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Mein Leben ein Trümmerhaufen.

..bei mir sind durch die ganzen lebensgeschichteten mauern in meinem kopf gewachsen. die lassen also sachen nicht zu. die ich aber brauche. es ist eine art selbstschutz.

..eigentlich habe ich immer gedacht mich mag so kaum einer und die vergangenheit lässt nicht zu das ich vernünftige menschen kennen lerne. seltsamer weiße habe ich letzte tage ein paar menschen kennen gelernt. alle aus normalen familienverhältnisse. die alle nett zu mir waren..

Selbstschutz..? Wovor, Styx?

Und die neue unerwartete Erfahrung, die du beschreibst, und die nicht zu deinen Überzeugungen passt, kann man vielleicht so sehen, als ob diese Menschen über deine "Mauer" geklettert, oder durch eine versteckte Tür darin den Zugang zu dir/deinem Leben gefunden hätten.. Dann sind deine Mauer wahrscheinlich nicht so hoch und unüberwindbar, wie du es meinst? Und vielleicht reicht erstmal dort ein paar neue Türen einzubauen, von denen die Schlüssel nur bestimmte Personen von dir bekämen?
 
Selbstschutz..? Wovor, Styx?
vor mir und vor anderen. so das ich nicht wieder ganz abrutsche. vertraue so eigentlich kaum einen und möchte nicht mehr enttäuscht werden im leben. habe so gut wie es geht fast alle kontakte mal abgebrochen aus den alten zeiten. weil sie nicht gut waren für mich. leider bin ich jetzt wieder viel in meiner heimatstadt wo mir zufiele alte bekannte über denn weg laufen. grüße nur noch einige wenige oder unterhalte mich mit ihnen. weil ich auch leicht zu verleiten bin.

Und die neue unerwartete Erfahrung, die du beschreibst, und die nicht zu deinen Überzeugungen passt, kann man vielleicht so sehen, als ob diese Menschen über deine "Mauer" geklettert, oder durch eine versteckte Tür darin den Zugang zu dir/deinem Leben gefunden hätten.. Dann sind deine Mauer wahrscheinlich nicht so hoch und unüberwindbar, wie du es meinst? Und vielleicht reicht erstmal dort ein paar neue Türen einzubauen, von denen die Schlüssel nur bestimmte Personen von dir bekämen?
na diese neuen leute sind nett. es sieht so aus als wenn sie alle sehr vernümpftiege familien menschen sind. aber ob sich daraus mal eine richtiege freundschaft entwickelt kann man nicht sagen. bin schließlich erst einmal richtig mit ihnen zusammen gewesen. sie behandeln einen zwar wie alte gute freunde. aber genau beurteilen kann ich das jetzt nicht. das was ich hier im thema geschrieben habe. spiegelt nur einen kleinen teil aus meinen leben wieder. vieles wie straftaten u.s.w. habe ich bewusst weggelassen. sondern nur versucht überwiegend meine lebens situartion darzustellen und wie ich mich entwickelt habe.
jetzt beschreibe ich das gefühl bei diesen neuen bekantschaften als gut. jetzt bin ich in meiner heimatstadt schon ziemlich bekant in meiner alters generation. auf dieser party wo ich war habe ich leider aber auch gemerkt das man seine vergangenheit nicht ganz abstreifen kann. die welt ist klein und bei denn gesprächen ist dann so einiges heraus gekommen. was mich auch mit meinen alten leben verbindet. das womit ich nichts mehr zu tun habe. auch wenn es ein wenig über umwege ist. die gastgeber z.b.: sind zusammen gezogen und ich bitte meine hilfe einen freund an ohne diese menschen zu kennen. weil er der arbeitskolleg vom gastgeber war der mit seiner freundin und ihrem kind zusammen gezogen bin. ich helfe gerne und mein bester freund wollte auf einen konzert. damit alles ein wenig schneller geht habe ich dann bei diesen fremden umzug mitgeholfen. so habe ich diese familie kennen gelernt. für alle die mitgeholfen haben haben sie dann diese garten party geschmissen.
jetzt hat sich am abend herrausgestellt das das kind von der frau von einen ehemaligen freund oder sagen wir mal besser geschäftspartner war. mehr möchte ich jetzt nicht darauf eingehen. leute/menschen mit dennen ich nichts mehr im leben zu tun haben möchte. da auch im gespräch etwas von ärger zu hören war und ich diese ehemaligen bekannten also denn vater des kindes der gästgeberin kenne und das menschen sind wo leute die nicht so sind. schon probleme bekommmen können und diese leute mich respektieren. habe ich gleich mal meine hilfe angeboten fals dieser mensch ärger machen sollte. was er woll auch schon zum teil gemacht hat. wie es sich angehört hat und schwups hat man schon wieder kleine probleme die sich zu was größeren entwickeln können. es ist komplizierte als man denkt in einer stadt wo man so vorbelastet ist. neue menschen zu finden die einen nicht mit seine vergangenheit konfrontieren können. aber bei mir sind da wohl im ganzen mehrere probleme um die ich mich kümmern muss oder in denn griff bekommen muss. besser wäre es weit weg von hier zu ziehen. ich wollte eigentlich nie hier zurück. aber ohne das man woanders jemanden hat. war auch nicht so mein ding.
 
auf dieser party wo ich war habe ich leider aber auch gemerkt das man seine vergangenheit nicht ganz abstreifen kann.

es ist komplizierte als man denkt in einer stadt wo man so vorbelastet ist. neue menschen zu finden die einen nicht mit seine vergangenheit konfrontieren können.

