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Mein Mann kann einfach nicht nein sagen

Inne halten und Mann machen lassen. Du bist völlig überdreht. Dein Mann ist nunmal für alle da, nicht nur für dich. Sag nichts mehr, lass ihn machen. es nützt nichts Druck aufzubauen. Du zermürbst dich selbst.
 
Vielleicht hast du recht, Bertil…
Vielleicht habe ich einfach Angst, vielleicht kann ich nicht einfach alles vergessen, was meine Familie fast kaputt gemacht hat…
Umso schwerer ist es für mich vollkommen vertrauen zu haben, nicht nach so kurzer Zeit. Als wir früher „ja“ zu allem gesagt haben war auch noch alles in bester Ordnung, bis ich irgendwann stopp gesagt habe und dann zog es sich über Monate. Lügen über lügen, Demütigungen, Hass auf meinen Sohn (weil er die erste Geige in meinem Leben spielte und nicht meine Schwiegermutter), Hilfe, um
die ich bat nach der Geburt und die mich zur „depressiven“ gemacht hat und abgelehnt wurde. Zur standesamtlichen Hochzeit kam nur meine Schwiegermutter, kein Bruder. Für 2 Stunden. Eine Karte wurde uns gegeben und unterschrieben mit ihrem Nachnamen (nur Nachnamen)… ja es hat mich alles verletzt und du magst recht haben… nur weiß ich nicht damit umzugehen…
Mein Mann schläft nur noch sobald er kann, also sehe ich, dass er erschöpft ist. Er macht Fehler in der Firma, kommt nicht mal dazu Rechnungen zu schreiben, geschweige denn die Renovierung unseres Flures, die wir im April gestartet haben, zu beenden.
der Pool ist noch nicht winterfest… einfach Kleinigkeiten, weil ihm die Zeit fehlt.
und ich weiß gar nicht wie oft ich gehört habe: Schatz ich weiß, dass ich einfach einschlafe auf der Couch aber ich bin so müde. Ich bin so ausgelaugt. Ich weiß selbst nicht wo mir der Kopf steht. Also Zusammenbruch vielleicht nicht, aber selbst zum Neurologen wegen den Händen möchte er nicht, weil er keine Zeit hat krank zu sein. Er hat nur Zeit für andere, die seine Hilfe brauchen. Aber nicht für sich, seine Kinder und mich.
Da wäre bei mir schon Schluss mit lustig, wenn er sich für alles aufreibt, nur für das eigene Zuhause nicht.
Und das würde ich auch ganz deutlich zum Ausdruck bringen und einen riesigen Krach riskieren.
So geht es halt auch nicht.
 
> Er macht Fehler in der Firma, kommt nicht mal dazu Rechnungen zu schreiben
..........
> aber selbst zum Neurologen wegen den Händen möchte er nicht, weil er keine Zeit hat krank zu sein.

Also so gehts nicht. In dem Fall ist es nämlich keine Zusatzleistung beim Bruder, sondern eine Ersatzleistung auf Kosten anderer, bei ihm selbst und damit bei Euch entstehender Defizite.

Zusatzleistung für die Familie kann es nur sein, wenn das Andere nicht darunter leidet. Aber wenn er seine Arztsachen dafür aufgibt und das mit der Firma ....dann ersetzt er doch eins ums Andere.

Worum dreht es sich: Du sollst nicht "die Böse" werden. Diese Familiendynamik gilt es zu vermeiden und die Fallstricke (deine Fallstricke) dafür sind ausgelegt.... Also er soll zu seinem Bruder die Karten auf den Tisch legen. Da würde ich an Deiner Stelle drauf bestehen.

Firma muss laufen, seine Hande müssen versorgt sein, seine Familie....DANN kann er seinem Bruder helfen.

Du hast aber ganz recht mit Deiner Vorsicht. Es muss letztlich von ihm kommen. Du bist ja wie alle Schwiegertöchter "toxisch" (fand den Gebrauch von "toxisch" immer furchtbar inflationär, aber irgendwie bin auch auf den Geschmack gekommen 🙂

Das mit dem Standesamt....das war auch nicht schön vom Bruder. Nein. Aber ja wir Positivdenker wollen doch immer das Beste für die Zukunft annehmen, nicht wahr.

