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Mein Mutter ist plötzlich vor kurzen gestorben

D

drawings

Gast
Guten Abend erst mal…bin neu hier…hab mich erst vor einer 3 stunden hier angemeldet.
Mir geht es richtig beschissen ich weiß nicht mehr wo oben und unten ist. Meine Mutter ist am 20.08.09 12🤐5 Uhr im Krankhaus verstorben ganz plötzlich…an einen Herzinfarkt. So alt war sie noch gar nicht 56 Jahre. Ihr ging’s schon ein paar Tage vorher nicht gut…und sie hat sich selber den not Arzt gerufen (weil ich den ganzen Tag nicht da war und sie hat gedacht der Arzt nimmt sie mit ins Krankenhaus..weil es ihr ja so schlecht ging…aber der hat ihr nur so komisches schmerz mittel da gelassen und der hat gesagt es wäre nicht so schlimm gehen sie nächste Woche zum Arzt und lassen sie sich richtig durch checken. Na ja ich bin dann am Abend nach Hause gekommen….und da hab ich es dann halt mitbekommen das ihr es richtig schlecht ging und hab mit ihr geredet und sie hat mir halt alles der der Arzt da war usw…sie konnte die ganze Nacht nicht schlafen weil wenn sie sich hin gelegt hatte, hat sie noch schlechter Luft bekommen….und sie hat die ganze Nacht in der Küche im sitzen übernachtet und ich musste es mir die ganze Zeit an sehen wie sie sich darum quält….sie sah schon aus wie der Tod…sie sah so blass aus und sie hatte fieber….und ich bin die ganze Nacht mit ihr auf geblieben…und hab so mit gelittet mit ihr und ich hab sie auch paar ma l gefragt ob ich den Krankenwagen rufen soll, aber sie wollte nicht. Sie hat zu mir immer gesagt(der notarzt war schon einmal da und er hat gesagt es ist nicht so schlimm es reicht wenn ich dann zum Arzt gehe. Ich bin dann halt auch die ganze Nacht mit ihr aufgeblieben. Das ich halt sofort reagieren kann wenn irgendwie schlechter geht oder so… na ja aufjedefall ist sie dann zum arzt und sie haben ein paar untersuchungen gemacht…und es ging ihr dann auch ein tag vor ihren Tod auch wieder besser und sie sollte dann einen Tag später wieder zum Arzt gehen…Ich bin frühs dann mit ihr zusammen noch aufgestanden aufgestanden und hab ich dann mit ihr noch unterhalten und so…hab sie gefragt wann sie zum Arzt muss und so. Ich musste dann auch los weil ich zu der Zeit ein Praktikum im Tierheim gemacht…und musste halt dann früh ausen Haus…und ihre letzten Worte die sie zur mir sagte waren BIS SPÄTER. Und ich komm dann so gegen 12🤐0 Uhr nach Hause. Sie war noch nicht zu Hause hab mir dabei noch nix gedacht. Und hab angefange einbisschen die Wohnung aufzuräumen, weil in den letzten Tage ziemlich viel liegen geblieben ist, weil meine Mutter nicht dazu gekommen ist irgendwas im Haushalt zu machen, weil ihr es ja so schlecht ging. Na ja hab halt die Waschmaschine angestellt und da klingelte das Telefon und ich geh dran. Da war ein Arzt aus dem Krankenhaus dran. Er fragt mit wem er sprechen tut, da hab ich mein name gesagt. Da hat der arzt gefragt ob ich die die tochter von meiner Mutter wäre und da hab ich ja gesagt und dann hat er mich gefragt wie alt ich wäre da hab ich gesagt das ich 18 wäre und ich hab dann gefragt was los ist…und dann hat er gesagt...es tut mir leid aber ihre Mutter ist vor 10 min verstorben. Ich hab den drei mal gefragt ob er mich verarschen will. Ich wollte es einfach nicht glaube, weil es ging ihr ja schon wieder besser. Na ja der Arzt hat mir dann nur noch erzählt das…sie beim Arzt war und keine 10 min später zusammengebrochen ist und dann mit blaulicht ins Krankenhaus kam.

So und das ist jetzt alles ungefähr 2 Monate her. Ich muss jetzt alles alleine mache. Ich bin wenigstens froh dass ich in der Wohnung erst mal für 6 Monate bleiben kann und nicht gleich hier raus muss, weil die Wohnung ja für mich alleine zu groß ist. Ich besuche ein Berufvorbereitungsjahr. Einmal in der Woche Schule und der Rest der Woche Praktikum. Und ich merke immer mehr das mir alles egaler wird und mir alles am A**** vorbei . Es ist jetzt auch schon seit seit 4 oder 5 Wochen so dass ich auch den Kontakt zu meinen verwanten und so abgebrochen hab…na ja die wohnen ja alle ungefähr 90 km von mir enfernt…Sie rufen ständig an und labern mich immer voll….wie geht es dir oder wenn du hilfe brauchst sag bescheid oder so das leben muss weiter gehen das geht mir sowas

