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Mein Leben ist zu kurz, das ist traurig.

T

The Truth

Gast
Ich habe heute auf die Wiese vor unserer Straße geschaut und darüber nachgedacht was ich auf dieser Wiese schon alles getan habe und was ich dort nich alles tun könnte.

Auf dieser einen Wiese könnte ich soviele Sachen machen, ich könnte grillen, ich könnte weinen, ich könnte die Wolken beobachten und über mein Leben nachdenken, ich könnte singen, ich könnte mich wenn es Winter ist im Schee welzen, ich könnte die Insekten beobachten die durch das Gras wandern und ihren Beschäftigungen nachgehen.

Es ist unglaublich wieviel es nur auf solch einer Fläche zu entdecken gibt. Und trotzdem habe ich nicht einmal die Zeit diese Fläche richtig zu entdecken. Die Welt ist so groß und wir haben so wenig Zeit. Da fällt einem auf, wie kurz das Leben ist.

Habt ihr manchmal solche Gedanken.
 
Oh ja, Deine Gedankengänge sind sehr ähnlich, den meinen.
Es wird jetzt ja nicht für alle unsere Gedankengänge so sein,
aber ich verstehe, was Du meinst.

Ich denke mir aber auch, da wir uns unserer Endlichkeit (in diesem Dasein)
bewusst sind, dennoch nicht immer in der Lage sind, diese Gedanken auch auszuführen.

Vielleicht drücke ich mich ja nicht gut aus, aber ich denke, dass Du verstehst,
was ich meine.

Liebe Grüße
U.F.
 
Deine Gedanken gefallen mir Truth.Ich bin auch so ein Träumer und denke über vieles nach,das hab ich als Kind schon so gemacht.
Da konnte ich ewig lang in den Himmel schauen, die Wolken ansehen und nachdenken.Über was alles,das weiß ich nicht mehr.

Wenn ich heute nachdenke,oder träume ist es auch oft darüber wie schnell die Zeit rum geht,nur gehen meine Gedanken dann ein bisschen in eine andere Richtung.
Ich träume davon wie es da drüben ist,nicht immer natürlich,aber oft.

Ich stelle mir dann zwar nichts direktes vor,zumindest nicht bewußt,aber die Gedanken die Vorfreude darauf nie mehr Leid oder Schmerz zu spüren nur unbeschreibliches Glück und Freude zu haben, tiefe Liebe zu spüren in einer Form die man sicher gar nicht annähernd beschreiben kann,das löst dann in mir manchmal richtiges Heimweh aus**heul**....ist sicher schwer nachvollziehbar, hat aber nichts damit zu tun das ich lebensmüde bin oder so.
Zumindest nicht in dem Sinn wie man das so sagt.

Wenn ich in der Natur bin,den Wind rauschen höre,die Blätter,dann fühle ich mich dem Himmel irgentwie noch ein Stückchen näher.Dann kommt mir manches hier auf der Erde fast wie so ein Traum vor,auch wenn ich die Atmosphäre oder den Geruch des Grases oder des Waldbodens z.b sehr intensiv wahrnehme.... Aber oft wird mir so bewußt,wie so viele Dinge passieren und im nächsten Moment sind sie auch schon wieder rum.
Es ist eben alles vergänglich hier,und ja manchmal fast wie ein Traum
Wie Du es auch sagst,wir haben einfach zu wenig Zeit.Viele sagen so schön,man soll jeden Augenblick bewußt erleben.....da ist sicher was wahres dran.Aber auf der anderen Seite klingt das so als wollte man fast verzweifelt etwas festhalten.....ich denke dann halt an den Zeitunkt wo alles ewig ist und sich alles sehnen irgentwie erfüllt.
Klingt sicher noch viel seltsamer,aber das sind halt meine Gedanken.




Liebe Grüsse
Lena
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kenne dein Umfeld und deine Geschichte nicht.
Aber ich hatte mir immer überlegt, ob ich nicht einfach ein paar Freunde nehme, alle in einen Wohnmobil, bzw Wohnjeep und fahr einfach für 1-2 Jahre um die Welt.
Es ist eventuell ein traumhaftes Unterfangen und du wirst aus deinem Arbeitsumfeld gerissen. Aber ich finde das zum Teil besser, als jedes Jahr mal irgendwo für 2 Wochen hinzufahren, mit Reisen, die nur die Oberfläche zeigen. Deshalb würde ich das so machen, direkt mit dem Jeep durch den Jungle oder durch die Wüsten der Welt zu kurven und mir alles direkt anschauen.
Es gäbe da natürlich noch einige Dinge über die gedacht werden müsste. Aber dies soll auch nur als Anstoss für eigene Gedanken dienen.

Oder versuch zudem dich über so viele Dinge wie möglich zu informieren, die dich interessieren.

Gruß
Fabian
 
Es ist unglaublich wieviel es nur auf solch einer Fläche zu entdecken gibt. Und trotzdem habe ich nicht einmal die Zeit diese Fläche richtig zu entdecken. Die Welt ist so groß und wir haben so wenig Zeit. Da fällt einem auf, wie kurz das Leben ist.

Habt ihr manchmal solche Gedanken.


Wer oder was nimmt dir die (kostbare) Zeit ?
 
Ich kenne dein Umfeld und deine Geschichte nicht.
Aber ich hatte mir immer überlegt, ob ich nicht einfach ein paar Freunde nehme, alle in einen Wohnmobil, bzw Wohnjeep und fahr einfach für 1-2 Jahre um die Welt.
Es ist eventuell ein traumhaftes Unterfangen und du wirst aus deinem Arbeitsumfeld gerissen. Aber ich finde das zum Teil besser, als jedes Jahr mal irgendwo für 2 Wochen hinzufahren, mit Reisen, die nur die Oberfläche zeigen. Deshalb würde ich das so machen, direkt mit dem Jeep durch den Jungle oder durch die Wüsten der Welt zu kurven und mir alles direkt anschauen.
Es gäbe da natürlich noch einige Dinge über die gedacht werden müsste. Aber dies soll auch nur als Anstoss für eigene Gedanken dienen.

Oder versuch zudem dich über so viele Dinge wie möglich zu informieren, die dich interessieren.

Gruß
Fabian

Ja das will ich auch mal machen. Aber ich bin erst 17 und noch Schüler. Ich muss erst das Abi schaffen, was nicht gerade einfach wird. Wiederhole gerade ein Schuljahr, aber ich bin Buddhist und versuche es jetzt positiv zu sehen. Um 2 Jahre die Welt zu erkunden brauche ich aber ein Einkommen, was ich noch nicht habe, also erst nach dem Abi und dann muss man eine Summe anhäufen um diese lange Tour auch genießen und sich leisten zu können. Aber ich mach das bevor ich nach Vietnam gehe.
 
Wenn du du Buddhist bist (warum auch immer), wie kannst du dann beklagen dein Leben sei zu kurz?

Weil ich ein Mensch und jeder Mensch nachdenkt und zweifelt. Eine 100% Sicherheit und Loylität in einer Religion gibt es nicht, das wusste Buddha auch, deswegen erwähnte er die goldene Mitte bei vielen Dingen die wir tun.
 
schön, wenn du ne wiese vor dem haus hast. gibt menschen, die blicken auf ne vierspurige eisenbahn oder auf eine chemikalienfabrik. vielleicht solltest du mal in einem industrie- oder absteigequartier rumhängen, dann philosophierst du nicht nur darüber, was du alles tun könntest, sondern dann würdest du auf die wiese hingehen und es küssen.
 

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