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Mein Mann ist tot

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Gast

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Vor 4 Wochen ist mein Mann im Alter von 56 Jahren plötzlich verstorben. Die erste Woche war schmerzlich, danach war es eigentlich "gut" zu ertragen. Doch seit 2 Tagen kann ich nicht mehr. Warum hat er mich alleine gelassen? Nachts wache ich auf und meine ihn in irgendeiner Weise zu hören, Schritte usw. Das macht mich fertig. Dazu noch Ärger wegen Witwenrente (Existenzangst) Meine Kinder sind immer für mich da, aber ich möchte nicht, dass sie immer um mich sind. Sie haben selbst genug damit zu tun. Bin verzweifelt.
 
Es ist schön, dass du dich entschieden hast, deinen Kummer hier in diesem Forum niederzuschreiben, manchmal hilft das etwas. Doch deine Situation ist wirklich sehr, sehr schlimm. Ich bekomme immer Gänsehaut, wenn ich so was lese, einfach nur unfair, dass dein Mann so früh gehen musste. 🙁 meine Mama ist vor 2 Jahren gestorben und meine beste Freundin wird bald sterben...ich komme mit all dem auch nicht richtig zu recht, ich verstehe dich wirklich. Kein Mensch wir deinen Mann je ersetzen können, das ist klar. Aber du darfst niemals vergessen, dass er nur so hoch geflogen ist, wie er dich noch sehen kann.

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute!
 
Lieber Gast,

Du hast mein herzliches Beileid.

Man kann dir gute Ratschläge geben, Literatur empfehlen, eine Selbsthilfegruppe. Jedoch muss das jeder für sich individuell entscheiden, was er oder sie braucht.
Trauern ist ein langer Prozess, der in verschiedenen Stufen abläuft: Schock, Wut, Angst, manchmal sogar Depressionen und dann irgendwann Akzeptanz und der Wille zum weiterleben.

Schaff dir eine Routine, an der du dich festhalten kannst. Jeden Tag das gleiche. Vielleicht kannst du zum Abschluss des Tages ein paar Worte mit deinem Mann wecheln, Tagebuch schreiben oder hier einen Blog aufmachen?

Was du durchlebst ist normal, wenn auch beängstigend, wenn man drin steckt.
Hast du Freunde, die dir beistehen könnten? Und wenn nicht und du nicht allein sein kannst, schließe dich vielleicht einer Gruppe an, die ein ähnliches Leid durchleben müssen?

Kannst du vielleicht deine Wohnung etwas umstellen? Vielleicht für eine Weile in einem anderen Zimmer schlafen? Leise Musik zum einschlafen hören?
Auch ich wünsche dir viel Kraft in dieser schweren Zeit.
 
Ich kann dich sehr gut verstehen, mein Mann ist vor 3 1/2 Monaten gestorben, ich weiß manchmal nicht wohin mit meiner Trauer und meiner Wut. Auchich denke immer, warum hat er mich alleine gelassen ? Wir waren 24 Jahre glücklich und wenn mein Mann die Wahl gehabt hätte, er wäre nicht gegangen. Wir haben uns 24 Jahre geliebt und haben zusammen zwei Mädels im alter von 15 und 21 Jahren. Ich wünsche dir alles gute für deine Zukunft, liebe Grüße
 
:blume: Es tut mir sehr leid.Hast Du mal an eine Selbsthilfegruppe für Hinterbliebene gedacht?Gespräche mit Menschen die ähnliches durchleben können oft weiterhelfen und man kann sich gegenseitig stützen.Das Leben muss weitergehen, wie es so schön heisst und ich wünsche Dir in dieser schwierigen Situation ganz viel Stärke.Fühle Dich von mir umarmt
 
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Vor 4 Wochen ist mein Mann im Alter von 56 Jahren plötzlich verstorben. Die erste Woche war schmerzlich, danach war es eigentlich "gut" zu ertragen. Doch seit 2 Tagen kann ich nicht mehr. Warum hat er mich alleine gelassen? Nachts wache ich auf und meine ihn in irgendeiner Weise zu hören, Schritte usw. Das macht mich fertig. Dazu noch Ärger wegen Witwenrente (Existenzangst) Meine Kinder sind immer für mich da, aber ich möchte nicht, dass sie immer um mich sind. Sie haben selbst genug damit zu tun. Bin verzweifelt.

