bobble13178
Mitglied
Hallo zusammen,
ich möchte heute etwas Persönliches mit euch teilen, weil ich glaube, dass es vielleicht auch anderen hier so geht. Seit über zehn Jahren bin ich Single. Die längste Zeit davon habe ich nicht bewusst entschieden, allein zu sein. Vielmehr hatte ich einfach das Gefühl, nicht wirklich bereit zu sein, eine tiefere Bindung einzugehen oder körperliche Nähe zuzulassen.
Vor nicht allzu langer Zeit bekam ich die Diagnose einer mittelschweren Depression. Es gab für mich Momente der Erleichterung, denn endlich hatte ich eine Erklärung für vieles, was ich lange in mir getragen habe. Dazu kam auch ein Anteil an narzisstischer Persönlichkeitsstörung. Diese Diagnose hat mich erst einmal erschüttert, aber auch neugierig gemacht, meinen Weg zur Selbstreflexion weiterzugehen.
Ein weiterer Punkt, der meine Situation komplizierter macht, ist mein Beruf. Ich arbeite im Sicherheitsdienst, was viele Stunden und oft unregelmäßige Arbeitszeiten bedeutet. Viele Dienste hindern mich daran, ein geregeltes Sozialleben aufzubauen. Auch wenn ich in meinem Job Sicherheit für andere schaffe, fehlt sie mir selbst oft im Inneren.
Mein Bedürfnis nach Nähe und Bindung steht in einem Konflikt mit der Furcht vor Verletzungen und der Sorge, die Erwartungen anderer nicht erfüllen zu können. Die Jahre der Einsamkeit haben mein Bedürfnis nach menschlicher Nähe verstärkt, aber auch die Angst davor gewachsen lassen.
Vielleicht kennen einige von euch diese Zerrissenheit. Die Hoffnung, eines Tages jemanden an seiner Seite zu haben, ist da – aber die Hürden auf dem Weg dorthin sind es ebenfalls. Ich habe für mich entschieden, kleine Schritte zu gehen, um mit den Schattenseiten der Depression und meinen Persönlichkeitsanteilen besser umzugehen. Ich freue mich über Erfahrungen und Gedanken von anderen, die ähnliche Wege gehen.
Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt, das zu lesen.
Viele Grüße
ich möchte heute etwas Persönliches mit euch teilen, weil ich glaube, dass es vielleicht auch anderen hier so geht. Seit über zehn Jahren bin ich Single. Die längste Zeit davon habe ich nicht bewusst entschieden, allein zu sein. Vielmehr hatte ich einfach das Gefühl, nicht wirklich bereit zu sein, eine tiefere Bindung einzugehen oder körperliche Nähe zuzulassen.
Vor nicht allzu langer Zeit bekam ich die Diagnose einer mittelschweren Depression. Es gab für mich Momente der Erleichterung, denn endlich hatte ich eine Erklärung für vieles, was ich lange in mir getragen habe. Dazu kam auch ein Anteil an narzisstischer Persönlichkeitsstörung. Diese Diagnose hat mich erst einmal erschüttert, aber auch neugierig gemacht, meinen Weg zur Selbstreflexion weiterzugehen.
Ein weiterer Punkt, der meine Situation komplizierter macht, ist mein Beruf. Ich arbeite im Sicherheitsdienst, was viele Stunden und oft unregelmäßige Arbeitszeiten bedeutet. Viele Dienste hindern mich daran, ein geregeltes Sozialleben aufzubauen. Auch wenn ich in meinem Job Sicherheit für andere schaffe, fehlt sie mir selbst oft im Inneren.
Mein Bedürfnis nach Nähe und Bindung steht in einem Konflikt mit der Furcht vor Verletzungen und der Sorge, die Erwartungen anderer nicht erfüllen zu können. Die Jahre der Einsamkeit haben mein Bedürfnis nach menschlicher Nähe verstärkt, aber auch die Angst davor gewachsen lassen.
Vielleicht kennen einige von euch diese Zerrissenheit. Die Hoffnung, eines Tages jemanden an seiner Seite zu haben, ist da – aber die Hürden auf dem Weg dorthin sind es ebenfalls. Ich habe für mich entschieden, kleine Schritte zu gehen, um mit den Schattenseiten der Depression und meinen Persönlichkeitsanteilen besser umzugehen. Ich freue mich über Erfahrungen und Gedanken von anderen, die ähnliche Wege gehen.
Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt, das zu lesen.
Viele Grüße