Ich habe mich lange gesträubt, meine Situation hier aufzuschreiben, aber heute bin ich an so einem verzweifelten Punkt, dass ich es einfach tun muss.
Ich bin fast 33 und völlig allein. Ich habe meine Mutter und 2 wirkliche Freundinnen, die jedoch in anderen Bundesländern leben und vorwiegend Telefonfreunde geworden sind. In meinem Alltag bin ich eigentlich immer allein mit mir selbst und das ist im Großen und Ganzen seit ca. 10 Jahren so, in den letzten 4-5 Jahren aber ganz besonders.
Ich habe 2006 eine Angsterkrankung bekommen, bis dorthin war mein Leben eigentlich in Ordnung. Leider wurde es damit aber so schlimm, dass ich fünf Jahre das Haus nicht verlassen konnte und von da an, von 2007 an, ist alles den Bach runtergegangen und ich habe eigentlich fast alles verloren, alle meine Freunde (zum Teil selbst verschuldet, weil ich einigen nicht erzählte, was mit mir los ist, habe mich zu sehr geschämt). 2013 habe ich eine Therapie gemacht und kam langsam wieder raus, erreichte vieles, also, wieder im Alltag zu funktionieren. Ich war damals so optimistisch und ich dachte, dass ich alle Kontakte, die ich noch hatte, würde reaktivieren können. Ich freute mich darauf, endlich wieder leben zu können, mir mein Leben zurück zu erkämpfen.
Jetzt fünf Jahre später ist eigentlich nichts passiert, außer, dass ich wieder arbeiten kann. Aber ich habe kein Umfeld mehr, einfach keine Freunde, niemanden, mit dem ich etwas unternehmen kann und ich bin ein Mensch, der anderen Menschen wirklich sehr braucht, ich rede gern viel, ich war mal ein Abenteurer, jemand, der total gern unterwegs war und gern gefeiert hat. Ich war schon in Vereinen, in Volkshochschulkursen, aber es ist wie verhext, seit Jahren finde ich einfach niemanden mehr. Zwangsläufig fühlt man sich irgendwann wie ein Aussetziger und man wird auch seltsam.
Bis 2013 hatte ich eine Beziehung, die ich aus falschen Gründen beendete, eben, weil ich mit mir und der Therapie so ausgelastet war und, weil meine Therapeutin meinte, mein Freund sei kein guter Einfluss. Wir waren trotzdem Freunde geblieben und er wollte mich immer zurück. 2016 gab ich dem nach, weil ich bemerkt hatte, dass ich ihn wirklich noch sehr liebte. Ich hatte nie so eine enge Beziehung zu einem Mann. Ein paar Monate fanden wir uns wieder und dann verschwand er, weil er eine andere hatte. Seitdem meldete er sich nicht mehr, nur noch alle paar Wochen über Whatsapp und unsere Freundschaft ist auch hin. Ich hatte irgendwie meine letzte Hoffnung mit ihm verbunden, fest daran geglaubt und mir eine schöne Zukunft vorgestellt.
Seitdem das passiert ist, ist irgendwie mein ganzes Weltbild und meine letzte Hoffnung zerstört. Ich habe oft versucht, dagegen anzukämpfen, mich mit positiven Dingen beschäftigt, immer wieder Neuanfänge gestartet, um andere Menschen kennen zu lernen. Ich habe auch noch immer eine Therapie gemacht, aber irgendwie wurde nie verstanden, wie sehr ich unter dieser Einsamkeit leide, wie weh das tut.
Ich habe gerade die Grippe halbwegs überwunden, mir ging es wirklich sehr schlecht und ich wäre fast ins Krankenhaus gekommen. Und dabei musste ich daran denken, dass es niemanden gäbe, der mich besuchen würde, wenn ich ins Krankenhaus käme. Außer meiner Mutter. Nicht, dass ich undankbar wäre für meine Mutter, aber ich bin 33 und es ist eines, wenn man single und kinderlos ist, was ich mir in diesem Alter für mich nie so vorgestellt hätte, aber es ist so schlimm, sonst niemanden wirklich zu haben, der mal an einen denkt, einem mal ein ehrliches, herzliches Wort entgegen bringt. Ich selbst habe mich immer um andere gekümmert.
Mir kommt es so vor, als ob mein ganzes Leben, das vor mir liegt, nur aus Aufstehen, arbeiten gehen, essen, Toilette gehen, duschen und wieder schlafen gehen besteht. Und ich weiß nicht, ob ich so weiter leben kann. Ich werde mich nicht umbringen, aber ich frage mich gerade, wozu ich überhaupt noch lebe. Das frage ich mich immer öfters.
Und ich kann nicht verstehen, wie gleichgültig man Menschen werden kann, die einen angeblich geliebt haben und bis an ihr Lebensende mit einem zusammen sein wollten (mein Ex). Mein Herz ist wirklich, so theatralisch es klingt, komplett gebrochen. Ich weiß nicht mal, ob ich nochmal Liebe empfinden könnte, obwohl ich mich natürlich doch immer wieder danach sehne.
Eine meiner Freundinnen macht mir immer wieder Mut, dass es wieder wird. Aber zehn Jahre am Stück hoffen hat mir auch nichts gebracht und alle Versuche sind immer wieder gescheitert, so, dass ich einfach nicht mehr weiß, was überhaupt noch Sinn macht.
