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Linchen89
Gast
Hallo zusammen, ich bin ganz neu hier und muss mir einfach alles von der Seele schreiben. Es erdrückt mich und macht mir Angst. Zu mir, ich bin 32 Jahre alt und verheiratet. Mein Mann ist 39. Wir haben 2 gemeinsame Kinder 9 und 5.
Mein Mann und ich hatten seit 8 Jahren keinen Kontakt zu seiner Familie. Mutter und Bruder. Ziemlich am Anfang unsere Beziehung hat seine Mutter übel mitgemischt, uns gegeneinander ausgespielt, mir verletztende Dinge durch die Blume vorgeworfen und es fast dazu gebracht, dass wir uns getrennt hätten, denn mein Mann stand immer hinter ihr und nicht hinter unserem Sohn und mir. Irgendwann hat er den Kontakt zu ihr abgebrochen. Es war schön, dass niemand mehr da war, der ihn manipuliert hat. In der Zeit, in der mein Mann keinen Kontakt zu ihr und seinen Bruder hatte wurden viele negativen Sachen über uns erzählt. Wir wurden ziemlich durch den Dreck gezogen. Gemeinsam haben wir aber nicht aufgegeben und uns alles alleine aufgebaut. Meine Familie hingegen stand immer hinter uns. Sie hat uns unterstützt und war für uns da. Irgendwann kam der Punkt, dass meine Familie auch ziemlichen Mist verzapft hat. Ich musste mir einiges anhören, habe für mich entschieden, dass ich auf Distanz gehe. Mein Mann ebenso. Ich habe es verstanden und es war bzw. ist ok für mich. Die Oma meines Mannes wurde im Sommer schwer krank und wir sind dorthin gefahren. Seine Mutter war auch da und plötzlich war alles wie früher für meinen Mann, er hat alles vergessen, was sie getan hat, wie sie uns verletzt hat, dass sie noch nicht mal unsere Kinder kennt, weil sie sie nie interessiert haben. Noch vor dem Zusammentreffen habe ich meinem Mann von meinen Ängsten erzählt. Ich hatte Bauchschmerzen nur bei dem Gedanken sie zu sehen. Er versicherte mir, dass ich mir keine Sorgen machen muss, er aus der Zeit gelernt habe und es nie mehr soweit kommen wird. Ich glaubte ihm. Nach dem Urlaub bei Oma ging alles sehr schnell. Tägliche Anrufe, ihre Probleme, dauernd Sätze wie: ich möchte euch sehen, wir haben uns so lange nicht gesehen etc (2 Wochen). Ständiges betonen, dass sie ja alles alleine machen musste, als wir keinen Kontakt hatten. Wir mussten auch alles alleine schaffen. Meine Familie wohnt 160 km entfernt, sie 30 km. Mein Mann hat sich eine Firma neben seinem Vollzeitjob aufgebaut, damit wir leben konnten. Ich saß mit den Kindern alleine zu Hause. Er arbeitet seit 6 Jahren im Produktionsdienst nur im Nachtdienst. Nebenbei montiert er Fenster und ist auf Baustellen unterwegs. Wir haben kaum Zeit für uns. Er ist erschöpft. Verständlicherweise. Nun hat sich sein Bruder ein 3 Familienhaus gekauft und muss es renovieren. Wer soll helfen? Richtig mein Mann!!! Neben all den Sachen, die er leistet soll er das auch noch machen und er sagt nicht nein! Wir haben uns so gestritten. Er versteht mich nicht, ich ihn nicht. Versteht mich nicht falsch, ich bin froh über die Versöhnung, gerade meinen Mann und der Kinder wegen, aber ich möchte einfach eine Grenze. Ich möchte nicht, dass es wieder ausartet. Er musste immer zur Stelle sein ohne Rücksicht auf uns. Wir haben uns so sehr gestritten und uns fast getrennt. Nun geht es von vorne los. Kann man sich nicht einfach treffen und es wird nix von einem erwartet? Liege ich so falsch, wenn ich das erwarte. Wir haben selbst ein Haus und es bleibt so viel liegen, weil man Mann keine Zeit hat. Seit Wochen hat er Schmerzen in den Händen. Ich darf das aber nicht sagen, ich sagte ihm, dass ich mir Sorgen um
ihn mache, aber nein , er versteht es nicht, wenn ich sage, dass ich Verständnis dafür habe, dass er das machen muss, damit wir leben können, aber ich kein Verständnis habe, dass er sich auch noch für andere hinstellt und sich fertig macht. Er hat keine Zeit für mich und die Kinder, aber um
