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Mein Vater wird immer schlimmer

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Gast

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Hallo zusammen,

ich schreibe diesen Beitrag da ich mir so langsam aber sich einfach keinen Rat mehr weiß und immer mehr verunsichere.

Kurz zu meiner Person: Ich bin weiblich, 30 Jahre alt, gehe einem Vollzeitjob nach und wohne in einer der beiden Wohnungen meines Elternhauses. Meine Mutter hat seit meiner Geburt keine Arbeitsstelle mehr gefunden und mein Vater ist seit diesem Jahr offiziell Rentner.

Die Beziehung zu meinem Vater war nie schlecht, aber beiweitem nicht so eng wie ich sie zu meiner Mutter pflege. Ich bin quasi das Model Mama-Kind. Mit ihr kann ich über alles reden, vieles anvertrauen und ich weiß sie erzählt es meinem Vater nicht weiter wenn ich sie darum bitte. Umgekehrt ist es genau so. Wir vertrauen einander wirklich sehr und wissen, dass wir immer miteinander reden können wenn uns etwas belastet. Bei meinem Vater ist dass leider nicht so. Ich kann mit ihm zwar auch über einige Dinge reden, aber in der Regel reagiert er dabei mit Pragmatismus oder aber spielt Situationen herunter wenn ich mich z.B. über etwas geärgert habe oder etwas vorgefallen ist. Das Verhältnis zu ihm ist dadurch leider nicht so herzlich wie ich es zu meiner Mutter pflege, einfach weil sie mir zuhört und Dinge nicht einfach so abtut. Nichtsdestotrotz habe ich meinen Vater natürlich lieb und respektiere ihn, aber in letzter Zeit gibt es Situationen in denen ich mich frage ob ich einfach nur schlichtweg bescheuert bin und vieles völlig überspitzt sehe oder ob wirklich ein Problem vorliegt.

Mein Vater hatte vor ca. 4 Jahren einen Herzinfarkt. Schon Wochen zuvor hatte er starke gesundheitliche Probleme, aber egal wie sehr meine Mutter und ich auf ihn einredeten, bei dem Thema Arzt stellte er sich auf die Hinterbeine und tat es, wie immer, mit den Worten: "Dass wird schon wieder." oder "Mir geht es gut." ab. Ihn dazu zwingen konnten wir aber auch nicht, auch wenn wir dass gerne getan hätten bei seinem Sturkopf, aber einem erwachsenen, mündigen Menschen kann man schlecht vorschreiben was er zu tun oder zu lassen hat. Es folgte Krankenhaus- und Rehaaufenthalt. Alles in allem steckte er den Infarkt relativ gut weg und er war nach der Reha wieder auf den Beinen. Leider führt er den ihm dort gezeigten Lebensstil nicht weiter. Er ist adipös, hat seit vielen Jahres Diabetes und auf eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung zu achten ist bzw. war ihm schon immer ein Gräul. Er müsste dringend weiter abspecken, aber darin sieht er keine Notwendigeit. Ihm geht es leider viel zu gut, als dass dieses Umdenken in seinem Kopf von Dauer sein würde. Meine Mutter ist hierbei wirklich sehr bemüht und kocht inzwischen weitaus gesünder als es vor dem Infarkt der Fall war. Mein Vater jedoch murrt immer sofort wenn mal kein Stück Fleisch beim Essen dabei ist bzw. isst es dann nur widerwillig. Ich selbst kann sowieso nicht nachvollziehen wieso man so dermaßen "geil" auf Fleisch sein kann. Es ist kein Problem wenn es mal ein Gericht ohne Fleisch gibt. Er jedoch muss immer irgendeine Wurst im Kühlschrank haben bzw. aufs Brot essen können. Mitunter habe ich das Gefühl er empfindet nur dann sowas wie Freude wenn er seine heißgeliebte Wurst im Kühlschrank hat. Ich kann mich auch täuschen, aber das Gefühl vermittelt er mir einfach mit seinem Verhalten was dass betrifft. Aber das Thema will ich auch nicht weiter breit treten.