Ich bin fast 33 und völlig allein. Ich habe meine Mutter und 2 wirkliche Freundinnen, die jedoch in anderen Bundesländern leben und vorwiegend Telefonfreunde geworden sind. In meinem Alltag bin ich eigentlich immer allein mit mir selbst und das ist im Großen und Ganzen seit ca. 10 Jahren so, in den letzten 4-5 Jahren aber ganz besonders.
Ich habe 2006 eine Angsterkrankung bekommen, bis dorthin war mein Leben eigentlich in Ordnung. Leider wurde es damit aber so schlimm, dass ich fünf Jahre das Haus nicht verlassen konnte und von da an, von 2007 an, ist alles den Bach runtergegangen und ich habe eigentlich fast alles verloren, alle meine Freunde (zum Teil selbst verschuldet, weil ich einigen nicht erzählte, was mit mir los ist, habe mich zu sehr geschämt). 2013 habe ich eine Therapie gemacht und kam langsam wieder raus, erreichte vieles, also, wieder im Alltag zu funktionieren. Ich war damals so optimistisch und ich dachte, dass ich alle Kontakte, die ich noch hatte, würde reaktivieren können. Ich freute mich darauf, endlich wieder leben zu können, mir mein Leben zurück zu erkämpfen.
Jetzt fünf Jahre später ist eigentlich nichts passiert, außer, dass ich wieder arbeiten kann. Aber ich habe kein Umfeld mehr, einfach keine Freunde, niemanden, mit dem ich etwas unternehmen kann und ich bin ein Mensch, der anderen Menschen wirklich sehr braucht, ich rede gern viel, ich war mal ein Abenteurer, jemand, der total gern unterwegs war und gern gefeiert hat. Ich war schon in Vereinen, in Volkshochschulkursen, aber es ist wie verhext, seit Jahren finde ich einfach niemanden mehr. Zwangsläufig fühlt man sich irgendwann wie ein Aussetziger und man wird auch seltsam.
Bis 2013 hatte ich eine Beziehung, die ich aus falschen Gründen beendete, eben, weil ich mit mir und der Therapie so ausgelastet war und, weil meine Therapeutin meinte, mein Freund sei kein guter Einfluss. Wir waren trotzdem Freunde geblieben und er wollte mich immer zurück. 2016 gab ich dem nach, weil ich bemerkt hatte, dass ich ihn wirklich noch sehr liebte. Ich hatte nie so eine enge Beziehung zu einem Mann. Ein paar Monate fanden wir uns wieder und dann verschwand er, weil er eine andere hatte. Seitdem meldete er sich nicht mehr, nur noch alle paar Wochen über Whatsapp und unsere Freundschaft ist auch hin. Ich hatte irgendwie meine letzte Hoffnung mit ihm verbunden, fest daran geglaubt und mir eine schöne Zukunft vorgestellt.
Seitdem das passiert ist, ist irgendwie mein ganzes Weltbild und meine letzte Hoffnung zerstört. Ich habe oft versucht, dagegen anzukämpfen, mich mit positiven Dingen beschäftigt, immer wieder Neuanfänge gestartet, um andere Menschen kennen zu lernen. Ich habe auch noch immer eine Therapie gemacht, aber irgendwie wurde nie verstanden, wie sehr ich unter dieser Einsamkeit leide, wie weh das tut.
Ich habe gerade die Grippe halbwegs überwunden, mir ging es wirklich sehr schlecht und ich wäre fast ins Krankenhaus gekommen. Und dabei musste ich daran denken, dass es niemanden gäbe, der mich besuchen würde, wenn ich ins Krankenhaus käme. Außer meiner Mutter. Nicht, dass ich undankbar wäre für meine Mutter, aber ich bin 33 und es ist eines, wenn man single und kinderlos ist, was ich mir in diesem Alter für mich nie so vorgestellt hätte, aber es ist so schlimm, sonst niemanden wirklich zu haben, der mal an einen denkt, einem mal ein ehrliches, herzliches Wort entgegen bringt. Ich selbst habe mich immer um andere gekümmert.
Mir kommt es so vor, als ob mein ganzes Leben, das vor mir liegt, nur aus Aufstehen, arbeiten gehen, essen, Toilette gehen, duschen und wieder schlafen gehen besteht. Und ich weiß nicht, ob ich so weiter leben kann. Ich werde mich nicht umbringen, aber ich frage mich gerade, wozu ich überhaupt noch lebe. Das frage ich mich immer öfters.
Und ich kann nicht verstehen, wie gleichgültig man Menschen werden kann, die einen angeblich geliebt haben und bis an ihr Lebensende mit einem zusammen sein wollten (mein Ex). Mein Herz ist wirklich, so theatralisch es klingt, komplett gebrochen. Ich weiß nicht mal, ob ich nochmal Liebe empfinden könnte, obwohl ich mich natürlich doch immer wieder danach sehne.
Eine meiner Freundinnen macht mir immer wieder Mut, dass es wieder wird. Aber zehn Jahre am Stück hoffen hat mir auch nichts gebracht und alle Versuche sind immer wieder gescheitert, so, dass ich einfach nicht mehr weiß, was überhaupt noch Sinn macht.