Hallo zusammen,
ich habe mich hier angemeldet um aus meinem Leben zu erzählen, vielleicht um Hilfe zu erhalten oder einfach nur um mal alles los zu werden...
Als ich 1984 zu Welt kam schien noch alles gut zu sein, mein Vater amerikaner hier in deutschland stationiert meine Mutter hausfrau und mein grosser Bruder ein Jahr älter, uns schien es gut zu gehen. Dann zogen wir um, mit der Familie nach Amerika da mein Vater dort weiter als Ausbilder in der Army arbeiten sollte.. Ich erinnere mich das wir in Lawton, Oklahoma wohnten, wir hatten ein schönes Haus mit Garten und 2 Hunden.
Als dann meine Mutter ins Krankenhaus kam wegen einem Geschwür im Unterleib änderte sich die Situation für mich grundlegend, damals war ich gerade im Kindergarten...
Ich saß mit meinem Vater eines Tages auf der Couch und sah fern als er plötzlich meine Hand nahm und sie zu sich auf den schoss zog, er streichelte damit seinen Genitalbereich, drückte meine Hand fest um sein Glied und bewegte sie vor und zurück...
dort wird meine Erinnerung schwarz ... zum Glück wahrscheinlich. Dann eine andere Erinnerung.. ich sitze bei uns in der Garage ich habe Angst hinein zu gehen obwohl mein Vater nach mir ruft, er will das ich ins Haus komme, doch ich verstecke mich... fürchte mich.
dann wieder schwarz bis zur nächsten Erinnerung..
Ich wache Nachts auf weil ich dringend auf´s Klo muss, dort angekommen sehe ich durch das Fenster Lichter wie von der Polizei oder einem Krankenwagen.. damals wusste ich nicht das sie vor unserer Haustür standen, weil mein Vater meinen Bruder und mich alleine gelassen hatte... hätte ich nur aufgemacht...wieder schwärze..
Meine Mutter ist aus dem Krankenhaus wieder da, ich liege wach im Bett und fürchte mich, quäle mich ob ich es ihr erzählen soll, vielleicht kann mama mir ja helfen also gehe ich zu ihr, zum Glück ist sie alleine im Zimmer, ich sage zu ihr: Mom, daddy hat mich da angefasst und mich festgehalten. Ich zeige ihr wo. Sie sieht mich an und sagt: Du hast nur schlecht geträumt geh wieder schlafen.
... Schwärze...
Das nächste an das ich mich erinnern kann ich das wir umziehen, ich komme gerade in die Grundschule, doch nur mein Bruder meine Mutter und ich ziehen um weil mein Vater zuviel getrunken hat und meine Mutter geohrfeigt hat, sie liess sich scheiden und wir zogen nach Deutschland zurück, zu meinen Grosseltern.
Ich fand 2 sehr gute Freunde dort, wir gingen zusammen zur Grundschule und spielten Nachmittags immer zusammen. Meine Mutter war den ganzen Tag Arbeiten da sie ja jetzt alleine für uns sorgen musste. Ich erinner mich an einen Tag als mein Bruder mich von meinen freundinnen regelrecht fort trug weil ich noch abspülen musste. Meinem Bruder ging es dort nicht gut, er fand keinen anschluss doch das wusste ich erst später. Ich war so sauer auf ihn an diesem Tag und sagte ich hasse ihn, er weinte sich in den schlaf, ich hörte es weil wir das zimmer teilten.
Dann zogen wir wieder um, ich war noch in der Grundschule, meine Mutter hatte eine neue Arbeit gefunden und wollte näher dort wohnen. Ich fand keine Freunde mehr. Mein Bruder schon.
Ich war alleine, frustriert und depressiv bis ich, bereits in der Realschule einen Freund fand. Er war damals 34, obdachlos, ein Punk doch ich liebte ihn über alles, er war meine erste Liebe, für ihn lief ich weg. Meine Mutter suchte mich vergebens, ich kam und ging in unsere Wohnung, für Kleidung, ne warme Dusche, bis es eines Abends eskalierte der Streit mit meiner Mutter, ich schlug sie.. lief fort und kam nie wieder. Den ganzen Dezember war ich auf der Strasse mit meinem Freund, wir sind von Bayern nach Köln und wieder zurück mit dem Zug schwarz gefahren, bis mich die Polizei aufgriff und mich in ein Heim nach Kempten in Bayern brachte.
