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Mein Kind will sterben

  • Starter*in Starter*in Mutter die Hilfe sucht
  • Datum Start Datum Start
wenn ich mir das ganze hier so durchlese, komme ich zu mehreren "Thesen", WARUM die Kinder "am rad drehen" könnten.
diese Thesen klingen zwar etwas komisch, sollten aber bitte durchaus bedacht und abgeklärt werden.

these 1: es liegt eine überdurchschnittliche Begabung bis hochbegabung vor.
gerade diese Kinder neigen dazu, sich aggressiv zu verhalten, den Unterricht zu stören und immer und überall den ton angeben zu wollen.
solche Kinder neigen vermehrt dazu, bei nicht verstehen ihrer Signale einen vermeintlichen todeswunsch zu äußern, der aber eigentlich nix anderes aussagt, als das man dem kind endlich helfen soll.

these 2: es handelt sich bei den beschriebenen Kindern um ads/adhs Kinder.
hier verhält es sich wie in der ersten these, eins zu eins.

these 3 ( und davon möchte ich echt nicht ausgehen, weil es sich so auch nicht liest):
die hier genannten Kinder haben zu wenig zeit mit ihrer Bezugsperson und dürsten regelrecht nach Aufmerksamkeit.

these 4:ihr habt hypersensible Kinder.
diese Kinder empfinden ALLES um ein dutzendfach stärker, als "normale" Kinder.
das heißt, wenn sie sie sich nicht akzeptiert oder angenommen fühlen, empfinden sie regelrecht schmerzen, sie sind sehr leicht reizüberflutet,brauchen ganz feste Strukturen, regeln und vor allem grenzen.
hypersensible Kinder neigen mehr wie andere Kinder zu Wutausbrüchen, teilweise mit selbstverletzendem verhalten wie eben den kopf gegen irgend etwas gegen schlagen etc, sie sind sehr dominant, meist sehr clever und sensibel und haben sehr große Probleme, die wünsche anderer Personen - Kinder aber auch erwachsene - zu akzeptieren.

bei these 4 spreche ich aus eigener Erfahrung.
mein kleiner ( 4 Jahre alt ) ist zu 75 % hypersensibel und es ist oft nicht leicht mit ihm.
strafen bringen rein gar nix, außer, das das seine Verzweiflung in der jeweiligen situation noch steigert.
setze ich mich aber ganz ruhig mit ihm hin, rede mit ihm, erkläre ihm kurz und knapp, warum er z.b.abends um 18 uhr
nicht mehr seine freunde anrufen kann, um sich zum spielen zu verabreden, ist er nach wie vor sehr traurig und enttäuscht, aber mit ganz viel mama an seiner Seite ist es o.k.
genauso verhält es sich, wenn ich etwa nicht erlaube oder sogar verbiete.
ich bleibe bei meinem Standpunkt, rede kurz und knapp mit ihm - mit ganz viel nähe, sofern er sie zuläßt - und bin einfach da.
da kann es auch schon vorkommen, das wir 15 Minuten uns nur gegenüber sitzen und ich eigentlich nur aufpasse, das er sich nicht selbst verletzt, ihm aber auch zeige, das er zu mir kommen kann, wenn er dazu bereit ist.

gerade das leben mit hypersensiblen Kindern ist oft nicht leicht, vor allem, nicht, weil gerade das in unserer Gesellschaft weder anerkannt, noch wirklich bekannt ist und man nicht wirklich weiß, wie man diesen Kindern helfen kann.


in jedem fall sollte ein guter kinderpsychologe zu rate gezogen werden.
auch, wenn einige diesem rat skeptisch gegenüber stehen, mit Kindern wird ganz anders gearbeitet, als mit einem erwachsenen, sehr viel schonender und behutsamer.
auch könnte die Scheidung der threaderstellerin zu dem verhalten des Kindes beigetragen haben, in der form, das das kind die Probleme der Eltern unbewusst auf sich projiziert und sich selbst die schuld für die Scheidung gibt.
das ist nicht ungewöhnlich und bedarf in dieser ausgeprägten form ebenfalls die Hilfe eines guten kinderpsychologen, um das kind einfach nur zu stabilisieren.

ich würde in jedem fall einen Psychologen zu rate ziehen.
ich selbst habe ein überdurchschnittlich begabtes kind und ein kind, welches seit seiner Geburt immer mindestens 3 Baustellen hat.
mittlerweile haben wir uns daran gewöhnt, es ist nie leicht, das war es aber auch nie, aber man kann lernen, mit Konsequenz und ganz klaren regeln und grenzen solche Kinder in die spur zu kriegen.

ich wünsche dir echt ganz viel Glück,mit und kraft.
 

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