Lieber Gast,

mein Beileid Dir aus tiefstem Herzen! Ich verlor meinen Mann bei einem Unfalll, weiss was Du durchmachst. Die Gedanken, die Du nun hast, sind normal. Sie kommen, da Du nun allein bist und nun kommen Fragen auf. Wenn Du ihn nun hörst, ist das Deine innere Reaktion auf das Alleinsein.
Sprich offen mit Deinen Kindern, denn sie wollen Dich behüten! Auch wenn sie selbst leiden, wissen sie auch, dass Du es am schwersten hast. wenn Du ihnen sagst, dass Du schon klar kommst und sie mögen bitte Dir einen grossen Raum lassen, werde sie es verstehen.
Deine Existenzängste sind nicht unbegründet. Ich wünsche Dir sehr, dass alles zu Deinen Gunsten entschieden wird, Dein Mann war noch sehr jung und die lange gemeinsame Zeit ist prägend für ein Zusammensein. Nunbist Du allein und es muss immer weiter gehen. Scheue Dich nicht, alle Möglichkeiten der Hilfe anzunehmen. Achte auf Dich, damit Du nicht vor die Hunde gehst! Pass gut auf Dich auf und mache Dir täglich eine Liste, was Du noch tun musst. Zögere nie, Trauer zu zeigen! trauer ist Liebe und Liebe zeigt man auch. Jedem steht es zu, zu trauern, zu weinen usw. Unterdrücke nie Gefühle, die kommen sonst später so krass hoch, dass Du Probleme bekommen kannst. Ich wünsche Dir wirklich viel Kraft für Dein Leben und umarme Dich ganz doll und schicke Dir ganz liebe Grüsse
B.Bee
 
Hallo,
ich habe das nur gelessen und jetzt ist bei mir auch so was passiert, Mein Freund ist tot. Wir waren in Urlaub in Kroatien war alles so schön. Letzte abends waren wirr essen,gelacht so schön war alles und nächste Tag wache ich auf und er war tot. In schlaf gestorben.Schrecklich was von en schmerz. Jetzt sind 2 Woche vergangen ich weine schmerz ist so gross,warum er warum so was passiert, Aber kein Antwort. Er war nur 46 Jahre alt. Ich schlafe nicht oder kaum,ich denke er komm wieder,ich weiss nicht wie ch ds alles Überlebe.Sehr, sehr traurig.
 
Sorry, ich komme ein paar Jahre zu spät. Aber ich brauchte diese Zeit. Ich konnte nicht früher sprechen. Ich wollte mit meinem Mann neu anfangen in Italien, wir sind ausgewandert aus der Schweiz und haben uns ein Haus in Italien gekauft, nach ein paar wenigen Monaten starb er. Ganz genau gesagt, ich wollte ihn am morgen wecken, da war er schon kalt. Mit 57 Jahren... Und ich sprach kein Wort italienisch und hatte noch nie im Leben ein Haus. Und er war die grosse Liebe meines Lebens. Toll. Sorry jetzt scheint es zynisch, für mich ist es etwas gutes - ich habe es nach vier Jahren irgendwie gecheckt - wenn man das überhaupt sagen kann...Ich kann jetzt - nach vier Jahren - sagen, dassdas Leben wohl weiter geht, auch wenn es mir nicht schmeckt. Aber es gibt irgendwas... toll diese Erkenntnis, aber man wird so bescheiden.
Das einzige, was mir wirklich geholfen hat, war, dass ich nicht die Einzige bin, der sowas passiert.
 
Hallo,

Ihr Witwen könntet euch doch hier anmelden und zusammenschließen und in der Trauer begleiten, das wäre gut!

Der Mensch ist einzigartig und nicht zu ersetzen. Trotzdem sollte man nicht alleine sein sonst verschwindet man noch in seinem Tunnelblick zu Anfang brauch tman das aber später könnte man so sehr drin hängen bleiben dass man keine anderen Menschena uch nur wahrnimmt. Das ist dann schrecklich einsam und das haben die noch am Leben gebliebenen nicht verdient. Trauer muss natürlich getrauert werden, und bei mir sind mal Jahre vergangen bis ich das wenigstens verarbeitet habe.

Ausserdem empfehle ich meine Beitrag "Hoffnung für Verbliebene" ich empfehle sehr es wenigstens anzuschauen, denn es hilft zu verstehen dass das nicht das Ende gewesen ist.
 
Mein Mann ist vor 3 Monaten verstorben, wir waren 46 Jahre verheiratet. Es ging alles zu schnell, er kam ins Krankenhaus und 2 Monate später war er tot. Er konnte nicht mehr selbstständig Essen oder Trinken. Mein Sohn und ich haben ihn mit Gläschen Babyobst gefüttert und versucht das er etwas flüssig Nahrung zu sich nimmt.
 

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