Zweimal versuchte ich aus dem Heim wegzulaufen, das erste mal fand mich die Polizei und brachte mich zurück.. das zweite mal kam ich freiwillig wieder weil ich nichts zu Essen fand. Nach einiger Zeit musste ich mit meinem Freund schluss machen, ich sah ein das ich bei ihm keine Zukunft hätte, keinen Schulabschluss keine Wohnung usw. Mit meiner Mutter hatte ich nur Kontakt wenn ein Hilfeplangespräch anstand. Im Heim war ich sehr depressiv,ein Selbstmord versuch, schnitte in Armein und Beinen fielen auf... ich bekam Anti-depressiva und musste zu einer Therapeutin.
Ein Hilfeplangespräch ist mir besonders in Erinnerung geblieben, damals glaubte ich meine Mutter würde mir endlich glauben was damals mein Vater gemacht hatte, alle betreuer und das Jugendamt wussten es alle Glaubten mir nur meine Mutter bisher nicht, sie konnte oder wollte es nicht glauben.
Mit 18 zog ich aus dem Heim, zu meinem derzeitigen Freund, ein wunderbarer Mensch, Markus, er war damals 24. Wir waren 3 Jahre zusammen er kümmerte sich um mich da ich erst keine Ausbildung fand und danach nur eine Schulische Ausbildung ohne Vergütung, nach dieser Ausbildung konnte ich jedoch nie in dem Beruf arbeiten, nur Absagen auf Bewerbungen wenn überhaupt eine Antwort kam..
Ich wurde immer depressiver, langweilte mich.. wir machten Schluss und ich zog nach Siegburg, NRW, zu einem bekannten das ging aber auch nur ein halbes Jahr gut, dann zog ich wieder zurück, kam wieder mit Markus zusammen, trennte mich wieder von ihm als ich nachdem er einen Urlaub von mir brauchte erfuhr das er in einem Online Rollenspiel jemand aus england kennengelernt hatte und zu ihr geflogen ist um sie zu treffen... Ich zog zu einem Freund, in den osten Bayerns, es wurde mehr als freundschaft doch die Situation war äußerst schwierig da seine Exfreundin noch im Selben haushalt lebte... Die Situation eskalierte wegen einer nichtigkeit.. mangelnde Zigaretten kombiniert mit alkoholkonsum führte zu einer prügelei zwischen der Ex und mir...
Da ich noch Kontakt zu Markus hatte rief ich ihn am nächsten Tag an und bat ihn mich zu holen, das nächste Jahr verbrachte ich Arbeitslos bei ihm, nicht einmal Zeitarbeitsstellen bekam ich und so verfiel ich immer mehr dem Internet vorallem aber dem Onlinespiel FFXI. Ich aß nur noch einmal am Tag, trank fast garnichts mehr war 18 Stunden Online uns schlief den Rest der Zeit, bis ich Stephan aus diesem Spiel, persönlich traf. Er nahm mich auf gab mir Hilfe indem er alles Verstand was ich erlebt hatte, half mir indem er mit mir zu einer Stelle ging von der Psychisch Kranke Menschen betreut werden, durch betreutes Wohnen. Ich war zweimal seitdem in Klinischer behandlung man sagt ich hätte eine Persönlichkeitsstörung vom typ Borderline, was auch immer das heissen mag...
Stephan stand immer an meiner Seite, lies mich nie fallen und würde es auch heute nicht tun. Seit 3 Monaten arbeite ich jetzt in einer Werkstatt für Psychisch Kranke Menschen. Es sollte nun eigentlich bergauf gehen mit mir, sollte man meinen.
Kürzlich habe ich erfahren das mein Vater nun im Gefängnis sitzt weil er das selbe bei seiner neuen Familie, meiner Halbschwester getan hat. Meine Mutter.. sie glaubt mir jetzt ja. Jetz wo er hinter Gittern ist. Jetzt nach all dem, und nicht mir. Sie will sich bei mir entschuldigen, lol das glaube ich sofort, ich kann mir vorstellen wie S**** sie sich jetzt fühlt und doch kann ich ihr nicht verzeihen, nein. Das kann ich nicht. Wie heisst es doch so schön in einem bekannten Lied: "It´s too late to apologize..."
Mir geht es noch immer nicht gut. Trotz all der Hilfe dich ich bekam, trotz jemandem an meiner Seite der mich nie aufgeben würde. Meine Gedanken kreisen Nacht für Nacht: "Bitte Gott, nimm mich fort von hier, ich möchte dies alles nicht mehr ertragen, ich möchte diese schmerzen in meiner Seele nicht mehr spüren. Bitte Gott, lass mich sterben!"
Ich weiss nicht ob diese Gedanken normal sind, ich weiss nur, ich möchte den Schmerz in meiner Seele nicht mehr ertragen.