Jedenfalls wird das Verhältnis zwischen meinen Eltern seit einigen Monaten eher immer liebloser. Mein Vater reagiert immer öfter und schneller gereizt. Egal was passiert. Ein banales Beispiel: Ihm fällt beim ausräumen der Spülmaschine eine Plastikschüssel zu Boden. Meine Mutter im Nebenraum fragt ob alles okay ist. Seine Antwort und dass sehr gereizt und äffend zugleich: "Es ist alles okay. Halt dich da raus." Und dass passiert in letzter Zeit immer öfters. Ich habe ihn diesbezüglich schon als Diva betitelt weil es mit ihm schlichtweg unmöglich geworden ist sich vernünftig zu diskutieren. Er reagiert entweder sehr gereizt, aggressiv (nur verbal) oder aber er hüllt sich in großes Schweigen und verschwindet beleidigt in seinem Arbeitsraum. Es ist nicht (mehr) möglich vernünftig mit ihm zu reden wenn etwas vorgefallen ist. Auch wenn ich ihm z.B. Widerworte gebe und ihm klar machen will, dass mir etwas nicht passt, dann bekomme ich ungelogen jedes Mal zu hören: "Pass auf in welchem Ton du mit mir redest! Du benimmst dich gerade höchst albern! Dafür bist du zu alt!" Dabei sind meine Antworten weder patzig noch sonstwas. Er soll ruhig wissen wenn etwas passiert, dass ich als nicht in Ordnung ansehe. Manchmal habe ich das Gefühl ihm wäre es am liebsten wenn ich einfach meine Klappe halten und alles stillschweigend hinnehmen würde. Ich bin aber nicht mehr das kleine, liebe Kind von damals. Ich bin erwachsen und habe ein Recht darauf mich zu verteidigen. Oder sehe ich dass falsch? Er nimmt mir in solchen Momenten damit oft genug jegliches Selbstwertgefühl. Innerlich fühle ich mich dann immer sehr schlecht und habe das Gefühl etwas grundlegend falsch gemacht zu haben.

Bei meiner Mutter verhält er sich ähnlich wobei er da noch einen Tacken anders reagiert. Ich muss dazu sagen, dass meine Mutter gerne provoziert und habe ihr schon mehrmals gesagt, dass sie manchmal einfach nichts sagen soll. Eben weil ich zu genau weiß, dass mein Vater wieder darauf reinspringen wird. Es sind mittlerweile Kleinigkeiten geworden wo beide anfangen sich zu diskutieren. In der Regel endet es immer mit gegenseitigen Vorwürfen und dem abschließenden, eisigen Schweigen meines beleidigten Vaters. Etwas wirklich bis zum Ende zu diskutieren, und dass vernünftig, ist einfach nicht möglich. Viel eher herrscht wie so oft Schweigen im Wald und irgendwann wird wieder miteinander geredet als sei nichts gewesen. Richtig ist dass nicht, aber ich kenne es nicht anders. In all den Jahren, wenn meine Eltern sich stritten, habe ich weder von ihm, aber auch nicht von ihr, ein Wort der Entschuldigung gehört wenn sie sich wieder irgendwelche Vorwürfe an den Kopf geworfen haben. Man muss dazu sagen, dass mein Vater sehr gerne aus einer Mücke einen Elefanten macht und er wirklich extrem schnell beleidigt ist wenn er Gegenwind erfährt. Und genau dass wird in letzter Zeit immer immer schlimmer. Selbst meine Mutter weiß sich da keinen Rat mehr und weint deswegen. Sie ist bemüht sich da zurückzunehmen und ist inzwischen wirklich still wenn sie merkt, dass es wieder nur aus dem Ruder läuft, aber dass ist doch kein Dauerzustand. Es muss doch einen Weg geben vernünftig mit ihm reden zu können wenn eine Diskussion im Raum steht, aber wie? Wir kommen einfach nicht dagegen an. Er macht komplett dicht und ist beleidigt wie ein trotziges Kleinkind, dass seinen Willen nicht bekommt. Dass man einen über 60-jährigen Mann nicht mehr grundlegend ändern kann, ist mir bewusst, aber ich wünsche mir einfach, dass es wieder angenehmer mit ihm wird. Vor allem für meine Mutter, die ihn die meiste Zeit ertragen muss mit seinen Launen.

