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Mein Leben ist irgendwie am Ende

  • Starter*in Starter*in BinAmEnde
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BinAmEnde

Gast
Hallo Zusammen,

seit Anfang Feb. bin ich freiwillig von meiner Firma freigestellt um mir einen neuen Job zu suchen. Zuerst dachte ich, och ist kein Problem, werde schon was finden. Aber meine Personalberaterin sagte mir das es schwer sein wird was zu finden. Mit meine Frau streite ich mich ständig, was ich denn nun machen soll. Ich bin ein echter Looser. Echt S****.

Auf meine ehemaligen Chef bin ich auch sauer, da er mich angelogen hat. Er sagte zu mir, das was ich jetzt mache wird es in Zukunft nicht mehr in unserer Abteilung gemacht. Jetzt sitzten noch zwei Kollegen da und arbeiten wie vorher - ich hasse das !!!!!!!!!!! Dann hätte ich auch nicht freiwillig gekündigt.

Seit August letzten Jahres habe wir einen Sohn, war gewollt. Ich kann kaum noch schlafen, und immer dreht sich alles um Ihn. Essen windeln wechseln. Ich habe kaum noch Freizeit. Habe aber auch keine Lust mehr irgendwas anzufangen. Es nervt tierisch. Freunde und Bekannte haben sich auch von uns distanziert, da sie keine Kinder haben und somit tun und machen können was sie wollen. In der Nachbarschaft gibt es einige Familien. Ich hatte gehofft hier mehr Kontakt zu finden, aber meine Frau will irgendwie nicht. Da fällt ihr immer was ein, was jetzt gerade nicht geht.

Gesundheitlich geht es auch mit mir bergab. Werde immer ein bischen dicker und der viele Alkohol glaube ich löscht mein Gehirn. Kann mich kaum noch richtig konzentrieren. Versuche derzeit Spanisch und Englisch zu lernen. Aber ich bekomme einfach nichts mehr in den Kopf, echt eckelhaft. In den letzten Jahren musste ich schon mehrfach ins Krankenhaus. Wollte dann ein bischen Sport(Heimtrainer) machen. Aber da bekomme ich von meiner Frau immer vorgehalten, dazu hast du keine Zeit, mach was im Haus - kümmere dich ums Kind.

In unserem Haus sind noch so einige Baustellen, die ich noch machen muss. Von meiner Frau bekomme ich ständig vorgeworfen, ich soll doch endlich mal was zu Ende bringen.

Im Moment kommen wir uns einfach nicht mehr näher, da unser Sohn immer irgendwie dazwischen ist. Seit Anfang März geht meine Frau wieder drei Tage die Woche arbeiten und ich bin zu hause. Das frustet ganz schön heftig.

Mir geht derzeit ständig der Gedanke im Kopf "Mach mit deinem Leben Schluss". Wenn ich mir überlege, dass das mit dem Kind jetzt noch Jahre so weiter geht und in meinem Alter(42) ist der Zug dann auch bald abgefahren, was neue Jobs anbelangt. Aber das Haus muss noch abbezahlt werden. Meine Abfindung würde meiner Frau helfen 4Jahre ohne mich auszukommen. Vielleicht findet Sie ja jemand neues.

Es ist Alles S**** - ich will nicht mehr....
 
Nun mal ganz langsam!!!

Ich finde die Aussage " die kann von meiner Abfindung noch 4 J. leben und etwas neues finden" echt S**** von dir... genau das finde ich S****... nicht das, dass du jetzt "im Moment" nichts auf die Reihe bekommt!
Im Leben gibt es immer wieder höhen und tiefen nun bis du bei einem Tief... ich würde an deiner Stelle nicht über Selbstmord denken, den das bringt dir nicht und ganz besonders deinem Sohn nicht!

Mit 42 Jahren ist man noch nicht zu alt und ich sag nur ein "mach was aus deinem Leben"!

Du siehst du zuhause rum und denkst "och ist mein Leben S**** und ich bin nicht und ich kann nichts" so darfst du nicht denken... du musst dir jeden Tag vor die Augen halten "Ich habe bzw. wir haben einen Sohn der ein wundewoller Sohn ist und der seinen Vater braucht egal ob der dick dünn oder
im Moment Arbeitslos ist .... Vater ist Vater!


Mach dir selber Mut und sag immer " ich schaffe das, ich schaffe das, ich schaffe das....!!!

Alles gute und denk an meine Worte!
 
Also war mir auffällt ist , dass du ziemlich viel bejammerst, was Du letztendlich mit enschieden hast.

Du hast den Job gekündigt und die Abfindung genommen - ohne dich zu erkundigen wie es auf dem Arbeitsmarkt aussieht.

Du wolltest das Kind auch - jetzt jammerst du , dass es Dir auf den Keks geht und zwischen Dir und Deiner Frau steht.

Du folgst brav - Deiner Frau, weil sie angeblich die Nachbarn nicht mag - auch deine Entscheidung

Du sitzt den ganzen Tag zuhause - auch das ist Deine Entscheidung.

Du könntest auch während Deine Frau arbeitet mit dem Kind in die Krabbelgruppe gehen und damit Dir und dem Kind was gutes tun - neue Leute lernt man da auch kennen.

Aber anstatt mal im Vorfeld vernünftig über die Folgen deines Handels nachzudenken oder wenigstens mit den Konsequenzen vernünftig umzugehen -was machst Du :

Säufst , jammerst und überlegst Dir sogar noch einfach deine Frau im Stich zu lassen und Dich auf wirklich miese Weise aus der Affäre zu ziehen.