Entscheidend scheint mir zu sein, dass Du NICHT in Aktion trittst. Die Nachrede bekommst Du sowieso: "Ja d'Linchen ist die treibende Kraft sie LÄHMT unseren Buben/Bruder die Pöse 🙂" dem kommst Du als toxische Schwiegertochter eh nicht aus.

Also doch Tacheles gesprochen: ICH bin deine Frau, deine Hände gehen mich was an und deine Firma....
 
Mein Mann schläft nur noch sobald er kann, also sehe ich, dass er erschöpft ist. Er macht Fehler in der Firma, kommt nicht mal dazu Rechnungen zu schreiben, geschweige denn die Renovierung unseres Flures, die wir im April gestartet haben, zu beenden.
der Pool ist noch nicht winterfest… einfach Kleinigkeiten, weil ihm die Zeit fehlt.
Wieso nimmst du die Sachen nicht einfach in die Hand? Vielleicht kann es nicht schaden, dass du ihn etwas entlastest. Wenn man, wie dein Mann, tausend Sachen im Hinterkopf hat die noch erledigt werden müssen, stresst das noch zusätzlich. Dann wird er auch kaum empfänglich für Gespräche über die Familie und seine Gesundheit sein.
 
Da wäre bei mir schon Schluss mit lustig, wenn er sich für alles aufreibt, nur für das eigene Zuhause nicht.
Und das würde ich auch ganz deutlich zum Ausdruck bringen und einen riesigen Krach riskieren.
So geht es halt auch nicht.
Das habe ich schon mehrmals. Allerdings auch irgendwann aufgehört zu nörgeln, weil ich wusste wofür er es macht und wir mussten eben schauen, wie wir klar kommen, weil wir noch ein kleines Häuschen gekauft haben, was vermietet wird. Ich habe einfach Angst, dass der „Krach“ uns komplett auseinander bringt…
 
Wieso nimmst du die Sachen nicht einfach in die Hand? Vielleicht kann es nicht schaden, dass du ihn etwas entlastest. Wenn man, wie dein Mann, tausend Sachen im Hinterkopf hat die noch erledigt werden müssen, stresst das noch zusätzlich. Dann wird er auch kaum empfänglich für Gespräche über die Familie und seine Gesundheit sein.
Glaube mir ich helfe wo ich kann, ich habe mit ihm geackert und den Flur (zwei Stockwerke) gemacht, aber es sind Sachen, die er nur machen kann, Treppe fertig stellen, Heizung anschließen… die Rechnungen schreibt er selbst, weil es manchmal Änderungen gibt. Die Firma war sein Baby, er war so stolz. Dinge, die ich erledigen kann tue ich (der Haushalt obliegt mir ebenso, da erwarte ich nichts) genauso wie die Kinder, wir haben zwei. Aber irgendwann ist sowohl er als auch ich ausgelaugt und aufeinander angewiesen und sollten uns nicht noch mehr Dinge aufbrummen lassen…
 
> Er macht Fehler in der Firma, kommt nicht mal dazu Rechnungen zu schreiben
..........
> aber selbst zum Neurologen wegen den Händen möchte er nicht, weil er keine Zeit hat krank zu sein.

Also so gehts nicht. In dem Fall ist es nämlich keine Zusatzleistung beim Bruder, sondern eine Ersatzleistung auf Kosten anderer, bei ihm selbst und damit bei Euch entstehender Defizite.

Zusatzleistung für die Familie kann es nur sein, wenn das Andere nicht darunter leidet. Aber wenn er seine Arztsachen dafür aufgibt und das mit der Firma ....dann ersetzt er doch eins ums Andere.

Worum dreht es sich: Du sollst nicht "die Böse" werden. Diese Familiendynamik gilt es zu vermeiden und die Fallstricke (deine Fallstricke) dafür sind ausgelegt.... Also er soll zu seinem Bruder die Karten auf den Tisch legen. Da würde ich an Deiner Stelle drauf bestehen.

Firma muss laufen, seine Hande müssen versorgt sein, seine Familie....DANN kann er seinem Bruder helfen.

Du hast aber ganz recht mit Deiner Vorsicht. Es muss letztlich von ihm kommen. Du bist ja wie alle Schwiegertöchter "toxisch" (fand den Gebrauch von "toxisch" immer furchtbar inflationär, aber irgendwie bin auch auf den Geschmack gekommen 🙂

Das mit dem Standesamt....das war auch nicht schön vom Bruder. Nein. Aber ja wir Positivdenker wollen doch immer das Beste für die Zukunft annehmen, nicht wahr.

