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Mein Leben

karlo_one

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Mein Leben!

Müde bin ich, müde von meinem Leben.
Müde von dem langen Weg durch mein Leben.

Denn nicht immer war es leicht mein Leben, eigentlich war es nie leicht mein Leben.
Vielleicht habe ich es ja einfach nur zu ernst genommen dieses Leben, denke ich.
Denn man sagt, Menschen die Ihr Leben weniger ernst nehmen, haben es leichter im Leben.
Aber das mit dem „Leichternehmen“ ist mir immer ganz schön schwer gefallen!

Und Kräfte zehrend war es mein Leben, Kraft die ich heute ganz oft nicht mehr habe, obwohl ich sie gern hätte, und auch sehr gut gebrauchen könnte.
Manchmal, habe ich es mir selber schwer gemacht dieses Leben.
Manchmal haben es mir andere schwer gemacht.
Und manchmal, war es sogar etwas leichter mit dem Leben.
doch, dies war meist nur von kurzer Dauer.

Oft stand ich, in meinem Leben, vor steilen Bergen oder hohen Mauern
manchmal auch vor tiefen Tälern.
Brücken, gab es ehr weniger in meinem Leben, obwohl ich diese wirklich manchmal hätte gut gebrauchen können.
Und wenn dann doch mal eine war, erwies diese sich oft als nicht begehbar!
Aufgeben, wollte ich es nie meinem Leben, auch wenn ich sehr oft große Angst hatte weiter zu gehen.
Schließlich war es ja mein Leben und ich wollte etwas machen aus meinem Leben.

Heute, da mein Leben eigentlich gar kein Leben mehr ist, fällt es mir immer schwerer.
Schwerer zurück zu schauen, schwerer nach vorn zu schauen und noch schwerer weiter zu gehen.
Vieles hätte ich gern anders erlebt in meinem Leben, manches am besten gar nicht, doch einiges würde ich immer wieder so erleben wollen.

Mittlerweile gehe ich seit 13 Jahren allein durch mein Leben.
Verlassen von denen die mir mal sehr wichtig waren, verletzt von denen die ich mal geliebte habe.
Die vorgaben mich zu lieben,in guten wie in schlechten Zeiten, bis daß der Tod euch scheidet.
Glauben würde ich natürlich, einem Mensch so etwas nie wieder.
Verraten, verkauft, verklagt von Menschen, von denen ich so etwas nie erwartet, denen ich so etwas nie zu getraut hätte.
Sie meinten es sei ja schließlich ihr Recht, und für sein Recht muss man nun mal kämpfen egal wie viel Scherbenhaufen da auf dem Wege liegen bleiben!
So werde ich wohl nie denken können.

Angst vor dem "Alleingehen",hatte ich ehr selten in meinem Leben.
Doch manchmal, wäre es wohl schöner gewesen, mich hätte Jemand begleitet.

So gehe ich weiter allein durch mein Leben, allen Ängsten, allein mit allen Sorgen, allen Problemen, allen Lasten!
Allein am Morgen allein am Abend allein an Wochentagen allein an Feiertagen.
Nicht glücklich aber zufrieden, nicht unglücklich aber mit wenig Hoffnung irgendwann noch einmal zu finden, was ich mir steht’s gewünscht habe in meinem Leben.
Einen Menschen der mich versteht, der mit mir geht, der mich nimmt wie ich bin, der mich liebt weil ich bin wie ich bin.

Doch hat es leider bisher solch einen Menschen nie gegeben.

Noch einmal leben ,wollte ich es nicht, mein Leben viel zu groß wäre die Angst
all das noch einmal auf mich nehmen zu müssen.
Eigentlich möchte ich es gar nicht mehr, dieses Leben.
Zu schwer erscheint mir die Last die mir mein Leben auf gebürdet hat.
Zu schwer um weiter zu gehen, zu schwer um neu anzufangen.
doch selber beenden würde ich es auch nie.
So etwas wäre feige sagt man, auch wenn ich dies manchmal einwenig anders sehe.

Zwei Dinge haben mich ständig begleite in meinem Leben,
meine Schmerzen und mein Fahrrad.
Auch wenn meine Schmerzen manchmal sehr lästig und käftezehrend waren
und ich sie ganz gern mal abgegeben hätte
heute hab ich mich irgendwie an sie gewöhnt und wären sie plötzlich nicht mehr da,
ich glaube mir würde etwas fehlen.

Und mein Fahrrad, fast 5 mal bin ich mit ihm um den Äquator unserer Erde gefahren.
und keinen km möchte ich missen,denn auf meinem Fahrrad da fühlte ich mich frei
da konnte ich sein wer ich war, da war ich der wer ich bin.
Dies ist wohl das wirklich Einzigste, von dem ich genau wüßte, das ich es immer wieder tun würde.

Manche Menschen finden das toll mit meinem "Fahrradfahren"
sie könnten so etwas nicht meinen sie,
ich denke sie haben es einfach noch nicht probiert.
Sie sagen Autofahren wäre besser,ja für sie vielleicht aber nicht für unsere Umwelt!

Also gehe ich es weiter mein Leben, allein mit mir und meinem Fahrrad,
beharrlich, zufrieden und besonnen bis ich ankomme, dort ankomme wo es mich hinträgt,dieses Leben, Mein Leben.
 
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Nordrheiner

Urgestein
Mein Lieber,
würdest Du in meiner Nähe wohnen, wäre Dir mein Besuch - falls Dir das Recht ist - sicher.
Vieles was Du schreibst, kann ich nachvollziehen. Ich lebe von der Hoffnung, besonders dann,
wenn die Lage hoffnungslos scheint.

LG, Nordrheiner
 

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