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mein Papa ist gestern gestorben

  • Starter*in Starter*in Zeitstehtstill
  • Datum Start Datum Start
hey,
ich habe mir jetzt den ganzen thread durchgelesen und habe die ganze zeit geweint. Mein Vater ist vor einem Monat gestorben. Er hatte einen Schlaganfall und lag dann noch 2 wochen im koma... er ist einfach von der einen auf die andere Sekunde weg...
Ich weiß auch nicht wie ich damit umgehen soll. Er ist nur 51 Jahre alt geworden.
Ich denke jeden Tag an ihn und ich muss so gut wie jeden Tag weinen..
Ich weiß nicht, ob das je wieder besser wird...
ich habe ihn so sehr geliebt und ich tue es immer noch und werde es auch immer..

es tut auf jeden Fall gut, das alles hier zu lesen.. man weiß dass man nicht allein ist.
Und irgendwie geht es ja immer weiter im leben.

Fühlt euch alle umarmt
lg melli
 
Abschied
von Mattanja


Noch nicht gekommene Zeit
wie konnte ich dafür bereit,
gehen mein Lieb` Dich zu lassen,
ohne Abschied, nicht zu fassen...

...entrissen, blutend Herz,
Trauer, tiefster Schmerz,
Sehnsucht quälend nach Dir,
Wolken grau über mir.

Nicht weinen, möchte schrein:
"Warum ließest mich allein,
so unerwartet, so zurück?"
Zersprungen ist das Glück.

Abschied nehmen, Trauerzeit,
loszulassen, es ist so weit,
Schöpfers Trost klingt in den Ohren:
"...alles ist noch nicht verloren."

(1999)

Schreibe einen Abschiedsbrief, wo Du alles rein schreibst, was Du noch sagen willst und lege ihn mit ins Grab... das hilft Abschied zu nehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du kannst Tränen vergiesen,
weil er gegangen ist.
Oder du kannst lächeln,
weil er gelebt hat.
Du kannst die Augen schliesen und Beten,
dass er wiederkehrt.

Oder du kannst die Augen öffnen
und all das sehen,

was er hinterlassen hat...



das stimmt ..du hast uns soo viel hinterlassen..und vor allem hast du mir immer wieder gezeigt..das ich niemals den Glauben an mich selber verlieren darf..sondern stets das beste draus machen muss..

danke dafür.. ich liebe dich:wein:
 
Wenn es mir möglich wäre,
würde ich dich ein letztes Mal umarmen
und ganz fest an mich drücken.

Wenn es mir möglich wäre,
würde ich dir zum Abschied zurufen,
dass du mein Leben bereichert hast
und ich dich immer lieben werde.

Wenn es mir möglich wäre,
würde ich so gerne noch einmal
deiner unverwechselbaren Stimme lauschen
und horchen, was du mir zu sagen hast.

Was würdest du mir wohl mitteilen?
Vielleicht würdest du flüstern:
"Bitte mach es mir nicht so schwer
und lass mich gehen,
denn ich muss dich jetzt verlassen."

Wahrscheinlich würdest du wollen,
dass nicht ewig trauere,
sondern mich mit dir darüber freue,
dass es da, wo du jetzt bist,
keinen Schmerz, keine Trauer und kein Leid mehr gibt.

Wenn es mir möglich wäre,
würde ich versuchen dich aufzuhalten.
Aber ich weiß,
dass du trotzdem gehen würdest,
denn du bist schon immer gradlinig deinen Weg gegangen.

Wenn es mir möglich wäre,
würde ich meine Tränen abwischen,
das Unabwendbare akzeptieren
und mich freuen,
weil du das Leben jetzt in Fülle hast.


__________________
Die größten Ereignisse-
das sind nicht unsere lautesten,
sondern unsere stillsten Stunden.

Friedrich Nietzsche
 
Mein tiefstes Beileid!! Meine Oma ist vor 3 tagen an Lungenkrebs gestorben ich weiss wie du dich fühlst!Fühl dich gedrückt!
 

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