Uff, ich habe viel zu viel geschrieben und könnte noch mehr schreiben, aber dann würde nur das forum platzen. Aber für's erste hat es mir gut getan, dass alles mal von der Seele zu schreiben.

Liebe Grüße
Milchkaffee
 
Hallo!

Zu deinem Bericht fallen mir 2 Sachen ein:
1. Der Zorn deines Vaters und sein 'Gebocke'

Mein Vater hat das auch manchmal, und ich weiß dann,dass etwas im Argen liegt, aber das worüber er schimpft, sicher nicht das Hauptproblem ist.
Mein Vater ist so,wenn er Schmerzen hat und es nicht zugeben will oder sich um meine Mutter sorgt (Gesundheit).
Es kann auch ein Ärger über etwas sein.

Die Generation unserer Väter hat oft nicht gelernt, über ihre Probleme oder sorgen zu reden.

2. Die Beziehung deiner Mutter zu deinem Vater. Ich finde Du solltest dich da nicht einmischen, es ist ihre Beziehung und du ihr Kind und nicht ein Teil der Beziehung!
Wenn sich deine Mutter nicht wehrt,dann ist das ihre Sache und nicht deine.
Und ich kann mir vorstellen,dass es für deinen Vater nicht einfach ist, gegen 2 damen 'anzukämpfen', er hat ja nur 1 geheiratet. Weißt,was i mein?

Ich wünsche dir alles Gute!
Johanna
 
......eigentlich eine ganz normale Reaktion Deines Vaters.
Er ist in einem Alter, wo man dahingehend erzogen wurde, das im Familienleben eine klare Hirachie herrscht, in dem der Mann das Oberhaupt ist. Der Versorger, der Macher und die "Schaltzentrale".
Gesundheitlich kann er diese Rolle im vollen Umfang nicht mehr wahrnehmen, und das will er nicht wahrhaben.
Er kommt damit nicht klar, denn innerlich zu akzeptieren, das die Gesundheit grenzen setzt ist für einen Mann, wie das Abschneiden des Penis - er fühlt sich als Mann nicht mehr in seiner Rolle bestätigt.
Was ihr zu spüren bekommt, ist sein innerer Verzweiflungskampf sich seine Rolle zurück zu erobern, was allerdings nicht möglich ist.......er ist verletzt und angekratzt in seinem männlichen Stolz.
Hinzu kommt, wenn man gerne und viel Fleisch gegessen hat, kommt es zu Entzugserscheinungen.....wie bei jeder anderen Sucht auch.
Genug Gründe um an die Decke zu gehen und aus einer Mücke einen Elefantenpark zu machen.

Er wird sehr viel Zeit brauchen, um sich in die neue Situation einzuleben.....und dabei kann ihm eines helfen, das Gefühl gebraucht zu werden und unverzichtbar zu sein........seinem Leben einen Sinn zu geben, der es für ihn sinnvoll macht, weil neue Ziele immer wie ein Katalysator ist, der anspornt.

Setzt Euch doch mal zusammen und redet über die Zukunft, drängt ihn sanft in eine Position, wo er "genötigt" wird Pläne zu schmieden....vieleicht bei einem gemütlichen Essen mit Fleisch (mager, in Kokosöl gebraten).
Bewusst zu essen, bedeutet kein Verzicht, sondern nur ein Umdenken im Maßhalten.
Auch über einen Speiseplan kann man diskutieren und geschmacklich neue Wege finden.....die allen gerecht wird.
 