Alles erdenklich Gute wünscht euch eure -Savanna-
ich habe mich hier angemeldet um aus meinem Leben zu erzählen, vielleicht um Hilfe zu erhalten oder einfach nur um mal alles los zu werden...
Als ich 1984 zu Welt kam schien noch alles gut zu sein, mein Vater amerikaner hier in deutschland stationiert meine Mutter hausfrau und mein grosser Bruder ein Jahr älter, uns schien es gut zu gehen. Dann zogen wir um, mit der Familie nach Amerika da mein Vater dort weiter als Ausbilder in der Army arbeiten sollte.. Ich erinnere mich das wir in Lawton, Oklahoma wohnten, wir hatten ein schönes Haus mit Garten und 2 Hunden.
Als dann meine Mutter ins Krankenhaus kam wegen einem Geschwür im Unterleib änderte sich die Situation für mich grundlegend, damals war ich gerade im Kindergarten...
Ich saß mit meinem Vater eines Tages auf der Couch und sah fern als er plötzlich meine Hand nahm und sie zu sich auf den schoss zog, er streichelte damit seinen Genitalbereich, drückte meine Hand fest um sein Glied und bewegte sie vor und zurück...
dort wird meine Erinnerung schwarz ... zum Glück wahrscheinlich. Dann eine andere Erinnerung.. ich sitze bei uns in der Garage ich habe Angst hinein zu gehen obwohl mein Vater nach mir ruft, er will das ich ins Haus komme, doch ich verstecke mich... fürchte mich.
dann wieder schwarz bis zur nächsten Erinnerung..
Ich wache Nachts auf weil ich dringend auf´s Klo muss, dort angekommen sehe ich durch das Fenster Lichter wie von der Polizei oder einem Krankenwagen.. damals wusste ich nicht das sie vor unserer Haustür standen, weil mein Vater meinen Bruder und mich alleine gelassen hatte... hätte ich nur aufgemacht...wieder schwärze..
Meine Mutter ist aus dem Krankenhaus wieder da, ich liege wach im Bett und fürchte mich, quäle mich ob ich es ihr erzählen soll, vielleicht kann mama mir ja helfen also gehe ich zu ihr, zum Glück ist sie alleine im Zimmer, ich sage zu ihr: Mom, daddy hat mich da angefasst und mich festgehalten. Ich zeige ihr wo. Sie sieht mich an und sagt: Du hast nur schlecht geträumt geh wieder schlafen.
... Schwärze...
Das nächste an das ich mich erinnern kann ich das wir umziehen, ich komme gerade in die Grundschule, doch nur mein Bruder meine Mutter und ich ziehen um weil mein Vater zuviel getrunken hat und meine Mutter geohrfeigt hat, sie liess sich scheiden und wir zogen nach Deutschland zurück, zu meinen Grosseltern.
Ich fand 2 sehr gute Freunde dort, wir gingen zusammen zur Grundschule und spielten Nachmittags immer zusammen. Meine Mutter war den ganzen Tag Arbeiten da sie ja jetzt alleine für uns sorgen musste. Ich erinner mich an einen Tag als mein Bruder mich von meinen freundinnen regelrecht fort trug weil ich noch abspülen musste. Meinem Bruder ging es dort nicht gut, er fand keinen anschluss doch das wusste ich erst später. Ich war so sauer auf ihn an diesem Tag und sagte ich hasse ihn, er weinte sich in den schlaf, ich hörte es weil wir das zimmer teilten.
Dann zogen wir wieder um, ich war noch in der Grundschule, meine Mutter hatte eine neue Arbeit gefunden und wollte näher dort wohnen. Ich fand keine Freunde mehr. Mein Bruder schon.
Ich war alleine, frustriert und depressiv bis ich, bereits in der Realschule einen Freund fand. Er war damals 34, obdachlos, ein Punk doch ich liebte ihn über alles, er war meine erste Liebe, für ihn lief ich weg. Meine Mutter suchte mich vergebens, ich kam und ging in unsere Wohnung, für Kleidung, ne warme Dusche, bis es eines Abends eskalierte der Streit mit meiner Mutter, ich schlug sie.. lief fort und kam nie wieder. Den ganzen Dezember war ich auf der Strasse mit meinem Freund, wir sind von Bayern nach Köln und wieder zurück mit dem Zug schwarz gefahren, bis mich die Polizei aufgriff und mich in ein Heim nach Kempten in Bayern brachte.