zu helfen schon? Ich bin so traurig. Dabei dachte ich, wir hätten unseren gemeinsamen Weg gefunden…
danke fürs lesen…
Mein Mann und ich hatten seit 8 Jahren keinen Kontakt zu seiner Familie. Mutter und Bruder. Ziemlich am Anfang unsere Beziehung hat seine Mutter übel mitgemischt, uns gegeneinander ausgespielt, mir verletztende Dinge durch die Blume vorgeworfen und es fast dazu gebracht, dass wir uns getrennt hätten, denn mein Mann stand immer hinter ihr und nicht hinter unserem Sohn und mir. Irgendwann hat er den Kontakt zu ihr abgebrochen. Es war schön, dass niemand mehr da war, der ihn manipuliert hat. In der Zeit, in der mein Mann keinen Kontakt zu ihr und seinen Bruder hatte wurden viele negativen Sachen über uns erzählt. Wir wurden ziemlich durch den Dreck gezogen. Gemeinsam haben wir aber nicht aufgegeben und uns alles alleine aufgebaut. Meine Familie hingegen stand immer hinter uns. Sie hat uns unterstützt und war für uns da. Irgendwann kam der Punkt, dass meine Familie auch ziemlichen Mist verzapft hat. Ich musste mir einiges anhören, habe für mich entschieden, dass ich auf Distanz gehe. Mein Mann ebenso. Ich habe es verstanden und es war bzw. ist ok für mich. Die Oma meines Mannes wurde im Sommer schwer krank und wir sind dorthin gefahren. Seine Mutter war auch da und plötzlich war alles wie früher für meinen Mann, er hat alles vergessen, was sie getan hat, wie sie uns verletzt hat, dass sie noch nicht mal unsere Kinder kennt, weil sie sie nie interessiert haben. Noch vor dem Zusammentreffen habe ich meinem Mann von meinen Ängsten erzählt. Ich hatte Bauchschmerzen nur bei dem Gedanken sie zu sehen. Er versicherte mir, dass ich mir keine Sorgen machen muss, er aus der Zeit gelernt habe und es nie mehr soweit kommen wird. Ich glaubte ihm. Nach dem Urlaub bei Oma ging alles sehr schnell. Tägliche Anrufe, ihre Probleme, dauernd Sätze wie: ich möchte euch sehen, wir haben uns so lange nicht gesehen etc (2 Wochen). Ständiges betonen, dass sie ja alles alleine machen musste, als wir keinen Kontakt hatten. Wir mussten auch alles alleine schaffen. Meine Familie wohnt 160 km entfernt, sie 30 km. Mein Mann hat sich eine Firma neben seinem Vollzeitjob aufgebaut, damit wir leben konnten. Ich saß mit den Kindern alleine zu Hause. Er arbeitet seit 6 Jahren im Produktionsdienst nur im Nachtdienst. Nebenbei montiert er Fenster und ist auf Baustellen unterwegs. Wir haben kaum Zeit für uns. Er ist erschöpft. Verständlicherweise. Nun hat sich sein Bruder ein 3 Familienhaus gekauft und muss es renovieren. Wer soll helfen? Richtig mein Mann!!! Neben all den Sachen, die er leistet soll er das auch noch machen und er sagt nicht nein! Wir haben uns so gestritten. Er versteht mich nicht, ich ihn nicht. Versteht mich nicht falsch, ich bin froh über die Versöhnung, gerade meinen Mann und der Kinder wegen, aber ich möchte einfach eine Grenze. Ich möchte nicht, dass es wieder ausartet. Er musste immer zur Stelle sein ohne Rücksicht auf uns. Wir haben uns so sehr gestritten und uns fast getrennt. Nun geht es von vorne los. Kann man sich nicht einfach treffen und es wird nix von einem erwartet? Liege ich so falsch, wenn ich das erwarte. Wir haben selbst ein Haus und es bleibt so viel liegen, weil man Mann keine Zeit hat. Seit Wochen hat er Schmerzen in den Händen. Ich darf das aber nicht sagen, ich sagte ihm, dass ich mir Sorgen um
ihn mache, aber nein , er versteht es nicht, wenn ich sage, dass ich Verständnis dafür habe, dass er das machen muss, damit wir leben können, aber ich kein Verständnis habe, dass er sich auch noch für andere hinstellt und sich fertig macht. Er hat keine Zeit für mich und die Kinder, aber um
zu helfen schon? Ich bin so traurig. Dabei dachte ich, wir hätten unseren gemeinsamen Weg gefunden…
danke fürs lesen…