Nun, Arbeiten sind genügend vorhanden, denen er nachgehen könnte. Am und um das Haus muss einiges getan werden und er weiß aber auch, dass er es nicht übertreiben muss. Sobald er merkt dass es ihm vom Herzen her nicht weiter gut gut, dann soll er pausieren und ein ander Mal weiter machen. Auch dass haben wir ihm schon mehrfach gesagt. Wir stehen schon nicht mit Peitschen hinter ihm oder treiben ihn unnötig an. Im Gegenteil. Aber er ist leider Gottes eim extrem bequemer Mensch und gerade weil er so extrem bequem ist, ist er in vielen Dingen kaum noch belastbar. Man mus ihm fast alles sagen alá "Tu mal dies, mach doch mal dass ..." Wenn wir dass nicht tun würden, würde er dass tun was sonst immer tut: Nonstop am Laptop sitzen und surfen. Und wenn er davon mal weggeht, dann sitzt er vor dem Fernseher. Ihm fehlt jede Motivation auch nur irgendwas zu machen und mehr wie was sagen können meine Mutter und ich auch nicht. Wenn wir gar nicht sagen würden, dann würde er es als gegeben hinnehmen. Viel Eigeninitiative ist da leider nicht zu erwarten.
 
.........leider ist es so, bei körperlichen Erkrankungen versucht man den Körper zu stabilisieren, aber die Psyche bleibt auf der Strecke.
Natürlich ist es immer schwer Jemand aus dieser L.m.A.- Stimmung rauszubringen, wenn er selbst keinen Willen dazu hat.
Haben Deine Eltern mal an einen gemeinsamen Urlaub gedacht ?
 
Hallo Gast,

Es wurden ja nun schon von meinen Vorrednern, einige Dinge geschrieben.


Mein Vater hat das auch manchmal, und ich weiß dann,dass etwas im Argen liegt, aber das worüber er schimpft, sicher nicht das Hauptproblem ist.
Mein Vater ist so,wenn er Schmerzen hat und es nicht zugeben will oder sich um meine Mutter sorgt (Gn einige Dinge gesagt.esundheit).
Es kann auch ein Ärger über etwas sein.

Die Generation unserer Väter hat oft nicht gelernt, über ihre Probleme oder sorgen zu reden.

Dem stimme ich zu. Diese Reaktionen, resultieren aus Ärger und Unzufriedenheit bzw. Schmerzen oder ähnlich.
Hinzu kommt die Erkenntnis, über das eigene Leben, und das davon auch schon ein Großteil im Prinzip vorüber ist. ( klingt vielleicht etwas hart ausgedrückt)
Über Probleme zu reden, oder sich auszusprechen, kommt so gut wie nicht in die Tüte.
Da bin ich bei meinem Vater, auch immer nur auf Steine gestoßen.

2. Die Beziehung deiner Mutter zu deinem Vater. Ich finde Du solltest dich da nicht einmischen, es ist ihre Beziehung und du ihr Kind und nicht ein Teil der Beziehung!
Wenn sich deine Mutter nicht wehrt,dann ist das ihre Sache und nicht deine.
Und ich kann mir vorstellen,dass es für deinen Vater nicht einfach ist, gegen 2 damen 'anzukämpfen', er hat ja nur 1 geheiratet. Weißt,was i mein?

Sehe ich genauso und ist auch das Beste. Natürlich solltest Du, trotzdem Kontakt zu deiner Mutter und auch deinem Vater bewahren, aber das möchtest Du ja auch selber.
Ich habe ihn diesbezüglich schon als Diva betitelt weil es mit ihm schlichtweg unmöglich geworden ist sich vernünftig zu diskutieren. Er reagiert entweder sehr gereizt, aggressiv (nur verbal) oder aber er hüllt sich in großes Schweigen und verschwindet beleidigt in seinem Arbeitsraum. Es ist nicht (mehr) möglich vernünftig mit ihm zu reden wenn etwas vorgefallen ist. Auch wenn ich ihm z.B. Widerworte gebe und ihm klar machen will, dass mir etwas nicht passt, dann bekomme ich ungelogen jedes Mal zu hören: "Pass auf in welchem Ton du mit mir redest! Du benimmst dich gerade höchst albern! Dafür bist du zu alt!" Dabei sind meine Antworten weder patzig noch sonstwas. Er soll ruhig wissen wenn etwas passiert, dass ich als nicht in Ordnung ansehe. Manchmal habe ich das Gefühl ihm wäre es am liebsten wenn ich einfach meine Klappe halten und alles stillschweigend hinnehmen würde. Ich bin aber nicht mehr das kleine, liebe Kind von damals. Ich bin erwachsen und habe ein Recht darauf mich zu verteidigen. Oder sehe ich dass falsch? Er nimmt mir in solchen Momenten damit oft genug jegliches Selbstwertgefühl. Innerlich fühle ich mich dann immer sehr schlecht und habe das Gefühl etwas grundlegend falsch gemacht zu haben.
Da sprichst Du mir aus der Seele. Kenne ich nur zu gut.
Aber ich möchte Dir einen Tipp geben: Versuche größeren Streitigkeiten aus dem Weg zu gehen, auch wenn man sich provoziert fühlt. Denn auch wenn sich das, mit meiner vorherigen Aussage nicht deckt, meide bei Provokation den direkten Kontakt= Streit. Denn ich habe das zu Weihnachten letzten Jahres erlebt. Dort habe ich mich mit meinem Vater derb verstritten und seitdem herrscht Funkstille. Er ist auch so wie dein Vater, schnell gereizt.. aus einer Mücke einen Elefanten.. usw..
Also solche Sachen, immer mit Vorsicht behandeln.
Das ruhige Gespräch finden… das ist die Schwierigkeit, kann aber und sollte zu einer Lösung führen.
Du möchtest einfach nur Verständnis von deinem Vater gegenüber Dir. Dein Vater möchte das auch 😉.
Trotzdem ist es unter Umständen schwieriger mit deinem Vater darüber zu sprechen, wie Du weißt.

