G
Gelöscht 60940
Gast
Du hast dich falsch verhalten, das weißt du ja auch, nun ist das aber die Konsequenz daraus.
Dass Kinder grundsätzlich rebellieren gegen jede Regel ist nicht nur eine Sache der Pubertät sondern auch der Erziehung. Meistens geht es bei Rebellion darum sich zu äußern, dass man "im Zaun gehalten" werden möchte. Das ist absurd, aber that's it. Wer da mit der kalten Schulter reagiert verschlimmert die Rebellion nurnoch weil es immer mehr eingefordert wird. Bis es dann ausartet.
Klar macht man als Mutter viele Fehler, nur wenn man schon auf dem Drahtseil tanzt ist ein Ausrutscher der ultimative Absturz. Das lässt sich nicht ungeschehen machen.
Ich würde dir raten jetzt wirklich nichts zu erwarten. Sondern ihm einfach nur zu zeigen, dass du noch da bist. Schreib ihm doch einfach hin und wieder, dass du an ihn denkst und ihn lieb hast und er bei dir immer eine offene Tür findet. Erwarte aber nicht, dass er dann wieder zurückkommt, oder überhaupt. Denn vielleicht findet er bei seinem Vater einfach die Führung die er so krass einfordert aber bei dir nicht bekommen kann, weil du damit überfordert bist.
Und das ist wohl auch etwas woran du selbst jetzt arbeiten solltest. Kinder sind das Spiegelbild unseres eigenen Verhaltens und sie zeigen uns unverschönt unsere Fehler. Du bist einfach überfordert gewesen. Vielleicht auch jetzt dein Part das zu akzeptieren und in dieser Sache mit seinem Vater zusammen zu arbeiten, vielleicht ist sein Vater da nun einfach durchsetzungsfähiger. Das bedeutet ja auch nicht, dass du als Mutter versagt hast, sondern dass du da natürlich auch Hilfe annehmen darfst, denn Menschen können nunmal nicht alles.
Entspann dich ein bisschen. Dein Sohn ist in einem guten Umfeld, das weißt du ja. Er hat Zeit sich ein bisschen abzureagieren, sich um ein paar Dinge zu kümmern. Und du hast auch ein bisschen Zeit für dich das nochmal alles zu reflektieren und dich um Dinge zu kümmern. Nimm's locker. Geschehen ist geschehen. Jetzt kannst du nurnoch die Wogen glätten.
Und wenns dann mal zu einem Gespräch kommt, dann sag ihm einfach ehrlich was du denkst. Er ist 12, also kein kleines Kind mehr. Er kann auch mit Themen mit mehr Substanz umgehen.
Dass Kinder grundsätzlich rebellieren gegen jede Regel ist nicht nur eine Sache der Pubertät sondern auch der Erziehung. Meistens geht es bei Rebellion darum sich zu äußern, dass man "im Zaun gehalten" werden möchte. Das ist absurd, aber that's it. Wer da mit der kalten Schulter reagiert verschlimmert die Rebellion nurnoch weil es immer mehr eingefordert wird. Bis es dann ausartet.
Klar macht man als Mutter viele Fehler, nur wenn man schon auf dem Drahtseil tanzt ist ein Ausrutscher der ultimative Absturz. Das lässt sich nicht ungeschehen machen.
Ich würde dir raten jetzt wirklich nichts zu erwarten. Sondern ihm einfach nur zu zeigen, dass du noch da bist. Schreib ihm doch einfach hin und wieder, dass du an ihn denkst und ihn lieb hast und er bei dir immer eine offene Tür findet. Erwarte aber nicht, dass er dann wieder zurückkommt, oder überhaupt. Denn vielleicht findet er bei seinem Vater einfach die Führung die er so krass einfordert aber bei dir nicht bekommen kann, weil du damit überfordert bist.
Und das ist wohl auch etwas woran du selbst jetzt arbeiten solltest. Kinder sind das Spiegelbild unseres eigenen Verhaltens und sie zeigen uns unverschönt unsere Fehler. Du bist einfach überfordert gewesen. Vielleicht auch jetzt dein Part das zu akzeptieren und in dieser Sache mit seinem Vater zusammen zu arbeiten, vielleicht ist sein Vater da nun einfach durchsetzungsfähiger. Das bedeutet ja auch nicht, dass du als Mutter versagt hast, sondern dass du da natürlich auch Hilfe annehmen darfst, denn Menschen können nunmal nicht alles.
Entspann dich ein bisschen. Dein Sohn ist in einem guten Umfeld, das weißt du ja. Er hat Zeit sich ein bisschen abzureagieren, sich um ein paar Dinge zu kümmern. Und du hast auch ein bisschen Zeit für dich das nochmal alles zu reflektieren und dich um Dinge zu kümmern. Nimm's locker. Geschehen ist geschehen. Jetzt kannst du nurnoch die Wogen glätten.
Und wenns dann mal zu einem Gespräch kommt, dann sag ihm einfach ehrlich was du denkst. Er ist 12, also kein kleines Kind mehr. Er kann auch mit Themen mit mehr Substanz umgehen.