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Mein Leben ist langweilig (und ich bin einsam).

Ich bin mir nicht so sicher. Manchmal halte ich mich für den dümmsten und unfähigsten und hässlichsten Menschen der Welt. Dann, wenn ich mal wieder mit meinen Mitmenschen gestritten habe und mich offensichtlich irgendwer für blöd hielt. :-/

Danke für den Absatz, den finde ich doch sehr ermutigend. Denn ich bin aktuell so ein wenig entmutigt.
Ich hab nur einfach Angst, dass bei mir überhaupt nichts klappt. Immer, wenn ich mich einigermaßen gut und toll fand und Selbstvertrauen hatte, kam irgendwer, der das wieder kaputt machte und mir gesagt hat, wie dumm und scheiße und unfähig ich bin. :-/ Ich fand das früher immer einfach nur gemein und war wütend darüber. Inzwischen bin ich mit 26 Jahren an dem Punkt angelangt, an dem ich beginne zu glauben, dass es stimmt. Ich hab oft das Gefühl, dass ich einfach total nichtsnutzig bin und gar nichts kann. Wie oben bereits gesagt. Aktuell wieder.

Ich hab einfach Angst, dass ich keine Chance hab. Mit gar nix. Egal, was ich mach. Dass ich in so einem langweiligen Bürojob verenden muss, weil ich für anderes schlichtweg nicht klug genug oder qualifiziert bin (nichts gegen Menschen, die in Büros arbeiten; es gibt sicher interessante Jobs, die interessanten Menschen Spaß machen, aber genau die würde ich ja nicht bekommen meiner Logik nach).

Ich weiß daher gar nicht, womit ich anfangen könnte, etwas anders zu machen. Ich fühl mich oft so minderwertig, auch, wenn ich weiß, dass das Unsinn ist. Aber ich hab auch oft den Eindruck, dass andere mich als genauso minderwertig empfinden.

Where do I go from here?

- ein Gast

Hallo, Gast,

Angst könnte Dein Freund werden, wenn Du sie als eine Stimme in die verstehst, die Dich lediglich dazu animieren möchte, eine Gefährdungseinschätzung zu erstellen.
Wenn Du diese Anregung Deiner Unsicherheit oder Angst aufgreifst, wirst Du erkennen,
welche Beurteilung Deiner Person, Deiner Fähigkeiten, Deiner Chancen realistisch und zutreffend sind und welche nicht und welche erst einmal näher geprüft werden müssen, bevor sich eine qualifizierte Meinungsbildung anbietet.

Und dies betrifft auch die Meinungen anderer Leute. Auch diese Meinungen nehme ich erst mal als Anlass zu einer Einschätzung der Situation, der Fähigkeiten und Chancen. Und wenn ich feststelle, dass die Meinung bestimmter Leute nicht zutreffend ist, dann beachte ich sie auch nicht weiter. Ich kann andere Leute nicht von dem abhalten, was diese Leute „denken“ meinen. Aber ich muss mich nicht danach richten, vor allem dann nicht, wenn das Prädikat „unqualifizierte Meinungsäusserung“ zutreffend ist.

Gefühle wollen auch oft eine Beurteilung abgeben. Nach meiner Meinung wagen sich Gefühle dabei oft auf ein Gebiet vor, auf dem sie nicht kompetent sind. Aber im Sinne eines Anstoßes "hey, prüf mal die Situation", sind sie auch willkommen.

LG, Nordrheiner
 
Also mich würde vor allem interessieren, ob du an dem besagten Montag nun wirklich wieder aufgehört hast mit Rauchen?
 

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