Zweimal versuchte ich aus dem Heim wegzulaufen, das erste mal fand mich die Polizei und brachte mich zurück.. das zweite mal kam ich freiwillig wieder weil ich nichts zu Essen fand. Nach einiger Zeit musste ich mit meinem Freund schluss machen, ich sah ein das ich bei ihm keine Zukunft hätte, keinen Schulabschluss keine Wohnung usw. Mit meiner Mutter hatte ich nur Kontakt wenn ein Hilfeplangespräch anstand. Im Heim war ich sehr depressiv,ein Selbstmord versuch, schnitte in Armein und Beinen fielen auf... ich bekam Anti-depressiva und musste zu einer Therapeutin.
Ein Hilfeplangespräch ist mir besonders in Erinnerung geblieben, damals glaubte ich meine Mutter würde mir endlich glauben was damals mein Vater gemacht hatte, alle betreuer und das Jugendamt wussten es alle Glaubten mir nur meine Mutter bisher nicht, sie konnte oder wollte es nicht glauben.
Mit 18 zog ich aus dem Heim, zu meinem derzeitigen Freund, ein wunderbarer Mensch, Markus, er war damals 24. Wir waren 3 Jahre zusammen er kümmerte sich um mich da ich erst keine Ausbildung fand und danach nur eine Schulische Ausbildung ohne Vergütung, nach dieser Ausbildung konnte ich jedoch nie in dem Beruf arbeiten, nur Absagen auf Bewerbungen wenn überhaupt eine Antwort kam..
Ich wurde immer depressiver, langweilte mich.. wir machten Schluss und ich zog nach Siegburg, NRW, zu einem bekannten das ging aber auch nur ein halbes Jahr gut, dann zog ich wieder zurück, kam wieder mit Markus zusammen, trennte mich wieder von ihm als ich nachdem er einen Urlaub von mir brauchte erfuhr das er in einem Online Rollenspiel jemand aus england kennengelernt hatte und zu ihr geflogen ist um sie zu treffen... Ich zog zu einem Freund, in den osten Bayerns, es wurde mehr als freundschaft doch die Situation war äußerst schwierig da seine Exfreundin noch im Selben haushalt lebte... Die Situation eskalierte wegen einer nichtigkeit.. mangelnde Zigaretten kombiniert mit alkoholkonsum führte zu einer prügelei zwischen der Ex und mir...
Da ich noch Kontakt zu Markus hatte rief ich ihn am nächsten Tag an und bat ihn mich zu holen, das nächste Jahr verbrachte ich Arbeitslos bei ihm, nicht einmal Zeitarbeitsstellen bekam ich und so verfiel ich immer mehr dem Internet vorallem aber dem Onlinespiel FFXI. Ich aß nur noch einmal am Tag, trank fast garnichts mehr war 18 Stunden Online uns schlief den Rest der Zeit, bis ich Stephan aus diesem Spiel, persönlich traf. Er nahm mich auf gab mir Hilfe indem er alles Verstand was ich erlebt hatte, half mir indem er mit mir zu einer Stelle ging von der Psychisch Kranke Menschen betreut werden, durch betreutes Wohnen. Ich war zweimal seitdem in Klinischer behandlung man sagt ich hätte eine Persönlichkeitsstörung vom typ Borderline, was auch immer das heissen mag...
Stephan stand immer an meiner Seite, lies mich nie fallen und würde es auch heute nicht tun. Seit 3 Monaten arbeite ich jetzt in einer Werkstatt für Psychisch Kranke Menschen. Es sollte nun eigentlich bergauf gehen mit mir, sollte man meinen.
Kürzlich habe ich erfahren das mein Vater nun im Gefängnis sitzt weil er das selbe bei seiner neuen Familie, meiner Halbschwester getan hat. Meine Mutter.. sie glaubt mir jetzt ja. Jetz wo er hinter Gittern ist. Jetzt nach all dem, und nicht mir. Sie will sich bei mir entschuldigen, lol das glaube ich sofort, ich kann mir vorstellen wie S**** sie sich jetzt fühlt und doch kann ich ihr nicht verzeihen, nein. Das kann ich nicht. Wie heisst es doch so schön in einem bekannten Lied: "It´s too late to apologize..."
Mir geht es noch immer nicht gut. Trotz all der Hilfe dich ich bekam, trotz jemandem an meiner Seite der mich nie aufgeben würde. Meine Gedanken kreisen Nacht für Nacht: "Bitte Gott, nimm mich fort von hier, ich möchte dies alles nicht mehr ertragen, ich möchte diese schmerzen in meiner Seele nicht mehr spüren. Bitte Gott, lass mich sterben!"
Ich weiss nicht ob diese Gedanken normal sind, ich weiss nur, ich möchte den Schmerz in meiner Seele nicht mehr ertragen.
Alles erdenklich Gute wünscht euch eure -Savanna-