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Mein Sohn ist in einer Wohngruppe und ruft mich nicht an

Ich finde das blöd wenn solche extremen regeln aufgestellt werden.
Die Wohngruppe in meinem Heim hat nicht so extreme Regeln.
Wir dürfen Dienstags und Freitags Telefonieren wenn er dran denkt .
Ich darf ihm Briefe schreiben und er wenn er möchte auch, sogar Pakete darf ich schicken 😀
Und alle 2 Wochen am Wochenende von Samstag auf Sonntag darf ich ihn zu mir holen.
Das Wochenende war richtig schön und es gab keine Probleme ihm hatte es richtig gefallen.
Für mich war es halt ungewohnt weil ich ihn 2 Wochen nicht mehr gesehen hatte und ich denke mal für ihn auch.
Er ist mir direkt um den Hals gefallen als ich ihn abgeholt hab.
Und gehen wollt er auch nicht wirklich aber wie wir dann in der Wohngruppe waren ist er gleich abgehauen zu den anderen Kindern.

Vielen Dank nochmal für eure vielen Beiträge die haben mir ziemlich weiter geholfen das alles besser zu verkraften klar hab ich noch meine Sorgen und Gedanken aber ich kann damit besser umgehen.

DANKESCHÖN
 
Ich fasse mal verschiedene Kommentare ein bischen zusammen:
1. Schwanger, und der Vater kommt abhanden.
2. Irgendwnn taucht ein Ersatzvater auf, klappt aber nicht
3. Der nächste Ersatzvater ist auch nicht lange da
4. Und bald gibt es wieder einen neuen Vater.
5. usw. - so sinngemäß
6. Das Kind wird aus seinem Umfeld in ein Heim verfrachtet.
. . (Natürlich darf es auch mal dort im Bett der Heimleitung einschlafen,
. . .sich nachts an seine neuen Eltern kuscheln, . . . . Oder ?)
7. Dann meldet sich alle paar Tage jemand, der eigentlich nicht mehr
. . zu seinen direkten Bezugspersonen gehört, so nach fester Uhrzeit.
. . Denn das Kind gehört ja jetzt zur Wohngruppe.)
8. . . . . .
.
Und dann wundern sich die Gebärerinnen über das Verhalten des Kindes !
Mit einem Hofhund bei einem Bauern auf dem Lande ging man früher besser um.
.
Vielleicht sollte man diesen Kindern wünschen, daß sie möglichst lange in
einer Wohngruppe oder in einem Heim bleiben (im Grunde ein schrecklicher Gedanke).
.
9 Monate schwanger und dann aus dem Krankenhaus mit einem Kind nach Hause zu kommen
hat (fast) nichts mit Mutter sein zu tun. Es ist lediglich eine biologische Voraussetzung,
um vielleicht die nächsten 20 Jahre ganz langsam Mutter zu werden.
 
@ Gast TE:

Ich betone es für dich nocheinmal. Hut ab, das du diesen Schritt gemacht hast und deinen Sohn in eine Gruppe gegeben hast.
Es gibt wirklich wenige Eltern die das tun. Ich denke du wirst einen gemeinsamen weg mit deinen Sohn finden.
Ansonsten die anderen Meinungen wie hier geschrieben wurde,kann ich nur sagen, ja es ist aus den ihrer Erfahrung herraus.
Ich habe ja auch nur von meiner Erfahrung geschrieben und ich empfand jeden einzelnen schritt bis zu einem gewissen punkt gut.
Auch was geschrieben worden ist, mit das Kind durfte zum Vater, ok, dann war da wohl auch irgendwo eine Bindung.
Bei mir ist aus erlebten her anders, das der Vater eben sein Kind nicht so einfach bekommt.
Ihm wurde nunmal mitgeteilt, das er erstmal beweisen muss, da ihm das Kind wichtig ist.
Dazu zählen nunmal Briefe/Postkarten und Anrufe bei den betreuern um sich zu informieren.
Selbst ich habe das so erfahren müssen.

Und Egal ob ein vater gerne schreibt oder nicht....
 
