Mein Papa ist am 20.02. verstorben und ich weiß wie du dich fühlst, viel Kraft für die nächste Zeit, er ist nur im Zimmer nebenan!
Hallo Jeany,
es tut mir so leid, ich fühle mit dir, weisst was schlimm ist..der Gedanke daran..das er nimmer greifbar ist... das Gefühl zerreisst mich..laugt mich aus..zerrt an mir.. Mein Paps war Todkrank, er hat gekämpft bis zum schluss..und er hat nie gejammert..war tapfer..
Was ich daraus lerne, das die Zeit so wertvoll ist.. jeder Augenblick den man mit einen geliebten Menschen verbringt.. sollte die Zeit so ausgenutzt werden..das man zufrieden und glücklich ist.. gelernt habe ich auch durch ihn..das man immer das beste aus seine Situation machen muss..
🙁
Ich war am Montag nochmal an seinen Grab.. ich hab im gesagt: Das ich ihn noch so vieles sagen wollte.. das er mir so fehlt.. das ich in immer um Rat fragen konnte.. und das ich jetzt alleine bin..und bei manchen Endscheidungen die das Jetzt betreffen.. nicht weiss..was ich tun soll.. Weisst , er war immer ehrlich.. hat nie ein Blatt vor dem Mund genommen.. sehr direkt.. damit ich es verstehen konnte.. oft harte Worte.. die wenn man umgesetzt hat.. Frucht getragen haben.. ER hat nicht nur geredet.. sondern er hat zu seinen Wort gestanden.. hat es umgesetzt.. Er hat einen Respekt und Achtung entgegen gebracht.. das was oft heute bei manchen Menschen fehlt.. Er war grossartig
🙁
und jetzt fehlt er.. ich versuche mich zu erinnern.. wie er war...vor seiner Krankheit.. und dann kommt mir wieder das Bild vor Augen , wie er eine halbe STD bevor er starb war.. Ich wusste schon das er sterben wird.. tief in Unterbewusstsein.. hat man es geahnt.. aber ich wollte es nicht wahrhaben.. wollte in nicht gehen lassen..Ich hab ihn jeden Tag besucht, nach meiner Arbeit , vor meiner Arbeit.. spät Abends noch.. am 2.07 bin ich gleich nach ARbeit gegen mittag zu ihn gefahren.. es ging im schlecht..er atmete schwer.. sprach mit leiser Stimme immer und immer wieder.. : ER kann nimmer.. wir haben versucht in zu beruhigen.. haben immer wieder gesagt: ER soll durch die Nase einatmen und durch den Mund aus..Als er dann sein Morphium gespritzt bekommen hat..ist er ganz ruhig geworden.. hat einbissle schlafen können.. Ich hab mich dann verabschiedet von ihm..: Hab gesagt: Papa ich komm morgen früh wieder nach Arbeit..ok.. gab ihm einen Kuss auf die Stirn..umarmte seinen gezeichneten , zerbrechlichen Körper und sagte bis Morgen
🙁
um 14.00 Uhr war ich dann daheim.. brach zusammen.. fragte mich.. wielange noch.. wielange bleibt er uns noch erhalten.. ich hatte Angst.. um 14.10 UHr klingelte das Handy.. meine sister.. :
Papa ist jetzt eingeschlafen
🙁wenn du ihn nochmal sehen willst..musst du jetzt kommen.. ich stand total neben mir..wusste weder noch irgendwas.. als ich dann bei meinen Bruder war.. und ich nach unten ging.. betrat ich das Zimmer.. es war alles wie vorher..ausser das es ganz still war.. ER sass in seinen Rollstuhl wie vor einen dreiviertel sTunde.. das einzige was anders war.. das er schon ganz kalt war.. ich hielt seinen Kopf , küsste ihn..und sagte: WARum... warum..diesen TAg werde ich mein Leben lang nicht mehr vergessen..
🙁
Aber das Leben geht weiter..hart und ungerecht.. auch wenn du jetzt glaubst.. das die Zeit still steht.. so grausam wie es sich anhört.. die Zeit dreht weiter.. und noch viel Schneller wie vorher..
Im Moment habe ich eine 40 Std Woche.. ich komm kaum zum nachdenken.. aber in stillen momenten wie JETZT.. da kann ich mich sehr gut daran erinnern..und es macht mich leer.. und was soll man sagen.. : Bei der Beerdigung meinen Dads.. haben viele nichts gesagt.. was soll man auch sagen.. es ist unfassbar.. nicht in Worte wiederzugeben..
🙁
Behalte deinen Dad.. in Erinnerung.. gestern war ein Sternenreicher Himmel.. da ist mir ein Stern aufgefallen..der noch mehr leuchtete wie die anderen.. er ist vielleicht nicht mehr greifbar..aber doch ist er uns ganz nah.. behalte in in deinen Herzen..
drück dich mal..
lg tine