schaffen ...
 

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