Ich frage mich, Styx, ob man die Vergangenheit ganz abstreifen kann, und ob man es soll...
Sie bleibt ja immer für uns unerreichbar, von uns unberührt, unbeeinflussbar - so wie sie war, auch wenn wir unser Leben mittlerweile in ihr Gegenteil verwandelt hatten. Was wir können ist, nur aus ihr lernen, sie verarbeiten, damit sie uns möglichst wenig am weiteren Leben behindert und vielleich sogar Hinweise auf das "richtige", lebenswerte Leben gibt.
In diesem Sinne sollen wir vielleicht tatsächlich "zu unserer Vergangenheit stehen".

Und ich habe für mich herausgefunden, dass ich vor allem in der Konfrontation mit der Vragangenheit: mit den Orten und Menschen, die mit ihr verbunden sind, eine wirkliche, dauerhafte Veränderung in mir verursachen kann, denn ich muss diese am Ort des Geschehens vollbringen, seine Widerstände gegnüber meiner Veränderung überwinden und damit ihnen (und mir) ein neues Bild, neue Definition von mir einprägen. Die Voraussetzung dafür ist aber, dass ich dem noch von der Vergangenheit bestimmten Einfluss auf mich, standhalten kann, er nicht so stark ist, dass er bei mir einen Rückfall verursachen könnte. Deshalb muss ich meist diese Konfrontation mit der Vergangenheit bewusst "dosieren".

Liebe Grüße
Lenja
 
Ich frage mich, Styx, ob man die Vergangenheit ganz abstreifen kann, und ob man es soll...
ganz abstreifen wird wohl nie gehen. aber vergessen wie man war um neu aufzubauen. das geht bei mir aber nicht so wie ich das möchte. das was für mich gut ist mache ich nicht. genau wie hier. ich helfe echt gerne menschen und versuche aus meiner lebenserfahrung rat zu geben. ich suche selber hilfe und rat und lese auch gerne was man mir schreibt. selbst wenn ich was lese was ich überzeugend und gut für mich finde. ist es für mich ich schreibe jetzt mal unmöglich das anzunehmen und umzusetzen. auch im real life nehme ich keine hilfe an. ich frage niemanden wenn ich was machen muss oder brauch. entweder ich schaffe das so oder es ist was womit ich im geist nicht klar komme und ich mache das nicht.
Sie bleibt ja immer für uns unerreichbar, von uns unberührt, unbeeinflussbar - so wie sie war, auch wenn wir unser Leben mittlerweile in ihr Gegenteil verwandelt hatten. Was wir können ist, nur aus ihr lernen, sie verarbeiten, damit sie uns möglichst wenig am weiteren Leben behindert und vielleich sogar Hinweise auf das "richtige", lebenswerte Leben gibt.
In diesem Sinne sollen wir vielleicht tatsächlich "zu unserer Vergangenheit stehen".
gelernt habe ich aus meinem leben genug. aber die ganzen baustellen die sich dadurch im kopf und auch im real life gebildet haben muss ich im griff bekommen. verarbeitet habe ich glaube ich nur das wenigste in meinen leben. sonst würde ich sachen einfach machen und nicht verschieben und verdrängen. aber ich habe so viele sachen die mich belasten und auch wenn sie mich belasten. ich habe eigentlich schon aufgegeben sie wirklich in angriff zu nehmen. weil ich das wohl als hoffnungslos eingestufft habe und auch zum teil durch mein für mich krankes ego nicht machen kann.
Und ich habe für mich herausgefunden, dass ich vor allem in der Konfrontation mit der Vragangenheit: mit den Orten und Menschen, die mit ihr verbunden sind, eine wirkliche, dauerhafte Veränderung in mir verursachen kann, denn ich muss diese am Ort des Geschehens vollbringen, seine Widerstände gegnüber meiner Veränderung überwinden und damit ihnen (und mir) ein neues Bild, neue Definition von mir einprägen. Die Voraussetzung dafür ist aber, dass ich dem noch von der Vergangenheit bestimmten Einfluss auf mich, standhalten kann, er nicht so stark ist, dass er bei mir einen Rückfall verursachen könnte. Deshalb muss ich meist diese Konfrontation mit der Vergangenheit bewusst "dosieren".

Liebe Grüße
Lenja
im inneren möchte ich ja auch die veränderung. besonders bei meinen kindern. was mir echt wichtig ist. auch wenn ich noch das halbe sorgerecht habe. ich kann nichts machen so wie ich eingestellt bin zum leben. weil die kleinste erschütterung von dieser ex frau z.b. mich glaube ich zum platzen bringt. sie ist für mich sowas wie ein rotes tuch. ich möchte auch nicht wieder für ein paar tage kontakt und dann werde ich wieder mit denn kinder erpresst und sehe sie nicht oder bekomme sie nicht mehr. das möchte ich mir nicht mehr antun und auch nicht meinen kindern.
 
...aber vergessen wie man war um neu aufzubauen.

...gelernt habe ich aus meinem leben genug. aber die ganzen baustellen die sich dadurch im kopf und auch im real life gebildet haben muss ich im griff bekommen.

Ja, neu aufzubauen, an den neu entstandenen Baustellen zu arbeiten..
Und mir scheint, Styx, dass es dabei vielleicht sinvoll wäre, zuerst etwas Neues neben dem noch bestehenden Alten zu bauen, an das wir noch (innerlich) gebunden sind. Jede Gelegnheit, die sich dazu anbietet nutzen, um das Neue noch ein Stück auszubauen, als ein wachsendes Gegengewicht zu dem Alten, als eine Alternative, in der man auch zeitweise verweilen kann. Und dann nach und nach dort umziehen, in einem der eigenen Möglichkeiten angemässenen Tempo - so weit es geht. Und vielleicht irgendwann hört dieses innere und äußere "Pendeln" wenigstens für einen Zeitraum, oder sogar ganz auf..?
 

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