Ich fasse mal verschiedene Kommentare ein bischen zusammen:
1. Schwanger, und der Vater kommt abhanden.
2. Irgendwnn taucht ein Ersatzvater auf, klappt aber nicht
3. Der nächste Ersatzvater ist auch nicht lange da
4. Und bald gibt es wieder einen neuen Vater.
5. usw. - so sinngemäß
6. Das Kind wird aus seinem Umfeld in ein Heim verfrachtet.
. . (Natürlich darf es auch mal dort im Bett der Heimleitung einschlafen,
. . .sich nachts an seine neuen Eltern kuscheln, . . . . Oder ?)
7. Dann meldet sich alle paar Tage jemand, der eigentlich nicht mehr
. . zu seinen direkten Bezugspersonen gehört, so nach fester Uhrzeit.
. . Denn das Kind gehört ja jetzt zur Wohngruppe.)
8. . . . . .
.
Und dann wundern sich die Gebärerinnen über das Verhalten des Kindes !
Mit einem Hofhund bei einem Bauern auf dem Lande ging man früher besser um.
.
Vielleicht sollte man diesen Kindern wünschen, daß sie möglichst lange in
einer Wohngruppe oder in einem Heim bleiben (im Grunde ein schrecklicher Gedanke).
.
9 Monate schwanger und dann aus dem Krankenhaus mit einem Kind nach Hause zu kommen
hat (fast) nichts mit Mutter sein zu tun. Es ist lediglich eine biologische Voraussetzung,
um vielleicht die nächsten 20 Jahre ganz langsam Mutter zu werden.

Das Leben ist kein Wunschkonzert lieber Gast.
Auch eine Mutter hat ein Recht auf eine Beziehung, sofern sie dies fokusiert.
Ich habe nach dem 2.Partner aufgegeben damals und entschieden meine Kraft für mein Kind ein zu setzen und erst wieder eine neue Bezieh. wenn mein Kind groß ist....
Aber viele würden das so nie tun und es hat durchaus Vorteile, wenn ein Kind den männl. Part auch erlebt....
Ich bin immer noch alleinerziehend und habe nun ein Leben (Zeit f.mich etc.) nach 20.00 Uhr, wenn mein Kind schläft. 😉
Ich denke keine Mutter möchte einem Kind zig Väter vorsetzen, deshalb schrieb ich das Leben ist kein Wunschkonzert!
Ich habe es nicht getan und trotzdem landetet mein Kind in einem Heim.
Zum Glück ist die Zeit Vergangenheit, aber Folgen hatte das alles allemal...
 
Natürlich hat eine fremdunterbringung immer Folgen. Gute und schlechte.
Es kommt immer darauf an aus welcher Situation herraus eine Fremdunterbringung in Betracht kommt.
Wie die TE schreibt, war das zusammenleben aus verschiedenen Gründen so einfach nicht mehr möglich.
Davor ziehe ich den Hut und sage, Achtung vor der TE das sie selbst entschieden hat.
Manch Eltern müssen leider erst mehr oder weniger dazu gezwungen werden und dann läuft vieles halt nicht so wie man es gerne hätte.
Ich selber erlebe es in meinem.
Ich habe meine große Tochter freiwillig ins Heim gegeben und der Kontakt funktioniert,auch die
Kooperation zwischen den Betreuern und mir läuft reibungslos.
Meine zwei kleinen Kinder wurden mir wegen einiger Klärungsprozesse vorerst per einsweilen genommen und ich verstehe mich mit den Betreuern absolut gar nicht, weil ich in dem Moment die Betreuer nicht als Kooperationspartner sehe sondern als Einmischen in meine eigenen Probleme.
Es kann ruhig hier wieder geprangert werden, aber man muss es objektiv sehen und einfach dabei die Gefühle jeden beachten.
Und nocheinmal zur TE, halte durch, du hast es Richtig gemacht. Besser als wenn dir dein Sohn irgendwann genommen worden wäre, weil durch fremdeinwirken anderer Leute das Problem bei euch aufgefallen wäre.
 

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