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Mein Kopf macht mich verrückt! D:

R

Redline

Gast
Ich weiß echt nicht, was mit mir los ist... Meine Gedanken treiben mich noch in den Wahnsinn. Ich stelle tagtäglich das Leben in Frage und denke oft daran, mir das Licht auszuknipsen. Darüber hinaus mache ich mir große Gedanken um meine neue Liebe. Könnte sie vergeben sein? Ich weiß gar nicht, wie ich das in mehr Worte fassen kann.
Egal, wie sehr ich versuche mich bei der Arbeit und Zuhause abzulenken, es hält nur eine Gewisse Zeit lang...
Ich mache mir langsam selber Angst. Die Gedanken kehren immer und immer wieder. Sogar Sport hilft dagegen nicht.... Wenn ich beurteilen müssen, ob ich ein glücklicher Mensch bin, würde ich das sofort verneinen. Ich bin es nicht und ich weiß nicht warum...
😕
.... Auch wenn ich weiß, dass ich mit ihr nächste Woche ins Kino gehe, hilft mir noch nicht mal dieser positive Gedanke. 🙁
 
Meine Gedanken treiben mich noch in den Wahnsinn. Ich stelle tagtäglich das Leben in Frage..

Vielleicht treiben dich deine Gedaken einfach in eine Distanz, die du brauchst, um aus einer ausreichenden Entfernung dir dein Leben in seiner Ganzeheit und allen Zusammenhängen anschauen zu können, Redline..? Und um es dann doch als lebenswert zu erkennen? Oder sogar noch lebenswerter als zuvor?

Dabei muss "lebenswert" nicht heißen, dass es nur schön und einfach ist, finde ich, sondern, dass es anziehend und spannend wirkt, dass es einladend vor uns neue Wege und Türen öffnet.

Liebe Grüße 🙂
Lenja
 
Vielleicht treiben dich deine Gedaken einfach in eine Distanz, die du brauchst, um aus einer ausreichenden Entfernung dir dein Leben in seiner Ganzeheit und allen Zusammenhängen anschauen zu können, Redline..? Und um es dann doch als lebenswert zu erkennen? Oder sogar noch lebenswerter als zuvor?

Dabei muss "lebenswert" nicht heißen, dass es nur schön und einfach ist, finde ich, sondern, dass es anziehend und spannend wirkt, dass es einladend vor uns neue Wege und Türen öffnet.

Liebe Grüße 🙂
Lenja

Für mich ist mir mein Leben relativ wenig wert. Ich lebe aber trotzdem weiter.
Wenn ich nun alles von oben betrachte, wird mir immer gleich wieder klar, dass alles unbedeutend ist. Somit kann man Angeber und sämtliche Leistungen eines Menschen unwirksam machen. Mir hilft es manchmal, wenn ich so denke.
Ich weiß nicht, was so lebenswert an meinem Leben ist....
 
Hallo Redline,

jeder kommt irgendwann an den Punkt, sich und das Leben in Frage zu stellen, alles anzweifelnd und entwertend.
Es ist wie ein Aufräumen ohne Ordnung zu schaffen.
Normaler Weise ist dies eine Phase, die wieder vorüber geht, wenn man sich mehr auf die Zukunft als auf die Gegenwart konzentriert.

Du scheinst an einem Punkt stehen geblieben zu sein - schaust Dich um und was Du siehst gefällt Dir nicht, dabei hast Du eines vergessen - weiter zu gehen - damit Du neue, andere Dinge sehen und wieder neu entdecken kannst.
Die Neugier auf das Leben ist Dir verloren gegangen. Du kannst sie aber nicht wiederfinden, wenn Du wie angewurzelt am Platz verharrst und Dich vor lauter grübeln nicht mehr weiter bewegen kannst.

Richte Deine Gedanken nach vorne und versuche Dir für den nächsten Tag immer ein kleines Highlight zu schaffen, auf das Du Dich freuen kannst und bewusst als Ziel anstrebst. Das wird bzw kann Dir helfen Dich aus Deiner Erstarrung zu befreien.

Manchmal sind schon ganz kleine Dinge hilfreich, eine Typveränderung, eine neue Frisur oder ähnliches.
 
Wenn ich nun alles von oben betrachte, wird mir immer gleich wieder klar, dass alles unbedeutend ist.

Wenn ich mein Leben von oben betrachte, wird mir klar, was darin bedeutend und was unbedeutend ist, Redline. Beides. Ich kann erkennen, wo ich mich in meinem Leben gerade befinde, woher ich komme und wohin mich mein Weg fürht und dass fühlt sich so an, als ob ich den Sinn meiner Situation deutlicher erkennen würde und damit gleichzeitig auch das, was mit diesem Sinn nicht übereinstimmt, irgendwie überflüssig, oder sogar störend ist. Dass können zum Beispiel bestimmte Gedanken und Ängste sein, die ich aus meiner Vergangenheit in die Gegenwart, oder Zukunft projiziere, bestimmte "verlebte" Beziehungen, die mich in meiner Bewegung einschränken..
 

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