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Mein Rassismus

  • Starter*in Starter*in Kurdt666
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    rassismus
K

Kurdt666

Gast
Hallo miteinander.

Ich habe ein persönliches Problem und ich hoffe nicht gleich verurteilt zu werden wenn ich nun davon berichte.
Früher, das heisst vielleicht etwa vor einem Jahr, war meine Einstellung wie folgt:
Ausländer sollen nur in die Schweiz kommen, sie sind Menschen wie alle anderen auch. Ihre Nationalität sagt nichts über ihren Charakter aus und ist auch kein zu berücksichtendes Detail, begehen sie eine Straftat.
Klingt aufs Erste als eine recht sympathische Einstellung...
wenn ich aber heute jemanden in die Richtung reden höre dann werfe ich ihm Naivität und Dummheit vor, in meinen Gedanken natürlich.
In den vergangenen drei Jahren wurde ich in der Schule enorm fertiggemacht, die Täter stammten zu 95 % aus dem Balkan.
Als drei auf dem Pausenhof aus dem Grund, dass ich da stand, auf mich losgingen und mich verprügelten und damit meinen Discman, meine Kopfhörer, die Uhr meines Vaters und meinen Ellbogen schrotten, überredeten mich meine Mutter, mein Hauptlehrer und mein Schuldirektor zu einer Anzeige.
Als ich meine Aussage zu Protokoll gab und sie keine weiteren Fragen mehr hatten, äusserte sich der Polizist in meinen Ohren abfällig über Balkaner. Ich wies ihn zurecht, dass es doch nicht darauf ankäme, woher sie kämen...
Damals hatte ich eine Irokesenfrisur, mein Rucksack war übersäht von durchgestrichenen Hakenkreuzen und von Strichmännchen, die Letztgenanntes in einen Mülleimer werfen. Auf meinen Shirts pragte das Anarchiesymbol, an den Wänden meines Zimmers war alle paar Zentimeter "Fu** Racism" zu lesen.
Aber einige Zeit und viele sowohl verbale als auch physische Übergriffe später fing ich an zu überlegen, warum ich "überhaupt noch auf Ausländerfreund" machen würde.
Die Irokesenfrisur musste ich aufgrund einer Schulordnung entfernen, nach und nach wurde meine Kleidung neutraler, eher düsterer, ich nahm alles von meinen Wänden runter was mit der nun vergangenen Einstellung zu tun hatte.
Und mit den ganzen Sprüchen wie "Balkanpower auf der Strasse" , "Schweizer sind scheisse", "Schweizer raus!" oder "Schweizer, so läuft das bei UNS nicht", da dachte ich irgendwann "Was machen die eigentlich hier? Wieso schickt man die nicht wieder nach Hause?"

Nun denk ich: Ausländer können sicher in die Schweiz kommen (mit Patriotismus hab ichs (noch) überhaupt nicht), wenn sie sich anständig benehmen und arbeiten, aber wenn sie nur rumhängen und von den Steuern unser Eltern leben, wenn ihnen hier das Gefängnis bezahlt wird und sie noch immer etwas über "Scheiss-Schweizer" sagen können, dann soll man sie einfach wieder heimschicken.
Aber wie soll das gehen, wenn mich ihr Akzent schon aggressiv macht?

Meine Freundin versucht mir dann immer wieder zu erklären, warum sie so sein könnten,sie hätten vielleicht im Krieg ihre Familie verloren und seien darum so drauf... Ich versteh es ja sogar, aber ich empfinde es NICHT als Entschuldigung!

Ich bin voller Rassismus. Was soll ich bloss tun
 
Ich finde du bist von einem Extrem ins andere übergegangen.
Man sollte weder ausländerfreundlich sein, noch ausländerfeindlich. Einfach neutral und ich denke, da kommst du auch wieder hin.

PS: Zu denken, kriminelle Ausländer sollten abgeschoben werden, ist auch nicht ausländerfeindlich.
 
Hallo
Ich denke nicht das es ausländerfeindlich ist wenn man denkt Kriminelle Ausländer raus. Ich finde sogar da hast du recht. Nur das problem ist Wo fängt Kriminalität an? Aber rassistisch find ich das nicht wenn man sowas denkt. Schließlich weiß jeder, dass es meistens Ausländer sind,die zB mit Schlägereien usw. anfangen. Klar gibts auch Deutsche die so sind, aber es fällt schon auf das es meistens Ausländer sind. Obwohl es natürlich auch nette Nicht- Deutsche gibt 🙂
 
Hallo
Ich denke nicht das es ausländerfeindlich ist wenn man denkt Kriminelle Ausländer raus. Ich finde sogar da hast du recht. Nur das problem ist Wo fängt Kriminalität an? Aber rassistisch find ich das nicht wenn man sowas denkt. Schließlich weiß jeder, dass es meistens Ausländer sind,die zB mit Schlägereien usw. anfangen. Klar gibts auch Deutsche die so sind, aber es fällt schon auf das es meistens Ausländer sind. Obwohl es natürlich auch nette Nicht- Deutsche gibt 🙂

Nun das ist im Grunde genommen absoluter Schwachsinn... es gibt genauso viele deutsche idioten wie ausländische idioten...
nur die ausländer fallen einfach mehr auf ...
Warum? ganz einfach...
wenn bspw ein türke was macht, denken wir uns sofort "scheiß Türke"
aber wenn ein deutscher was macht denken wir eben nicht "scheiß deutscher"!! Außerdem machen gerade die Medien bei Ausländer viel mehr Wirbel als bei deutschen Tätern! Und zur Info 95% aller Mörder in deutschland sind deutsche ...
aber es sit nicht falsch zu denken, kriminelle ausländer raus, nur wenn es allgemein gegen ausländer ist, ist es falsch...
 
