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Mein Sohn findet Schule überflüssig.

hallo,


das mit den Extra-Aufgaben ist ein guter Anfang. Vielleicht darf er auch die Hausaufgaben schon während der Stunde machen?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich Unterforderung und Ausbremsen langfristig rächt. Man lernt nicht zu lernen und zu kämpfen, und irgendwann kommt der Punkt, wo dass vorausgesetzt wird und mann kann es einfach nicht...

Vielleicht habt ihr auch die Möglichkeit, ihm noch "Denkfutter" zu geben, was dem Schulstoff nicht so sehr vorgreift? Musik vielleicht oder Kinderuni? Vielleicht auch was handwerkliches?
 
Hallo
das mit den extra aufgaben ist schon mal ein weg,schaut manaber in die zukunft wird er wenn er immer auf diese schule geht,immer etwas extra brauchen, da müßten dann verständnisvolle lehrer her.

was ich sagen wollte ist, man kann das was er an wissen oder anlagen hat auch gut in andere sachen stecken. dann hat er etwas woran er knacken kann. beispielsweise irgendwelche experimente durchführen in der freizeit eben,(kindernaturschutz, nabu oder sowas,schule wird dann nebenher laufen und in der freizeit hat er etwas wofür er seine power nehmen kann. weiß jetzt nicht genau was, eben knifflige sachen oder auch welche die mit natur und umwelt zu tun haben.da käme er weg von dem thema leistung bringen.denn er hat da ja etwas in sich was gelebt werden will. wenn er fdas in irgendeiner art loswird in form sich engagieren, hilft es vielelicht. er muß ja auch ein anderes tätigkeitsfeld bekommen , sonst häuft er sich nur wissen an und kommt dann irgendwann nicht mehr klar damit.

hat man das verstanden 😕

sonnenlichtlein
 
@ Malli,


ich denke, dass ist aus Sicht der Erwachsenen eine ungemein einfache und bequeme Lösung.

Aber einem Kind, dass lernen WILL das Lernfutter zu entziehen, ist, wie ein Rennpferd im Stall einzusperren.
Statt später gute Rennen zu laufen wird es verkümmern und sein Potential nie ausleben können. Und genau das sorgt meiner Meinung nach dafür, dass später alles unnötig schwer fällt.
 
Eigentlich sollte man den Kindern nicht vor der Schule schon den Lernstoff beibringen, da sie sich dann in der Schule langweilen, so haben wir es jedenfalls nahegelegt bekommen. Was auch den Tatsachen entspricht.

Ich würde nicht so schnell vorgreifen, und ihn eine Klasse überspringen lassen, evtl. tut er sich dann nämlich schwer, da es in den nächsten Schuljahren sowieso schwieriger wird, ich kenne das von meinem Sohn auch, in den ersten Jahren alles easy, dabei bleibt es aber meist nicht. Ich würde ihn sportmäßig mehr machen lassen oder anderes was ihm Spaß macht, Musik, etc., vielleicht Schach lernen😉

Ausser er ist wirklich so sehr hochbegabt, aber da würde ich mich durch einen Test absichern.

Viel Glück🙂

Ich habs ihm nicht beigebracht.
Mit 3 hat er die Zahlen gelernt
(anhand von Buslinien und Hausnummern)
Als er gleich mit den Buchstaben weitermachen wollte, hab ich ihn gebremst 1 1/2 Jahre lang, dann war der Frust so groß, das es nicht mehr vertretbar gewesen wäre ihn daran zu hindern
Da war er dann noch nicht ganz 5.

Gruß egal0815
 
Hi!

Das „Problem“ deines Sohnes kenne ich genau, denn es hört sich verdächtig nach meinen Anfängen der Grundschulzeit an. Ich kann dich aber beruhigen; spätestens in der Pubertät entdeckte auch ich, dass es interessantere Dinge gibt, als sich mit Unmengen an Wissen zu bereichern. 😀

So wie du deinen Sohn beschreibst, dass er eher zurückhaltender Natur ist, bin ich mir nicht sicher, ob er sich in einer neuen Klasse wohlfühlen würde. Aber du schreibst auch, dass er guten Kontakt zu älteren Mitschülern hat. Ich denke, wenn sich in der 3ten Klasse „Bezugspersonen“ befinden würden, die ihm Rückendeckung geben, wäre das sicher eine tolle Lösung. Diese Entscheidung sollte aber auf seinem Willen basieren!

Mir haben die Freifächer sehr geholfen, die Langweile zu nehmen. Wahrscheinlich hatte ich einen volleren Stundenplan als mancher Topmanager, aber ich war glücklich, und das war alles, was für mich damals zählte. Ich besuchte wöchentlich den Theaterkurs, den Kirchenchor, den Schachverein und spielte noch Badminton in einem Club, und das ausnahmslos erfolgreich! Meine Mama machte sich eigentlich mehr Sorgen, dass ich damit über- und nicht unterfordert war 🙄

Fördere seine Neugier, aber überfordere ihn nicht!
Es liegt ein schmaler Grat zwischen Fordern und Fördern, aber das Ergebnis ist groß!
Ich wünsch euch beiden viel Glück bei eurer Gratwanderung 🙂
 

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