Ein Mensch wie dein Vater kann schnell blockieren und verhärtet reagieren.
Er muss es nur begreifen, das sich irgendwann jeder sein eigenes Leben aufbaut und dann auch ohne eine Führungsperson leben kann. Trotzdem gehört dazu aber weiterhin ein guter Zusammenhalt in der Familie.
Dieses gegenseitige Verständnis würde einiges an Problemen lösen.
Hört sich alles einfach an, aber muss erst gemeistert werden.

Suche das ruhige Gespräch... das ist zum jetzigen Zeitpunkt, die beste Wahl. 🙂
Ich wünsche Dir Glück dabei.

lieber

Gruß
 
......eigentlich eine ganz normale Reaktion Deines Vaters.
Er ist in einem Alter, wo man dahingehend erzogen wurde, das im Familienleben eine klare Hirachie herrscht, in dem der Mann das Oberhaupt ist. Der Versorger, der Macher und die "Schaltzentrale".
Gesundheitlich kann er diese Rolle im vollen Umfang nicht mehr wahrnehmen, und das will er nicht wahrhaben.
Er kommt damit nicht klar, denn innerlich zu akzeptieren, das die Gesundheit grenzen setzt ist für einen Mann, wie das Abschneiden des Penis - er fühlt sich als Mann nicht mehr in seiner Rolle bestätigt.
Was ihr zu spüren bekommt, ist sein innerer Verzweiflungskampf sich seine Rolle zurück zu erobern, was allerdings nicht möglich ist.......er ist verletzt und angekratzt in seinem männlichen Stolz.
Hinzu kommt, wenn man gerne und viel Fleisch gegessen hat, kommt es zu Entzugserscheinungen.....wie bei jeder anderen Sucht auch.
Genug Gründe um an die Decke zu gehen und aus einer Mücke einen Elefantenpark zu machen.

Er wird sehr viel Zeit brauchen, um sich in die neue Situation einzuleben.....und dabei kann ihm eines helfen, das Gefühl gebraucht zu werden und unverzichtbar zu sein........seinem Leben einen Sinn zu geben, der es für ihn sinnvoll macht, weil neue Ziele immer wie ein Katalysator ist, der anspornt.

Setzt Euch doch mal zusammen und redet über die Zukunft, drängt ihn sanft in eine Position, wo er "genötigt" wird Pläne zu schmieden....vieleicht bei einem gemütlichen Essen mit Fleisch (mager, in Kokosöl gebraten).
Bewusst zu essen, bedeutet kein Verzicht, sondern nur ein Umdenken im Maßhalten.
Auch über einen Speiseplan kann man diskutieren und geschmacklich neue Wege finden.....die allen gerecht wird.
Ich bin damit einverstanden. Unsere Erlern gehören zu anderer Generation, wo andere Sitte, andere Regeln waren..aber wir müssen immer Kompromiss finden
 

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