So und das ist jetzt alles ungefähr 2 Monate her. Ich muss jetzt alles alleine mache. Ich bin wenigstens froh dass ich in der Wohnung erst mal für 6 Monate bleiben kann und nicht gleich hier raus muss, weil die Wohnung ja für mich alleine zu groß ist. Ich besuche ein Berufvorbereitungsjahr. Einmal in der Woche Schule und der Rest der Woche Praktikum. Und ich merke immer mehr das mir alles egaler wird und mir alles am A**** vorbei . Es ist jetzt auch schon seit seit 4 oder 5 Wochen so dass ich auch den Kontakt zu meinen verwanten und so abgebrochen hab…na ja die wohnen ja alle ungefähr 90 km von mir enfernt…Sie rufen ständig an und labern mich immer voll….wie geht es dir oder wenn du hilfe brauchst sag bescheid oder so das leben muss weiter gehen das geht mir sowas von auf die Nerven und das wegen geh ich einfach nicht mehr ans Telefon wenn sie anrufen(ich weiß sie machen sich nur sorgen und wollen für mich da sein) aber sie nerven einfach nur…ich geh nur noch ans Telefon wenn meine zwei Brüder anrufen. Und ich geh auch manchmal einfach nicht ins Praktikum….was ja gar nicht gut ist, weil wenn ich so weiter mache flieg ich. Na ja es gehe mir alle nur noch auf die Nerven ich will einfach mein Ruhe haben…Ich weiß das dass leben weiter geht. Aber irgendwie sind alle wieder zur Normalität zurück gekerht sind und tun so ob nix passiert ist und das macht mich irgendwie sauer auf alle. Ich denke jeden Tag an meine Mutter…ich vermisse sie so sehr sie hat ein riesen loch hinterlassen, ich hab sehr an sie gehangen…weil mein Vater auch schon sehr früh gestorben ist vor 10 Jahren. Da war ich 8 Jahre und jetzt noch meine Mutter. Ich frag mich immer warum musste mir das passieren. Ich bin zwar 18 aber aber ganz alleine komme ich auch noch nicht zurecht im Leben. Ich brauch sie einfach und jetzt ist sie weg das tut so weh. Ich konnte mit ihr überalles reden und hab viel mit ihr unternommen und hab mich sehr gut mit ihr verstanden…na ja manchmal gab es auch mal Streit aber das ist wohl überall so. Ich geh 2 oder 3 mal in der woche aufen Friedhof und zünde immer ne kerze an für sie. Ich sprech immer in gadanken warum hast du mich nur alleine gelassen. Ich brauch dich doch…aber ich bekomme keine antwort von ihr….wenn ich errlich bin komm ich mir auch total doof vor mit ihr zureden…na ja eigendlich rede ich ja nur mit einen Stein wenn man es so sieht. Und es hilft mir kein Stück wenn ich auf dem Friedhof bin. Es fühlt sich immer noch so an wie einziger Albtraum und ich wache bald auf und sie ist wieder da. Aber so ist nicht. Ich hab in der Wohnung alles so gelassen wie es war wo sie noch da war. zb ich hab ihre sachen auch noch alle mitgewaschen die sie an hatte auch am Tag ihres Todes die Sachen hab ich mitgewaschen und und gebügelt und ordenlich in ihren Schrank gelegt und in ihren Schlaf Zimmer hab ich auch alles so gelassen so wie sie es verlassen hat. Ich hab einfach das Gefühl wenn ich irgendwas von ihr wegschmeiße das sie immer mehr aus meinen leben verschwindet. Viele sagen zu mir wie kannst du nur alleine in der Wohnung wohnen…du wirst doch laufen an deine mutter dran erinnert…Ich weiß auch nicht das ist nicht mehr schlimm. An anfang war es schlimm aber jetzt nicht mehr. Und jetzt weiß ich einfach nicht mehr weiter? Ich hab das gefühlt das mir das leben immer mehr endgleitet. Ich hab auch schonpaar mal gedacht warum tust du es nicht einfach beenden dein leben….aber da wäre ich zufeige dazu, das könnte ich nicht. Oh sorry jetzt hab ich einfach einen halben roman geschrieben..na ja vielleicht lest ihr euch das trotzdem mal durch….und vielleicht hab ihr ja ein paar tipps für mich würde mich freuen.

 
Hallo,

das hört sich so an, als bräuchtest Du Leute, bei denen Du einfach sagen kannst, wie es D i r geht.
Und Trauern ist auch nicht einfach.
Für das Trauern: es gibt oft über Selbsthilfestellen Trauercafes oder Gruppen für Angehörige zu erfragen. Da geht es allen um das gleiche Thema. Trauer kann dauern ... . Nur Mut!
Und Dir zuhören: die Anonymen Gruppen. Da wird zugehört und nichts gesagt. Emotions Anonymous - Selbsthilfegruppen für emotionale oder zwoelf-schritte.de

Lieben Gruß
 
Liebe Drawings,

dein Beitrag geht mir sehr zu Herzen und ich kann wahrscheinlich nur erahnen, wie du dich jetzt fühlst. Es haben dir ja auch schon viele Leute helfen wollen, dir raten wollen und dir Unterstützung angeboten. Das brauchst du sicherlich irgendwann auch, aber momentan nerven dich die Leute nur, weil du so sehr trauerst und irgendwie doch ganz alleine da stehst. Deine Mutter ist so plötzlich und so jung gestorben und du machst dir irgendwie Vorwürfe, dass du das nicht verhindert hast oder nicht bei ihr warst. Dabei finde ich, dass du alles getan hast, was dir möglich war.

Ich kann es gut verstehen, dass du erst einmal alles so erhalten willst, wie es war; die Wäsche deiner Mutter waschen, in der Wohnung bleiben, nur nicht noch etwas verändern. Du brauchst die Zeit zum Trauern und der Tod deiner Mutter ist ja wirklich noch nicht lange her; im Gegenteil.

Keiner kann dich jetzt sicher trösten, der sagt, dass die Zeit Wunden heilt. Aber eines Tages wird es für dich leichter, dann kannst du vielleicht auf die Hilfsangebote deiner Umgebung zurückkommen. Denke daran, dass deine Mutter sich sicher nichts mehr gewünscht hätte als dass du dein Leben wieder liebst und in Liebe und Dankbarkeit an sie zurückdenkst, aber auch voller Hoffnung auf ein eigenes gutes Leben.

Sei herzlich gegrüßt

Katharina
 

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