Herzlichen Glückwunsch zu soviel Erwachsen sein!

Jammere weniger und nimm die Verantwortung für Dein Leben in die Hand, dann läufts auch besser.

Gruß. kasiopaja
 
also der bericht von dir hätte von mir sein können.
finde mich da zu 99% wieder.
alles läuft im kreis und man findet keine türe.
ich weiss auch nicht wie es weiter gehen soll.
für den letzten schritt bin ich noch nicht bereit.
jedoch wenn ich so verständnisslose leute wie kasjopaia höre
steigt meine wut und verzweiflung über soviel unverständnis
und bestärkt mich in dem entschluss mit allem aufzuhören
 
Gast depri meinte:
.
jedoch wenn ich so verständnisslose leute wie kasjopaia höre
steigt meine wut und verzweiflung über soviel unverständnis
und bestärkt mich in dem entschluss mit allem aufzuhören

Ach schön und schon wieder sind die anderen schuld! Ist ja praktisch , dass man dafür immer jemanden findet.

Und ich bin daran sowieso nicht schuld - ich kenne Dich noch nicht mal.

Und was Du tust oder auch nicht ist immer noch Deine eigene Entscheidung und liegt nicht in meinen Händen und ich weigere mich auch in irgendeiner Form was damit zu tun zu haben.

Und wenn ich schon höre, wie die Sache anderen in die Schuhe geschoben werden soll und die sollen womöglich auch noch ein schlechtes Gewissen haben, nicht wahr ?

Von wegen.


Jeder Mensch hat schließlich einen eigenen Willen und kann selbst entscheiden was er will und tut.

Jeder will erwachsen sein und auch so behandelt werden - dazu gehört eben auch verantwortung - auch für sich selbst.

Gruß. kasiopaja
 
hört sich alles nach depri an und jungs.....
ihr wißt, daß ihr euch den arm eingipsen lassen würdet, wenn er gebrochen wäre und so müßt ihr auch eure seele behandeln lassen, denn es scheint ja schon recht weit zu sein, wenn ihr so schlimme gedanken hegt.
nehmt doch mal eine beratungsstelle in anspruch.
viel glück euch beiden u. einen halbwegs guten tag für euch
 
@alele: Psychiater können das Problem auch nich lösen, oder meinst du die zaubern mal schnell nen Arbeitsplatz her?

@kasjopaja: Ich vermute mal, du hast eine relativ sichere Arbeitsstelle, oder bist sonstwie relativ gut abgesichert in deiner Existenz. Auf jeden Fall solltest du nich so rumtönen und andern Leuten vorhalten sie wären schwach oder irgendwelche Ansprüche an sie stellen, wenn du nicht in der selben Situation bist oder schonmal warst. Und selbst dann hättest du nicht das geringste Recht dazu. Du bist ein typisches Exemplar der inhumanistischen Leistungsgesellschaft, die nur diejenigen akzeptiert die auch funktionieren usw.
Also bitte ich dich einfach nur, dein Ego irgendwoanders auf irgendeine andere Weise befriedigen zu gehen, oder zu warten bis du auch deinen Arbeitsplatz verloren hast und uns sagst, wie heldenhaft und stark du diese Situation dann selbstverständlich gemeistert hast.
 
Ich muss mich Frederik anschließen.

Du, Kasiopaja, bist für mein Gefühl mit deinem "Urteil" sehr hart und unerbittlich. Bei seelischen Störungen und Aussichtslosigkeit kann man halt nicht einfach nach der Formel a² + b² = c² vorgehen. Ich habe das Gefühl, du kannst dich nicht gut in andere Menschen reinversetzen, zumindest in diesem Fall nicht. Hier helfen nämlich keine naßforschen Kommentare.
 
Viktoria meinte:
Ich muss mich Frederik anschließen.

Ich nicht. Denn das was Kasiopaja da schreibt, mag zwar etwas hart ausgedrückt sein, aber brauchen wir nicht alle mal in gewissen Situationen einen ordentlichen Tritt in den Allerwertesten.

Je mehr man sich gehen lässt, umso schlechter wird es doch. Jammern und Alkohol helfen nicht im Geringsten, sondern Eigeninitiative. Wir müssen doch umso vieles im Leben kämpfen und würden wir uns alle hinsetzen, die Hände in den Schoß legen und drauf warten was kommt, ginge es uns auch schlecht.

Deshalb denke ich, dass BinAmEnde sich schon selber mal am A.... packen muss, um seine Situation zumindest erträglicher zu machen. Nichts für ungut BinAmEnde, aber darüber solltest du mal nachdenken.

@ Frederik

Anstatt dich über die Posts aufzuregen, wäre es vielleicht für BinAmEnde hilfreicher, wenn du ihm Alternativmöglichkeiten aufzeigen würdest, wie er seine Probleme in den Griff kriegt.
 
Micky II meinte:
Je mehr man sich gehen lässt, umso schlechter wird es doch. Jammern und Alkohol helfen nicht im Geringsten, sondern Eigeninitiative. Wir müssen doch umso vieles im Leben kämpfen und würden wir uns alle hinsetzen, die Hände in den Schoß legen und drauf warten was kommt, ginge es uns auch schlecht.

Da bin ich doch völlig bei dir! Ich wollte mit meinem Beitrag auch nicht sagen, dass er mit seinem Trott weitermachen soll, mitnichten.

Und ein paar harte und klare Worte können auch wirklich nicht schaden, aber mir fehlt einfach nach dem ganzen Tacheles ein etwas versöhnlicher Abschluss. Darum muss ich für mich dabei bleiben, dass ich es zu unerbittlich empfinde.
 
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