Entscheidend scheint mir zu sein, dass Du NICHT in Aktion trittst. Die Nachrede bekommst Du sowieso: "Ja d'Linchen ist die treibende Kraft sie LÄHMT unseren Buben/Bruder die Pöse 🙂" dem kommst Du als toxische Schwiegertochter eh nicht aus.

Also doch Tacheles gesprochen: ICH bin deine Frau, deine Hände gehen mich was an und deine Firma....
Das ist eigentlich mein Plan, nicht die böse zu sein. Denn das bin ich wirklich nicht. Ich sehe nur, dass er sich verändert bzw manchmal recht böse wird. Ein Beispiel: er telefonierte mit seiner Mutter, ich bereitete das Essen vor und war abgelenkt, dann rief mich meine Tochter und ICH war die unhöfliche, die sich nicht am Gespräch beteiligt hat, denn seine MUTTER gibt sich Mühe und ich nicht. Dabei war es wirklich nicht meine Absicht. Aber es heißt immer nur: sie geben sich Mühe und du nicht.
nein ich setzte Prioritäten und das ist wohl falsch.
das mit seinen Händen darf ich natürlich auf keinen Fall vor jemanden erwähnen, also mit Schwiegermutter sprechen und auf Verständnis hoffen ist nicht.
bleibt nur abwarten, bis ihm die Hände einschlafen, wenn er was schweres hebt und sich zum Invaliden macht.
aber dann bin ich ja auch die, die Schuld daran ist, dass es so gekommen ist. Ich kümmere mich und versuche ihn zu schonen, aber im Endeffekt bin ich sowieso die die Schuld ist…

ich merke gerade, ich klinge schrecklich
 
Glaube mir ich helfe wo ich kann, ich habe mit ihm geackert und den Flur (zwei Stockwerke) gemacht, aber es sind Sachen, die er nur machen kann, Treppe fertig stellen, Heizung anschließen…
Zur Not muss dann eben mal ein Handwerker engagiert werden.

Aber wenn ich das hier so lese, hat nicht nur er sich, sondern ihr euch beide übernommen... eigenes Haus, wo ihr anscheinend auch noch alles selber macht, dann noch Haus zur Vermietung, eigene Firma... kein Wunder dass er bzw. ihr beide überfordert seid. Das würde wohl fast jedem an die Belastungsgrenze führen.
 
Zur Not muss dann eben mal ein Handwerker engagiert werden.

Aber wenn ich das hier so lese, hat nicht nur er sich, sondern ihr euch beide übernommen... eigenes Haus, wo ihr anscheinend auch noch alles selber macht, dann noch Haus zur Vermietung, eigene Firma... kein Wunder dass er bzw. ihr beide überfordert seid. Das würde wohl fast jedem an die Belastungsgrenze führen.
Ich wollte das Haus nicht, mein Mann wollte einen größeren Garten (es ist ein uraltes Reihenhaus gewesen, wo alles neu gemacht werden musste) das hat mein Mann gemacht. Ich bin so stolz auf ihn aber auch manchmal wütend gewesen. Geholfen hab ich ihm dort zwar auch, da war die kleine allerdings 2 und wir hatten hier niemanden, der ihm oder mir hilft also sind wir beide gependelt. Oft habe ich gesagt, dass es bereue das Haus gekauft zu haben, weil es soviel Arbeit war für ihn. Aber gut, seine Worte: bald ist der ganze Stress vorbei und wir haben wieder Zeit für uns. Versprochen. Aber diese Zeit kommt nicht… wie bereits gesagt: 8 Jahr waren wir größtenteils auf uns alleine gestellt, gemeinsam haben wir es geschafft, ich hab ihm den Rücken frei gehalten und er mir… und nun, wo wir zur Ruhe kommen sollten, erstmal das erreicht haben was wir wollten, Stress und Arbeit reduzieren, auf und achten, die Zeit mit den Kindern genießen, unsere Ehe genießen, durchatmen, erholen, fängt alles an…
 
Vielleicht könnt ihr durch andere Personen Entlastung bekommen..z.B. Haushaltskraft, Handwerker, usw. beschäftigen.

Von seiner toxischen Schwiegermutter würde ich mich komplett fern halten.
 

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