Hi Kurdt,

ich denke, House hat Recht mit dem was er schreibt.
Ausserdem denke ich, dass es eine gute Sache ist, dass du dich gegen Rassismus einsetzt. Eine weitere gute -und für dich persönlich noch bessere- Sache ist, dass du dir über deine Einstellungen sehr reflektiert und distanziert Gedanken machst. Ich meine damit, dass du dir darüber im klaren bist, warum du eine Abneigung gegen Ausländer entwickelt hast. Alle Achtung dafür.

Ich bin voller Rassismus. Was soll ich bloss tun
Mach so weiter wie bisher.🙂 Klingt blöd, aber ich denke auch, du wirst deine Mitte wieder finden. Dass du nach deinen Erlebnissen agressiv wirst, ist völlig normal. Es ist auch völlig OK - solange du die Agressionen nicht an Anderen auslässt.
Genauso, wie die Ausländer durch ihre Kriegserlebnisse beeinflusst sein können, wirst du durch deine Erlebnisse beeinflusst sein. Der wesentliche Unterschied ist, dass du dich unter Kontrolle hast und nicht gegen Andere gewalttätig wirst.
Darum denke ich, dass du kein Rassist werden wirst. Wenn du dich allerdings mit der Zeit immer schlechter fühlst, könntest du mit einem Arzt oder Psychologen sprechen, ob du dich beraten lässt wie du deine Erlebnisse gut verarbeiten kannst.

Die eventuellen Erlebnisse der Ausländer können übrigens eine Erklärung sein - aber keine Entschuldigung! Was die gemacht haben war alles andere als OK.



PS:
Übrigens bin ich ziemlich erstaunt über die Ansicht von House - geschehen doch Zeichen und Wunder?
 
Und zur Info 95% aller Mörder in deutschland sind deutsche ...

Kannst du diese Zahl auch belegen?

Grundsätzlich ist niemand kriminell weil er Ausländer ist.
Nichtsdestotrotz zeigen Statistiken, dass der Ausländeranteil - vor allem bei Jugendkriminalität - signifikant höher ist, als bei "Deutschen".

PS: Wieso erstaunt Benjamin?
 
Kannst du diese Zahl auch belegen?
das habei ch irgendwo mal gelesen, leider nein, aber ich kann belegen dass es mehr deutsche straftäter gibt als ausländische (habe nach meiner Quelle im Inet gesucht, aber nicht mehr gefunden,stattdessen das hier)

Quelle:
http://www.bka.de/pks/pks2007/pks2007_imk_kurzbericht.pdf
Tatverdächtige (TV)

Tatverdächtige insgesamt 2 294 883
männlich 1 740 146 | 75,9 %
weiblich 554 738 | 24,1 %
deutsche TV -insgesamt- 1 804 605 | 78,6 %
nichtdeutsche TV -insgesamt- 490 278 | 21,4%

etwas verändert damit es leserlicher im Forum ist, der Inhalt ist aber derselbe
ich denke das reicht^^ das sollte belegen, das alle statistiken die sagen, es gibt mehr ausländische straftäter, absoluter schwachsinn sind!
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat Bundeskriminalamt zu 2006:

Nichtdeutsche stellten bei Mord und Totschlag fast drei von zehn Tatverdächtigen. Zu beachten ist dabei,
dass sich die nichtdeutsche Wohnbevölkerung immer noch zu einem größeren Teil aus jüngeren Männern
unter vierzig zusammensetzt als die deutsche Wohnbevölkerung. Ferner dürfte auch die besondere,
konfliktträchtige Lebenslage in der Fremde bedeutsam sein. Die Restgruppe der „Sonstigen“ (sie setzt sich
vor allem aus nicht anerkannten Asylbewerbern mit Duldung, Flüchtlingen, Besuchern und erwerbslosen
Personen zusammen) weist bei Mord und Totschlag mit der Hälfte (50,2 %) den höchsten Anteil der
nichtdeutschen Tatverdächtigen auf. Die Gruppe der Asylbewerber stellt bei Mord und Totschlag einen​
Anteil von einem Siebtel (14,0 %) an den nichtdeutschen Tatverdächtigen.
 
Zitat Bundeskriminalamt zu 2006:

Nichtdeutsche stellten bei Mord und Totschlag fast drei von zehn Tatverdächtigen. Zu beachten ist dabei,
dass sich die nichtdeutsche Wohnbevölkerung immer noch zu einem größeren Teil aus jüngeren Männern
unter vierzig zusammensetzt als die deutsche Wohnbevölkerung. Ferner dürfte auch die besondere,
konfliktträchtige Lebenslage in der Fremde bedeutsam sein. Die Restgruppe der „Sonstigen“ (sie setzt sich
vor allem aus nicht anerkannten Asylbewerbern mit Duldung, Flüchtlingen, Besuchern und erwerbslosen
Personen zusammen) weist bei Mord und Totschlag mit der Hälfte (50,2 %) den höchsten Anteil der
nichtdeutschen Tatverdächtigen auf. Die Gruppe der Asylbewerber stellt bei Mord und Totschlag einen​
Anteil von einem Siebtel (14,0 %) an den nichtdeutschen Tatverdächtigen.

danke soweit war ich anscheind nicht^^, sagt auch nur aus das es mehr deutsche täter gibt, mit 95% scheint dann mein wissen veraltet gewesen zu sein, aber 70% deutsche Täter sind immernoch sehr viel mehr^^
 
Wenn Du das Suchwort "Kriminalstatistik" eingibst, ( Bundeskriminalamt ) kriegst Du alle Zahlen, einschließlich 2007. Aber es ist ein mühevolles Zahlenwerk.....
 

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